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Aufhebungsvertrag vorgelegt.

Ich bin mir nichtmal sicher, ob eine betriebsbedingte Kündigung wirklich ausgeschlossen ist. Ich habe ja auch strukturelle Probleme erwähnt und die Firma hatte auf jeden Fall Schwierigkeiten. Dachte nur nicht, dass sie so schnell zu mir aufholen.
Trotzdem ist es aus meiner Sicht sehr fraglich, ob dein Arbeitgeber dann einfach dich herauspicken darf. Er müsste ja vor allem auf soziale Gesichtspunkte achten... zunächst mal ein Konzept erstellen, auf welche Weise er sozialverträglich Stellen abbauen kann (z.B. Prämienzahlung bei freiwilliger Kündigung, Sonder-Ruhestandsregelungen usw. anbieten). Das ist aber doch anscheinend bisher alles gar nicht erfolgt. Also lass dich bloß nicht verschüchtern und nimm das jetzige Angebot deines Arbeitgebers nicht an, wenn es für dich nicht passt.

Aber lass dir jedenfalls so bald wie möglich ein sehr gutes Arbeitszeugnis ausstellen, mit dem du dich hoffentlich erfolgreich anderweitig bewerben kannst.

Mit dem Betriebsrat bzw. der für dich zuständigen Gewerkschaft Kontakt aufzunehmen und dich beraten zu lassen, würde ich dir ebenfalls empfehlen. Und spätestens dann, wenn seitens deines Arbeitgebers tatsächlich eine Kündigung ausgesprochen oder damit gedroht wird, solltest du auch einen Fachanwalt für Arbeitsrecht aufsuchen.
 
Es muss kein Grund für eine Kündigung angegeben werden.
Richtig , erst bei der Klageerwiderung.
Es gibt nur wenige Ausnahmen wo nicht gekündigt werden darf. Schwangerschaft oder Behinderung z.B.
Trifft aber auf den TE nicht zu.
Wieviele Kündigungen und Abmahnungen ich schon schreiben musste für meinen Ex-Chef.
Kündigungen immer ohne Grund.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde mich morgen gar nicht dazu melden, denn "Danke" hast du ja schon gesagt. Melde dich krank und kümmere dich um einen Termin beim Rechtsanwalt, gleichzeitig zur Agentur für Arbeit. Danach zum Arzt und lass dich krank schreiben.
 
Ich bin mir nichtmal sicher, ob eine betriebsbedingte Kündigung wirklich ausgeschlossen ist. Ich habe ja auch strukturelle Probleme erwähnt und die Firma hatte auf jeden Fall Schwierigkeiten. Dachte nur nicht, dass sie so schnell zu mir aufholen.

Mal sehen was die nächste Woche bringen wird.


Ich würde das Ding nicht unterschrieben.
Sollen sie ordentlich kündigen und klagst dann.
Drohe genau damit.

Man wird sehen ob sie das Risiko eingehen.
Argumentatiere das du sperre bekommst beim Arbeitslosengeld und die Abfindung versteuern musst.
Es bleibt dir nichts über!

Und wenn du gemobbt wirst= alles aufzeichnen, Beweise sammeln zum Arzt gehen wegen burnout etc.
Sowas ist kaum anzugreifen! Weil sie wollen dich ja los werden.

Mache deine Arbeit und sehe was kommt.

7k Abfindung ist ein Witz und immer das beste Angebot vom AG!
Aber warte mal ab, was du da noch rausholen kannst.

Bewirb dich nebenbei und suche aktive.

Bei uns war das erste Angebot vom AG auch unter aller sau 0,5 je Jahr....

Ist zum Schluß Faktor 2 geworden.

Bleiben Ruhe bewahren und auf gesetzliche Regelungen pochen und mit Klage drohen.. Fertig

Sozial Auswahl dauert und ist angreifbar, Mobbing bewiesen gibt dir Verhandlungsmasse und Ärger vor Gericht.
Unbefristet sind schwrieg raus zuhauen
 
Das würde ich nicht unterschreiben. Ich finde 7000€ echt wenig für eine Abfindung. Zum Vergleich: bei uns werden bei betrieblichen Engpässen Abfindungen geboten, das reicht 6Monate bis 1 Jahr, je nachdem, wie lange du da bist und wie viele Kinder du daheim hocken hast.

