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Alleinerziehend - keine Kraft mehr

Kinderkrippe würde bedeuten, dass ich wieder arbeiten muss, sonst kann ich das nicht finanzieren. Und ich möchte noch 1 Jahr zu Hause bleiben und den Kleinen bei mir haben. Es geht ja auch nicht drum, dass ich ihn dauerhaft loswerden will, ich will einfach mal 2 h pro Woche (gern etwas mehr, aber das würde schon reichen) ganz allein für mich!

Na dann such dir einen zuverlässigen Babysitter oder evtl doch ne Leihoma. Du musst ja nicht sofort einem wildfremden Menschen dein Kind anvertrauen. Du kannst dich mit der Person vorher einige Male treffen und sie kennenlernen. So hat dein Kind auch Zeit, diese Person kennen zu lernen und du kannst beobachten, wie sie mit deinem Kind umgeht.
 
Kinderkrippe würde bedeuten, dass ich wieder arbeiten muss, sonst kann ich das nicht finanzieren. Und ich möchte noch 1 Jahr zu Hause bleiben und den Kleinen bei mir haben. Es geht ja auch nicht drum, dass ich ihn dauerhaft loswerden will, ich will einfach mal 2 h pro Woche (gern etwas mehr, aber das würde schon reichen) ganz allein für mich!
Wsas heisst loswerden? Vielleicht will dein Kleiner dich loswerden, weisst du es?! Ausprobieren.
 
Also ich kenne auch viele Alleinerziehende. Soll kein Vorurteil sein, aber die geben ihre Kinder bei jeder sich bietenden Gelegenheit weg. Mit dem Motto, sind ja immer allein mit ihm. Trotzdem haben sie aber jedes zweite Wochenende frei. Kinder frei. Ich habe in 15 Jahren zwei mal ein Kinderfreies Wochenende gehabt. Da mein Mann auch immer sehr lange arbeiten muss, bin ich auch immer mit den Kindern bis Abends beschäftigt.


Mitlerweile habe ich schon richtig Panik, andere Mütter zu treffen, weil ich jedesmal ihre Kinder aufgedrück bekomme. Nur weil ich so gern mit meinen Spiele. Aber heißt ja nicht, dass ich deren Job mitmachen will.

Aber du kannst dir ja auch mal einen Babysitter für paar Studen holen. Aber ich würde mich einfach die nächsten Jahre bis zum Kindergarten alles so einteilen, dass es nur mit Kind geht. Ich musste mein Baby sogar mit zum Sterbebett meiner Mutter tragen, weil mein Mann arbeiten musste. Und ich niemanden hatte wo ich es hätte hintun können. Die Dame vom Hospitz hat dann mir das Kind abgenommen, als ich meine tote Mutter besucht habe, weil ich nicht wusste wohin mit dem Kleinen. Ich wollte nur sagen, es ist eben gerade so in der Babyzeit. Als ich mein zweites Kind gekommen habe, wusste ich, dass ich dass alleine machen muss. Und wenn man das so akzeptiert, geht es auch. Heute sind meine Kinder besonders lieb. Liegt auch daran, dass ich mich auch viel um sie gekümmert habe und sie nicht den ganzen Tag agbeschoben haben, wie es viele andere machen. Sind drei Jahre und die Zeit fliegt dahin. Darum nicht denken, ach wie wäre es ohne Kind sondern hey was mache ich cooles mit dem Kind.
 
du bist frische Mutter, und in Trennung. Es ist klar, dass du am Ende bist!!!! frisch-Mutter sein bedeutet auch, erstmal mit dem Nie-wieder-Allein-sein und der engen Körperlichkeit klar zu kommen: ständig ist da jemand, der dich braucht, am rockzipfel klebt (jetzt mal "ganz nüchtern" betrachtet) und dich nie in Ruhe lässt. obwohl das kind sogar durchschläft, mittagsschlaf macht etc etc - der Tag ist nie wieder unabhängig. Damit musst du erstmal zurechtkommen. und manchmal auch immer wieder neu...

