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Angeblich will ich ja nicht arbeiten.....ich bin enttäuscht

Ja, ist alles schön und gut. Aber irgendwann ist Ende mit ALG 1! Und dann musst Du von Hartz4 leben. Ich fürchte, dass die sich wenig dafür interessieren, ob Du in einer Großstadt wohnst oder noch einen Kredit bedienen musst.

Und ich bin mir nicht sicher, ob der Job für 1700 Euro Brutto dann noch verfügbar. Und dieser Job ist immerhin besser als Hartz4, oder etwa nicht??

Und wieso geht jeder davon aus, dass man 50 Stunden die Woche arbeiten muss?? In meinen Verträgen stand was von 37,5 bis 40 Stunden. Und bei meinen Kollegen war das auch nicht anders. Wahrscheinlich bin ich in die Gehaltsklassen, wo man mehr arbeiten muss, bisher nicht vorgestossen.
 
ich muss gestehen ich habe etwas voreilig geschrieben, zwar meine ich man sollte sich unterstützen und wir versuchen das auch, letzendlich ist aber eben jeder selbstverantwortlich....

ich habe mit meinem partner verschiedene phasen in meiner arbeitslosenzeit durchlaufen....jammern,motzen,streits....hilflosigkeit, und vieles war da.
ich habe letztendlich dann nur noch auf mich gebaut,habe gesagt,er solle sich ganz aus meiner stellensuche raus halten und mich "erstmal" in ruhe lassen,weil ich mir meiner situation erneut bewusst werden wollte, was ist, was kann ich beruflich und sowas eben. habe mich dann ca ein halbes jahr konzentreit auf stellensiche gemacht, bewerbungen geschrieben und auch 3 verschiedene stellen angetreten,die wegen einiegn dinegn nichts waren.
letztendlich habe ich dadurch aber auch wieder erfahrungen machen können...

und ich habe meine stärken dadurch wieder entdeckt, so das ich etztendlich dann das erstmal passende fand.
auch da, mein partner wollte mir dazu etwas sagen, ich habe gesagt, nein, ich muss die erfahrung einfach machen und es ausprobieren....und es klappte...

was ich sagen will, ja man kann sich unterstützen, bis zum gewissen punkt. dann versteht ein aussenstehender den andern nicht mehr. ein arbeitender mensch lebt im ganz anderem film, als ein arbeitsloser...und es ist schwierig sich da einzufühlen....denke das ist ganz normal so.

du musst dein ding machen, klar das abwerten,du willst nicht arbeiten, finde ich schon krass...aber er steckt nicht in deiner person...nicht in deiner situation....deshalb denke ich kann da nicht viel unterstützung kommen.

meine enttäuschung als ich so die phasen durchlief,mit meinen partner,war eher dem ganzen gegenüber. einer partnerschaft gegenüber. ich glaubte man kann sich viel unterstützen und gemeinsam alles planen,das leben eben teilen....auch weil gerade mein partner immer davon redet.
aber letztendlich ist es dein leben und du hast eben dafür zu soregn,das es wird,wie du es brauchst...

auch ein partner kann nicht immer für einen dasein,wie man es sich wünscht und gerade bei langanhaltenden probs ist das schwierig, denn man wünscht sich auch verschiednes in soch zeitraum,da kann der partner noch so einfühlsam sein, er weiss irgendwann nicht mehr ,was er für einen tun kann. denke ich,also so habe ich das erfahren.

mit dem gehalt,okay mite ist schon viel...aber ich ahbe auch als alleinerziehende mit dem geld gelebt...und es haperte an manch dingen,aber ich denke es ist machbar, zumal du ja aus der jetzigen situation heraus willst. oder aber du packst eben all deine power jetzt in dein prob und sagst dur- gut ich will arbeiten und ich will mehr geld, dann such halt. wenn man wirklich was will,schafft man das auch. nur man muss die kraft nicht daran verschwenden,darauf zu hoffen,das jemand hilft....

du selbst bist nun gefragt.😉
klingt irgendwie blöd,aber so habe ichs erfahren....anders kommst du nicht daraus.
du musst dein leben führen und nicht auf den partner bauen.....so enttäuschend es auch ist..ich vertsehe sogar die enttäuschung aber es ist einfach so...jeder ist im endeffekt auf sich gestellt....finde ich irgendwie auch ganz normal, verleire das aber auch manchmal aus den augen.😱

🙂
 
Stimmt, Harz IV ist natürlich viel mehr! 🙂

Nun mal ernstlich: Sie kann zwei Probleme mit einem Schlag lösen - aus der Fernbeziehung wird eine Nahbeziehung. Und aus der Arbeitslosigkeit Erwerbstätigkeit.
Da beide verdienen, ist eine gemeinsame Wohnung locker bezahlbar.

