Hallo,
wie oben steht, habe ich, auf Grund von Erfahrungen in der Kindheit Angst vor Sport. Mittlerweile würde ich aber gerne wieder welchen machen.
Ich bin 26 und habe vor 5 Monaten aufgehört Alkohol zu trinken. Davor hatte ich einen ziemlich problematischen Konsum - ich habe durchschnittlich 2x unter der Woche getrunken und das auch nicht wenig. Immer so 6-8 Bier, was mich dann schon ziemlich betrunken gemacht hat, und das alleine Zuhause. Am Wochenende natürlich dann auch noch getrunken, dann aber immer in Bars o.ä.
Ich habe mich dann dazu entschlossen komplett aufzuhören und eben seit 5 Monaten keinen Tropfen mehr getrunken und bin auch stolz drauf! Allerdings habe ich seitdem eine große Lücke in meinem Leben. Zuvor habe ich am WE immer gefeiert, wirklich ausnahmslos jedes Wochenende. Dadurch hatte ich einen ziemlich großen Freundeskreis, welcher jetzt dadurch weg gebrochen ist, dass ich eben nicht mehr feiern gehe und keinen Alk mehr trinke. Mir fehlt nicht der Alkoholkonsum, sondern das soziale. Klar könnte ich auch in eine Bar oder in einen Club gehen und nüchtern bleiben - das werde ich bestimmt auch mal machen, aber zur Zeit habe ich einfach keine Lust auf diese Umgebung und die ganzen betrunkenen Menschen nüchtern zu ertragen.
Seit ich aufgehört habe zu trinken, mache ich mir Gedanken über die verschiedensten Dinge, wahrscheinlich habe ich diese Dinge vorher im Alkohol ertränkt und jetzt kommen sie hoch. Ich habe oft negative Gedanken (keine Suizidalität, aber Selbstzweifel) und habe natürlich öfter gehört, dass Sport wie Medizin für die Psyche ist.
Ich ziehe in Erwägung ins Fitnesstudio zu gehen. Allerdings habe ich etwas Angst davor. Ich wurde früher im Sportunterricht und im Fußballverein oft ausgelacht, einfach weil meine Ausführung von bestimmten Sachen komisch und lächerlich aussahen. Seitdem habe ich eine regelrechte Sportphobie. Habe das Glück trotzdem eine schlanke Figur zu haben. Ich habe eine Zeitlang auch Zuhause Sport gemacht, da ist natürlich keiner bei und daher habe ich damit kein Problem gehabt. Da der Sport aber nun die Aktivität des Trinkens ersetzen soll, macht es wahrscheinlich schon mehr Sinn in ein Studio zu gehen, einfach weil es strukturierter ist und man natürlich richtige Geräte hat.
Aber irgendwie ist in mir immer noch diese Angst von früher, dass alles was ich dort mache komisch aussieht und wieder dumme Kommentare kommen. Rational weiß ich, dass das wahrscheinlich nicht so sein wird, weil dort 1. nur Erwachsene Leute sind und 2. sich wahrscheinlich jeder auf seinen Sport konzentriert und man nicht unbedingt die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Trotzdem ist dieses ungute Gefühl da. Wie könnte ich das überwinden? Hat da jemand ähnliche Erfahrung?
wie oben steht, habe ich, auf Grund von Erfahrungen in der Kindheit Angst vor Sport. Mittlerweile würde ich aber gerne wieder welchen machen.
Ich bin 26 und habe vor 5 Monaten aufgehört Alkohol zu trinken. Davor hatte ich einen ziemlich problematischen Konsum - ich habe durchschnittlich 2x unter der Woche getrunken und das auch nicht wenig. Immer so 6-8 Bier, was mich dann schon ziemlich betrunken gemacht hat, und das alleine Zuhause. Am Wochenende natürlich dann auch noch getrunken, dann aber immer in Bars o.ä.
Ich habe mich dann dazu entschlossen komplett aufzuhören und eben seit 5 Monaten keinen Tropfen mehr getrunken und bin auch stolz drauf! Allerdings habe ich seitdem eine große Lücke in meinem Leben. Zuvor habe ich am WE immer gefeiert, wirklich ausnahmslos jedes Wochenende. Dadurch hatte ich einen ziemlich großen Freundeskreis, welcher jetzt dadurch weg gebrochen ist, dass ich eben nicht mehr feiern gehe und keinen Alk mehr trinke. Mir fehlt nicht der Alkoholkonsum, sondern das soziale. Klar könnte ich auch in eine Bar oder in einen Club gehen und nüchtern bleiben - das werde ich bestimmt auch mal machen, aber zur Zeit habe ich einfach keine Lust auf diese Umgebung und die ganzen betrunkenen Menschen nüchtern zu ertragen.
Seit ich aufgehört habe zu trinken, mache ich mir Gedanken über die verschiedensten Dinge, wahrscheinlich habe ich diese Dinge vorher im Alkohol ertränkt und jetzt kommen sie hoch. Ich habe oft negative Gedanken (keine Suizidalität, aber Selbstzweifel) und habe natürlich öfter gehört, dass Sport wie Medizin für die Psyche ist.
Ich ziehe in Erwägung ins Fitnesstudio zu gehen. Allerdings habe ich etwas Angst davor. Ich wurde früher im Sportunterricht und im Fußballverein oft ausgelacht, einfach weil meine Ausführung von bestimmten Sachen komisch und lächerlich aussahen. Seitdem habe ich eine regelrechte Sportphobie. Habe das Glück trotzdem eine schlanke Figur zu haben. Ich habe eine Zeitlang auch Zuhause Sport gemacht, da ist natürlich keiner bei und daher habe ich damit kein Problem gehabt. Da der Sport aber nun die Aktivität des Trinkens ersetzen soll, macht es wahrscheinlich schon mehr Sinn in ein Studio zu gehen, einfach weil es strukturierter ist und man natürlich richtige Geräte hat.
Aber irgendwie ist in mir immer noch diese Angst von früher, dass alles was ich dort mache komisch aussieht und wieder dumme Kommentare kommen. Rational weiß ich, dass das wahrscheinlich nicht so sein wird, weil dort 1. nur Erwachsene Leute sind und 2. sich wahrscheinlich jeder auf seinen Sport konzentriert und man nicht unbedingt die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Trotzdem ist dieses ungute Gefühl da. Wie könnte ich das überwinden? Hat da jemand ähnliche Erfahrung?