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Arbeit im Ehrenamt, trotzdem Mobbing?

Weil ich ein bisschen verdattert war und sie auf dem Weg nach draußen mit dem üblichen Keine-Zeit-haben......
das war die Antwort auf Post 73. Puh, das ist irre, wie schnell das hier weitergeht. Spannend.
Gut, aber am nächsten Tag und etwas später hättest du um Klärung bitten können. Das ist doch reine Vermeidung.
 
Wäre ich dort angestellt, hätte ich sicher mehr zu sagen, bzw. müsste man mir zuhören und mich halbwegs respektieren, denke ich....

Man merkt leider, dass du total unerfahren bist, auf welche Verhaltenskodexe und Umgang miteinander heutzutage im beruflichen Kontext Wert gelegt wird.

Das mag früher mal so gewesen sein, dass ein Titel oder eine Position jemandem einen Freibrief gegeben hat, Menschen Befehle zu erteilen und dabei Erfüllungsshilfe zu erwarten.

Es ist vollkommen natürlich, dass ein erwachsener Mann, der sich dort schon lange als geschätzter Dienstleister empfohlen hat, sich nicht von dir befehligen lässt oder dich um Erlaubnis bitten muss, seiner Tätigkeit normal nachzugehen.

Dein Auftreten wird als "bossy" empfunden und nicht als wertschätzende Zusammenarbeit. Hättest du "Leadership Skills", wärst du da von Anfang an viel smarter und empathischer mit umgegangen. Du hättest ihm gesagt, dass du dich auf die Zusammenarbeit freust und er ganz wichtig für dich ist, damit dieses Projekt erfolgreich ist.

Du hättest ihm gesagt, welche Pflanzen im Fokus stehen und ihn gefragt, ob er da aktuell irgendwelche Schnittarbeiten geplant hat und ihm vorgeschlagen, diese Arbeiten vorerst auszusetzen. In jeder Sitzung hättest du herausgestellt, dass dieses Projekt eine Teamleistung ist und ohne diese fantastische Unterstützung von xy dieses nicht möglich gewesen wäre.

So bekommt man Anerkennung, Respekt und Motivation im Team hin - nicht durch ein Schriftstück, was dich als weisungsbefugt ausweist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sind wir Rentner-Ehrenamtler auf einmal nur durch unser Alter blöd und dumm geworden? Das kann doch nicht wahr sein.
Das sicherlich nicht, aber ihr seid eben nicht mehr weisungsbefugt. Wenn du das über Jahrzehnte anders gewohnt warst bedarf das jetzt eben einer Umstellung. Und zwar nicht einer der anderen, sondern du darfst bei dir anfangen. 🙂
Es gibt doch auch sowas wie ne Ehrenamtpauschale, oder?
Ja, die gibt es. Sofern man sie vor Aufnahme einer solchen Tätigkeit vereinbart. Jetzt die Hand aufzuhalten kannst du machen, es muss aber niemand einschlagen.

"Hast schon recht. Mag nur nicht einfach alles hinschmeißen (obwohl die Tendenz immer als erstes bei mir aufleuchtet!),"
Oh, das scheint dann ja auch nicht das erste Mal der Fall gewesen zu sein? 🤔

Wenn ich das mal vorsichtig anbringen darf empfinde ich dich als sehr anstrengend.
Kann es sein, dass du früher als Alphatierchen durch dein aktives Berufsleben gepflügt bist à la "Alles hört auf mein Kommando"? Zumindest kommst du hier (bei mir) so rüber. Wären wir in einem gemeinsamen Projekt hätten wir sicherlich viel Spaß miteinander *räusper* Und nein, auch für die Zukunft würde ich nicht davon ausgehen, dass du das Sagen hast, wie Dinge zu geschehen haben. Du kannst VORSCHLÄGE machen, wie die Zusammenarbeit besser läuft. Ob man die annimmt, sich daran hält, bleibt abzuwarten. Das Schöne ist ja tatsächlich, dass du jederzeit gehen kannst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Niemand muss sich im Ehrenamt ausnutzen lassen; das vorab.
Wenn ich jetzt von Rentnern im Ehrenamt ausgehe, darf der sich noch sehr aktiv fühlende Ehrenamtler nicht davon ausgehen, dass er nahtlos in gleichem Maße wie früher agieren kann.
Alles hat seine Zeit; nun sind andere dran.
Man sollte sich immer fragen,wie man selbst auf die reagiert hat, die glauben, aufgrund des Alters und des gelebten Berufslebens alles besser wissen. Dabei tut es doch gut, das Ruder aus der Hand zu legen, dennoch aktiv dabei zu sein und einfach zu unterstützen - das Leben, die Tätigkeit der anderen.
 
