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Antriebslos, Lustlos, Einsam

24MHilfe

Mitglied
Hey,
Ich weiss nicht so recht wie ich Anfangen soll, aber seit einiger Zeit oder gar Monaten geht es mir nurnoch zunehmend schlechter von Tag zu Tag.

Ich fang einfach mal an, ob es Hilft? Ich weiss es nicht, jedoch was solls...
Ich Männlich / 25 Jahre, beziehe ALG2 wohne gezwungener Maßen bei meinen Eltern... Finde keinen Job, habe meinen Führerschein abgeben müssen weil ich etwas Dummes getan habe. Zudem kommt noch das meine Ex-Freundin sich gemeldet hat, dementsprechend kamen alle Gefühle wieder hoch für Sie. Ich habe versucht mit ihr nochmal über alles zu Reden, aber Sie selbst macht mich nurnoch mehr Fertig, habe den Kontakt erstmal wieder auf Eis gelegt. Dann noch Schocknachricht, mein Vater wurde Magenkrebs diagnostiziert. Meine Mutter belastet es sehr und ich mache mir große Sorgen. Widerrum möchte ich meine Eltern grade jetzt nicht alleine lassen, aber andererseits möchte ich von hier weg... Alleine irgendwo einen Neustart anfangen, wieder einen Job finden, meine eigene Wohnung haben. Meinen Führerschein wieder zurück kriegen und am liebsten sogar meine Ex Freundin... Aber in ihren Augen bin ich ein Kranker Typ der sich Hilfe suchen solle... Weil ich ihr Nachtrauere, weil Sie schon immer die Frau war die ich immer gesucht habe. Jetzt aber zu meinem eigentlichen Problem... Jeden Tag, seit Monaten merke ich einfach nurnoch wie es mir zunehmend schlechter geht, mit der Situation, meinem Leben und gar meiner aktuellen Position. Ich kann mich für einfach nichts mehr begeistern, es macht mir alles kein Spaß mehr ich mache es nurnoch weil es notgedrungen gemacht werden muss... Früher bin ich oft gerne mit meinem Hund draußen über Stunden spazieren gewesen, jetzt mach ich es nicht weil ich es gerne mache, Nein ich tuhe es weil ich es machen MUSS. Ich versuche mich abzulenken, bisschen zu Spielen an meinem Rechner, versuche Jobs zu finden, eine eigene Wohnung jedoch sagt da irgendetwas in meinem Kopf... Lass es sein, zur zeiten von Corona schaffst du es nicht... Wer will dich schon? Ein 25 Jähriger Hartzer der noch Zuhause bei Mutti wohnt, den will sowieso niemand... Du schaffst es sowieso nicht. Vor ein paar Jahren war noch alles in Ordnung, ich habe eine KFZ Lehre angefangen (diese aber notgedrungen abgebrochen weil mein damaliger Chef ein furchtbarer Mensch war und er jeden und alles fertig gemacht hat) Seither habe ich mich mit diversen Jobs über Wasser gehalten, unter anderem in einer großen Firma als Maschinenführer, jedoch wurde ich selbst dort nicht übernommen seit der Leiharbeits Vertrag ausgelaufen ist. Eine Ausbildung habe ich keine. Das alles fing vor 2 Jahren an, und ich schaffe es einfach nicht mehr aus diesem Loch heraus... Ich war sogar schon bei einem Arzt, kurzzeitig in einer Therapie aber selbst die konnten mir nicht wirklich Helfen... Denn wirklich helfen lassen will ich mir nicht, ich möchte es alleine aus eigener Kraft schaffen aber meine Kräfte sind Verschwunden, Weg einfach nicht mehr da... Habe auch mit meiner Mutter darüber gesprochen, sie hat mir aber Gut zugesprochen was kurzzeitig half, jedoch sobald ich wieder alleine bin kommt alles, wirklich alles wieder Hoch und ich sitz Rotz und Wasser weinend im Bett und bin einfach Einsam, Alleine und habe Angst irgendwann auf der Straße zu landen. Ich Schlafe kaum noch, vielleicht 2-3 std pro Nacht. Ich esse nurnoch kleine Mengen am Tag und das über den Tag verteilt. Trinke zwar meine 1,5-2L Wasser am Tag, aber selbst das hilft nicht. Ich habe wirklich Ernsthaft überlegt zur Flasche zu Greifen, einfach meine Sorgen, Ängste in Alkohol zu Unterdrücken aber bevor es soweit kam hat sich meine eigene Vernunft gezeigt und ich habe es gelassen. Nicht das ich irgendwelche Suizid Gedanken hätte Nein, diese sind garnicht vorhanden. Was auch noch dazu kommt ist... Meine Zähne... Habe nurnoch wenig eigene Zähne und habe die Dritten und das mit 25!!! Ich schäme mich dafür dass ich es so verkommen lassen habe und nun trage ich die Konsequenzen dafür, ich hätte gern etwas Hochwertiges, Schickes aber das kann ich mir einfach nicht Leisten... Oft treffe ich auch grad aufgrund dessen auf Ablehnung von Frauen, diese zusätzliche Belastung das ich für immer allein sein werde, weil ich mir einfach nichts großes oder gar teures Leisten kann. Ein großteil meiner Freunde wohnen auch nicht mehr hier, die sind weggezogen in die Stadt in ganz DE verteilt. Habe nu mehr sehr wenige Freunde hier, die ich durch Corona überhaupt nich sehe oder treffe.

