Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Angeblich will ich ja nicht arbeiten.....ich bin enttäuscht

G

Gast

Gast
Ich bin arbeitslos geworden (Stellenstreichungen) und seit über einem Jahr suche ich fieberhaft nach einem Job. Ich hatte auch schon Gespräche, aber unmöglicher Natur. So Dinge wie, "wo ist ihre finanzielle Schmerzgrenze" dabeu bekam ich vorgerechnet, was ich zum Leben brauche oder man sagte mir, dass man von Fruen wenig hält. Unmöglich und mir glaubt das niemand. Mittlerweile ist mein Selbstwertgefühl in den Keller gefallen. Ich habe mich komplett zurück gezogen und mit niemanden groß Kontakt. Viele hatten sich auch zurück gezogen, weil ich finanziell nicht mithalten konnte. Mein Freund wohnt in einer anderen Stadt und schiebt fleißig seine 50 Std/Woche. Ich wollte ihn schon unter der Woche besuchen, aber er muss ja arbeiten und irgendwie fühle ich mich von ihm im Stich gelassen. Anfangs ging ich noch echt gut mit der Sitution um und habe mir nichts anmerken lassen. Dennoch, war unterschwellig die Belastung dar und es störte ihn. Er käme wegen mir nicht zur Ruhe. Jetzt fühle ich mich nur noch schlecht und manchmal würde ich mich über eine Aufmunterung freuen oder eine Unternehmung. Am Wochenende ist er tot vom Arbeiten und hat keine Lust was groß zu machen und ist von meiner Hippeligkeit gernervt. Jetzt habe ich ein Jobangebot in seiner Stadt, was nicht so toll ist. Ich hab jetzt Angst vorm Neuen, vor der Zeit bei ihm und würde auch einen schlecht bezahlten Job mit schlechten Bedingungen auf mich nehmen. Die Angst ist aber da. Die Angst, dass er mich dort alleine lässt. Er liebt mich, aber ist ausgelaugt von meiner Sitaution und nach seiner Lebenseinstellung hat man alles selbst in der Hand. Ich denke da aus Erfahrung anders. Ich racker mir wirklich einen ab.

Jetzt wirft er mir vor, ich wolle doch gar nicht arbeiten. Mir gefalle es wohl daheim (obwohl er weiß,wie ich darunter leide). Er ist geradezu ausgettickt, wie abgenervt er von mir ist. Meine Situation und ich würde ja nichts machen. Ich habe alles probiert vom Coach über Zeitarbeit und Headhunter neben dem üblichen Bewerbungen schreiben. In meinem Bereich regnet es nicht gerade Jobs. Ich werde den Job absagen, denn alleine komm ich mit dem Geld nicht klar. Es gibt gerade mal 1700 € brutto und das reicht nicht zum Leben in einer Großstadt. Ich fühle mich einfach nur noch beschissen.......
 
Also mal gaaanz langsam 🙂

Du solltest einen Job nicht von deinem Freund abhängig machen. Du sagst, er arbeitet 50 Stunden pro Woche und ist am Wochenende eh tot und, wenn ich das mal so sagen darf, zu nichts zu gebrauchen. Jetzt fängst du wieder an zu arbeiten...aber seine Situation ist ja noch die Gleiche. Er wird trotzdem noch total erledigt sein am WE. Da werdet ihr euch auch nicht öfter sehen und mehr unternehmen, als jetzt. Habt ihr Gemeinsamkeiten? Habt ihr vor deiner Arbeitslosigkeit viel gemacht? Außerdem finde ich, dass ihn deine Situation überhaupt gar nichts angeht. Du bist seine Partnerin und ihm keine Rechenschaft schuldig ob du nun arbeiten willst und gehst, oder nicht. Wärt ihr verheiratet, wäre das noch was anderes.

Ich habe damals auch nicht viel mehr verdient, als du angegeben hast (auch Großstadt) und ich hatte trotzdem ein angenehmes Leben mit Essen auf dem Tisch und Kleidung auf dem Hintern. Für Urlaub und gelegentliche Ausflüge, sowie reparaturanfällige Großgeräte hat es immer gereicht und mehr braucht Mensch auch nicht. Ich will dir nicht unterstellen, dass du zu anspruchsvoll bist, da ich dich nicht kenne, aber dass der Job Spaß macht ist sehr viel wichtiger als die viele Kohle. Aber dass viele Personalchefs abartig idiotische Fragen stellen und teils völlig überzogene Vorstellungen haben, das glaube ich dir nur allzu gern (eigene Erfahrung). Vielleicht ziehst du ja eine Umschulung in Betracht, Abi auf dem 2. Bildungsweg (falls du das nicht schon haben solltest), Studium oder Weiterbildung, etc.? Dabei können sich dir noch mal ein paar mehr Angebote eröffnen 🙂 Das solltest du wie gesagt aber nicht tun, weil dein Freund dir einheizt, sondern weil du es selbst willst und dir zutraust!

Alles Gute!
VG
Star
 
Ich bin auf Jobsuche, weil ich arbeiten will und eigentlich wäre ich dabei gerne bei ihm. Wir hatten vor der räumlichen Trennung viel gemacht. Ich glaube eher, er flüchtet sich in den Job aus Angst vor meinen Problemen.

