Ich konsumiere immer noch regelmäßig Pornos. Nicht mehr täglich aber ich tue es immer noch.
Warum muss das Ziel 0,0 sein?
So ein 'großer Berg' vor Augen kann schon mutlos machen!
Du bist inzwischen bei kontrollierter Sucht, weit weg von mehrfach täglich!
Das ist ein riesiger Erfolg, sei stolz auf dich! 👍😎
Ich habe Therapien gehabt, an coachings teilgenommen, war in Selbsthilfegruppen
Ich kann immer noch nicht mit meinen dahinter liegenden Problemen umgehen außer das mit Pornos weg zu machen.
Das funktioniert eben nicht wie eine eingeworfene Tablette.
Du musst wirklich wollen, mitarbeiten, dich anstrengen. Der falsche Zeitpunkt, der falsche Grund, mangelnde intrinsische Intention, xyz, und schon ist das zum Scheitern verurteilt.
Und da man Pornos nicht zum Leben braucht wie essen oder trinken, möchte ich gerne ganz verzichten.
Aber vielleicht besser mit weniger Druck und Teilzielen.
Das ist und war auch immer wieder Thema in meiner Therapie.
Bist du aktuell in Therapie?
Die Themen die mich belasten - Arbeit, Alltag, Verlust, Trauer, Wut - kann oder gehe ich nicht an.
Ich habe wirklich ein großes Problem mit Frustration, schlechten Gedanken und dann mit der Frustrationstoleranz und der Impulskontrolle.
Wenn du das Gefühl hast festzustecken, kann auch ein Therapeutenwechsel, frischer Wind, sinnvoll sein.
In einer Klinik war ich auch schon mal. Leider im Nachgang zu früh. Der Aufenthalt war kurz nach der Trennung von meiner Exfrau. Damals wollte ich auch nur ihr gefallen und wieder der Liebe sein, der sich bemüht. Ich Kopf war ich noch gar nicht so weit
Doch jetzt könnte der richtige Zeitpunkt sein, oder wie siehst du das?
Außerdem ist das Problem mit der Medien- und Pornosucht noch nicht so im Fokus. Zumindest 2021 wo ich war. Ich war in einer Klinik für stoffgebundene Süchte und hatte das Gefühl, dass meine nicht stoffgebundene Sucht da so bissl nebenher lief.
https://www.tk.de/presse/themen/med...rgung/sex-porno-sucht-pornlos-2191640?tkcm=ab
ZITAT
"Derzeit gibt es nur wenige Psychotherapeutinnen und -therapeuten, die auf Pornosucht spezialisiert sind. "Das wollen wir mit diesem Projekt ändern und haben deshalb an acht Standorten in den drei Bundesländern Koordinationszentren gebildet. Zudem wirken rund 150 niedergelassene Kolleginnen und Kollegen als Projektpsychotherapeuten mit und wurden hierfür speziell geschult", sagt Projektleiter Professor Stark."
Ich bin ein sehr emotionaler und feinfühliger Mensch.
Es gibt ja einen klaren Zusammenhang zwischen Emotionalität, unterdrückten Gefühlen und Emotionen und dem Thema Sucht.
https://oberbergkliniken.de/artikel...-auf-die-psychische-gesundheit-auswirken-kann
Mir wird heute wieder stark bewusst, dass meine Arbeit ein großes Problem ist. Ich fühle mich stark unterfordert und unausgelastet. Ich bin gelangweilt, genervt und frustriert. Ich fühle mich eingesperrt. Das sind die schlechten Gefühle, die ich nicht haben will (haben darf) und auch nicht aushalten kann. Da werde ich wieder zu dem impulskontrollgestörtem Kind was jetzt sofort die Gefühle nicht mehr haben will.
Logisch, das Frustproblem.
Mal überlegt, was dich fordern würde, dir Spaß macht, und zu wechseln?
Oder/Und in TZ zu gehen und einen interessanteren Nebenjob zu wählen?
Meine Partnerin hat auf Grund meiner Vergangenheit die berechtigte Angst, dass ich durch mein Verhalten auch unsere Beziehung wieder gefährde.
Selbsthilfegruppe für Angehörige?
Informieren über kontrollierte Sucht?
Aber ich denke, dass das Thema Pornos (andere Frauen (nackt) ansehen) für die Partner in einer Liebesbeziehung besonders schwierig ist.
Nicht generell.
Deswegen habe wir uns auf die 0,0 Grenze festgelegt. Das setzt mich, durch die aktuelle Situation sehr unter Druck und sorgt dafür, dass ich mich schäme und ungut fühle und wieder lüge und verheimliche.
Der Druck stößt also, wie zu erwarten, deinen Teufelskreis wieder an.
Halte ich für keine gute Idee.
Ja. Das ist so frustrierend und so, dass es auf Arbeit am schlimmsten ist. Und ja. Die letzten Rückfalle waren dann auf Arbeit
Ich habe mich noch nicht intensiv mit dem Thema beschäftigt, weiß also nicht, ob das hilfreich sein könnte, Ersatz, Übergangsphase, was mir durch den Kopf geht und es hinge auch davon ab, wie deine Partnerin dazu steht.
Alternativen finden?
Wie lang ist deine Mittagspause?
Ist deine Partnerin in der Nähe?
Wie aufgeschlossen ist sie?
...
Zur Reduktion allgemein:
Wäre eine Ausweichmöglichkeit, dass sie dir Material liefert und mit dir erstellt?
Nähme zumindest den die Beziehung belastenden Teil raus, oder?
Und könnte dich entlaste, Druck verringern.
Und sie könntest du aus der Kontrollfunktion und somit Muttirolle schleunigst wieder rausnehmen.
Wenn sie helfen möchte, gibt es sicher geeignetere Aufgaben.