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Amerika brennt - beginnt da gerade ein Bürgerkrieg?

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Wenn als Effekt ab sofort höhere Qualitätsansprüche bei der Polizei gelten täten, wäre schon einiges erreicht. Ich denke, ein Grund warum unsere deutsche Polizei so "zivilisiert" ist, im Vergleich mit den Rambos in USA, ist nicht nur ein ganz anderes Klientel und die viel geringeren Risiken, auf bewaffnete Gegner zu stoßen, sondern ganz schnöde der lebenslängliche! Beamtenstatus, den keiner mit leichtsinnigen Aktionen riskieren möchte.
Die Polizisten in USA sind nur Angestellte, und die zuständigen Sheriffs oder Polizeichefs werden (meines Wissens) alle paar Jahre neu gewählt wie bei uns die Mitglieder der Gemeinderäte. Auch die sind dort nur so lange Staatsbeamte, wie sie den Stern bzw. die Marke tragen, aber sie können jederzeit abgesetzt und gefeuert werden.
 
Übrigens hat es null Nutzen, immer wieder darauf hinzuweisen, daß die Person die gefilmt hat "erst" 17 war. Für die Polizei in USA gibt es keinen Jugend- oder Kinderrabatt, weil die angeblich harmlos wären. Jugendliche (enthemmt, mit Drogen zugedröhnt, in kriminellen Banden etc.) gelten dort als besonders gefährliche Kundschaft, schon wenn sie weiß sind und bei anderer Hautfarbe erst recht, und ich kann mich an ältere Berichte erinnern, wo Polizisten sogar 6jährige Kinder mit vorgehaltener Waffe bedroht und abgeführt haben.
Die sind anscheinend so auf "Feind" programmiert, daß sie regelrecht schizophren reagieren.
 
Ich denke, dass du damit sehr falsch liegst, denn man wird man ein Exempel statuieren. Ganz Amerika und die ganze Welt wird auf diesen Prozess schauen. Der Polizist wird lebenslänglich bekommen. Der Rest vielleicht 20 Jahre und je nachdem wie die Anwälte drauf sind vielleicht auf Bewährung (was ich allerdings nicht glaube)
Sollte das nicht so sein, würde das die Massen noch weiter anheizen.
Und man KANN nur ein Exempel statuieren, weil ein Beweis vorliegt! Weil das Unrecht gefilmt wurde. (Und weil die Täter nicht schlau und fix genug waren, diesen Beweis "verschwinden" zu lassen.)
Das Mädchen hat in dieser Lage das einzig richtige getan. Das einzige was ihr möglich war und einen realen Nutzen hatte - filmen, dokumentieren, nicht um sich wie irgendein Gaffer selbst dran aufzugeilen, sondern um der Allgemeinheit die Wahrheit zu zeigen.
Daß Floyd sterben würde, konnte sie nicht wissen. Wie und woher denn auch? Haben (vermutlich, angeblich?) die Täter selber nicht gewußt. (Oder es hat sie einfach nicht gejuckt, denn ohne Beweise keine Straftat, oder? Sch*** Handykameras, was für ein Pech.)

Klar, hinterher ist jeder schlauer und meint, das Maul aufreißen zu können.
 
Darf eigentlich das Video bzw. der Mitschnitt überhaupt als Beweis vor Gericht genutzt werden? In Deutschland wäre das ja nicht zulässig.
Warum nicht? Weil irgendwelche Täterrechte nicht beachtet werden? Da ist man in USA in anderen Fällen auch nicht pingelig, warum soll man es dann sein, wenn die Täter in Uniform stecken? Außerdem ist der Film nur ein Beweismittel, es gibt genug Zeugenaussagen, und eine Obduktion die die erlittenen Verletzungen dokumentiert wird es ebenso geben.
Keine Chance für die Täter, sich herauszuwinden.
 
Wenn Du über Deine Heimkamera einen Einbruch mitfilmst, ist dieser Film vor Gericht auch ein zuverlässiges Beweismittel. Oder eine Überwachungskamera auf der Straße, die eine Straftat filmt. Sobald es tatrelevant ist, sind irgendwelche "Rechte" der Täter nachrangig.
 
Videos oder Fotos sind digital manipulierbar, gelten schon länger nicht mehr als Beweis.
Geht doch darum was mit einem Menschen passiert ist, der ist Tot.
Dafür gibt es auch Augenzeugen, deren Aussagen wohl noch zählen.
Und grad in den USA sind Anwälte drauf spezialisieret, für jeden alles zu tun der sich das leisten kann.
Denkt an die Frau und der heiße Kaffee von Mc-Donald.
Was man in der dritten Welt Bakschisch nennt gibt es da wohl auch.
Die US-Kanzlei Milbank Tweed Hadley & McCloy sorgte am Montag für ordentlich Gesprächsstoff:
Sie gab bekannt, die Gehälter ihrer Associates zum Juli um 10.000 bis 15.000 Dollar zu erhöhen.
Ein Berufseinsteiger bei der Top-Kanzlei verdient damit künftig 190.000 Dollar im Jahr, das sind umgerechnet rund 162.000 Euro.
Wer in seinem achten Berufsjahr bei Milbank ist, bekommt satte 330.000 Dollar (282.000 Euro).
Wer da nicht Anwalt wird ist selber Schuld!
 
Zuletzt bearbeitet:
Du spielst wahrscheinlich auf die "Dashcams" an, die als illegal gelten, weil sie jeden auf der Straße filmen und somit das "Persönlichkeitsrecht" verletzen, das jeder auf Abbildungen seiner Person wahrmachen kann. Bei einer Straftat ist aber die Aufklärung und Ahndung wichtiger als das Persönlichkeitsrecht zumindest des Täters, alle nichtrelevanten Personen die in so einer Aufnahme auftauchen werden daher für die legale Verwendung verpixelt. (Als Zeugen könnten sie aber immer noch relevant sein, daher keine völlige Löschung bevor der Fall geklärt ist.)
 
Wow...
Der ganze Artikel:
 

Er macht Polizisten zu Kriegern
Dave Grossman gewöhnt Menschen die Skrupel ab, zu töten. Amerikas Polizisten sind auch deshalb so gewalttätig, weil Leute wie Grossman sie seit Jahrzehnten trainieren.
 
Vielleicht muss man sich in den USA in eine andere Welt versetzen.

Ein Land in dem jeder eine Schusswaffe führen darf und sehr viele es auch tun.
Ein Land, in dem es immer noch Sherifs gibt, die vor Ort alleine das Gesetz sind.
Ein Meltingpott aus verschiedensten Kulturen mit großem Konfliktpotenzial, auch weil die Kulturen untereinander böse Vergangenheiten haben.
Ein Land, welches Pornografie vollkommen verbietet, aber Gewalt verhältnismäßig locker toleriert.
Ein Land, in dem man Alkohol nicht offen mit sich rumtragen darf, wohl aber Schusswaffen....
Ein Land welches aber so groß ist, dass mancherorts Schusswaffen zur Verteidigung gebraucht wurden oder sogar noch werden - und wenn es nur gegen wilde Bären ist

Die Toleranz und Akzeptanz für Gewalt, Waffen und co. in den USA ist wohl generell höher als in Deutschland. Das ist ein ganz grundsätzliches Problem.
 
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