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Arbeitskollegin akzeptiert meine Erkrankung nicht

Ich schaffe den Weg zur Arbeit sowieso kaum. Ich muss es aber schaffen, weil ich keine andere Wahl habe.

Bevor ich mich mit einem Rollator fortbewege oder mich in einen Rollstuhl setze, bleibe ich lieber 365 Tage im Jahr auf meinem Sofa sitzen.
Bitte schränke Dich nicht selber ein. Hilfsmittel zu nutzen ist keine Schande.
 
Liebe Träumchen, ich würde dir gerne ein paar mut und kraftmachenden Worte da lassen.
Mir ist das auch immer wieder ein Rätsel warum manche Menschen anderen es unnötig schwer machen.
In was für einer Gesellschaft wir leben gestaltet jeder Einzelne mit.
Warum werden Ungerechtigkeiten nur so oft verteidigt und bewahrt.
Warum setzen sich manche nicht für das ein, was angebracht ist.

Das erinnert mich an Kinder, welche den Schulalltag nachspielen. Und obwohl sie die strengen Lehrer nicht mögen und oft vor ihnen Angst haben, schlüpfen sie im Spiel dann aber auch in diese strenge und autoritäre Rolle und scheinen daran auch noch gefallen zu haben...

Für vieles musste in der Menschheitsgeschichte hart gekämpft werden. Und jeder sollte sich für das Gute einsetzen und nicht sagen, Home-Office steht dir nicht zu, kannst doch mit Krücken 1,5 Stunden laufen damit die Chefin zufrieden ist. Dieser Gedankengang ist einfach so komplett falsch und keiner hat so etwas zu fordern oder zu verteidigen, weil so etwas einfach nicht sein darf.

Vielleicht bessert sich dein Zustand auch noch weiter, dein Körper ist relativ jung.
Doch momentan geht es darum für die aktuelle Situation eine gute Lösung zu finden.
Halte daran fest, das machst du ja auch. Lass dich nicht verrückt machen das dies oder jenes nicht gehen würde. Es geht so vieles, wenn die Leute mal ihr Ego hinten an stellen und den Verstand einschalten.

Vielleicht wird ja alles so wie es gut für dich ist.
Jetzt nach dem Geschehen an der Bahn hast du einen weiteren Grund deiner Chefin zu sagen, Home-Office oder du kannst die meiste Zeit nicht arbeiten.
Bis du von der Krankenkasse eine Bewilligung für eine Krankenbeförderung bekommst, dauert es wahrscheinlich auch wieder viel zu lange.
Von dieser Seite aus, wird ja auch oftmals erst nichts getan, weil man annimmt, Angehörige übernehmen das schon.

Aber wenn das übernommen werden würde, hättest ja immer noch das Problem mit der Kollegin.

In der Konsequenz kann sich für die Themeneröffnerin sogar ein begrenztes Zurückbehaltungsrecht an der Arbeitsleistung ergeben, wenn die Belastung erheblich ist und der Arbeitgeber trotz Kenntnis untätig bleibt. Zudem kommen Entschädigungsansprüche nach dem AGG sowie Schadensersatz wegen Verletzung der Fürsorgepflicht in Betracht, insbesondere bei gesundheitlicher Verschlechterung.
Ich finde diesen Abschnitt ziemlich gut.
Man kann doch nicht dazu genötigt werden, mit einer Person die sich einem selbst gegenüber diskriminierend und herabwürdigend äußert zusammen zu arbeiten.
Da hat der AG ganz klar dafür zu sorgen, das der AN dies unterlässt.

Und die Anzeige wegen Beleidigung passt da wunderbar dazu.
Du hast das richtig gemacht.

Schau das dich das ganze nicht zu viel Kraft kostet. Manche Leute sind einfach nur dumm, das lohnt sich nicht sich dadurch runter ziehen zu lassen.
Ein Schritt nach dem anderen und nicht schon vorher irgendwelche Schreckensszenarien an die Wand malen.
 
Das Leben hat doch mehr Wege auf Lager als den Arbeitsweg.



Eine Psychotherapie?
Du willst deine Krankheit, deine Einschränkungen, ein erschreckendes Erlebnis doch nicht zu deinem Gefängnis werden lassen, dir mehr als nötig nehmen lassen?

