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Arbeitskollegin stinkt

  • Starter*in Starter*in Andreas1212
  • Datum Start Datum Start
Danke für die Antworten.

Ich denke auch, dass ein anonymer Brief die schonenste Lösung ist. Heute Abend werden ich einen verfassen und ihn ihr zusenden.

Ich finde einen anonymen Brief feige und verletzend. Unter guten Kollegen muß man auch mal den Mut haben sich offen und einfühlsam nahe zu treten.

Aus einem Brief kann man vieles herauslesen. Es kann viel einfacher zu Mißverständnissen kommen. Im Gespräch kann man den gegenseitigen Eindruck besser klären.

Wenn ich mir vorstelle, ich hätte damals so einen anonymen Brief bekommen. Der mir die Möglichkeit nimmt, mich zu erklären... Daß ich mich immer fragen würde, wer hat den geschrieben. Daß ich neben dem Schmerz, daß man mich nicht riechen kann, mich auch noch fragen muß, wer von alle den Kollegen war das wohl. Ich kein anteilnehmendes Gesicht dazu sehe, sondern mich fragen muß, ist das Mobbing...? Will mir jemand weh tun?

Für mich jedenfalls wäre ein anonymer Brief seinerzeit eine Katastrophe gewesen. Ich hätte mich gar nicht mehr auf die Arbeit getraut.

Wie Deine Kollegin das einschätzen wird, mußt Du beurteilen. Ob das für sie schonender ist als ein Gespräch. Nur Du kennst sie ja.
 
A

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Re: Arbeitskollegin stinkt
Mit einem anonymen Brief entzieht man sich meiner nach der Verantwortung, zu seiner Ehrlichkeit zu stehen. Wenn man einen Brief schreibt, darin seinen Namen nennt und mitunter erklärt, dass man den anderen nicht in Verlegenheit bringen wollte mit einem direkten Gespräch, ist das was anderes. Aber anonym? Das kann auch schlichtweg wie Mobbing wirken, oder wie ein dummer Scherz.

Beim anderen kann dann ein sehr ungutes Gefühl entstehen, weil man nicht weiß, wie wahr die Behauptung in dem Brief nun wirklich ist und wer ihn verfasst hat. Das könnte das entspannte miteinander zerstören.
 
Die Lösung mit dem anonymen Brief finde ich auch nicht gut.

Wenn ihr euch gut versteht, dann greife doch die allgemeine Diskussion mit den Aluminiumsalzen in Deos auf!
Frag sie, welches sie benutzt. Sind Salze drin? Dann bring ihr doch am nächsten Tag einfach mal eines von deinen mit (Du hattest noch eins im Vorrat)😉 Kann sie ja mal ausprobieren... sie soll doch keinen Brustkrebs kriegen.
Und wenn es bei ihr dann nicht so richtig wirkt, dann kannst du es ihr ja auch ruhig sagen. So nach dem Motto:"Hast Du es heute benutzt? irgendwie hab ich das Gefühl, du könntest fast schon nachlegen...😱"
Ist dann immer noch unangenehm, aber auf jeden Fall nicht mehr so schlimm...

Sprich sie an. Auch wenn es sie verletzt - nur so weiß sie, was sie ändern kann und das es jemanden gibt, der nicht hinter ihrem Rücken über sie spricht.

Vielleicht wäscht sie sich ja auch oft genug, aber ihre Kleidung nicht. So etwas habe ich in meinem Arbeitsumfeld mal erlebt.

Viel Glück, Mücke
 
Für diese Scheibchentaktik wäre ich nicht. Das ist noch unangenehmer für die Betroffene, weil sie dann auch nicht richtig weiß, woran sie ist.
Ich würde es einfach mal offen ansprechen.
 
