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Alleinerziehend - keine Kraft mehr

Mag schon sein, dann sollte sie die Tipps lesen die sie als Hilfreich empfindet und die Tipps die sie nicht gut findet überlesen. Ich habe ja nur geschrieben, wie ich das gemacht habe.

Als ich ein Kleinkind hatte, kriselte es in unserer Beziehung auch. Ich hatte einen Haufen ärger und von allen Seiten nur Arschtritte. Dazu ist noch meine Mutter gestorben und sie schreibt, sie hätte nichts dagegen ein Kind mit an ein Sterbebett zu nehmen ?

Also wenn ich um Rat frage bin ich für jeden Rat dankbar. Und mecker nicht noch. Darum habe ich mich gerechtfertigt.
Denn ich habe ihr das geraten was mir geholfen hat. Aber sicher wollte sie lieber hören, wie toll sie das macht und mitleid usw.
Niemand hört gern, dass er es ebend alleine schaffen muss. Aber was sollen wir denn sonst machen außer Ratschläge geben? Dann soll sie bitte schreiben dass sie nur Ratschläge möchte, wo sie von andern Hilfe bekommt und nicht sich selber helfen kann.
 
Tolle Sache - aber dann müsste ich ja Verpflegung und Taschengeld zahlen - ich hab schon für mein Vergnügen kein Geld übrig ... lebe am Minimum, dadurch, dass mein Mann uns verlassen hat und die Wohnung zu teuer für uns ist.



  • Monatlich 260 EUR Taschengeld und 50 EUR Zuschuss zu den Sprachschulkosten. Taschengeldfortzahlung bei Krankheit.
....
... da hätte ich dann nicht mal mehr genug Geld für Miete und Nahrungsmittel für mich und mein Kind ;-).
Gut, du hast dich informiert.🙂

Der Tip von Sisandra finde ich zusätzlich eine sehr gute Alternative. Meine Freundin hatte mit vier Kindern jedes Jahr ein neues Au Pair Mädchen und einen Kerl, den sie ein Zimmer untervermietete mit der Option stundenweise auf die Kids aufzupassen. Die Kinder liebten diesen Kerl.

Du siehst, hier es gibt viele Tipps für dich. Entscheide für dich, Du schaffst das schon.
 
Wenn deine Wohnung groß genug ist, dass du auf ein Zimmer verzichten könntest, dann überlege, ob du ein Zimmer untervermietest für relativ wenig Geld aber die Zusage, dass die Person eine bestimmte Zahl von Stunden pro Monat dein Kind beaufsichtigt.

Hab ich schon versucht - hin und wieder habe ich mal jemanden da, der eine oder ein paar Nächte hier schläft. Aber das Zimmer wird Kinderzimmer - und ist noch nicht eingerichtet ... da steht also nur ein Reise-Klappbett. Ich habe auch gemerkt, dass es für mich sehr anstrengend ist, wenn hier dauerhaft jemand Fremdes wohnt. Das möchte ich nicht ... es ist dann noch anstrengender, das Kind zu versorgen, weil ich ja noch extra Rücksicht nehmen muss.

Und ich wüsste auch nicht, wie ich an so einen Untermieter kommen sollte ... bei WG-gesucht möchte ich das nicht reinschreiben, weil ich nie weiß, an wen ich da gerate.
 
Sollte eine Uni in deiner Stadt sein könntest du doch mal schauen, ob es ein Vermietportal für Studenten gibt. Hier in meiner Stadt gibt es sowas.

Wenn du das allerdings nicht möchtest, was ich zum Teil auch verstehen kann, weil eine fremde Person halt doch sehr in den eigenen Lebensbereich eindringt, bleibt dir nur, dich nach einem Babysitter oder einer Leihoma umzusehen, oder aber deinen Alltag so zu organisieren, dass du ihn alleine wuppen kannst.
 
Mag schon sein, dann sollte sie die Tipps lesen die sie als Hilfreich empfindet und die Tipps die sie nicht gut findet überlesen. Ich habe ja nur geschrieben, wie ich das gemacht habe.

Als ich ein Kleinkind hatte, kriselte es in unserer Beziehung auch. Ich hatte einen Haufen ärger und von allen Seiten nur Arschtritte. Dazu ist noch meine Mutter gestorben und sie schreibt, sie hätte nichts dagegen ein Kind mit an ein Sterbebett zu nehmen ?