Schwerer Denkfehler. Sicher musst du dich erst an den Gedanken gewöhnen.

Es ist ganz sicher besser, Hilfsmittel zu nutzen und weiter am Leben teilzunehmen als zu resignieren.

Bitte schränke Dich nicht selber ein. Hilfsmittel zu nutzen ist keine Schande.

Mein Körper ist doch sowieso schon ein Gefängnis und die Erkrankung hat mir meinen komplette Lebensinhalt genommen. Ich setze mich nicht auch noch in einen Rollstuhl. Das letzte bisschen Würde lasse ich mir nicht nehmen. Und schon gar nicht, damit ich Hauptsache wieder zur Arbeit kann.

Warum setzt du dich so unter Druck?
Du hast eine andere Wahl, deine Gesundheit sollte es dir Wert sein.
Beantrage Rente, welche erstmal nur befristet gezahlt wird, diese Zeit kannst du für deine Gesundheit nutzen.

Und wie soll ich dann meine Kosten decken?
 
Mein Körper ist doch sowieso schon ein Gefängnis und die Erkrankung hat mir meinen komplette Lebensinhalt genommen. Ich setze mich nicht auch noch in einen Rollstuhl. Das letzte bisschen Würde lasse ich mir nicht nehmen. Und schon gar nicht, damit ich Hauptsache wieder zur Arbeit kann.

Und 24/7 auf dem Sofa hast du Würde?

Ich verstehe wirklich, dass du Zeit brauchst, dich an den Gedanken zu gewöhnen, Gehhilfen zu benutzen. Suche dir auch psychotherapeutische Unterstützung. Du hast einen Partner, allein dafür lohnt es sich, so mobil wie möglich zu bleiben, und wenn das der Rollator oder der Rollstuhl ist, dann ist das viel besser, als daheim sitzen zu bleiben.

Es geht mir gar nicht um die Arbeit. Aber natürlich ist es auch dafür besser, wenn du mit Rollator zur Arbeit fährst, weil du damit einfach viel sicherer wärst als mit Krücken.
 
Mein Körper ist doch sowieso schon ein Gefängnis und die Erkrankung hat mir meinen komplette Lebensinhalt genommen. Ich setze mich nicht auch noch in einen Rollstuhl. Das letzte bisschen Würde lasse ich mir nicht nehmen. Und schon gar nicht, damit ich Hauptsache wieder zur Arbeit kann.
Es geht ja nicht nur um den Arbeitsweg.
Deine Freizeitgestaltung könnte damit weniger eingeschränkt sein.
Deine Einschränkungen durch die Erkrankung sind eine große Veränderung, es braucht Zeit sich damit zu arrangieren. Vielleicht siehst Du es irgendwann anders.
 
Und 24/7 auf dem Sofa hast du Würde?

Ich verstehe wirklich, dass du Zeit brauchst, dich an den Gedanken zu gewöhnen, Gehhilfen zu benutzen. Suche dir auch psychotherapeutische Unterstützung. Du hast einen Partner, allein dafür lohnt es sich, so mobil wie möglich zu bleiben, und wenn das der Rollator oder der Rollstuhl ist, dann ist das viel besser, als daheim sitzen zu bleiben.

Es geht mir gar nicht um die Arbeit. Aber natürlich ist es auch dafür besser, wenn du mit Rollator zur Arbeit fährst, weil du damit einfach viel sicherer wärst als mit Krücken.

Es geht ja nicht nur um den Arbeitsweg.
Deine Freizeitgestaltung könnte damit weniger eingeschränkt sein.
Deine Einschränkungen durch die Erkrankung sind eine große Veränderung, es braucht Zeit sich damit zu arrangieren. Vielleicht siehst Du es irgendwann anders.

Meine Freizeitgestaltung ist, dass ich zuhause auf dem Sofa sitze und warte, dass der Tag vorbei geht. Ein Rollstuhl würde daran ja auch nichts ändern, weil ich ja generell nichts machen kann. Ich kann ja nicht mit dem Rollstuhl irgendwo hinfahren und dort dann was machen, weil ich ja wie gesagt nichts mehr kann.

Rente, Bürgergeld

Übergangsweise bist du gesundheitlich stabil bist.

Und da ist dann das Thema: Krank = arm. Das ist nun mal so, wenn man nicht arbeiten geht oder gehen kann.
 