Geldmäßig reicht der Job nicht, weil ich noch einen Kredit habe. Ich bin erst vor einem Jahr hier eingezogen (hättt ich da nur gewusst, dass die Stellen abbauen). Da ich nicht mehr so viel Geld hatte und einieg SAchen finanzieren/bezahlen musste, musste ich einen kleinen Kredit aufnehmen. Ich zahle den noch immer ab und es tut echt weh,weil mir derzeit kaum noch was im Monat bleibt. Selbst wenn ich die Raten reduziere, kann ich mit so einem Gehalt nicht leben. Ich habe ein sehr gutes Abi und ein Studium. Mein Problem bei der Jobsuche ist meine wenige Berusferfahrung un meine Gebärmutter. Parktikum wil mich niemand. Um das geht es mir hier nicht, sondern die Enttäuschung im Verhalten meines Freundes.
 
Ich kann dir sagen, dass man auch von wesentlich weniger Einkommen in einer Großstadt residieren kann.
Was zählt ist die richtige Planung.
Wenn du keine übersteigerten luxuriösen Anforderungen stellst, ist alles möglich.
Dein Posting kommt mir geradezu verwöhnt vor.
 
Shooting Star hat absolut Recht! Lass dein Leben nicht zu doll von deinem Freund lenken. Das eine sollte nur geringfügig was mit dem Anderen zutun haben! Manchmal muss man einfach auch an sich denken und in deinem Falle hat das Shooting Star ja schon auf dem Punkt gebracht: Habt ihr denn während der ARbietszeit wirklich mehr unternommen? Und am Wochenende ist er ja sowieso immernoch zu nichts zu gebrauchen ...
 
Hallo,

zum einen hindert dich niemand daran einen anderen Job zu suchen, während du bereits einem nicht so angenehmen Job nachgehst. Du musst nur durchhalten bis du etwas besseres gefunden hast.

Zum anderen reichen 1700 Brutto für eine Person locker, wenn man nicht gerade eine Wohnung in der Münchener Innenstadt haben will. Ich kenne ein Ehepaar das ein Jahr lang von 1300 Netto in einer Großstadt gelebt hat (Zugegeben, es war nicht München 😉 ).
 
Ich weiß nicht, was bei 1.700 EUR netto übrig bleiben. Aber alles unter 1.500 EUR netto empfinde ich schon als sehr schlecht. Gerade in einer Großstadt ist es kaum machbar. Auch wenn man jetzt nicht in der Innenstadt wohnt. Wenn man außerhalb wohnt, ist es oft gar nicht so viel billiger und hat noch die zusätzlichen Fahrtkosten. Außerdem möchte man ja auch mal in den Urlaub etc. Ausbeuten lassen muss man sich nicht. Sorry.

Ich weiß nicht, welchen Beruf Du ausübst. Wäre insofern ganz gut zu wissen, damit man die Gehaltsvorstellungen überhaupt einordnen kann.

Wenn Dein Freund so wenig Unterstützung zeigt, wäre es für mich mal ne Überlegung wert, zu prüfen, ob so eine Beziehung wirklich das ist, was man möchte. Erst recht würde ich mich nicht von ihm abhängig machen. Das geht nur nach hinten los. Wenn Du also mit dem GEld nur klarkommst, wenn Ihr zusammen wohnt ... schlecht.

Was den Job angeht: kannst Du den überhaupt ablehnen vom Arbeitsamt aus?? Aber wenn es nicht das ist, was Du möchtest, dann lass es. Willst Du generell nicht weg von daheim oder möchtest Du gerne und nur das Gehalt ist zu niedrig? Kann man mit den Leuten da nicht reden und sagen: ich mach den Job, aber nur mit 2.000 EUR brutto??
 
hm.. ich finde deinen geschribenen nach, läst er dich doch sowieso schon allein, ist angenervt und kommt mit deiner situation nicht klar,macht dir vorwürfe.

ich kenne das anders, mein partner hat mir in solch situation geholfen und mir beigestanden,wo er konnte,hat teilweise noch mit jobs im internet gesucht. und hat auch einen stressigen job.

auch wenn man nicht zusammen wohnt,finde ich sollte man sich gegenseitig beistehen, ich wäre nicht ganz happy,wenns meinem partner schlecht geht und ich würde versuchen ihn zu helfen...

ihr habt nun eine "not"situation erlebt und mir würde das ganze unsicherheit bringen, ja weil ich denken würde, was ist in zukunft,muss ich alles allein hinbekommen,oder ist da jemand der mich unterstützt.
ist bei dir nicht der fall. deshalb,ehrlich gesagt, ich persönlich würde da wohl die beziehung in frage stellen. und ich würde meinen weg alein gehen,den job annehmen, ich käme mit 1700€ klar, (habe mit weitaus weniger gelebt) und würde mich beim partner rar machen,ein neues leben aufbauen...

für mich wärs die hölle,wenn mein partner meine bemühungen nicht sieht und mri vorwirft ich wolle garnicht arbeiten,sei selbst schuld und sowas. er sieht das wohl alles ein bisschen oberflächig.

(wie ists sonst bei probs-steht hr zusammen oder geht jeder immer allein, da musst du schauen, was du gern hättest und was wirklich vorhanden ist...)
 
Meine Güte, der Freund tut mir leid! Arbeitet, ist rechtschaffen müde und muss sich dein "hibbeliges" Gemaule anhören, wenn er zu schlapp ist, um etwas mit dir zu unternehmen.
Klar, du kannst ja auch schön ausschlafen. Im Gegensatz zu ihm.

Er hat zudem recht: Selbstverständlich bist du faul und arbeitsunwillig, wenn du einen anständig bezahlten Job ablehnst und in seine Nähe ziehen könntest.

Frage mich gerade, wo deine Enttäuschung herrührt. Wenn da jemand Grund zu haben sollte, dann wohl eher dein Freund.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 2) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben