Liebe Träumchen, ich würde dir gerne ein paar mut und kraftmachenden Worte da lassen.
Mir ist das auch immer wieder ein Rätsel warum manche Menschen anderen es unnötig schwer machen.
In was für einer Gesellschaft wir leben gestaltet jeder Einzelne mit.
Warum werden Ungerechtigkeiten nur so oft verteidigt und bewahrt.
Warum setzen sich manche nicht für das ein, was angebracht ist.
Das erinnert mich an Kinder, welche den Schulalltag nachspielen. Und obwohl sie die strengen Lehrer nicht mögen und oft vor ihnen Angst haben, schlüpfen sie im Spiel dann aber auch in diese strenge und autoritäre Rolle und scheinen daran auch noch gefallen zu haben...
Für vieles musste in der Menschheitsgeschichte hart gekämpft werden. Und jeder sollte sich für das Gute einsetzen und nicht sagen, Home-Office steht dir nicht zu, kannst doch mit Krücken 1,5 Stunden laufen damit die Chefin zufrieden ist. Dieser Gedankengang ist einfach so komplett falsch und keiner hat so etwas zu fordern oder zu verteidigen, weil so etwas einfach nicht sein darf.
Vielleicht bessert sich dein Zustand auch noch weiter, dein Körper ist relativ jung.
Doch momentan geht es darum für die aktuelle Situation eine gute Lösung zu finden.
Halte daran fest, das machst du ja auch. Lass dich nicht verrückt machen das dies oder jenes nicht gehen würde. Es geht so vieles, wenn die Leute mal ihr Ego hinten an stellen und den Verstand einschalten.
Vielleicht wird ja alles so wie es gut für dich ist.
Jetzt nach dem Geschehen an der Bahn hast du einen weiteren Grund deiner Chefin zu sagen, Home-Office oder du kannst die meiste Zeit nicht arbeiten.
Bis du von der Krankenkasse eine Bewilligung für eine Krankenbeförderung bekommst, dauert es wahrscheinlich auch wieder viel zu lange.
Von dieser Seite aus, wird ja auch oftmals erst nichts getan, weil man annimmt, Angehörige übernehmen das schon.
Aber wenn das übernommen werden würde, hättest ja immer noch das Problem mit der Kollegin.
In der Konsequenz kann sich für die Themeneröffnerin sogar ein begrenztes Zurückbehaltungsrecht an der Arbeitsleistung ergeben, wenn die Belastung erheblich ist und der Arbeitgeber trotz Kenntnis untätig bleibt. Zudem kommen Entschädigungsansprüche nach dem AGG sowie Schadensersatz wegen Verletzung der Fürsorgepflicht in Betracht, insbesondere bei gesundheitlicher Verschlechterung.
Ich finde diesen Abschnitt ziemlich gut.
Man kann doch nicht dazu genötigt werden, mit einer Person die sich einem selbst gegenüber diskriminierend und herabwürdigend äußert zusammen zu arbeiten.
Da hat der AG ganz klar dafür zu sorgen, das der AN dies unterlässt.
Und die Anzeige wegen Beleidigung passt da wunderbar dazu.
Du hast das richtig gemacht.
Schau das dich das ganze nicht zu viel Kraft kostet. Manche Leute sind einfach nur dumm, das lohnt sich nicht sich dadurch runter ziehen zu lassen.
Ein Schritt nach dem anderen und nicht schon vorher irgendwelche Schreckensszenarien an die Wand malen.