Das Schlimmste finde ich ist es wenn man Leute die öfter oder sogar immer "stinken" oder mundgeruch haben nicht darauf hinweißt und sie stattdessen umgeht und meidet. Man will doch selbst auch nicht stinken und wenn andere einem in einem netten vier augen gespräch vertraulich beichten das man halt öfter mal unangenehm riecht ist es doch eher eine Hilfe um etwas daran zu ändern. Ich selbst hatte einen Bekannten der öfter Mundgeruch hatte also wirklich oft. Dann hab ich ihn vertaulich und nett zur Seite genommen und ihn daraufhingewiesen. Jetzt hat er das Problem behoben und ist echt dankbar für meine ehrlichkeit. Darüberhinaus haben wir im Freundeskreis jetzt den Deal direkt ehrlich zu sagen wenn jemand stinkt. Das ist keine Schande sondern eher eine Hilfe 😀
 
Wenn ihr euch gut versteht, dann greife doch die allgemeine Diskussion mit den Aluminiumsalzen in Deos auf!
Frag sie, welches sie benutzt. Sind Salze drin? Dann bring ihr doch am nächsten Tag einfach mal eines von deinen mit (Du hattest noch eins im Vorrat)😉 Kann sie ja mal ausprobieren...

Ganz ehrlich, das finde ich auch feige. Warum kann man nicht ehrlich (aber taktvoll!) sein? Ich finde das die beste Lösung. Klar ist es unangenehm, aber um den heißen Brei rumreden finde ich Kindergarten. Bei erwachsenen Menschen würde ich erwarten, daß sie entweder ihre Meinung vertreten können, oder den Mund halten. Von Andeutungen halte ich nichts.


Wäre ich der Adressat, und man würde mir mit einem anonymen Brief kommen, würde mich das sehr verletzen und ich wäre den Argumenten gegenüber nicht mehr aufnahmewillig. Bei Andeutungen lese ich aus Prinzip nicht zwischen den Zeilen, weil ich das feige finde.
 
Das kann ja jeder Handhaben wie er mag.
Ich finde es halt etwas netter, wenn man nicht unbedingt gleich mit der Tür ins Haus fällt.
Und wenn die Arbeitskollegin nicht ganz dumm ist, wird ihr wohl dann schon was dämmern.
 
Ich bin das Problem nun doch anders angegangen, denn das mit dem Brief war mir etwas zu unfair. Ich habe sie darauf angesprochen, dass sie manchmal einen eigenartigen Geruch an sich hat, ob sie vielleicht Haustiere hat, wie zB. Meerschweinchen? Sie schaute erst etwas verdutzt, dann hat sie es mit einem Grinsen überspielt.. dann meinte sie, dass ihr das noch gar nicht aufgefallen sei und sie ihr morgen Deo wechseln werde. Danach scherzte sie noch, wenn sie morgen nach Ratte riecht, dann solle ich doch bitte den Kammerjäger anrufen.

Irgendwie hat sie das doch ein wenig mitgenommen, dabei schätze ich mal, dass ihr dieses Problem irgendwie bewusst ist. Ich konnte jedoch nichts Näheres in Erfahrung bringen, da wir danach sofort wieder das Thema gewechselt haben. Ich hoffe mal, dass sich nun etwas in positiver Hinsicht verändern wird.

Danke für eure Antworten.
 
Das war sicher nicht leicht für Dich- Hut ab! natürlich wird sie das sehr beschäftigen und belasten, deshalb solltest Du in nächster zeit besonders freundlich zu ihr sein. Im Grunde ist sie Dir aber sicher dankbar.
Ich hätte übrigens im gegensatz zu den meisten hier die Idee mit dem Brief garnicht so schlecht gefunden. Da kann man Sachen viel freundlicher und auch ehrlicher schreiben, als man es sagen kann. Man kann zB viel leichter schreiben: Du, ich traue mich nicht, es Dir persönlich zu sagen und will Dir nicht verletzen, aber....ich hoffe, Du bist nicht gekränkt, denn ich mag und schätze Dich sehr und so weiter. Dazu noch ein kleiner Hinweis auf die Identität (wahrscheinlich weißt Du eh, wer ich bin oder?) viele zwinkernde Smilies und dann wäre das ganze doch eine schonende Sache.
Aber hauptsache Du hast es angesprochen und Dich nicht abgewendet.
 

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