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Arbeitskollegin akzeptiert meine Erkrankung nicht

Ich hab nur die Überschrift gelesen.
Kommentar:..............................................................
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ok - gab keinen . Wieso kommentierst Du aber so was??
Was interessiert Dich die Ansicht von jemandem, der nicht Dein Vorgesetzter ist?
 
Ich habe ihr gesagt, dass ich nicht mehr so viel und schnell arbeiten kann wie vorher, aber das ist ihr egal.
Das finde ich sehr rücksichtslos. Eine Hirnhautentzündung ist keine kleine Angelegenheit.
Wenn die Kollegin vier Monate lang alles allein machen musste, warum hat sie sich da nicht bei der Chefin beschwert und Unterstützung verlangt? Dich nun wegen Deiner Krankheit schuldig zu machen, ist vollkommen daneben.
Ich denke, Du kannst nichts anderes machen, als Dich auf Deine jetzigen Fähigkeiten zu konzentrieren und alles Organisatorische den zuständigen Stellen zu überlassen. Mehr als arbeiten kann schliesslich niemand. Also bleib bei Deinem Rhythmus, wenn es hart auf hart kommt.
 
Habt ihr keine Möglichkeit, nachzuvollziehen, wem welche Aufgabe zugeteilt wurde und wer diese tatsächlich erledigt hat?

Anhand dieser Daten sollte doch leicht objektiv nachvollziehbar sein, ob an dem Eindruck etwas dran ist.

Hast du deine Arbeitszeit reduziert? Falls nicht, ist natürlich nicht leicht verständlich, wieso du jetzt weniger arbeiten solltest.

Ich würde abwarten, ob du den GdB bekommst. Einen Pflegegrad sehe ich nicht.

Wenn du etwas Konkretes in der Hand hast, kannst du ja entscheiden, ob du dich dann mit bestehendem GdB woanders bewirbst oder z. B. hausintern in ein anderes Zweierteam wechseln könntest.

Deine Kollegin muss gar nichts.
Dein Ansprechpartner ist deine Chefin.
Krank ist krank.
Deine Ärzte haben dir sicher geraten eine Teilerwerbsunfähigkeisrente zu beantragen, wenn der Zustand so bleibt?

Lass dich nicht kirre machen.

Einen GdB sehe icht nicht. Pflegegrad auch nicht.

Warst du in einer Reha?

Wie groß ist das Unternehmen denn?

Was genau ist deine Erwartungshaltung an die Kollegin?

Was erwartest du von deiner Chefin?

Falls du dauerhaft weniger leisten kannst, müsste aus meiner Sicht deine Chefin in Aktion treten.....oder hätte das bereits längst tun müssen hinsichtlich Unterstützung für euer Team.

Ich kann sowohl dich verstehen, als teilweise auch die Kollegin (natürlich ist es nicht in Ordnung, ihre Aggression o. ä. gegen dich zu richten).

Der Antrag ist gestellt?
Ohne vorherige Reha?



Sicher?
Die Kombi Vollzeittätigkeit und Pflegegrad dürfte es nicht so häufig geben, daher frage ich.




Was sagt deine Vorgesetzte dazu, wie geht diese damit um?
Wer soll die Arbeit machen?

Anträge kannst du stellen.
GdB bei der Schwerbehindertenstelle bei der für dich zuständigen Stadt.
Arztberichte sind bei zu fügen.
Und Pflegrad bei der Krankenkasse.

Auf gar keinen Fall von dir aus Stunden reduzieren.
Das würde eine Teilerwerbsunfähigkeisrente auffangen.

Deine Chefin muss eine Lösung finden.
Du arbeitest zur Zeit Vollzeit?
Wenn du das nicht mehr schaffst, lass dich krank schreiben, die Rentenversicherung glaubt ja sonst, dass du das schaffst.

Wer für sich selbst "krank ist krank" in Anspruch nehmen möchte, muss dies auch anderen zugestehen.

Dass die Kollegin von alledem nicht begeistert ist, kann ich menschlich verstehen.
Euer Gezanke finde ich aber, von beiden Seiten, einfach unnötig.

Na, wenn sie immer ein Attest hat, dann ist sie ja wahrscheinlich WIRKLICH krank, eventuell was chronisches oder was psychisches- Man sieht Leuten die Krankheit nicht immer an.

