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Angeblich will ich ja nicht arbeiten.....ich bin enttäuscht

Gut, ich wohne in München und hier sind die Mieten extrem hoch, sowohl in der Stadt als auch im Umland (zur Zeit ist es extrem schwierig, Wohnung für unter 700 EUR zu bekommen). Wenn dann schon über die Hälfte für Wohnung + Nebenkosten draufgehen, dann für private Rente, Urlaub und Anschaffungen noch was sparen will - keine Ahnung wie man das macht. Aber gut, jeder sieht es halt anders bzw. macht die Not vermutlich erfinderisch.

Ich kann Schmetterlingsflattern komplett zustimmen. Hatte ich ja auch schon angedeutet - so wenig Rückhalt in Notsituationen verunsichern stark und da fragt man sich dann schon, wie sowas in Zukunft mal aussehen kann.

@Patch: Sorry, aber der Beitrag ist völlig daneben. WArum soll denn jemand zu dem Freund ziehen, der in solchen Situationen sich völlig rauszieht und Null Unterstützung anbietet? Und nur weil jemand arbeitslos ist und nicht den nächstbesten Job annimmt, heißt das doch nicht, dass er faul ist. Das ist ja ein Vorurteil sondersgleichen. Dann wären ja alle Arbeitslosen faul und arbeitsunwillig, weil sie keinen Job finden oder weil sie nicht bereit sind für einen Hungerlohn/Dumpingpreis sich vom Arbeitgeber ausbeuten zu lassen, der ihnen kein normales Leben bietet.
 
Ich finde auch,d ass unter 1500 € netto alleine nichts geht. Ich hab nicht mal eine private Rente, kein Erspartes mehr, nichts. Ich will hier nicht mein Privates offen legen, aber ich hab auch noch den Kredit an der Backe und da bleibt echt nicht viel. Ich will in eine teure Großsstadt. Eine 2 Zi wohnung kostet 600-700 € warm. 1 Zi Wohnungen gibts leider kaum oder nur so schäbige Barracken. Zudem hab ich dann hier meine Wohnung ja noch mindestens 3 Monate wegen der Kündigungsfrist. Und ihr kommt damit klar? Ich krieg schon nen Anfall, wenn der Zahnartzt mir ne Füllung machen will und ich sie ablehnen muss, weils derzeit nicht drin ist. Ich will auch mal in Urlaub, mir auch mal nen Frisör leisten können etc. Ich muss die finanzielle Situation verbessern,w eil ich den Kredit nicht mehr lange zahlen kann. Und dann? Pfändung?

Nein, mehr Geld gibts nicht. Ist öffentlicher Dienst. Tätigkeit ist super, aber S**** bezahlt. Sehe es als Sprungbrett. Ich kann nicht mal Heim fahren am Wochenende. Ich bin damit abhängig, will auch nicht am Wochenende arbeiten,w eil ich auch mal Heim will. Ich tue mir eh schon sehr schwer meine Heimat zu verlassen. Mir gehts in erster Linie um das Persönliche. Ich gebe sehr viel auf und möchte auch das Gefühl haben, dass er für mich da ist. Seit der Geburt lebe ich hier. Jahrelang war ich mir bei ihm sicher, aber entweder ist jetzt total überfordert oder ihn nervt meine Situation so dermaßen ab. Ich finde nicht, dass sie mit so einem Job besser wird. Ich will endlich frei von Problemen sein, möchte wieder Kontakte haben und nicht zu Hause isoliert rum sitzen.
 
Hey du,

würdest du am Wohnort deines Freundes bei ihm einziehen oder dir was neues suchen? Mietersparnis und so...Wie weit ist dieser Ort von deiner jetzigen Wohnung entfernt?
Ich verstehe, daß du Angst hast, aber ALGI wird dir auch nicht ewig gezahlt und danach wird es nicht gerade lustiger. Bei 1700 brutto bekommst ca 1200€ raus. Selbst mit einem kleinen Kredit kriegt man noch was mit vom Leben...und du kannst weiter suchen.
Ich habe auch studiert und war die letzten Monate auf Jobsuche. Wenn man sich meinem Bereich regional nicht sehr verändern will, ist das Angebor sehr begrenzt, überregional geht es dann. Wenn ihr euch sowieso nur am WE seht: Wäre es eine Option für dich, einen größeren Suchradius zu veranschlagen oder suchst du sowieso schon sonst wo?
 
