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Arbeitskollegin akzeptiert meine Erkrankung nicht

Träumchen95

Mitglied
Guten Morgen

Ich hatte vor etwa sechs Monaten eine schwere Hirnhautentzündung und war deswegen vier Monate lang krankgeschrieben. Ich bin bis heute nicht vollständig genesen und daher auch weiterhin öfters krankgeschrieben. Es gibt Tage, da geht es mir nicht gut, und ich habe auch oft Arzttermine, die den ganzen Tag oder sogar mehrere Tage dauern. Außerdem bin ich generell nicht mehr so leistungsfähig wie vorher.

Wir arbeiten immer zu zweit in eine Team. Meine direkte Kollegin gibt mir indirekt die Schuld dafür, dass ich krank bin. Sie ist zum einen der Meinung, dass ich jetzt „nacharbeiten“ oder mehr arbeiten muss, weil ich lange weg war und sie alles machen musste. Außerdem lässt sie mich oft hängen, meldet sich zu wichtigen Terminen krank und gibt mir am Ende die Schuld, dass irgendetwas nicht so gut lief. Ich habe ihr gesagt, dass ich nicht mehr so viel und schnell arbeiten kann wie vorher, aber das ist ihr egal. Sie ist Mitte 50 und sowieso der Meinung, dass junge Menschen empfindlich sind und sich mal zusammenreißen sollen.

Das Thema habe ich bei meiner Chefin auch schon angesprochen, aber sie weiß auch keine Lösung. Meine Kollegin macht alles sehr geschickt und unauffällig. In Gegenwart anderer tut sie verständnisvoll. Wenn sie Aufgaben liegen lässt, dann natürlich nur, weil sie so viel zu tun hatte. Krankheit immer nur mit Attest usw. Unsere Chefin hat keine Anhaltspunkte, um gegen sie etwas zu machen.

Es kommt jetzt noch dazu, dass meine Situation sich indirekt verschlechtert hat. Meine Ärzte haben mir vor kurzem bescheinigt, dass die Folgeschäden höchstwahrscheinlich dauerhaft sind. Das habe ich bei der Arbeit noch nicht kommuniziert, weil alles noch in der Schwebe ist. Ich werde aber höchstwahrscheinlich als schwerbehindert eingestuft, habe Anspruch auf einen Pflegegrad und somit gewisse Ansprüche auch in Bezug auf die Arbeit. Das wird die Situation nicht entschärfen.

Ich weiß auch nicht so wirklich, was ich machen soll. Kündigen und was anderes suchen, ist in meiner Situation keine Option. Außerdem mag ich den Job und die Aufgaben wirklich sehr gerne.
 
Habt ihr keine Möglichkeit, nachzuvollziehen, wem welche Aufgabe zugeteilt wurde und wer diese tatsächlich erledigt hat?

Anhand dieser Daten sollte doch leicht objektiv nachvollziehbar sein, ob an dem Eindruck etwas dran ist.
 
Hast du deine Arbeitszeit reduziert? Falls nicht, ist natürlich nicht leicht verständlich, wieso du jetzt weniger arbeiten solltest.

Ich würde abwarten, ob du den GdB bekommst. Einen Pflegegrad sehe ich nicht.

Wenn du etwas Konkretes in der Hand hast, kannst du ja entscheiden, ob du dich dann mit bestehendem GdB woanders bewirbst oder z. B. hausintern in ein anderes Zweierteam wechseln könntest.
 
Deine Kollegin muss gar nichts.
Dein Ansprechpartner ist deine Chefin.
Krank ist krank.
Deine Ärzte haben dir sicher geraten eine Teilerwerbsunfähigkeisrente zu beantragen, wenn der Zustand so bleibt?

Lass dich nicht kirre machen.

Einen GdB sehe icht nicht. Pflegegrad auch nicht.

Warst du in einer Reha?

Wie groß ist das Unternehmen denn?
 
Was genau ist deine Erwartungshaltung an die Kollegin?

Was erwartest du von deiner Chefin?

Falls du dauerhaft weniger leisten kannst, müsste aus meiner Sicht deine Chefin in Aktion treten.....oder hätte das bereits längst tun müssen hinsichtlich Unterstützung für euer Team.

Ich kann sowohl dich verstehen, als teilweise auch die Kollegin (natürlich ist es nicht in Ordnung, ihre Aggression o. ä. gegen dich zu richten).
 
Ich werde aber höchstwahrscheinlich als schwerbehindert eingestuft

Der Antrag ist gestellt?
Ohne vorherige Reha?

habe Anspruch auf einen Pflegegrad

Sicher?
Die Kombi Vollzeittätigkeit und Pflegegrad dürfte es nicht so häufig geben, daher frage ich.

Ich habe ihr gesagt, dass ich nicht mehr so viel und schnell arbeiten kann wie vorher
Außerdem bin ich generell nicht mehr so leistungsfähig wie vorher.

Was sagt deine Vorgesetzte dazu, wie geht diese damit um?
Wer soll die Arbeit machen?
 
Einen Antrag auf Grad einer Schwerbehinderung kann man auch ohne vorherige Reha stellen. Das habe ich auch gemacht. Ich habe sogar meine volle, unbefristete Erwerbsminderungsrente ohne Reha bekommen.
 
Anträge kannst du stellen.
GdB bei der Schwerbehindertenstelle bei der für dich zuständigen Stadt.
Arztberichte sind bei zu fügen.
Und Pflegrad bei der Krankenkasse.

Auf gar keinen Fall von dir aus Stunden reduzieren.
Das würde eine Teilerwerbsunfähigkeisrente auffangen.

Deine Chefin muss eine Lösung finden.
Du arbeitest zur Zeit Vollzeit?
Wenn du das nicht mehr schaffst, lass dich krank schreiben, die Rentenversicherung glaubt ja sonst, dass du das schaffst.
 

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