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Arbeit im Ehrenamt, trotzdem Mobbing?

Ich fürchte nur, er hat das, was er gesagt hat, als gesetzt genommen und gar nicht mehr zugehört, was wir anderen, klar am meisten ich, dazu gesagt haben und worum ich ihn gebeten habe.

Nun - da dürfte das Hauptproblem liegen. Wenn es sich 'nur' um einen Wunsch / eine Bitte einer Ehrenamtlichen handelt, die ihm nicht weisungsbefugt ist, muss er diese Bitte nicht berücksichtigen.

Davon abgesehen hast du ja scheinbar genauso das, was du gesagt hast, als gesetzt genommen.

Eine klare Ansage der Leitung wäre nach deinen Ausführungen angesagt gewesen. Ansonsten war die Sitzung nur ein unverbindlicher Austausch, in der keine klaren Aufgaben und Vorgaben formuliert wurden.

Nicht zu jeder internen Sitzung gibt es ein Protokoll. Lerne für die Zukunft. Wenn dir Dinge wichtig sind, musst du proaktiv nach so einer Sitzung eine Rundmail an die Teilnehmer machen (inklusive der weisungsbefugten Leitung), wo du kurz und knapp die wichtigsten Entscheide schriftlich dokumentierst:

"Gemäß Gespräch vom x.y. sind folgende Maßnahmen zwingend einzuhalten, um das mit Fördermitteln finanzierte Projekt realisieren zu können:

1.) ABC
2.) XYZ

Bei Zuwiderhandlung ist das Projekt gefährdet und muss allenfalls abgebrochen werden inklusive Rückzahlung der erhaltenen Fördersumme."
 
Zuletzt bearbeitet:
. Langsam komme ich allerdings auf den Trichter, doch endlich mal darauf hinzuweisen, dass ich in etlichen Bereichen fachlich sehr gut qualifiziert bin, zusätzlich jahrzehntelange praktische Erfahrung habe.
Damit wirst du dich noch weiter isolieren und zur "komischen Alten" machen.
Sind wir Rentner-Ehrenamtler auf einmal nur durch unser Alter blöd und dumm geworden?
Nein, man kann das durchaus vor Eintritt ins Rentenalter leben.
 
Hallo _cloudy_ Zitat: Was ist denn in dieser Kita nur los? Kampf der Ehrenämtler?

Frag ich mich auch langsam. Dennoch: Vielen Dank für Deinen Beitrag. Da sind Tipps für mich drin, die durchaus hilfreich sein können.
Soweit ich das weiß (was ich mir alles nach und nach durch Fragen erschließen kann..), ist der HM ein Elternteil, hat selber eine BAUfirma und macht die Arbeiten nebenbei.... bzw. lässt die von seiner Truppe machen! (ich hab halt gedacht, er hat ein paar andere Eltern um sich herum versammelt für solche Arbeiten) Bei seiner Aussage von SEINER TRUPPE hätte ich nachhaken sollen....Wäre interessant rauszufinden, wie da die rechtliche Grundlage ist und die Weisungsbefugnisse und ähnliches. Wäre ich dort angestellt, hätte ich sicher mehr zu sagen, bzw. müsste man mir zuhören und mich halbwegs respektieren, denke ich....
 
Nicht zu jeder internen Sitzung gibt es ein Protokoll. Lerne für die Zukunft. Wenn dir Dinge wichtig sind, musst du proaktiv nach so einer Sitzung eine Rundmail an die Teilnehmer machen (inklusive der weisungsbefugten Leitung), wo du kurz und knapp die wichtigsten Entscheide schriftlich dokumentierst

OH JA genau
 
Wäre ich dort angestellt, hätte ich sicher mehr zu sagen, bzw. müsste man mir zuhören und mich halbwegs respektieren, denke ich....
Da du dort nicht angestellt bist, erübrigen sich solche Überlegungen.
Dm HM aus Wut und verletzter Eitelkeit jetzt vor den Karren pinkeln zu wollen, ist ganz schlechter Stil und einer hochpreisigen Akademikerin unwürdig.
Geh an Orte, wo man dich zu schätzen weiß und auf deine Expertise nur wartet.
 
Wenn du denkst das deine Arbeit in einer anderen KITA mehr Wertschätzung erfahren würde, warum wechselst du dann nicht? Die KITAs wachsen doch wie Pilze aus der Erde. Du bist doch gar nicht an diese KITA gebunden.
Hast schon recht. Mag nur nicht einfach alles hinschmeißen (obwohl die Tendenz immer als erstes bei mir aufleuchtet!), sondern um der Sache und der Kinder willen die Auseinandersetzung durchstehen.
Entweder will die KiTa mein Konzept und Projekt weiterhin haben, dann nur noch zu Bedingungen, die alle unterschreiben können.
Oder sie wollen mich als Person loswerden, dann sollen sie es mir ehrlich ins Gesicht sagen, dann bin ich weg. Dann bliebe die Frage, was mit dem Fördergeld für das Projekt geschieht. Welche finanziellen Ansprüche kann ich geltend machen außer dem Erhalt von ausgelegtem Geld für dieses Projekt? Es gibt doch auch sowas wie ne Ehrenamtpauschale, oder?
Allerdings wäre da noch die Sache mit der aus meiner Beobachtung vermuteten üblen Nachrede. Die werde ich auf keinen Fall auf mir sitze lassen. Das ist aber eine andere Baustelle.
 
Ich verstehe das Ausmaß nicht was das Ganze hier gerade annimmt? Rechtlich irgendwas prüfen lassen?
Wieso nicht einfach ein Gespräch mit der Leitung suchen und die Sache klären?
Ja. Ist dumm gelaufen und die Bäume/Büsche erstmal zurück geschnitten. Das lässt sich aber sicher aufklären. Gleich anzunehmen, dass man nicht ernst genommen wird, die Eltern über einen reden und eine rechtliche Kampagne starten wollen etc. ist halt schon echt etwas darüber.
 
Unabhängig von Protokollen (liest/versteht eh nicht jeder) ist es doch wichtig, nach einer Besprechung ein Fazit zu ziehen. "Das steht an, so wird es umgesetzt. Gibt es noch Fragen?"
Klare Aus- und Ansagen sind so wichtig. Lieber eine kurze Sitzung mit Ergebnis als sich einen Wolf zu konferenzen und zu protokollieren.
 

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