Hallo zusammen
ich hatte ja hier schon mal wegen er Situation mit meiner inkompetenten ehemalige Chefin geschrieben.
Nachdem sie gekündigt wurde, haben wir recht schnell das Team wieder füllen können. Nebst mir und meiner Kollegin haben wir drei Teilzeitkräfte gefunden. Zwei kommen jeden Tag verkürzt (die eine ist Mutter, die andere gibt Abends noch Sportkurse). Einer kommt insgesamt 12h pro Woche, da er noch eine teilweise Erwerbsunfähigkeitsrente erhält. Er hat zuvor in der gleichen Firma pro Woche im Lager gearbeitet. Jetzt hat er zu uns ins Büro gewechselt.
Ich habe grössten Respekt vor seinem Lebenslauf, er hat sich nach mehreren Krebserkrankungen wieder ins Leben gekämpft. Er arbeitet aufgrund der körperlichen Folgen als auch wegen einer Borderline-Störung nicht Vollzeit.
Da er Quereinsteiger ist, müssen wir bei ihm mit der Einarbeitung wirklich bei den Grundlagen anfangen. Auch, weil er noch nie im Büro gearbeitet hat. Wir haben ihm von Anfang an gesagt, dass wir ihn als volles Mitglied sehen und einbinden wollen, und dass das Ziel ist ist, dass er sich alles lernt. Die Anderen haben beide eine Ausbildung auf dem Beruf sowie mehrere Jahre Berufserfahrung. Die Warne von Anfang an an einem ganz anderen Punkt und brauchen viel weniger Einarbeitung.
Er fühlt sich nun leider regelmässig übergangen, wenn die anderen unterschiedliche, fortgeschrittenere Aufgaben lösen. Wir geben acht, dass er nie räumlich alleine Arbeiten muss. Also dass wir wirklich als Team it ihm arbeiten. Es kommt öfters die Aussage „warum darf die (fortgeschrittene Aufgabe XY) machen und ich nicht!“ Wir versuchen ihm dann jeweils zu erklären, dass es daran liegt, dass er zuerst Grundlage X und Y lernen muss.
Diese Woche war er zwei Halbtage da und es gab zwei Eklate. Er war letzte Woche krank und eine seiner Arbeiten ist liegen geblieben. Da wir vom Kunden eine Deadline hatten, mussten wir die Arbeit erledigen. Als er das gestern morgen gesehen hat, wurde er sauer. Ich hätte ihm bewusst die Arbeit verpfuscht. Ich habe ihm ruhig erklärt, dass wir die Deadline letzten Mittwoch hatten, dass er wir uns daran richten müssen, und dass das bei allen von uns vorkommen kann, dass im Krankheitsfall die Aufgaben vom Team übernommen werden müssen. Er ist wütend eine rauchen gegangen.
Da wir jetzt gerade ein neues, gleiches Projekt haben, habe ich ihm vorgeschlagen, dass er die gleiche Aufgabe jetzt für dieses Projekt übernehmen darf. Das hat ihn wieder fröhlich gestimmt. Heute ist meine Kollegin mit den anderen zwei neuen zu einem Kunden gefahren. Er wurde wütend, weil er der Meinung war, dass er das Recht hätte, mitzugehen, und dass wir ihn einfach abstellen wollen. Ich habe ihm erklärt, dass er für auswärtige Kundentermine wie dieser (Grossanlass wo man mit vielen Kunden sprechen muss und die Angebote genau beschreiben können) noch nicht genug sattelfest ist. Aber dass er bei einem der nächsten bestimmt mit darf. Aber dass ich heute mit ihm hierbleibe und wir am Projekt arbeiten, damit er diesmal seine Aufgaben da von A bis Z bis zur Deadline fertig bekommt. Ich habe ihm auch erklärt, dass er dadurch das Wissen gewinnt, welches er an einem Kundenanlass braucht. Er war den ganzen Nachmittag gereizt und abgelenkt und hat das Thema noch mehrfach aufgegriffen, dass er sich übergangen fühlt.
Er war auch sehr gereizt, da meine Kollegin und ich mehr Kompetenzen als die anderen bekommen haben. Wir waren einverstanden, dass wir keine Teamchefin brauchen, aber es braucht jemanden, der die Arbeit koordiniert. Meine Kollegin ist als verantwortlich für Arbeitslose-und Ferienplanung und für alles fachliche. Wir sind am längsten da und haben den Laden über Wasse gehalten , nachdem die ehemalige Chefin gefeuert wurde. Wir verdienen nicht mehr und sind auch keine „Chefinnen“, wir haben einfach funktionell noch zusätzliche Rollen. Als er das erfahren hat, war er auch aufgebracht. Seine Reaktion war „und was ist mir?! Ich könnte auch Ferien und Arbeitsplanung für alle machen, warum darf ich keine solche Rolle haben?!“
Da meine Kollegin und ich jetzt Verantwortung tragen, und da seine beleidigten Reaktionen auch anderen Team aufgefallen sind, müssen wir am Freitag mit ihm reden. Wir möchten, dass er weiss, dass wir ihn schätzen und fördern möchten. Dass aber einfach Funktional er aktuell nicht die gleichen Rollen haben kann wie andere, da noch nicht mal die Grundlagen sitzen. Und da er so wenig kommt, wir wirklich an den Grundlagen dranbleiben müssen, bevor er Zusatzaufgaben haben kann, Wir möchten ihm dabei aber auch nicht auf den Schlips treten.
war jemand schon mal in einer solchen Situation?
ich hatte ja hier schon mal wegen er Situation mit meiner inkompetenten ehemalige Chefin geschrieben.