Ich sehe das Problem nicht.
 
Lieber gast
Der einzige, der sich am Geld aufgeilt, bist doch Du selbst.

Sonst wärst Du doch froh darüber , das Du einen Job hast , wo Du 1200 € netto verdienen kannst .


Mit der Aussicht etwas dazuzuverdienen , schließlich hast Du ja noch 3 Monate Zeit Dir was vernünftiges zu suchen ....

von daher , ich verstehe Dein Problem nicht .


Wenn man sich entschließt umzuziehen tut man das doch erst dann , wenn man so eine Entscheidung verantwortungsbewußt treffen kann , das heißt für mich , man hat genug Geld gespart um sich den Umzug , die Renovierungskosten und die Kaution nicht vom Munde absparen zu müssen .

Zieht man zu einem anderen Zeitpunkt um, hat man falsch geplant oder gar nicht .

Die Leute die aufgrund einer Notlage umziehen müssen stehen auf einem anderen Blatt , denn Du überlegst ja freiwillig umzuziehen, um in der Nähe Deines Freundes zu sein .

Was sagt der eigentlich dazu ?

Nun in meinem Vertrag steht auch was von 37,5 Stunden / Woche aber Mehrarbeit , die man leistet um sich finanziell besser zu stehen , schadet doch nicht , wenn sie einen nicht so fertig macht , das man am WE zu nichts mehr zu gebrauchen ist .

Klar , ich möchte mir auch etwas leisten , aber ich tu ja auch was dafür ....

Für mich hört sich das echt so an , als gäbe es keinen anderen Job , der besser bezahlt ist , was ich nicht glaube , als gäbe es nicht die Möglichkeit sich Geld dazuzuverdienen , was ich ebenfalls nicht glaube .

Für mich hört sich das so an als wolltest Du Deinem Freund auf der Tasche liegen und wenn der das nicht mitmacht, hat das "nicht geklappt", in Deinen Augen ...

ich würde es nicht mitmachen , weil ich denke , das Du sehr wohl arbeiten gehen kannst und solltest , genauso , wie Du Dein Geld für die Ansprüche verdienen solltest , die Du hast .

Die gegenseitige Unterstützung ist eine Gegenseitige , d.h. eine Hand wäscht die andere .

Wenn aber immer nur eine Hand wäscht ....dann darf sich die andere Hand nicht wundern, obwohl man ja in diesem beispiel ja garnicht von Händen reden kann , weil die gehören ja zusammen und eben dieser Zusammenhalt ist ja durch Dich vereitelt worden .

Also weder dem Freund auf der Tasche liegen , noch sonstwas , sondern unter Beweis stellen, das Du das Zeug zur Gemeinsamkeit hast zum Zusammenhalt und das kannst Du wohl nur wenn Du deinem Freund beweist das Du arbeiten willst , weil Du es tust .


So einfach ist das , denke ich .
 
