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Aufhebungsvertrag vorgelegt.

Das tut mir leid für dich, war aber leider auch zu erwarten, wenn auch nicht in dieser ausgeprägten Form und diesem Ausmaß.
Ich hoffe du hast ein dickes Fell und darunter eine dicke Hornhaut damit du den unverschämten Umgang mit dir gut verkraftest!!! Als erstes würde ich vielleicht versuchen einen neuen Hausarzt zu finden (kann ja heutzutage leider schwer werden) der etwas empathischer und verständnisvoller reagiert und merkt das da nicht einer ist, der nur mal eben eine Krankschreibung benötigt. Und als zweites, ganz wichtig, mach dir klar das es nicht dein Fehler ist der zu dieser Situation geführt hat und das es keinen Sinn macht mehr als notwendig in diese Firma zu investieren. Versuch dich so gut es geht unangreifbar zu machen (geht nie zu 100%) und denk ansonsten LMAA! Deine Zeit dort läuft ab und das Geld das du da jetzt noch verdienst dient nur zur Überbrückung bis zum nächsten Job. Ich drücke dir die Daumen das es nicht zu lange dauert bis du etwas neues findest....
 
Puh, wie ätzend, was für ein Saftladen! Ohne Betriebsrat und Gewerkschaftsmitgliedschaft eine wirklich sehr schwere Situation. Ich würde definitiv alles daran setzen, mich erstmal krankzumelden. Wenn dich deine Hausärztin nicht krank schreibt, gehe zur Not zu einem anderen Arzt, mache aber auf keinen Fall den Fehler, auf der Arbeit anzudeuten, dass du dich krankmelden wirst.

Das, was du erlebst, könnte auch unter Bossing gefasst werden.

 
Hallo,

ich wollte mal ein Update geben. Es ist aber kein Schönes.

Ich bin nach wie vor in meiner Firma. Das Gute ist, damit habe ich noch ein regelmäßiges Gehalt.

Das Schlechte ist alles drum herum. Es kam keine betriebsbedingte Kündigung und nun muss ich mich stattdessen mit Schikane herumschlagen.

Man hat mir alle Projekte entzogen und nun mache ich Kleinkram, wobei allerdings meine Arbeit nun mit der Lupe betrachtet wird. Alles wird kritisiert, ich bekomme nur unzureichende Informationen um Aufgaben zu erledigen und pro Woche gibt es jetzt ein Meeting, wo ungefähr eine Stunde lang mein Teamlead mir jeden Fehler aus der Vorwoche aufzählt, wobei das Dinge sind wie ein falsch gesetztes Komma in einer internen Mail.

Zuvor konnte ich mich mit meinen Vorgesetzten freundlich unterhalten, aber nun sind alle Mails kalt, cooperate und extrem förmlich. Bei direkten Gesprächen sind sie ausdruckslos und sprechen tonlos.

Es ist eigentlich absurd. Ungefähr zwei Mitarbeiter verschwenden gerade Arbeitszeit, um mich zu überwachen.

Ich habe kurz mit jemanden aus einer anderen Abteilung gesprochen, der mit dem Chef besseren Kontakt hat und dieser meinte, ich wäre der allererste, der einen Auflösungsvertrag abgelehnt hat. Deswegen will man nun ein Exempel an mir durchführen.

Wegbewerben tue ich mich, aber bisher kamen nur Absagen zurück. Ich bin leider nicht in einer Branche wo händeringend gesucht wird.

Das ganze Arbeitsumfeld geht natürlich an die Substanz, aber meine Hausärztin zeigt sich unkooperativ. Sie meint, sie kann nicht jeden krankschreiben, der etwas Stress auf der Arbeit hat und ich soll mich melden, sofern ernstere Symptome wie Schlafmangel oder Appetitlosigkeit aufkommen.

Gerne würde ich schreiben, dass ich aus dem Unternehmen draußen bin und auf dem Weg zu grüneren Feldern. Stattdessen hänge ich hier fest. Man hat mir deutlich klar gemacht, dass man mir ab jetzt nur noch einen Aufhebungsvertrag ohne Abfindung anbieten wird. Also im Prinzip nicht besser als eine Eigenkündigung.