dein wunsch, 2 stunden pro woche mal alleine zu sein, ist das "mindeste". Ab und an (du sagtest, du warst 1,2 std. schwimmen) klappt das auch. Dennoch auf Grundlage freundlicher helfender Großeltern, die man immer "bitten muss".
Wieder ein Punkt, den man als "frische mutter" lernen muss (wie so vieles andere): DAs Kind kann man gerne bei den Großeltern abgeben.
Sie freuen sich!
Wenn also eine Krippe nicht in Frage kommt für dich, solltest du FESTE ZEITEN mit deinen Eltern/Familie absprechen, auf die du dich verlassen kannst, ohne schuldgefühle etc. Ansonsten würde ich mich an deiner stelle doch mal nach Kinderbetreuungsstellen umhorchen, und die Kosten durchrechnen - für die vormittage?
 
Na dann such dir einen zuverlässigen Babysitter oder evtl doch ne Leihoma. Du musst ja nicht sofort einem wildfremden Menschen dein Kind anvertrauen. Du kannst dich mit der Person vorher einige Male treffen und sie kennenlernen. So hat dein Kind auch Zeit, diese Person kennen zu lernen und du kannst beobachten, wie sie mit deinem Kind umgeht.

Jap, mache ich.

Wsas heisst loswerden? Vielleicht will dein Kleiner dich loswerden, weisst du es?! Ausprobieren.

Naja, ein paar Stunden mal - mit 8 Monaten mag ich den Kleinen nicht so oft und lange weggeben. Er hängt an mir, das weiß ich ;-).

Also ich kenne auch viele Alleinerziehende. Soll kein Vorurteil sein, aber die geben ihre Kinder bei jeder sich bietenden Gelegenheit weg. Mit dem Motto, sind ja immer allein mit ihm. Trotzdem haben sie aber jedes zweite Wochenende frei. Kinder frei. Ich habe in 15 Jahren zwei mal ein Kinderfreies Wochenende gehabt. Da mein Mann auch immer sehr lange arbeiten muss, bin ich auch immer mit den Kindern bis Abends beschäftigt.


Mitlerweile habe ich schon richtig Panik, andere Mütter zu treffen, weil ich jedesmal ihre Kinder aufgedrück bekomme. Nur weil ich so gern mit meinen Spiele. Aber heißt ja nicht, dass ich deren Job mitmachen will.

Aber du kannst dir ja auch mal einen Babysitter für paar Studen holen. Aber ich würde mich einfach die nächsten Jahre bis zum Kindergarten alles so einteilen, dass es nur mit Kind geht. Ich musste mein Baby sogar mit zum Sterbebett meiner Mutter tragen, weil mein Mann arbeiten musste. Und ich niemanden hatte wo ich es hätte hintun können. Die Dame vom Hospitz hat dann mir das Kind abgenommen, als ich meine tote Mutter besucht habe, weil ich nicht wusste wohin mit dem Kleinen. Ich wollte nur sagen, es ist eben gerade so in der Babyzeit. Als ich mein zweites Kind gekommen habe, wusste ich, dass ich dass alleine machen muss. Und wenn man das so akzeptiert, geht es auch. Heute sind meine Kinder besonders lieb. Liegt auch daran, dass ich mich auch viel um sie gekümmert habe und sie nicht den ganzen Tag agbeschoben haben, wie es viele andere machen. Sind drei Jahre und die Zeit fliegt dahin. Darum nicht denken, ach wie wäre es ohne Kind sondern hey was mache ich cooles mit dem Kind.