Also wenn ich um Rat frage bin ich für jeden Rat dankbar. Und mecker nicht noch. Darum habe ich mich gerechtfertigt.
Denn ich habe ihr das geraten was mir geholfen hat. Aber sicher wollte sie lieber hören, wie toll sie das macht und mitleid usw.
Niemand hört gern, dass er es ebend alleine schaffen muss. Aber was sollen wir denn sonst machen außer Ratschläge geben? Dann soll sie bitte schreiben dass sie nur Ratschläge möchte, wo sie von andern Hilfe bekommt und nicht sich selber helfen kann.

Das ist der Punkt: Ich muss es eben nicht alleine schaffen. und nur weil du dir keine Hilfe gesucht hast, muss ich nicht auch einfach weiter leiden. Es ist kein Ratschlag, wenn man jemandem, der Zeit für sich braucht, sagt: Hör doch einfach auf, Zeit für dich zu brauchen! Das ist einfach nur daneben - für mein Empfinden.

Und zu dem Planschen mit meinem Kind ... du wirst es nicht glauben, das mache ich ... ich mache jeden Tag 24 h lang alles mit meinem Kind. Und es macht mir tatsächlich oftmals viel Freude!

Und wenn ich sage, ich möchte mal in Ruhe duschen, dann meine ich, dass ich eben tatsächlich einfach mal nicht nebenbei das Kind bespaßen und sein Schreien hören will .. oder Angst haben müssen, dass es gleich wieder schreit und ich sofort aus der Dusche springen muss. Mal nicht nur ganz kurz duschen, weil ich weiß, was noch alles zu erledigen ist ... Ich möchte eben mal Zeit für mich. Aber ich merke, dass dir das völlig abgeht. Wir sind völlig unterschiedlich gepolt. Also - du darfst gern dein Leben so leben, wenn es dich glücklich macht - ich möchte so wie du nicht leben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sollte eine Uni in deiner Stadt sein könntest du doch mal schauen, ob es ein Vermietportal für Studenten gibt. Hier in meiner Stadt gibt es sowas.

Wenn du das allerdings nicht möchtest, was ich zum Teil auch verstehen kann, weil eine fremde Person halt doch sehr in den eigenen Lebensbereich eindringt, bleibt dir nur, dich nach einem Babysitter oder einer Leihoma umzusehen, oder aber deinen Alltag so zu organisieren, dass du ihn alleine wuppen kannst.

Ich glaub, ich suche mir niemanden, der hier einzieht - darüber habe ich lange nachgedacht - und es auch sehr ernsthaft in Betracht gezogen, es waren auch ein paar Interessenten hier (übrigens war das nicht, weil ich Betreuung für mein Kind gesucht habe, sondern weil ich finanziell knapp dran bin). Aber wie gesagt - das Zimmer wird in ein paar Monaten Kinderzimmer werden ... und ich habe gemerkt, dass es mir den Alltag zusätzlich erschwert, wenn hier jemand Fremdes dauerhaft wohnt. Hin und wieder ist jemand als Untermieter da, weil ich eben das Geld brauche ... aber mehr möchte ich nciht.

Und das andere ist alles angeleiert ... und es ist ja auch nicht so, dass ich den Alltag überhaupt nicht gewuppt kriege ... ich schaffe es - ich merke nur, dass ich dabei mehr und mehr ausgezehrt werde ... und dass es so nicht ewig weitergeht ...
 
Mag schon sein, dann sollte sie die Tipps lesen die sie als Hilfreich empfindet und die Tipps die sie nicht gut findet überlesen. Ich habe ja nur geschrieben, wie ich das gemacht habe.

Als ich ein Kleinkind hatte, kriselte es in unserer Beziehung auch. Ich hatte einen Haufen ärger und von allen Seiten nur Arschtritte. Dazu ist noch meine Mutter gestorben und sie schreibt, sie hätte nichts dagegen ein Kind mit an ein Sterbebett zu nehmen ?

Also wenn ich um Rat frage bin ich für jeden Rat dankbar. Und mecker nicht noch. Darum habe ich mich gerechtfertigt.
Denn ich habe ihr das geraten was mir geholfen hat. Aber sicher wollte sie lieber hören, wie toll sie das macht und mitleid usw.
Niemand hört gern, dass er es ebend alleine schaffen muss. Aber was sollen wir denn sonst machen außer Ratschläge geben? Dann soll sie bitte schreiben dass sie nur Ratschläge möchte, wo sie von andern Hilfe bekommt und nicht sich selber helfen kann.


Weißt du, ich denke, du hast ein riesengroßes Problem mit dir selbst - du bist hart zu dir - und findest es nicht fair, wenn andere sich ihr Leben leichter machen und eben nicht all das Schwere einfach hinnehmen und ertragen.