Liebe Träumchen, ich würde dir gerne ein paar mut und kraftmachenden Worte da lassen.
Mir ist das auch immer wieder ein Rätsel warum manche Menschen anderen es unnötig schwer machen.
In was für einer Gesellschaft wir leben gestaltet jeder Einzelne mit.
Warum werden Ungerechtigkeiten nur so oft verteidigt und bewahrt.
Warum setzen sich manche nicht für das ein, was angebracht ist.

Das erinnert mich an Kinder, welche den Schulalltag nachspielen. Und obwohl sie die strengen Lehrer nicht mögen und oft vor ihnen Angst haben, schlüpfen sie im Spiel dann aber auch in diese strenge und autoritäre Rolle und scheinen daran auch noch gefallen zu haben...

Für vieles musste in der Menschheitsgeschichte hart gekämpft werden. Und jeder sollte sich für das Gute einsetzen und nicht sagen, Home-Office steht dir nicht zu, kannst doch mit Krücken 1,5 Stunden laufen damit die Chefin zufrieden ist. Dieser Gedankengang ist einfach so komplett falsch und keiner hat so etwas zu fordern oder zu verteidigen, weil so etwas einfach nicht sein darf.

Vielleicht bessert sich dein Zustand auch noch weiter, dein Körper ist relativ jung.
Doch momentan geht es darum für die aktuelle Situation eine gute Lösung zu finden.
Halte daran fest, das machst du ja auch. Lass dich nicht verrückt machen das dies oder jenes nicht gehen würde. Es geht so vieles, wenn die Leute mal ihr Ego hinten an stellen und den Verstand einschalten.

Vielleicht wird ja alles so wie es gut für dich ist.
Jetzt nach dem Geschehen an der Bahn hast du einen weiteren Grund deiner Chefin zu sagen, Home-Office oder du kannst die meiste Zeit nicht arbeiten.
Bis du von der Krankenkasse eine Bewilligung für eine Krankenbeförderung bekommst, dauert es wahrscheinlich auch wieder viel zu lange.
Von dieser Seite aus, wird ja auch oftmals erst nichts getan, weil man annimmt, Angehörige übernehmen das schon.

Aber wenn das übernommen werden würde, hättest ja immer noch das Problem mit der Kollegin.


Ich finde diesen Abschnitt ziemlich gut.
Man kann doch nicht dazu genötigt werden, mit einer Person die sich einem selbst gegenüber diskriminierend und herabwürdigend äußert zusammen zu arbeiten.
Da hat der AG ganz klar dafür zu sorgen, das der AN dies unterlässt.

Und die Anzeige wegen Beleidigung passt da wunderbar dazu.
Du hast das richtig gemacht.

Schau das dich das ganze nicht zu viel Kraft kostet. Manche Leute sind einfach nur dumm, das lohnt sich nicht sich dadurch runter ziehen zu lassen.
Ein Schritt nach dem anderen und nicht schon vorher irgendwelche Schreckensszenarien an die Wand malen.

Danke für den Beitrag so sehe ich das auch. Ob dumm oder boshaft möge man jetzt so dahin stellen…

Mein Körper ist doch sowieso schon ein Gefängnis und die Erkrankung hat mir meinen komplette Lebensinhalt genommen. Ich setze mich nicht auch noch in einen Rollstuhl. Das letzte bisschen Würde lasse ich mir nicht nehmen. Und schon gar nicht, damit ich Hauptsache wieder zur Arbeit kann.

Das ist das falsche Mindset ich schaffe es da raus. Das geht. Du brauchst nur Zeit und bestenfalls kein toxisches Umfeld. Das dir einredet du wärst ein Krüppel.
 
Meine Freizeitgestaltung ist, dass ich zuhause auf dem Sofa sitze und warte, dass der Tag vorbei geht. Ein Rollstuhl würde daran ja auch nichts ändern, weil ich ja generell nichts machen kann. Ich kann ja nicht mit dem Rollstuhl irgendwo hinfahren und dort dann was machen, weil ich ja wie gesagt nichts mehr kann.
Deine Freizeitgestaltung kannst nur Du beeinflussen. Neue Wege gehen. Ausprobieren ob bisherige Interessen mit Hilfsmitteln machbar sind.
Klar kannst Du noch was.
 

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