tulpe
Sehr aktives Mitglied
das muss man sich mal vorstellen. Also ich begreife das nicht...🙄
Und ich verstehe nicht, was es daran nicht zu begreifen gibt? Da gibt es eine Frau, die schwer krank ist und deren Libido aufgrund dieser Erkrankung wohl vollständig verschwunden ist - verständlich? Total! Dann gibt es da den Ehemann, der seine Frau liebt, aber mit dem nicht vorhandenen Sex nicht klarkommt - verständlich? Total! Nun liebt dieser Mann seine Frau aber so sehr, dass er sie nicht mit seinen "trivialen" Problemen belasten will (und ja, für einen schwerkranken, wahrscheinlich unter Schmerzen leidenden Menschen ist sowas wie Sexentzug trivial - ich spreche hier aus der Sicht einer Frau, die männliche Sicht kenne ich nicht) und jemand begreift das nicht? Das kapiere ich nicht...............
OhneAusweg: Erstmal mein vollster Respekt, dass Du nicht so ein egoistischer Typ bist und trotz Deines Leidens immer noch an Deine Frau denkst!!! Ich kann mich sehr gut in Deine Frau reinversetzen, aber natürlich kann ich auch Dich verstehen. Ihr einfach so ein offene Beziehung anzubieten, halte ich für falsch. Ich finde, das sollte sie -wenn sie denn auch so verständnisvoll ist- tun. Dass man über so ein Thema nicht gerne spricht, wenn jemand leidet und Schmerzen hat, kann ich nachvollziehen. Ich würde Deiner Frau einen langen und ausführlichen Brief schreiben. Ich würde Deine Ausgehungertheit nicht so ausführlich beschreiben, wie hier, aber ich würde ihr Deinen Leidensdruck beschreiben, Deine Verzweiflung und das Gefühl, zumindestens teilweise jetzt auch "gestorben" zu sein. Und immer wieder erwähnen, dass es Dich auch stört, überhaupt solche Gefühle fühlen zu müssen (ich bin mir nachdem, wie Du hier geschrieben hast, eigentlich ganz sicher, dass Du Dich da ganz gut ausdrücken kannst). Ich denke, dann würde sie in einer leidensfreien Sekunde auch mal darüber nachdenken und vielleicht von sich selbst aus eine offene Beziehung anbieten.
Andere Lösungsvorschläge habe ich leider auch nicht.