Ist ja schön, wenn es dir geholfen hat, dass du dich damit abgefunden hast, dass du keine Zeit für dich hast. Aber irgendwie wirkst du nicht so, als hättest du deinen Frieden damit gemacht.

"sie schreibt, sie hätte nichts dagegen ein Kind mit an ein Sterbebett zu nehmen ?" Ich schrieb, dass es für mich selbstverständlich ist, dass ich mein Baby mit ans Sterbebett meiner Mutter oder eben zu einer Beerdigung zu nehmen. Wie du es schreibst, klingt es so, als wäre für mich der Tod ein Spaß - und ich hätte nichts dagegen, wenn jemand stirbt ...

Ich erkenne keinen konstruktiven Ratschlag in deinen Texten ... nur ein: "finde dich mit der S**** ab, in der du steckst - und tu so, als wär alles schön". Super, wenn es für dich immer schön ist, wenn du niemals Zeit und Ruhe für dich hast. Aber ich hab ja schon im Eingangspost geschrieben, dass ich nicht so ein Mensch bin. Für mich ist es wunderschön, die Zeit mit meinem Kind zu genießen ... schöne Dinge mit ihm zu erleben, zu schmusen, es zu umsorgen, seine Entwicklung zu bestaunen ... aber ich brauche auch ein eigenes Leben. Ich bin nicht eins mit dem Kind.

Genauso wie ich mir hier Hilfe suche, hättest du dir auch Hilfe suchen können. Dass du jetzt deinen Frust auf mich projizierst, finde ich unangemessen.

Und es so darzustellen, als wäre ich eine Rabenmutter, weil ich eben nicht 24 h am Tag nur für mein Kind da sein will, finde ich auch nicht in Ordnung. Den Schuh ziehe ich mir nicht an.

Zum Glück haben alle anderen hier wahrgenommen, wie es mir geht und worum es mir geht - und dementsprechend Ratschläge gegeben, wo ich praktische Hilfe bekommen kann, die mir genau bei meinem Problem Erleichterung verschafft. Zum Glück trifft dein: "Du musst es eben allein schaffen" für mich nicht zu - auch wenn du meinst, dass es das müsste, weil es für dich zutraf.
 
Hallo!

Ich habe auch oft die Erfahrung gemacht, dass gerade Frauen oft nicht sehr solidarisch miteinander sind, wenn es sich da eine mal versucht etwas leichter zu machen usw. was fallen da immer für Gemeinheiten...
Leider ist es oft die Schwere, das Leid, das Frauen verbindet.
Und außerdem gibt es immer viele die eben einfach alles besser wissen...ich bin da auch manchmal enttäuscht, wie Frauen miteinander umgehen, und viele eben meinen wir müssten alle gleich sein...aber es denken auch nicht alle so...die Erfahrung habe ich Gott sei Dank auch immer gemacht!
Wünsche Dir, Du findest was für Dich und Dein Kind passend ist.

LG
 
hmmm klingt jetzt zwar hart und "herzlos", aber ich finde du musst nicht bei jeden "knuckern" des babys gewehr bei fuss stehen und alles stehen und liegen lassen, bzw. würde ich das kleine wurm wenn es friedlich ist auch mal ne ganze weile alleine spielen lassen, sprich im laufgitter parken, habe ich auch gemacht und mein kind war später nie so anstrengend, das es immer wen zum spielen brauchte - früh übt sich sozusagen. da findeste auch mal zeit zum duschen ;-). kann mich entsinnen, meine eltern haben mein kind, was als baby echt schwierig war, nie genommen als baby, ich bin zwar mal auf besuch hingegangen, aber dalassen und mein ding durchziehen war nicht - schwimmen gehen war ich einmal zusammen mit ner freundin deren sohn 3 monate später geboren war - da haben wir gegenseitig auf die kleinen aufgepasst wenn einer im wasser war, ausgibiges sonnenbaden war da nicht - anstrengend war das ganze trotzdem. für nächsten sommer ne freundin mit kind suchen, die ebenfalls gerne schwimmen geht, dann kann einer ins wasser und der andere passt auf die kinder auf. such dir nen stilles hobby, was du auch im beisein deines kindes machen kannst - ich habe damals viel handarbeiten gemacht, bzw. gemalt, textilien bemalt, seidenmalerei gemacht (sowiel zeit wie damals hatte ich dazu nienie wieder) - heute gibts internet, da kannste deine kreativen sachen noch zusä. auf dawanda "verscheuern" und nen bissl geld verdienen ;-)
 

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