Öffentlicher Dienst, bzw. der Tarif, ist nicht gut. Weiß ich, weil ich mich da auch mal beworben habe.

Mit 1.100 und 1.200 EUR netto wird man in einer Großstadt nicht weit kommen. Gerade wenn auch noch ein Kredit abbezahlt werden soll - Leute, wie soll sowas gehen, wenn allein die Miete 600-700 EUR kostet?? Dann würden nur noch 400-500 EUR übrig bleiben für Essen, Strom, Fahrtkosten, Klamotten, Urlaub, Anschaffungen (dazu gehört ja auch der Zahnarzt) und den Kredit. Gut, mit Hartz geht es auch nicht. Ich würde vermutlich den Job nehmen, wie Du schon sagst, als Sprungbrett und mir entweder noch was dazuverdienen (wenn man es kräftemäßig kann) oder die Freizeit nutzen und weiter nach einem besser bezahlten Job suchen. Wobei auch eins klar ist: in der Einarbeitungszeit ist man meistens ziemlich fertig, weil man doch eine steile Lernkurve vorweisen muss; sprich: viel lernen in kurzer Zeit. Da muss man schon sehr motiviert sein, damit man weiterhin an der Jobsuche dran bleibt.

@Peach: Unterstützen??????!!!! Finanziell meinte ich es nicht, und ich glaube auch die Threaderöffnerin auch nicht. Unterstützen kann man viel. Durch Ablenkung, durch Internet Jobsuche, durch Gespräche, durch Hilfe beim Bewerbungsprozess, durch Stärkung des Selbstbewußtseins seiner Partnerin durch Gespräche, Motivation etc.; aber garantiert nicht durch Phrasen wie "faul" etc. oder durch "Nichtstun", weil man ja sooooo fertig ist von der der Arbeit unter der Woche. Natürlich ist ein Job anstrengend, die Frage ist hier aber auch: wie lange will er denn eine 50h Woche durchziehen und ansonsten nichts???? Das ist ja auch kein Leben - erst recht nicht in einer Beziehung. Ich kann da schon verstehen, dass an die Beziehung in Frage stellt - zusammenziehen käme da für mich nicht in Frage (wegen der fehlenden Unterstützung und damit fehlender SIcherheit in Notfällen, aber auch, weil es mir grauen würde, die Wochenenden gemeinsam, wie ein altes Ehepaar, auf der Couch zu sitzen und fernzusehen - oder noch schlimmer: Computerspiele zu machen).
 
Wenn ich richtig gelesen habe, bist Du seit über einem Jahr arbeitslos. Also müsstest du Hartz4 bekommen...und Du schlägst einen Job aus, der 1.700 Euro Brutto, das sind knapp 1.200 Euro Netto bringt.

Gibt es jetzt Großstadt-Zuschlag für Hartz4 Empfänger?? Habe ich da was verpasst?? Wie finanzierst Du Dich denn jetzt??
 
Tut mir Leid, aber ich habe für Jammern auf diesem Niveau keinerlei Verständnis. Ich lebe mit Kind von € 1,300 monatlich in der Großstadt, und wir müssen weder hungern noch in Sack und Asche gehen oder auf gelegentliche Kino-, Schwimmbad- oder Theaterbesuche verzichten. Wir fahren auch im Sommer in den Urlaub (zwar nur Zelten, aber halt doch Urlaub am Meer). Private Rentenversicherung, Haftpflicht, Hausrat, Sportverein für's Kind, mal Bücher kaufen . . . geht alles. Die meisten Monate reicht's sogar noch, um € 50 wegzulegen, falls mal größere Anschaffungen gemacht werden müssen. Wäre ich allein mit den € 1,100 bis € 1,200, die dir dann bleiben, wäre ich absolut zufrieden. Wenn ich mit dem Studium fertig bin, würde ich auf der Stelle so einen Job annehmen (das käme dann mit Kindergeld grob auf dasselbe raus). Man muss halt nur mit seinem Geld umgehen können.
 
Hallo , für mich ist das auch reichlich unverständlich.

Wenn man Hartz4 bekommt und sich aus der Lage auf 1200 netto verbessern kann , ist das doch positiv .

Dann kann man ja immer noch schauen ob man , wenn man die Zeit hat und keine Kinder , nicht noch einen Job annehmen kann und was dazuverdient , sagen wir mal 400 netto , so hätte man schon 1600 netto und damit recht viel ,in meinen Augen , wenn man alleine lebt .