Alles was ich mir wünsche... Wirklich wünsche... Eine eigene Wohnung (Weg von diesem scheiß Land hier, mit all den Schmerzhaften Erinnerungen) Ein Job (wenns sein muss auch Hilfsarbeiter....) Aber ich Schaffe es einfach nicht, habe versucht mich um Wohnungen zu Bewerben, jedoch immer nur Absagen. Eine neue Partnerin die mich so akzeptiert wie ich bin. Und einfach wieder Glücklich zu sein, und all die schwere Zeit all die Sorgen, Ängste vergessen...

Naja genug geredet...
Liebe Grüße
PS: Wer Rechtschreibfehler findet darf sie gerne behalten
 

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_Alpha_

Aktives Mitglied
Willkommen hier im Forum :)

Es ist schonmal ein guter Schritt, dass du dich mit deiner Situation beschäftigst. Du erkennst, dass etwas nicht stimmt und willst auch etwas dagegen unternehmen. Du hast Pläne, doch dir fehlt der Antrieb sie anzugehen. Das ist aber in Ordnung und es ist sehr gut, dass du überhaupt welche hast und deine Situation verbessern willst.
Käme es für dich infrage, doch professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen? Manche Sachen bekommt man alleine nunmal nicht hin. Wenn man krank ist lässt man sich ja auch behandeln - es ist dasselbe mit psychischen Belangen.

Ich kann deine Lage und Gefühle absolut nachempfinden. Mir fällt es nur persönlich schwer, explizite Ratschläge zu formulieren, da ich selbst nicht weiß, wie ich mich immer wieder in den Griff bekomme. Was ich mir immer gesagt habe ist, dass es Okay ist dass es mir gerade so geht. Je krampfhafter man versucht dagegen anzukämpfen, umso schlimmer wird es. Akzeptiere deine Situation, akzeptiere dich in diesem Moment. Es darf dir schlecht gehen. Nur darf es nicht zur Gewohnheit werden

Vllt hilft es dir auch einfach, dich hier mal auszuschreiben und darüber zu reden :)

Ich wünsche jedenfalls alles Gute
 

Keep Going

Aktives Mitglied
Was soll ich sagen.. ich kann das nachvollziehen was du durchmachst und es ist sicher nicht leicht.
Leider weiß ich auch nicht was ich dir raten könnte. Das mit der Selbstmotivation bei ausbleibendem Erfolg ist ist halt richtig ***eisse.
Was du so beschreibst klingt für mich schon so, als ob es irgendwann klappen wird. Lass dich nicht entmutigen und bewirb dich weiter.

Vielleicht hilft es dir auch dir vor Augen zu führen, dass deine Angst auf der Straße zu landen, unbegründet ist. Du beziehst Alg2 und so schnell wird das nicht gestrichen. Ich weiß nicht wie es im Augenblick aussieht, aber ich denke nach dem letzten Urteil sind 30% Kürzung das Maximum.

Bleib bei deiner Entscheidung den Alkohol wegzulassen und versuche, falls es dir möglich ist, dieses Selbstruntermachen einzudämmen. Leichter gesagt als getan, aber vielleicht gelingt es dir ja dennoch.

Du könntest dir auch einfach mal sagen, dass du stolz auf dich sein kannst wie du mit dieser schwierigen Situation umgehst. Bei dir ist da bisher einiges an belastenden Themen zusammengekommen und nicht jeder würde so gut damit klarkommen wie du.

Bleib dabei, schreib weiter deine Bewerbungen und ich bin sicher, das wird klappen bei dir!
 