Jetzt wirft er mir vor, ich wolle doch gar nicht arbeiten. Mir gefalle es wohl daheim (obwohl er weiß,wie ich darunter leide). Er ist geradezu ausgettickt, wie abgenervt er von mir ist. Meine Situation und ich würde ja nichts machen. Ich habe alles probiert vom Coach über Zeitarbeit und Headhunter neben dem üblichen Bewerbungen schreiben.
Dein Freund hat überhaupt keine Ahnung, was bei Menschen, die (noch) in Lohn und Brot stehen, leider sehr häufig ist. 🙁 Es tut mir Leid für Dich, dass Du von jemandem, auf den Du eigentlich zählen können solltest, keine emotionale Unterstützung bekommst. Glaubst Du, dass Eure Beziehung langfristig eine Chance hat? Du schreibst ja, Du bist "hibbelig"...und Dein Freund ist dagegen "tot". Da scheinen mir irgendwo zwei Welten (Temperamente) zusammen zu clashen.
Und überhaupt: Arbeitslosigkeit ist eine Lebenskrise -gerade in unserer Welt, in der das Selbstwertgefühl so sehr (viel zu sehr!) von materiellen Werten und Äußerlichkeiten abhängt. Ein wenig Wärme sollten einen Freunde und Partner in einer so schweren Situation schon geben können (tun sie aber oft nicht 🙁), anstatt auf einen herum zu hacken.
In meinem Bereich regnet es nicht gerade Jobs. Ich werde den Job absagen, denn alleine komm ich mit dem Geld nicht klar. Es gibt gerade mal 1700 € brutto und das reicht nicht zum Leben in einer Großstadt. Ich fühle mich einfach nur noch beschissen.......
Das ist Ausbeutung! Ich verstehe Dich gut. Allerdings könnte es ein neuer Einstieg ins Berufsleben sein, oder? Und kann man nicht Aufstockung vom Arbeitsamt einfordern, wenn der Job nicht genug einbringt um davon zu überleben?
Was ist besser: sich ein oder zwei Jahre lang ausbeuten zu lassen und sich auf diese Weise die Chance auf eine normal bezahlte Tätigkeit zu erarbeiten, oder für den Rest des Lebens von Hartz IV abhängig zu sein und wieder und wieder soziale Ausgrenzung & die Schikanen seiner Mitmenschen zu erleben? Klar...die sogenannten Mitmenschen sollten damit aufhören. Tun sie aber nicht. 🙄 Du kannst weder die Welt ändern, noch Deinen Freund. Nur auf Dein eigenes Leben hast Du Einfluss. 🙂
Nun weiß ich natürlich nicht, ob Du bereits abgesagt hast. Unabhängig davon wie Du Dich entschieden hast, würde ich mal zum Arbeitsamt gehen und mich beraten lassen, wie wenig man verdienen muss um Aufstockung zu beziehen.
Hartz IV ist ein Lebensweg, mit dem man (noch) jederzeit (später) anfangen "kann". Doch davor könnte man doch erst einmal versuchen mit Hilfe eines schlecht bezahlten Jobs (so traurig das auch ist) wieder im Berufsleben Fuß zu fassen und seine Bedingungen dort auf lange Sicht zu verbessern, oder? Wenn man dann nach zwei/drei Jahren sieht, dass der schlecht bezahlte Job ins berufliche Niemandsland führt, dann läuft einem Hartz IV nicht davon...
Deswegen hat man nicht viel zu verlieren, wenn man eine Zeit lang sein Glück in einem schlecht bezahlten Job versucht, finde ich.
 
Das Problem verstehe ich auch nicht wirklich.

Hab meine erste Arbeitswoche hinter mir, endlich einen Job gefunden. 2000 brutto - Einstiegsgehalt - mit Steigerungsmöglichkeit.

Seit einem halben Jahr hab ich gesucht - im Allround-Sekretariats/Bürobereich. Die Tätigkeits- und Gehaltsspanne ist dabei natürlich sehr unterschiedlich. U.a. hab ich mich bei einer Firma mit Schichtdienst bis abends um 22.00 Uhr beworben bei einer Bezahlung von 1.600 brutto. Schon krass.
Mein letzter Arbeitgeber (Rechtsanwalt) hat 1.800 bezahlt.
Das gleiche hab ich vor kurzem als Gehalt bei einer Behörde angeboten bekommen - ich wurde aber nicht genommen.

Ja, das sind dann so 1.200/1300 netto.
Auch wenn es wenig ist -
es ist ein Anfang und allemal - mit Sicherheit besser als 350 Euro Hartz IV!

Du mußt ja über eine gute derzeitige Basis verfügen, wenn Du so ein Angebot in den Wind schlägst, sonst käme das doch überhaupt nicht in Frage ?! - das verstehe ich nicht.
Denn natürlich kann man davon allemal besser leben als von gar nichts!
 
Ich weiß zwar nicht, wieviel 1700€ brutto in D netto sind, aber ich denke, wie schon einige Vorschreiber angemerkt haben, dass du von HartzIV doch noch viel weniger leben kannst?!

Es ist absolut nicht schön, dass die Gehälter so dermaßen niedrig sind - ist bei uns in Ö auch nicht anders, eher sogar noch niedriger. Aber auf einen mäßig bezahlten Job verzichten zu können muss man sich halt auch leisten können und ich nehme an, dein Betreuer am Arbeitsamt (oder wer auch immer da zuständig ist) wird etwas dagegen haben, wenn du aus diesem Grund den Job nicht annimmst.

LG
Vesna
 
Naja, nach vielen Jahren des Studiums und einer Promotion hab ich schon mehr erwartet als eine auf 8 Monate befristete Stelle für 1700 € brutto. Das hätte ich nur für ihn gemacht.

Gestern bekam ich für meinen Heimatort eine Zusage für eine Halbtagesstelle für 2000 € brutto und zwar in meinem Beruf! Tja, wenn ich die Kommentare so sehe, dann bin ich dennoch enttäuscht..
 

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