Ich finde du forderst hier von deiner Kollegin Sachen für dich ein, die du dann aber selber nicht bereit bist zuzugestehen.
Wenn sie krank ist, wirds als "hängenlassen" ausgelegt und durch die Blume unterstellt, sie wäre hätte nur kein Bock.
Wenn sie Aufgaben nicht schafft, dann ist dir das auch ein Dorn im Auge und du unterstellst, dass sie gar nicht wirklich viel zu tun hatte und sie das mit Absicht liegengelassen hätte.

Es ist auch nicht die Aufgabe deiner Kollegin einzukalkulieren, dass du nicht mehr so schnell und so viel arbeiten kannst.
Schafft ihr deswegen zusammen nicht mehr die anfallende Arbeit, muss deine Chefin sich regen, statt nur die Schultern zu zucken, dass sie dafür keine Lösung hat.
Sie wird sich ja wohl selber auch das Chefgehalt auszahlen, dass sicher über eurem Gehalt liegt, also ihre Aufgabe...

Vielleicht können du und deine Kollegin sich ja mal kollegial zusammenraufen und gemeinsam zur Chefin gehen, wenn die Arbeit von euch beiden nicht mehr zu schaffen ist.
Das ist fürs Arbeitsklima sicher besser, als sich gegenseitig die Verantwortung zuzuschieben und Vorwürfe zu machen, wenn viel liegenbleibt.

Wie kann sie es wagen, krank zu werden!?
Das ist doch DEIN Part.
DU darfst das natürlich.
Sie nicht?

Du „bist“ krank, aber die Kollegin „meldet“ sich krank, sogar mit Attest? Da gibt es nichts, was du ihr vorzuwerfen hast.

Wenn du als schwerbehindert eingestuft wirst, wird sich die Situation schon entschärfen. Dein Arbeitgeber muss deine Schwerbehinderung bei der Bewertung deiner Arbeitsleistung dann berücksichtigen. Und nur gegenüber diesem bist du verantwortlich für das was du leistest, nicht gegenüber Kollegen.

Ich möchte betonen, dass ich ihr nichts unterstelle oder jemals unterstellen würde, was nicht der Wahrheit entspricht. Sie lügt jedoch andere an und sagt mir die Wahrheit, weil sie offensichtlich mir eins reindrücken will. Ich hatte ja im Eingangsbeitrag erwähnt, dass sie in Anwesenheit unserer Chefin oder auch anderen Kollegen immer sehr viel Verständnis hat. Der Ton und die Aussagen ändern sich jedoch, wenn wir alleine sind. Sie sagt z.B. wenn andere dabei sind "Ich habe die Aufgaben nicht geschafft, weil so viel zu tun war" und wenn wir alleine sind, sagt sie "Ich hatte wie du keine Lust. Du kannst ja auch mal was machen". Sie hat mir gegenüber auch schon erwähnt, dass sie sich extra Urlaub mit einem Gelben gegönnt hat, damit ich mal sehe, wie das ist. Wie soll ich da noch unterscheiden, wann sie lügt und wann nicht?

Ich kann auch verstehen, dass die Situation für sie nicht toll ist, aber sie braucht es nicht an mir auslassen, mir gegenüber fies sein usw. Das wird nichts daran ändern. Es ist Fakt, dass sie mehr arbeitet als ich. Das kann man auch nachvollziehen anhand unserer Auszeichnungen. Ich habe ihr auch gesagt, dass ich es bei unserer Chefin angesprochen habe und sie keine Lösung finden will oder kann. Was soll ich noch machen? Ich gebe schon mein Bestes.

Ich kann zwar arbeiten, aber eigentlich nicht mehr Vollzeit. Eine Wahl habe ich aktuell jedoch nicht. Es wurde mir erst vor kurzem bescheinigt, dass die Folgeschäden höchstwahrscheinlich dauerhaft sind. Das stand vorher noch nicht fest, und ich habe natürlich auch gehofft, dass alles wieder gut wird. Ich habe dementsprechend die Anträge auch jetzt erst gestellt. Es kann auch noch Wochen oder sogar Monate dauern, bis darüber entschieden wurde. Ich habe also bisher nichts in der Hand und somit auch keinen Anspruch auf irgendetwas in diese Richtung.