Oshkosh

Aktives Mitglied
Ich finde, als ersten Schritt solltest du die begonnene Ausbildung beenden. Darfst gerne so lange noch im Elternhaus wohnen. Wenn du das geschafft hast, ergibt sich der Rest sicher von alleine.
 

24MHilfe

Mitglied
Hallo,

Erstmal vielen Dank für die ganzen freundlichen Antworten.
Ich warte mal noch ein wenig bevor ich weiteres Schreibe, vielleicht kommen ja noch ein paar mehr nette Antworten.
 

Geißblatt67

Aktives Mitglied
Da du jetzt noch bei deinen Eltern wohnen bleibst, ist das eine sehr gute Gelegenheit, deine Ausbildung abzuschließen. Mit Aushilfsjobs kommst du langfristig doch nicht weiter.

Such dir eine Ausbildungsstelle, bei der du ein gutes Gefühl hast.

Eine Therapie wäre sicher auch nicht verkehrt. Manchmal muss man erst den richtigen Therapeuten finden, der "passt".

Berichte gerne mal, wie es weitergeht.
 

Sadie02

Aktives Mitglied
Hi!

Ich glaube, ich kann dich ganz gut verstehen, denke aber vor allem, dass du mit 25 keineswegs zu alt bist, um noch etwas zu schaffen. Natürlich ist es sicher total nervig, in dem Alter noch zu Hause zu wohnen. Aber im Moment gibt es keine andere Lösung.

Du schreibst von den Fehlern, die du gemacht hast. Und damit siehst du ja, was falsch gelaufen ist. Und was du jetzt besser machen könntest. Dass es im Moment dank der Corona-Maßnahmen für ganz viele Menschen keine vernünftige Perspektive gibt, ist leider so. Sobald es aber hoffentlich im Frühjahr wieder etwas besser aussieht, könntest du versuchen, unbedingt deine Ausbildung abzuschließen. Versuche das auf alle Fälle, denn mit einer Ausbildung hast du bessere Chancen, selbst dann, wenn du später vielleicht gar nicht in dem Bereich arbeitest. Es mag zwar Bereiche geben, in denen du auch ungelernt nicht so schlecht verdienst, aber dann wirst du immer der sein, der als erster um den Job bangen muss, wenn es mal eng wird. Und ich bin sicher, dass du eine Ausbildung mit Abschluss packen wirst.
Ich denke, der Bereich mit Job und Ausbildung ist der, bei der du am ehesten selbst was beeinflussen kannst. Bei deiner Ex-Freundin eher nicht so und die Sache mit den Zähnen...da kann ich nichts dazu sagen, weil ich mich da null auskenne. Aber eine abgeschlossene Ausbildung wäre etwas, dass dir auch wieder Selbstvertrauen geben würde. Und nein, mit 25 bist du da sicher noch nicht zu alt dafür.

Alles Gute!
 

Einhorn_das_echte

Aktives Mitglied
Hallo TE,
"Wer sich nicht helfen läßt, dem ist nicht zu helfen.", heißt es. Du schreibst einerseits, daß Dir die Kraft geschwunden ist Dir selbst zu helfen. Andererseits willst Du keine Hilfe annehmen und es aus eigener Kraft "schaffen". Siehst Du nicht den Widerspruch darin?
Zuerst - glaube ich - mußt Du Dir helfen lassen. Erst wenn Du selbst wieder Kraft und Hoffnung schöpfst, kannst Du Dein Schicksal wieder selbst in die Hand nehmen und aktiv beeinflussen/verändern.
Was Du Dir vom Auswandern versprichst, solltest Du vlt. nochmal erläutern. Denn ich glaube nicht, daß dieses sch*** Land an Deinem Schicksal schuld ist.
Keine Ausbildung, Zähne durch eigene Nachlässigkeit eingebüßt, Führerschein eingebüßt usw. usw. Klingt nach der berühmt-berüchtigten Null-Bock-Generation, der Regeln ein Gräuel sind. Schonungslos genug bist Du eigentlich selbst zu Dir, wollte da auch kein Salz in die Wunden streuen.
Auch wenn die Ex Dich "fertig" macht, hat sie das Interesse noch nicht verloren. Sonst würde sie sich nicht mehr melden. Ja, Du hast viele "Baustellen" und nur Du kannst die Probleme in die Hand nehmen. Unterstützung darfst Du trotzdem annehmen sofern Du das überhaupt willst. Denn daß Du sie brauchst hast Du offenbar noch nicht genügend realisiert.
Die Krankheit Deines Vaters belastet Dich zusätzlich. Du tust ihm - und Dir - aber keinen Gefallen, wenn Du Dich hängen läßt. Mit 25 ist es auch für eine Ausbildung noch nicht zu spät. Irgendwas mußt Du jedoch unternehmen, denn spätestens wenn auch Deine Mutter nicht mehr kann, wirst Du auf eigenen Beinen stehen müssen. Also überwinde Deine Bequemlichkeit.
Dafür alles Gute
 

24MHilfe

Mitglied
Guten Morgen,

Hallo TE,
Was Du Dir vom Auswandern versprichst, solltest Du vlt. nochmal erläutern. Denn ich glaube nicht, daß dieses sch*** Land an Deinem Schicksal schuld ist.
Ich versuche mich kurz zu Fassen, Nein ich habe mich vielleicht etwas Doof ausgedrückt ich spreche nicht vom Land Deutschland Nein, sondern von der ländlichen Gegend hier um Umkreis (300 Einwohner Dorf) im Kreis von 25km keine Stadt etc pp.

Ich habe jetzt letzlich grade aufgrund der ländlichen Gegend allen Mut zusammen gefasst und beim Jobcenter nach einer eigenen Wohnung nachgefragt, soweit sogut erstmal grundsätzlich kein Problem. Habe ja schonmal 1,5 Jahre alleine gewohnt während meiner Ausbildung die ich anfing.
Soweit sogut, habe das natürlich auch alles mit meinen Eltern insbesondere mit meinem Vater besprochen. Selbst er riet mir, wenn ich wieder auf die Beine kommen möchte solle ich am besten wegziehen, dorthin wo das Job-Angebot sowohl als auch die Infrastruktur deutlich besser ist als hier in der ländlichen Gegend. Ich mein es geht ihm soweit Gut, keine Beschwerden erstmal dennoch immer wieder Gedanklich dies das ananas... Bis zur nächsten größeren Stadt sind es ja nur etwas weniger wie 2std. Ich benötige keine Möbel, gut eventuell eine Küche aber sonst besitze ich soweit alles meine ganzen Möbel lagern Trocken und eingepackt in der Garage, nur wenn eine Wohnung dann nur mit Einbauküche.

Wie hoch ist die Chance grade in der aktuellen Situation sowohl als auch des besseren Job Angebotes eine Wohnung (ich brauch echt nicht viel Platz 1-2 Zimmer reichen mir wirklich vollkommen) bekomme? Denn ich sehe hier auf dem Land grade hier im Umkreis keine Perspektive, keine Zukunft. Tag Ein Tag Aus kriege ich das Kotzen hier... Morgens stehe ich auf wenn ich denn mal schlafen konnte, oder mitten in der Nacht schaue ich aus dem Fenster und sehe nichts als Land... Da kommt es mir wirklich Hoch! Viele meiner Freunde, ach was soll das fast alle sind weg gezogen wohnen in Städten, teils in ganze DE verteilt.

Ich möchte einfach nu mehr wieder mein Leben in die Reihe kriegen, Neu Anfangen mit allem... Neustarten... Endlich wieder auf eigenen Beinen stehen und mein Leben nicht mehr von Ängsten, Einsamkeit und Antriebslosigkeit bestimmen lassen.

Greez...
 
Zuletzt bearbeitet:

Ayen

Mitglied
Hey,
Ich weiss nicht so recht wie ich Anfangen soll, aber seit einiger Zeit oder gar Monaten geht es mir nurnoch zunehmend schlechter von Tag zu Tag.

