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Ausbildung oder Studium

Wisst ihr, ich habe eine simple Frage gestellt und hier meinen wieder welche andere zu beleidigen, oder generell eine Diskussion zu starten die total daneben ist .....
 
Wisst ihr, ich habe eine simple Frage gestellt und hier meinen wieder welche andere zu beleidigen, oder generell eine Diskussion zu starten die total daneben ist .....

Das lässt sich leider nicht ganz vermeiden. Zu fast jeder Frage gibt es unterschiedliche Meinungen und grade online sind Leute auch eher geneigt mit Sturheit auf der eigenen zu Pochen. Da kann es generell schnell mal abdriften.

Es waren doch aber auch ein paar Sinnvolle Antworten dabei. Wenn ich mich recht erinnere war der gemeinsamme Nenner mehrerer Antworten das das Studium:
  • Vielschichtiger ist und einen nicht speziell auf eine Stelle vorbereitet
  • Das es weniger Praxislastig ist als eine Ausbildung (Anerkennungsjahr usw. hin oder her, eine Ausbildung ist ~ 50 % Berufspraxis, das schafft kein Studium)
  • Das im selben Berufsfeld die Bezahlung besser sein kann, aber ein Studium auch keine gute bezahlung garantiert.

Das große Problem am Studium ist die Selbstorganisation. Wer sich nicht selbst organisieren kann kann potentiell bis zum St. Nimmerleinstag vor sich hin studieren und kommt nicht vom Fleck.

Ich hatte das glaube ich schon vorher mal geschrieben.
An deiner Stelle würde ich schauen "wo will ich in 10/15 Jahren sein" und dann schauen wie du da am besten hin kommst. Wenn du die Ausbildung interesannter findest als das Studium dann mach die.
Ich kenne jetzt weder Bio noch die Ausbildung inhaltlich, würde aber unterstellen das die nicht viele Gemeinsamkeiten haben. Nicht nur von den Inhalten sondern auch vom Arbeitsumfeld.

Was spricht dich mehr an?
 
Höre auf dein Herz, blaues Herz. Natürlich bringt es niemandem etwas, wenn du jetzt Medizin studierst und vor lauter Frust ausbrennst oder an Selbstmord denkst, weil es gar nicht deinen Neigungen entspricht.

Allerdings solltest du dir auch im klaren sein, was du im Leben erreichen willst (und hier scheiden sich oftmals die Geister, denn das mit 18 oder 19 abzusehen ist schwer)

Ich habe viele junge Leute erlebt, die mit 20 der Meinung waren, dass sie keinen Wert auf materielle Werte legen und wenn sie ein gewisses Alter erreichen, wird Prestige dann plötzlich wichtig und es reicht nicht mehr aus zum Camping in die Eifel zu tuckern, sondern es muss der Urlaub in Dubai sein.

Wichtig ist, dass du weißt, was du willst. Bis 30 kann man Fehlentscheidungen korrigieren. Danach auch noch, aber dann wird es schon schwieriger und ist mit mehr Abstrichen verbunden.

Schau in deiner Freizeit nach. Was machst du gerne? Wo liegen deine Stärken? Kannst du gut organisieren, kochen, handwerken?

Ich stelle dir hier von der Bundesagentur für Arbeit noch 2 größere Selbstests ein:

https://www.arbeitsagentur.de/bildung/ausbildung/welche-berufe-passen

Da wählst du den Berufeentdecker oder das Selbsterkundungstool aus.


Oder hier den Studienfinder:

https://www.arbeitsagentur.de/bildung/studium/welches-studium-passt-zu-dir

Wieder auf Selbsterkundungstool gehen.
Sei aber vorgewarnt. Beim Studienfinder kommen ggf. mehr als 10 Ergebnisse heraus.
 

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