Um etwas genauer auf meine Krankheitsgeschichte einzugehen: Ich bin damals mit dem RTW in die Notaufnahme gekommen und lag dann erst auf der Intensivstation und danach noch auf der normalen. Insgesamt ca. drei Wochen. Im Anschluss habe ich dann eine Reha gemacht, weil ich massive Einschränkungen hatte. Ich musst es erst mal wieder schaffen, überhaupt so etwas wie einem Alltag nachgehen zu können. Es sind zum Glück durch die vielen Therapien Besserungen eingetreten. Das war mit ein Grund, weswegen die Ärzte zunächst positiv waren und von einer möglichen Genesung sprachen. Nach der Reha habe ich weiterhin Physiotherapie, Ergotherapie etc. gemacht, aber in der letzten Zeit gab es keine Besserungen mehr. Die Ärzte haben daraufhin alles nochmal genau untersucht und sind zu dem Entschluss gekommen, dass wahrscheinlich keine oder nur noch minimale Besserungen eintreten werde. Eine vollständige Genesung ist aktuell ausgeschlossen.

Das war ein großer Schock, aber ich habe mich dann dennoch direkt beraten lassen. Ein GdB von 50 mit dem Kennzeichen G + Pflegegrad 2 sind realistisch. Ich weiß nicht, wieso hier vermutet wurde, dass ich keins von beidem bekomme.
 
Ich möchte betonen, dass ich ihr nichts unterstelle oder jemals unterstellen würde, was nicht der Wahrheit entspricht. Sie lügt jedoch andere an und sagt mir die Wahrheit, weil sie offensichtlich mir eins reindrücken will. Ich hatte ja im Eingangsbeitrag erwähnt, dass sie in Anwesenheit unserer Chefin oder auch anderen Kollegen immer sehr viel Verständnis hat. Der Ton und die Aussagen ändern sich jedoch, wenn wir alleine sind. Sie sagt z.B. wenn andere dabei sind "Ich habe die Aufgaben nicht geschafft, weil so viel zu tun war" und wenn wir alleine sind, sagt sie "Ich hatte wie du keine Lust. Du kannst ja auch mal was machen". Sie hat mir gegenüber auch schon erwähnt, dass sie sich extra Urlaub mit einem Gelben gegönnt hat, damit ich mal sehe, wie das ist. Wie soll ich da noch unterscheiden, wann sie lügt und wann nicht?
das musst du der Chefin melden, die hat die Möglichkeit, die Krankschreibung überprüfen zu lassen. Besonders, wenn die Chefin das mehrfach macht, wird der Arzt sich das stark überlegen, ob er sowas noch öfter macht. Schick deiner Chefin diesen Link: https://www.tk.de/firmenkunden/service/fachthemen/versicherung-fachthema/zweifel-an-au-was-koennen-arbeitgeber-tun-2156674

Ich kann auch verstehen, dass die Situation für sie nicht toll ist, aber sie braucht es nicht an mir auslassen, mir gegenüber fies sein usw. Das wird nichts daran ändern. Es ist Fakt, dass sie mehr arbeitet als ich. Das kann man auch nachvollziehen anhand unserer Auszeichnungen. Ich habe ihr auch gesagt, dass ich es bei unserer Chefin angesprochen habe und sie keine Lösung finden will oder kann. Was soll ich noch machen? Ich gebe schon mein Bestes.
Sag ihr, "besprich das mit der Chefin, wenn du mit dem Arbeitspensum nicht klarkommst. Ich bespreche mein Arbeitspensum ausschließlich mit der Chefin"
 
Das finde ich sehr rücksichtslos. Eine Hirnhautentzündung ist keine kleine Angelegenheit.
Wenn man monatelang für eine dauererkrankte Kollegin mitarbeiten muss, ist das sehr belastend. Zumal ja keine Veränderung in Sicht ist. Ich verstehe nicht, wie man eine Vollzeitstelle bekleiden kann, wenn man so krank ist. Du arbeitest nicht in einem geschützten Betrieb, liebe TE. Daher ist es normal, dass NACH deiner Krankschreibung wieder Leistungsfähigkeit erwartet wird.
Oder wie stellst du es dir vor? Dass sie sagt:"He, kein Problem! Ich erledige deine Arbeit für dich mit! Das Geld kriegst natürlich du! Kein Ding!"
Wenn du tatsächlich den "Rat" annehmen solltest, deine Kollegin wegen ihrer AU bei der Chefin zu diskreditieren, führst du die ganze Situation ad absurdum.
(Schon mal daran gedacht, dass die Doppelbelastung deiner Kollegin ihrer Gesundheit sicher nicht zuträglich ist?)
 