Ich fang einfach mal an, ob es Hilft? Ich weiss es nicht, jedoch was solls...
Ich Männlich / 25 Jahre, beziehe ALG2 wohne gezwungener Maßen bei meinen Eltern... Finde keinen Job, habe meinen Führerschein abgeben müssen weil ich etwas Dummes getan habe. Zudem kommt noch das meine Ex-Freundin sich gemeldet hat, dementsprechend kamen alle Gefühle wieder hoch für Sie. Ich habe versucht mit ihr nochmal über alles zu Reden, aber Sie selbst macht mich nurnoch mehr Fertig, habe den Kontakt erstmal wieder auf Eis gelegt. Dann noch Schocknachricht, mein Vater wurde Magenkrebs diagnostiziert. Meine Mutter belastet es sehr und ich mache mir große Sorgen. Widerrum möchte ich meine Eltern grade jetzt nicht alleine lassen, aber andererseits möchte ich von hier weg... Alleine irgendwo einen Neustart anfangen, wieder einen Job finden, meine eigene Wohnung haben. Meinen Führerschein wieder zurück kriegen und am liebsten sogar meine Ex Freundin... Aber in ihren Augen bin ich ein Kranker Typ der sich Hilfe suchen solle... Weil ich ihr Nachtrauere, weil Sie schon immer die Frau war die ich immer gesucht habe. Jetzt aber zu meinem eigentlichen Problem... Jeden Tag, seit Monaten merke ich einfach nurnoch wie es mir zunehmend schlechter geht, mit der Situation, meinem Leben und gar meiner aktuellen Position. Ich kann mich für einfach nichts mehr begeistern, es macht mir alles kein Spaß mehr ich mache es nurnoch weil es notgedrungen gemacht werden muss... Früher bin ich oft gerne mit meinem Hund draußen über Stunden spazieren gewesen, jetzt mach ich es nicht weil ich es gerne mache, Nein ich tuhe es weil ich es machen MUSS. Ich versuche mich abzulenken, bisschen zu Spielen an meinem Rechner, versuche Jobs zu finden, eine eigene Wohnung jedoch sagt da irgendetwas in meinem Kopf... Lass es sein, zur zeiten von Corona schaffst du es nicht... Wer will dich schon? Ein 25 Jähriger Hartzer der noch Zuhause bei Mutti wohnt, den will sowieso niemand... Du schaffst es sowieso nicht. Vor ein paar Jahren war noch alles in Ordnung, ich habe eine KFZ Lehre angefangen (diese aber notgedrungen abgebrochen weil mein damaliger Chef ein furchtbarer Mensch war und er jeden und alles fertig gemacht hat) Seither habe ich mich mit diversen Jobs über Wasser gehalten, unter anderem in einer großen Firma als Maschinenführer, jedoch wurde ich selbst dort nicht übernommen seit der Leiharbeits Vertrag ausgelaufen ist. Eine Ausbildung habe ich keine. Das alles fing vor 2 Jahren an, und ich schaffe es einfach nicht mehr aus diesem Loch heraus... Ich war sogar schon bei einem Arzt, kurzzeitig in einer Therapie aber selbst die konnten mir nicht wirklich Helfen... Denn wirklich helfen lassen will ich mir nicht, ich möchte es alleine aus eigener Kraft schaffen aber meine Kräfte sind Verschwunden, Weg einfach nicht mehr da... Habe auch mit meiner Mutter darüber gesprochen, sie hat mir aber Gut zugesprochen was kurzzeitig half, jedoch sobald ich wieder alleine bin kommt alles, wirklich alles wieder Hoch und ich sitz Rotz und Wasser weinend im Bett und bin einfach Einsam, Alleine und habe Angst irgendwann auf der Straße zu landen. Ich Schlafe kaum noch, vielleicht 2-3 std pro Nacht. Ich esse nurnoch kleine Mengen am Tag und das über den Tag verteilt. Trinke zwar meine 1,5-2L Wasser am Tag, aber selbst das hilft nicht. Ich habe wirklich Ernsthaft überlegt zur Flasche zu Greifen, einfach meine Sorgen, Ängste in Alkohol zu Unterdrücken aber bevor es soweit kam hat sich meine eigene Vernunft gezeigt und ich habe es gelassen. Nicht das ich irgendwelche Suizid Gedanken hätte Nein, diese sind garnicht vorhanden. Was auch noch dazu kommt ist... Meine Zähne... Habe nurnoch wenig eigene Zähne und habe die Dritten und das mit 25!!! Ich schäme mich dafür dass ich es so verkommen lassen habe und nun trage ich die Konsequenzen dafür, ich hätte gern etwas Hochwertiges, Schickes aber das kann ich mir einfach nicht Leisten... Oft treffe ich auch grad aufgrund dessen auf Ablehnung von Frauen, diese zusätzliche Belastung das ich für immer allein sein werde, weil ich mir einfach nichts großes oder gar teures Leisten kann. Ein großteil meiner Freunde wohnen auch nicht mehr hier, die sind weggezogen in die Stadt in ganz DE verteilt. Habe nu mehr sehr wenige Freunde hier, die ich durch Corona überhaupt nich sehe oder treffe.

Alles was ich mir wünsche... Wirklich wünsche... Eine eigene Wohnung (Weg von diesem scheiß Land hier, mit all den Schmerzhaften Erinnerungen) Ein Job (wenns sein muss auch Hilfsarbeiter....) Aber ich Schaffe es einfach nicht, habe versucht mich um Wohnungen zu Bewerben, jedoch immer nur Absagen. Eine neue Partnerin die mich so akzeptiert wie ich bin. Und einfach wieder Glücklich zu sein, und all die schwere Zeit all die Sorgen, Ängste vergessen...

Naja genug geredet...
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