Ich fühle mich gerade echt in der Falle.
Das ist echt zum Davonlaufen.
Aber Du kommst sicherlich woanders unter und bis dahin hältst du es eben aus.
Wenn nicht gibt es Krankmeldungen.
 
Der schlechteste Fall ist, dass der AG nach allen Mitteln greift um es TE so unangenehm wir möglich zu machen, bis TE selber kündigt


Beweise sammeln fertig.
Beweise nutzen und dagegen vorgehen, jede Aussage ist wichtig.
Beim Anwalt beraten lassen.

6 Woche die erste Krankschreibung...ein paar Tage arbeiten dann neue Krankschreibung (neuer Hausarzt)

Das Spiel kann man von beiden Seiten spielen.

Kranke Mitarbeiter raushauen....das dauert 3 Jahre....da die Fehlzeiten über diesen Zeitraum zu hoch sein müssen
 
Man braucht noch nicht mal einen neuen Hausarzt , nur eine neue Krankheit.
Abgesehen davon bleibt auch noch der Klageweg wegen Verletzung der Fürsorgepflicht.
 
Wieder ein kleines Update. Ist positiv, aber auch etwas nervig.

Ich habe eine Jobzusage. Ähnliche Stelle bei einem kleineren Familienunternehmen. Sie wünschen sich, dass ich solle Anfang Juli anfange und ich habe dem zugestimmt, da ich annahm, dass ich noch diese Woche den neuen Arbeitsvertrag bekomme.

Da war ich wohl etwas verwöhnt von meiner alten Arbeit, wo noch am Tag einer Zusage ein Vertrag vorbereitet und abgeschickt wird. Vermutlich spielte auch der Feiertag mit rein, aber seit Anfang der Woche habe ich von der neuen Firma nichts mehr gehört.

Ohne einen unterschriebenen Arbeitsvertrag will ich auch nicht bei meiner aktuellen Firma kündigen, aber nächste Woche ist dann schon Juni und es wird dann mit der 4-wöchigen Kündigungsfrist schwierig (ich habe mal was von 3 Monaten geschrieben, aber das war ein Irrtum. Es sind 4 Wochen.). Ich vermute mal, dass man mir einen Aufhebungsvertrag ohne weiteres anbieten wird, da man mich ja eh loswerden will... aber da ist auch das kleine Bauchgefühl in mir, wonach man mir noch eins auswischen könnte und auf die Kündigungsfrist besteht. Hört sich nicht sehr rational an, aber mein Chef verhält sich halt auch nicht rational, da ich ja praktisch keinerlei Wertschöpfung mehr für die Firma tätige und zwei Mitarbeiter mir ständig auf die Finger schauen.

Anfang nächste Woche will ich die neue Firma nochmal anschreiben. Bis ich den Vertrag unterschrieben habe kann ich mich nicht freuen angenommen wurden zu sein. Ich sitze auf heißen Kohlen und will eigentlich nur Gewissheit haben. Gewissheit, dass es vorangeht und ich endlich raus bin aus meiner momentanen Firma.

Ich bin zu 95% sicher, dass ich die Stelle bekomme. Ich bin auch zu 95% sicher, dass man mir einen AUfhebungsvertrag gibt, damit ich in Juli auch wirklich anfangen kann. Aber da ist noch diese Restunsicherheit. Was ist, wenn mein momenanter Arbeitgeber auf die Kündigungsfrist pocht und ich nicht zum 1. Juli anfangen kann?

Dies ist mein allererster Jobwechsel. Deswegen bin ich etwas verunsichert.

Anfang nächste Woche habe ich dann wieder das wunderbare Meeting, wo man mir aufzeigt was ich alles falsch gemacht habe. Soll ich da schon ansprechen, dass ich Ende des Monats gehen will, damit es sich nicht zu sehr in den Juni hineinverschleppt? Hoffend, dass ich die neue Stelle wasserdicht ist?

Was würde ihr mir raten? Mache ich mir zu viele Gedanken.
 

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