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Arbeitskollegin stinkt

  • Starter*in Starter*in Andreas1212
  • Datum Start Datum Start
Das hört sich wirklich nach einer klasse Lösung an, wie es jetzt abgelaufen ist. Ich freu mich unbekannterweise 🙂
Die Nachteile, die eine anonyme Nachricht mit sich bringen würde, finde ich persönlich einfach zu heftig. Es wurde hier schon erwähnt, dass dann immer ein Verdacht bleiben muss. Und zwar eigentlich gegen jeden. Es KÖNNTE ja schließlich jeder gewesen sein. Oder doch nur der direkte Kollege. Die betroffene Person käme aus dem Grübeln gar nicht mehr heraus. Oder, wenn sich wieder alles "normalisiert" hätte, und es nie nie wieder jemand thematisieren würde, dann wäre es aber für ewig in der betroffenen Person drin. Und wer weiß, was das anrichtet langfristig. Sie könnte ja niemandem mehr richtig trauen. Müsste immer im Kopf haben, "Warst du das vielleicht damals?".

Ich glaube, oder stell es mir jedenfalls so vor, in der Situation des TE konnte jetzt jeder sein Gesicht wahren.

Da solch ein Thema gelegentlich hier im HR zu lesen ist, könnte man diesen Thread das nächste mal verlinken. Oder kann man das auch anpinnen? Vielleicht, wenn TE noch später schreibt, wie es geworden ist. So quasi als Musterbesipiel, wie so was laufen könnte. (okay, beim Thema Mundgeruch ginge das mit der Tierhaltung dann wohl nicht, aber eben gut bei einem Köprer/Kleidergeruchsproblem)
 
Ich finde es schöner und ehrlicher, sowas persönlich zu sagen. Einen anonymen Brief finde ich feige. Wenn Brief, dann mit Namen des Absenders. Und dann fänd ich auch ein "ich traue mich nicht so recht, es Dir persönlich zu sagen" auch gut.

TE, ich finde es gut, wie Du das nun gemacht hast. Ich finde es auch mutig. 🙂
 
Hallo allerseits!

Ich habe ein Problem mit meiner Arbeitskollegin, denn sie stinkt ziemlich unangenehm. Wir sitzen zu zweit in einem Büro und sind quasi 6 Stunden am Tag zusammen. Sie hat einen unangenehmen Geruch an sich, den ich nicht definieren kann. Ich würde nicht behaupten, dass sie ungeplegt ist, denn sie ist auch immer sauber und adrett angezogen, ist auch nicht übergewichtig und noch recht jung (27).
Es ist mir ziemlich peinlich, sie darauf anzusprechen, denn es würde sie bestimmt sehr verletzen und unser Arbeitsklima schädigen, zumal wir uns gut verstehen und sie sehr nett ist.
Ich meine, ich bin den halben Tag diesem Geruch ausgesetzt und kann es bald nicht mehr ertragen. Was kann ich nur tun??
Wie kann ich ihr schonend beibringen, dass sie mal ein gutes Deo benutzt? Wie würdet ihr in meiner Situation reagieren??

hi,

kannst du du nicht einfach fragen:" hey, liebes nach was riechst du denn?" vielleicht hat sie haustiere, vielleicht ein unangenehm riechendes (preiswertes waschmittel) vielleicht benutzt sie keinen weichspüler. riecht sie nach schweiss, oder könnte es eben etwas anderes sein. es kann manchmal auch unangenehm riechen wenn nasse wäsche nicht gut belüftet getrocknet wird. ich würde sie einfach mal auf die klamotten und den Weichspüler ansprechen....Fragen was sie benutzt, dran riechen und dann was anderes empfehlen. wenn es tatsächlich eine schweissüberproduktion ist empfehle ich odoban.das wird einmal in der Woche kurz vorm schlafen gehen aufgetragen, dann ist die schweissproduktion an der stelle blockiert.

lg
 
Also ich fand deinen Lösungsversuch sehr kreativ, auch
wenn noch nicht klar ist, ob sie jetzt etwas unternehmen
kann, um ihren Geruch zu ändern.

Ich hatte mal so einen Fall in einem Büro, wo ich nur ab
und zu arbeiten musste, aber die Kollegen haben gelitten
und mich um Hilfe gebeten. Da ich wusste, dass die
"Müfflerin" sich vegan ernährte und Veganer häufig unter
Zinkmangel leiden (und sie wusste, dass ich mich als
Veganer mit dem Thema auskenne), sprach ich sie auf
dieser Ebene an - sprich: sie würde ein wenig so riechen,
als ob sie Zinkmangel hätte und ob sie über Mangelrisiken
bei veganer Ernährung aufgeklärt wäre etc. - das konnte
sie gut annehmen und das Problem hat sich geklärt (wo-
bei ich nicht weiß, ob es das Zink war, das den Geruch
wieder normalisierte oder ob sie die Wäsche öfters wech-
selte).

Wichtig fände ich, dass du ihr sofort eine positive Rück-
meldung gibst, wenn sie besser riecht und vielleicht auch
darum bittest, dass sie dich anspricht, falls du mal zu
sehr duftest (wonach auch immer ... 🙂 ...).

Gruß, Werner
 
Die Situation hat sich deutlich verbessert, wenn nicht gar komplett aufgelöst. Das einzige was ich jetzt noch geruchlich wahrnehme, ist ein kräftiger Parfumgeruch, den ich allerdings als angenehm empfinde.

Das Arbeitsklima hat sich überhaupt nicht negativ verändert, eher im Gegenteil. Ich habe das Gefühl, es ist nur noch lockerer geworden, so dass noch mehr mit Witzen und Scherzen um sich geworfen wird.

Danke für eure Hilfe.
 
Die Situation hat sich deutlich verbessert, wenn nicht gar komplett aufgelöst. Das einzige was ich jetzt noch geruchlich wahrnehme, ist ein kräftiger Parfumgeruch, den ich allerdings als angenehm empfinde.

Das Arbeitsklima hat sich überhaupt nicht negativ verändert, eher im Gegenteil. Ich habe das Gefühl, es ist nur noch lockerer geworden, so dass noch mehr mit Witzen und Scherzen um sich geworfen wird.

Danke für eure Hilfe.

Und dir danke für deine Rückmeldung, Andreas!
Das freut mich für dich und deine Nase 🙂
 
Doch vor allem der Arbeitskollegin. Du hast ihr einen großen gefallen getan, vor allem wegen den anderen Mitarbeitern.
Niemand findet es toll, wenn hinter dem Rücken über einen geredet wird. Deine Lösung das anzusprechen, fand ich klasse.
 

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