Nachdem sie gekündigt wurde, haben wir recht schnell das Team wieder füllen können. Nebst mir und meiner Kollegin haben wir drei Teilzeitkräfte gefunden. Zwei kommen jeden Tag verkürzt (die eine ist Mutter, die andere gibt Abends noch Sportkurse). Einer kommt insgesamt 12h pro Woche, da er noch eine teilweise Erwerbsunfähigkeitsrente erhält. Er hat zuvor in der gleichen Firma pro Woche im Lager gearbeitet. Jetzt hat er zu uns ins Büro gewechselt.
Ich habe grössten Respekt vor seinem Lebenslauf, er hat sich nach mehreren Krebserkrankungen wieder ins Leben gekämpft. Er arbeitet aufgrund der körperlichen Folgen als auch wegen einer Borderline-Störung nicht Vollzeit.
Da er Quereinsteiger ist, müssen wir bei ihm mit der Einarbeitung wirklich bei den Grundlagen anfangen. Auch, weil er noch nie im Büro gearbeitet hat. Wir haben ihm von Anfang an gesagt, dass wir ihn als volles Mitglied sehen und einbinden wollen, und dass das Ziel ist ist, dass er sich alles lernt. Die Anderen haben beide eine Ausbildung auf dem Beruf sowie mehrere Jahre Berufserfahrung. Die Warne von Anfang an an einem ganz anderen Punkt und brauchen viel weniger Einarbeitung.
Er fühlt sich nun leider regelmässig übergangen, wenn die anderen unterschiedliche, fortgeschrittenere Aufgaben lösen. Wir geben acht, dass er nie räumlich alleine Arbeiten muss. Also dass wir wirklich als Team it ihm arbeiten. Es kommt öfters die Aussage „warum darf die (fortgeschrittene Aufgabe XY) machen und ich nicht!“ Wir versuchen ihm dann jeweils zu erklären, dass es daran liegt, dass er zuerst Grundlage X und Y lernen muss.
Diese Woche war er zwei Halbtage da und es gab zwei Eklate. Er war letzte Woche krank und eine seiner Arbeiten ist liegen geblieben. Da wir vom Kunden eine Deadline hatten, mussten wir die Arbeit erledigen. Als er das gestern morgen gesehen hat, wurde er sauer. Ich hätte ihm bewusst die Arbeit verpfuscht. Ich habe ihm ruhig erklärt, dass wir die Deadline letzten Mittwoch hatten, dass er wir uns daran richten müssen, und dass das bei allen von uns vorkommen kann, dass im Krankheitsfall die Aufgaben vom Team übernommen werden müssen. Er ist wütend eine rauchen gegangen.
Da wir jetzt gerade ein neues, gleiches Projekt haben, habe ich ihm vorgeschlagen, dass er die gleiche Aufgabe jetzt für dieses Projekt übernehmen darf. Das hat ihn wieder fröhlich gestimmt. Heute ist meine Kollegin mit den anderen zwei neuen zu einem Kunden gefahren. Er wurde wütend, weil er der Meinung war, dass er das Recht hätte, mitzugehen, und dass wir ihn einfach abstellen wollen. Ich habe ihm erklärt, dass er für auswärtige Kundentermine wie dieser (Grossanlass wo man mit vielen Kunden sprechen muss und die Angebote genau beschreiben können) noch nicht genug sattelfest ist. Aber dass er bei einem der nächsten bestimmt mit darf. Aber dass ich heute mit ihm hierbleibe und wir am Projekt arbeiten, damit er diesmal seine Aufgaben da von A bis Z bis zur Deadline fertig bekommt. Ich habe ihm auch erklärt, dass er dadurch das Wissen gewinnt, welches er an einem Kundenanlass braucht. Er war den ganzen Nachmittag gereizt und abgelenkt und hat das Thema noch mehrfach aufgegriffen, dass er sich übergangen fühlt.
Er war auch sehr gereizt, da meine Kollegin und ich mehr Kompetenzen als die anderen bekommen haben. Wir waren einverstanden, dass wir keine Teamchefin brauchen, aber es braucht jemanden, der die Arbeit koordiniert. Meine Kollegin ist als verantwortlich für Arbeitslose-und Ferienplanung und für alles fachliche. Wir sind am längsten da und haben den Laden über Wasse gehalten , nachdem die ehemalige Chefin gefeuert wurde. Wir verdienen nicht mehr und sind auch keine „Chefinnen“, wir haben einfach funktionell noch zusätzliche Rollen. Als er das erfahren hat, war er auch aufgebracht. Seine Reaktion war „und was ist mir?! Ich könnte auch Ferien und Arbeitsplanung für alle machen, warum darf ich keine solche Rolle haben?!“
Da meine Kollegin und ich jetzt Verantwortung tragen, und da seine beleidigten Reaktionen auch anderen Team aufgefallen sind, müssen wir am Freitag mit ihm reden. Wir möchten, dass er weiss, dass wir ihn schätzen und fördern möchten. Dass aber einfach Funktional er aktuell nicht die gleichen Rollen haben kann wie andere, da noch nicht mal die Grundlagen sitzen. Und da er so wenig kommt, wir wirklich an den Grundlagen dranbleiben müssen, bevor er Zusatzaufgaben haben kann, Wir möchten ihm dabei aber auch nicht auf den Schlips treten.
war jemand schon mal in einer solchen Situation?