Wenn Du mit Deinem Freund zusammen ziehst , teilt ihr Euch doch wohl die Miete. Also wo ist das Problem ?

Beim persönlichen Verhalten Deines Freundes ?

Ich arbeite auch locker 50 Stunden die Woche ,verdiene auch nicht schlecht , trotzdem bin ich am WE nicht kaputt und zu nichts zu gebrauchen , da macht Dein Freund vielleicht etwas falsch oder er benutzt es als Ausrede, weil Du einfach nur nervst .

Mich würde es nerven .

Ich vermisse da die notwendige Selbstständigkeit , die Verantwortung für dein Leben zu übernehmen , den Umgang und die Planung Deiner Finanzen . Was hat Dein Freund damit zu tun ? Nichts !

Du zahlst wenn nicht für seine Rente ein , sondern für Deine.

Ich an Deiner Stelle würde mich auf die Hinterbeine setzen , versuchen die Verantwortung zu übernehmen, die Du für Dein Leben übernehmen mußt , wenn Du in der Gesellschaft als vollwertiges Mitglied betrachtet werden willst .

Ach nochwas , Freunde , die sich zurückziehen , weil eine Person finanziell nicht mithalten kann , sind in meinen Augen keine Freunde.


Ich wünsche Dir den notwendigen Mut und die Fähigkeit zur Selbsterkenntnis an der es mangelt , ich glaube , das Du nicht nur mit der Situation unzufrieden bist , sondern in erster Linie mit Dir selbst nicht zufrieden bist , das mußt Du ändern , sonst verschlimmert sich Deine Gesamtsituation mit Sicherheit.

Wenn Du stolz auf Dich selbst sein willst und das an dem festmachst was Du leistest , so mußt Du auch etwas leisten und wenn Du es an anderen Dingen festmachst so stehen diese im Vordergrund .

Überlege Dir , warum Du auf der einen Seite über die finanzielle Aussicht klagst und auf der anderen Seite über das verhalten Deines Freundes , die beiden Sachen in Relation setzt ....

Du belastest Deinen Freund mit Deiner Problematik anstatt Dir ein Beispiel daran zu nehmen .......warum ? Neidest Du ihm seine 50 Stunden Woche ?


Ich verstehe nicht , wie man so lebensfremd denken kann , für mich ohne Hand und Fuß ...

sicher könntest Du viel aus der Situation machen , doch dafür mußt Du auch etwas tun , Du kannst nicht erwarten das Dir alles in den Schoß fällt und wenn doch , so klage noch ein wenig sinnlos weiter .
 
Ich und neidisch? wegen der 50 Stunden/Woche? Oh, sowas hab ich hinter mir und darauf bin ich gewiss nicht neidisch.

Ich geilt euch hier alle am Geld dermaßen auf. Das ist unglaublich. Ich weiß nicht, ob ich mit meinem Freund zusammen ziehen kann/will. Was ist, wenn es schief geht, dann sollte ich mich alleine finanzieren. Und nein, ich bin kein Hartz vier. Ich habe erst später das Arbeitslosengeld beantragt. Ich stimme zu, alles ist besser als arbeitslos, aber ich ziehe doch nicht komplett um für einen Job, der so naja ist nur um dann meinem Freund auf der Tasche zu hängen. Da ich ja noch eine Wonung habe, werde ich die noch als Nottür behalten udn selbst wenn ich gleich umziehe, habe ich die 3 Monate noch. Das sind dann mal gute 550-600 € weniger im Monat. Wer kann also von 600 € leben? Ihr könnt das alle? Super. Mit Miete? Der Kredit geht auch noch ab. Und nein,es gibt keine Zuschläge vom Amt. Einmalig 1000 €, wenn man nachweislich umzieht. Das geht dann für Kaution eh drauf. Tja, da werde ich mal hoffen, dass wir uns gut verstehen. Es ist ein ganz schöner Druck unter den Umständen zusammen zu ziehen und es ist nochmal anders, weil es weit weg ist von hier.

Unglaublich. Ich glaube, viele von euch sind neidisch, weil sie so wenig Geld haben. Na, dann macht doch Abi und studiert, dann wirds mehr....Nein,d as ist gewiss nicht mein Niveau. Jeder gibt sich mit dem zufrieden, was er erstrebt. Ich möchte unabhängig sein und in der heutigen Zeit ist das sehr wichtig.
 

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