Soo einfach kriegen die dich nicht los. Sonst würden sie sich die Abfindung sparen und dich direkt kündigen. Die bieten dir das Geld ja nicht aus Nettigkeit an, sondern weil sie damit anderweitig sparen. Aber wegen Mangelleistung kündigen geht nicht, ohne dass das vorher schriftlich beanstandet wurde und versucht wurde, den Mangel zu beheben. Dass du kein High-Performer bist und dir keinen Fuß rausreißt, reicht dabei nicht. Deine Leistung muss schon offensichtlich unterdurchschnittlich sein und erkennbar schlechter als bei Kollegen mit ähnlicher Qualifikation und Stelle (und wie gesagt, abgemahnt worden sein).

Verhaltensbedingte Kündigung geht jetzt auch nur noch schlecht, da jedes Gericht nun annehmen wird, dass förmlich ein Haar in der Suppe gesucht wird und Anschuldigungen womöglich gar untergeschoben sind.

Und bei betrieblichen Kündigungen darf man sich als Firma auch nicht die Besten herauspicken und nur die "Schlechten" kündigen. Da muss eine Sozialauswahl gemacht werden. Heißt: Die Firma muss definieren, wie viele Mitarbeiter gehen müssen. Und dann wird jeder Mitarbeiter nach seinem sozialen Status - Alter, Bertriebszugehörigkeit, Ehe, Kinder (vor allem minderjährige), sonstige Unterhaltsverpflichtungen - bewertet. Die Arbeitsleistung ist kein Kriterium. D.h. es kann einer Firma sogar so gehen, dass sie einigen ihrer High-Performer kündigen muss, während die Low-Performer, die wegen ihrer 3 Kleinkinder nur gähnend vor dem Computer hocken, erhalten bleiben.

Genau deshalb bieten sie ja Abfindungen: dass die "Wunschkandidaten" "freiwillig" gehen und man eben keine Sozialauswahl machen muss. Dieses Entgegenkommen würde ich mir aber schon gut entlohnen lassen.

Daher: geh zu einem Anwalt und lass dabei auch berechnen, wie hoch die Abfindung sein muss, dass sie die sonstigen Nachteile (Steuern, Sperre beim Arbeitslosengeld, Krankenversicherung etc) ausgleicht. Also dass du finanziell nicht schlechter dastehst als wenn du regulär gekündigt wirst. Unter dem Betrag gehst du nicht. Und je nachdem, wie gut oder schlecht deine Chancen bei ner Sozialauswahl wären, würde ich da auch noch den ein oder anderen Tausender mehr fordern (wenn sie dich eh kaum loswerden, würde ich allein dafür nochmals 20% oder mehr draufschlagen).
 
Richtig , erst bei der Klageerwiderung.
Es gibt nur wenige Ausnahmen wo nicht gekündigt werden darf. Schwangerschaft oder Behinderung z.B.
Trifft aber auf den TE nicht zu.
Wieviele Kündigungen und Abmahnungen ich schon schreiben musste für meinen Ex-Chef.
Kündigungen immer ohne Grund.
Natürlich darf ein Behinderter gekündigt werden. Das passiert z.B. wenn diese eien Diebstahl begehen.
 
Da du keine Rechtsschutzversicherung hast würde ich annehmen. Denke bei einer Ablehnung wird sicher die Kündigung kommen. Gibt es bei euch einen Betriebsrat vielleicht mit ihm nochmal reden.

TE, geh trotzdem zur Gewerkschaft. Lehn am Montag es ab und trete sofort ein. Rechtsschutz gilt zwar nicht sofort, aber du kannst es verzögern und immer wieder ablehnen. Bis sie tatsächlich eine Kündigung schreiben, auch das muss vorbereitet werden.
Natürlich haben die das am Freitag gemacht. Lass dich wirklich nicht stressen. Meiner Bekannten haben sie auch gesagt, besseres Angebot bekommst du nicht und sie müsse es annehmen und der Betriebsrat hat sie sogar daheim angerufen und belabbert. Sie hat nicht angenommen und sie hat sehr viel mehr bekommen. Aber Fakt ist, es gab keine Sperre. Sie war die Schwangerschaftszeit angestellt,Abfindung kann man ja so datieren, dass sie nicht zu viel am Staat verliert. Daher lass dir die Zeit. Es war außergerichtlich geeinigt, aber vor Gericht war sie. Du bist ebenso unbefristet.
Kündigung kann man nicht ohne Rundlage machen.
Betriebsrat würde ich dem TE auch raten, damit sie dich direkt bei der Gewerkschaft anmelden. Die Zeit läuft dann 🙂
 

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