Es hört sich so gut an...ich mach das ja für die Kinder und bin befähigt...
Mit Deinem Vorgehen gewinnst Du keinen Blumentopf.
Du musst die Leute dort abholen, wo sie stehen.
Im besten Fall sprichst Du mit ihnen so, daß es nur einen kleinen Schubser braucht, damit sie selbst erkennen, was Du von ihnen willst.
 
Tja, die Leitung wollte mich haben für das, was sie selber nicht anbieten können. Da ich mich leider nur auf das gesprochene Wort verlassen habe und das Konzept, was zu lesen vorhanden war, bin ich in eine Falle getappt. Mal wieder den Menschen das geglaubt, was sie sagen. Das stimmt, was heutzutage im Umgang normal ist. musste ich einige Jahre nicht mitmachen und bin daher viel zu euphorisch an das Projekt rangegangen. Natürlich bin ich anstrengend, wenn ich mit anderen oder neuen Ideen komme. Damit muss man sich ja dann auseinandersetzen.
Sei's drum. werde mich eine Woche lang mit Musik machen auf andere Gedanken bringen und erst das Gespräch abwarten.
 
Tja, die Leitung wollte mich haben für das, was sie selber nicht anbieten können.
Ich denke, dass du das stärker siehst als es tatsächlich ist. Wurde gezielt nach deinem Angebot gesucht oder hast du dich nicht viel eher damit angeboten und man hat erfreut zugestimmt? Da besteht dann ein gewaltiger Unterschied bei der Unterstützung und vermutlich auch beim Interesse.
Mal wieder den Menschen das geglaubt, was sie sagen.
Hier klingt ungeheurer Frust heraus. Und ich kann mich nur wiederholen: Wenn dir das häufiger passiert, könnte es sich lohnen, auf dich zu schauen und was du von anderen Menschen forderst und erwartest, obwohl du eben - einmal mehr jetzt als ehrenamtlich tätige Rentnerin - kein Recht dazu hast. Das hat mit deiner Qualifikation wirklich überhaupt nichts zu tun, denn hier glaube ich, dass du wirklich sehr gut und verantwortungsbewusst in dem bist, was du machst. Es geht vielmehr um Zwischenmenschliches, und da knirscht es offensichtlich.. immer wieder.
Natürlich bin ich anstrengend, wenn ich mit anderen oder neuen Ideen komme. Damit muss man sich ja dann auseinandersetzen.
Und wie du gerade erkennen darfst, MUSS sich hier eben niemand auseinandersetzen. Und es ist auch nicht natürlich, dass man dann anstrengend ist, sondern lag immer schon an den jeweiligen Personen, die es umsetzen. Das war früher nicht anders als heute.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde das Gespräch abwarten. Davor ist alles Spekulation. Eltern und Kinder würde ich raushalten, sonst könntest du paranoid rüberkommen. Nur weil zwei Kinder anders als vorher sind, heißt das nicht, dass du verleumdet wirst. Sowas kann sich schnell ändern.
 
Sei's drum. werde mich eine Woche lang mit Musik machen auf andere Gedanken bringen und erst das Gespräch abwarten.

Meine Prognose ist, dass es bei dem 'Gespräch' um genau das geht, was du hier mehrfach gehört hast. Dein zwischenmenschlicher Umgang ist ungenügend. Du stößt andere, die dort für ihr Engagement geschätzt sind, vor den Kopf und weigerst dich vernünftig mit diesen zu kommunizieren, da sie aus deiner Sicht 'nicht vom Fach' sind und du daher das Kommando beanspruchst. Nur so kann man "So geht das nicht" interpretieren.

Wenn dir am Projekt und dessen Erfolg liegt, nutzt du die Woche hier zu Kreuze zu kriechen und den Hausmeister um Entschuldigung zu bitten, dass du dich im Eifer des Gefechts im Ton vergriffen hast.
 

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