Es ist aber nicht das Versagen des Dienstnehmers, wenn der Dienstgeber es nicht schafft, eine Personalsituation zu schaffen, die Ausfälle zumindest ein Stück weit kompensiert, ohne das Kollegium dauerhaft überzubelasten. Das ist die Verantwortung und Fürsorgepflicht des Dienstgebers, sowohl der Erkrankten wie auch den Kollegen gegenüber. Jemandem vorzuwerfen, dauerhaft gesundheitlich eingeschränkt zu sein und zwar erheblich, ist widerwärtig.

Zu den Aufgaben der Führungsebene gehört es auch, für solche Probleme Lösungen zu finden.
 
Jemandem vorzuwerfen, dauerhaft gesundheitlich eingeschränkt zu sein und zwar erheblich, ist widerwärtig.
Fakt ist aber doch, dass ein kleiner Betrieb nicht noch eine zusätzliche Kraft einstellen kann, welche die Arbeit für die Dauererkrankte erledigt.
Wie soll das gehen?
Folgerichtig wäre ein Antrag auf Erwerbsunfähigkeit oder der Wechsel in einen Reha-Betrieb.
Wie soll das sonst langfristig gehen?
Liest sich nicht, als sprächen wir hier vom öffentlichen Dienst.
 
Wenn man monatelang für eine dauererkrankte Kollegin mitarbeiten muss, ist das sehr belastend. Zumal ja keine Veränderung in Sicht ist. Ich verstehe nicht, wie man eine Vollzeitstelle bekleiden kann, wenn man so krank ist. Du arbeitest nicht in einem geschützten Betrieb, liebe TE. Daher ist es normal, dass NACH deiner Krankschreibung wieder Leistungsfähigkeit erwartet wird.
Oder wie stellst du es dir vor? Dass sie sagt:"He, kein Problem! Ich erledige deine Arbeit für dich mit! Das Geld kriegst natürlich du! Kein Ding!"
Wenn du tatsächlich den "Rat" annehmen solltest, deine Kollegin wegen ihrer AU bei der Chefin zu diskreditieren, führst du die ganze Situation ad absurdum.
(Schon mal daran gedacht, dass die Doppelbelastung deiner Kollegin ihrer Gesundheit sicher nicht zuträglich ist?)

Fakt ist aber doch, dass ein kleiner Betrieb nicht noch eine zusätzliche Kraft einstellen kann, welche die Arbeit für die Dauererkrankte erledigt.
Wie soll das gehen?
Folgerichtig wäre ein Antrag auf Erwerbsunfähigkeit oder der Wechsel in einen Reha-Betrieb.
Wie soll das sonst langfristig gehen?
Liest sich nicht, als sprächen wir hier vom öffentlichen Dienst.

Ich habe mir mein Leben und meinen Arbeitsalltag mit 30 auch anders vorgestellt. Ich würde viel lieber wieder so arbeiten, wie ich es vorher konnte und die Leistung von damals bringen. Ich kann es aber nicht. Ich persönlich erwarte auch nicht von meiner Kollegin, dass sie meine Aufgaben macht. Das habe ich nicht beschlossen, sondern unsere Chefin.

Ich kann die Situation aktuell nicht ändern, weil ich momentan noch nicht als schwerbehindert etc. gelte. Meine Rechnungen, meine Miete usw. bezahlen sich nicht einfach so. Ich brauche das Geld. Wenn ich die Nachweise vorliegen, habe also mein GdB feststeht, Pflegegrad usw. dann kann ich anders handeln.

Es ist kein öffentlicher Dienst.
 
Es ist aber nicht das Versagen des Dienstnehmers, wenn der Dienstgeber es nicht schafft, eine Personalsituation zu schaffen, die Ausfälle zumindest ein Stück weit kompensiert, ohne das Kollegium dauerhaft überzubelasten. Das ist die Verantwortung und Fürsorgepflicht des Dienstgebers, sowohl der Erkrankten wie auch den Kollegen gegenüber. Jemandem vorzuwerfen, dauerhaft gesundheitlich eingeschränkt zu sein und zwar erheblich, ist widerwärtig.

Zu den Aufgaben der Führungsebene gehört es auch, für solche Probleme Lösungen zu finden.
Und der Arbeitnehmer sollte offen absprechen, wenn er nicht mehr in der Lage ist eine Vollzeitstelle vollumfänglich erfüllen zu können. Damit wird Platz für eine weitere Person geschaffen.
Versicherung hat nicht nur der AG.
 

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