Hallo,
mein Hund ist 15 und baut immer weiter ab. Habe aber irgendwie das Gefühl, dass Tierarztbesuche die Sache nicht besser machen.
Wäre es für dich eine Option, evtl. auch mal einen anderen TA aufzusuchen?
Vor 3 Wochen war ich beim Tierarzt, weil er schlimmen Durchfall hatte und nicht mehr aufstehen konnte.
Er bekam eine Anabolika-Spritze und kam schon am nächsten Tag wieder problemlos auf die Beine. Aber mal ehrlich, so schnell kann das Zeug doch nicht gewirkt haben, oder? Jedenfalls war der Durchfall mit Tabletten auch schnell weg.
Dergleichen haben ich in fast 50 Jahren im Zusammenleben mit Tieren noch nie gehört - und es erscheint mir absurd, so sehr ich mich freue, dass es deinem Hund besser geht.
Grad hat mein Hund, 12, auch eine starke Gastritis. Er bekommt neben Diät dann, wenn er wieder mag, etwas Futter mit viel Möhren, was bisher immer half. Mehr ist meist nicht notwendig.
Dafür werden seine Gassirunden immer kürzer. Manchmal wundere ich mich, dass er noch nicht rückwärts läuft, so langsam ist er jetzt geworden.
Auch mein Hund, wie erwähnt 12, ist da ruhiger und langsamer geworden - genauso wie sein altes Frauchen! Ist das nicht einfach nur normal???
Nach dem Tierarztbesuch fing er an sich wund zu lecken. Also musste ich wieder zum Tierarzt.
In so einem Falle hilft als Erstversuch auch Zinksalbe. Bei meinem Hund, Pollenallergiker, wirkt sie wunderbar juckreizstillend und heilungsfördernd.
Und jetzt musste ich auch wieder hin, weil er nun mehrmals erbrechen musste und Fieber hat/hatte. Er bekam wieder Medikamente.
Was war der Grund? Evtl. Die memdis gegen das Wundlecken....?
Mein Hund hat derzeit eine saftige Gastritis - neben Buscopan (vom TA abgesegnet) gibts einfach heute entweder nichts oder sonst vorwiegend Hipp-Babymöhren mit einem Hauch von Fleisch. Und normalerweise haben wir es so binnen 2er Tage im Griff.
Jetzt ist das Erbrechen so gut wie weg, aber jetzt will er die Treppen nicht mehr runter und scheint auch keinerlei Freude mehr am Gassigehen zu haben.
Schau doch mal, wohin er ggf. doch noch gern gehen würde. Manchmal reduziert sich im Alter der Radius sehr - und dem kann man dann ja Rechnung tragen.
Ich habe das Gefühl, dass beim Tierarzt immer nur Symptome behandelt werden, aber nicht mal nach einer Ursache geforscht wird. Mir ist das mittlerweile auch total unangenehm zum Tierarzt zu gehen, weil dort überall nur Fliesen sind. Auf denen kann der Hund gar nicht mehr laufen. Er rutscht dann immer weg und verliert dabei jedes Mal Urin und/oder Kot. Die Praxen sehen immer aus wie Sau, wenn wir da waren.
Dann steht man hinterher da am Tresen, will bezahlen und der Hund rutscht wieder weg und löst sich, weil er nicht so lange auf den rutschigen Fliesen stehen kann. Ist für mich echt immer eine blöde Situation. Dann natürlich die Mitleidsblicke der anderen Tierhalter.
Gibt es bei euch Tierärzte, die Hausbesuche machen? Das wäre doch für alle - für euch wie für den Hund - eine Erleichterung.
Ich denke, dass es mit dem Hund nun auch einfach langsam zu Ende geht. Immer wenn eine Sache behandelt wurde kommt sofort die nächste. Unser Tierarztintervall verkürzt sich stetig. Mittlerweile gehe ich alle 1-2 Wochen hin. Der Hund wirkt zunehmend freudloser.
Dann lasst ihr doch einfach seinen Weg gehen ohne allzuviele Behandlungen. Die ständigen TA - Besuche sind nur unnötiger Stress. Daher auch meine Frage, ob es bei euch TÄ gibt, die ins Haus kommen.
Kennt das wer mit seinem alten Hund? Ich weiß nicht ob es noch Sinn macht überhaupt weiter zum Tierarzt zu gehen oder ob man ihn einfach laufen lässt solange es noch geht.