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Aufhebungsvertrag vorgelegt.

Hallo zusammen,

ich wollte doch kurz zurückmelden. Ich war tatsächlich wegen einer seperaten Sache krank gemeldet diese Woche und habe nur zur Firma geschrieben, dass ich nicht unterschreibe. Ein Anwalt hat bestätigt, dass dies der beste Schritt war und der Ball nun beim Arbeitgeber liegt. Ich werde also Montag sehen, wie sie darauf reagieren.
 
Und was hat der Anwalt Dir detailliert mitgeteilt?

Ich denke wir alle würden gerne wissen ob wir richtig in unseren Vermutungen gelegen haben.

Gruß von Grisu
 
Hallo zusammen,

ich wollte doch kurz zurückmelden. Ich war tatsächlich wegen einer seperaten Sache krank gemeldet diese Woche und habe nur zur Firma geschrieben, dass ich nicht unterschreibe. Ein Anwalt hat bestätigt, dass dies der beste Schritt war und der Ball nun beim Arbeitgeber liegt. Ich werde also Montag sehen, wie sie darauf reagieren.
Sie werden dich betriebsbedingt ohne Abfindungsangebot kündigen. Was soll sonst passieren?
Die Abfindung musst du dann einklagen.
 
Wenn ein Arbeitgeber dich loswerden will, du aber nicht gehen willst, kann er dir das Leben ganz schön schwer machen. Mich würde da nicht viel halten, und ich würde jetzt richtig Gas geben bzgl. anderer Bewerbungen.

Wie sieht es denn mit den Kriterien bei der Sozialauswahl aus, sollten sie das betriebsbedingte Register ziehen? Die lauten ja Lebensalter, Betriebszugehörigkeit, bestehende Unterhaltspflichten oder auch anerkannte Schwerbehinderung. Ob du da gleich vorne mit dabei wärst, kannst du dir ja selber leicht ausrechnen..

Mich würde auch interessieren, welches Vorgehen der Anwalt dir geraten hat.
 
Der Anwalt hat bestätigt, was hier geschrieben wurde:


- ich muss nicht unterschreiben.
- einfach höflich sagen, dass man den Vertrag so nicht annehmen kann.
- die Abfindung liegt zwar im normalen Rahmen von der Berechnung her, ist aber trotzdem nachteilig für mich wegen der sicheren Sperre vom Arbeitsamt.
- ich soll jetzt erstmal die Füße stillhalten. Der Ball liegt bei meinem Arbeitgeber.

Wenn ein Arbeitgeber dich loswerden will, du aber nicht gehen willst, kann er dir das Leben ganz schön schwer machen. Mich würde da nicht viel halten, und ich würde jetzt richtig Gas geben bzgl. anderer Bewerbungen.
Erste Bewerbungen sind schon raus.

Wie sieht es denn mit den Kriterien bei der Sozialauswahl aus, sollten sie das betriebsbedingte Register ziehen? Die lauten ja Lebensalter, Betriebszugehörigkeit, bestehende Unterhaltspflichten oder auch anerkannte Schwerbehinderung. Ob du da gleich vorne mit dabei wärst, kannst du dir ja selber leicht ausrechnen..

Ein Bekannter, der Geschäftsführer ist, hat dies bereits für mich gemacht. Ich bin da ganz unten auf der Liste. Aber eine betriebsbedingte Kündigung würde mir jetzt nicht das Herz brechen.
 
Hallo,

ich wollte mal ein Update geben. Es ist aber kein Schönes.

Ich bin nach wie vor in meiner Firma. Das Gute ist, damit habe ich noch ein regelmäßiges Gehalt.

Das Schlechte ist alles drum herum. Es kam keine betriebsbedingte Kündigung und nun muss ich mich stattdessen mit Schikane herumschlagen.

Man hat mir alle Projekte entzogen und nun mache ich Kleinkram, wobei allerdings meine Arbeit nun mit der Lupe betrachtet wird. Alles wird kritisiert, ich bekomme nur unzureichende Informationen um Aufgaben zu erledigen und pro Woche gibt es jetzt ein Meeting, wo ungefähr eine Stunde lang mein Teamlead mir jeden Fehler aus der Vorwoche aufzählt, wobei das Dinge sind wie ein falsch gesetztes Komma in einer internen Mail.

Zuvor konnte ich mich mit meinen Vorgesetzten freundlich unterhalten, aber nun sind alle Mails kalt, cooperate und extrem förmlich. Bei direkten Gesprächen sind sie ausdruckslos und sprechen tonlos.

Es ist eigentlich absurd. Ungefähr zwei Mitarbeiter verschwenden gerade Arbeitszeit, um mich zu überwachen.

Ich habe kurz mit jemanden aus einer anderen Abteilung gesprochen, der mit dem Chef besseren Kontakt hat und dieser meinte, ich wäre der allererste, der einen Auflösungsvertrag abgelehnt hat. Deswegen will man nun ein Exempel an mir durchführen.

Wegbewerben tue ich mich, aber bisher kamen nur Absagen zurück. Ich bin leider nicht in einer Branche wo händeringend gesucht wird.

Das ganze Arbeitsumfeld geht natürlich an die Substanz, aber meine Hausärztin zeigt sich unkooperativ. Sie meint, sie kann nicht jeden krankschreiben, der etwas Stress auf der Arbeit hat und ich soll mich melden, sofern ernstere Symptome wie Schlafmangel oder Appetitlosigkeit aufkommen.

Gerne würde ich schreiben, dass ich aus dem Unternehmen draußen bin und auf dem Weg zu grüneren Feldern. Stattdessen hänge ich hier fest. Man hat mir deutlich klar gemacht, dass man mir ab jetzt nur noch einen Aufhebungsvertrag ohne Abfindung anbieten wird. Also im Prinzip nicht besser als eine Eigenkündigung.

Ich fühle mich gerade echt in der Falle.
 
Hallo @Lukram,
das klingt furchtbar belastend.
An Deiner Stelle würde ich mir nach jedem Arbeitstag und jedem wöchentlichen Meeting ein Gedächtnisprotokoll anlegen, in dem ich detailliert festhalte, was mir durch den Arbeitgeber an Fehlverhalten vorgeworfen wird.
Ich denke, Deine Vorgesetzten verfolgen zwei Ziele: 1) Dich so zu zermürben, dass Du von alleine kündigst. 2) So viele angebliche "Verfehlungen" sammeln, dass man Dich abmahnen und im Verlauf kündigen kann.
Falls es auf die eine oder andere Weise vor dem Arbeitsgericht landet, können detaillierte Mitschriften viel wert sein. Ich würde mir das höchstens noch 1,2 Wochen geben und dann erneut bei der Hausärztin vorstellig werden. Zur Not einfach behaupten, dass Du keine Nacht mehr durchschlafen kannst und ständig Magenschmerzen hast. Soll sie Dir mal das Gegenteil beweisen!

Gibt es an Deiner Arbeitsstelle eine Betriebsrat?
 

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