Hm, ich merke, ich bin dir sehr unähnlich. Ich liebe mein Kind mehr als jeden anderen Menschen auf der Welt - und trotzdem ertrage ich es nicht, niemals Zeit für mich allein zu haben. Dass ich mein Kind zu einer Beerdigung oder an ein Sterbebett mitnehme, wäre für mich selbstverständlich - da versteh ich das Problem gar nicht - dürfen Kinder nicht mit sterbenskranken Menschen oder dem Tod bzw. Trauer in Berührung kommen? Auch da ticke ich anscheinend nicht wie du. Natürlich geht es irgendwie, dass man alles allein schafft - die Frage ist halt, wie - und was man da mit sich selbst macht. Und ich weiß, dass ich nicht glücklich bin, wenn ich nicht wenigstens mal ein paar Stunden in der Woche das Kind in vertrauenswürdige Hände abgeben kann. Das hab ich ja eindeutig geschrieben. Ich finde den Tipp: "nicht denken, ach wie wäre es ohne Kind sondern hey was mache ich cooles mit dem Kind." ziemlich unpassend, wenn man bedenkt, dass ich seit 8 Monaten ohne Pause etwas "Cooles" mit dem Kind mache.
Ich glaub, du kannst dich nicht wirklich in meine Lage hineinversetzen ... wahrscheinlich hattest du hin und wieder mal deinen Mann oder jemand anderen, der dein Kind mal ne Stunde genommen hat. Sicherlich hast du hin und wieder mal den riesigen Luxus genießen können, dass du in Ruhe duschen (o.ä.) konntest, während dein Mann sich abends mit dem Kind beschäftigt hat. Kann mir nicht vorstellen, dass der NIE mit dem Kind allein war, sondern du dich IMMER um dein Kind kümmern musstest, obwohl du nen Mann hast.

Meien Lösung für meine Überforderung und den starken Drang, mal allein zu sein, ist eben nicht, dass ich mir alles so einrichte, dass ich es mit KInd machen muss, sondern dass ich nach Wegen finde, wie ich etwas tun kann, damit es mir besser geht. Mir geht es nicht besser, wenn ich mich mit der einengenden Situation abfinde und es als normal annehme. Ich denke nicht, dass es normal ist.

Und dass du es nicht hinbekommst, anderen Müttern zu sagen, dass es dir zu viel ist, wenn du ihre Kinder mitbetreuen sollst, ist ein Problem, das bei DIR liegt.

du bist frische Mutter, und in Trennung. Es ist klar, dass du am Ende bist!!!! frisch-Mutter sein bedeutet auch, erstmal mit dem Nie-wieder-Allein-sein und der engen Körperlichkeit klar zu kommen: ständig ist da jemand, der dich braucht, am rockzipfel klebt (jetzt mal "ganz nüchtern" betrachtet) und dich nie in Ruhe lässt. obwohl das kind sogar durchschläft, mittagsschlaf macht etc etc - der Tag ist nie wieder unabhängig. Damit musst du erstmal zurechtkommen. und manchmal auch immer wieder neu...

dein wunsch, 2 stunden pro woche mal alleine zu sein, ist das "mindeste". Ab und an (du sagtest, du warst 1,2 std. schwimmen) klappt das auch. Dennoch auf Grundlage freundlicher helfender Großeltern, die man immer "bitten muss".
Wieder ein Punkt, den man als "frische mutter" lernen muss (wie so vieles andere): DAs Kind kann man gerne bei den Großeltern abgeben.
Sie freuen sich!
Wenn also eine Krippe nicht in Frage kommt für dich, solltest du FESTE ZEITEN mit deinen Eltern/Familie absprechen, auf die du dich verlassen kannst, ohne schuldgefühle etc. Ansonsten würde ich mich an deiner stelle doch mal nach Kinderbetreuungsstellen umhorchen, und die Kosten durchrechnen - für die vormittage?

Ich hab bei ner Tagesmutter angefragt, ob sie das Kind mal für kurze Zeiten bzw. 2 Vormittage pro Woche nehmen würde - dann könnte ich in der Zeit schon wieder arbeiten gehen ... war zwar nicht geplant - so schnell schon - aber ich denke, es würde mir guttun - mal sehen, ob das geht.

Meine Eltern wohnen leider 1,5 h von hier weg und haben insgesamt 6 Enkel und auch sonst recht viel um die Ohren ... Sie kommen alle paar Monate - oder wir fahren hin ... aber dann ist eben immer viel anderes los und zu erledigen - und so richtig Ruhe für mich finde ich nicht. Ansonsten ist niemand in der Nähe, der sich kümmern könnte.

Aber wie gesagt ... ich hab jetzt ein paar Sachen angeleiert - eben auch so eine Leihoma-Sache ... muss jetzt eben schauen, was dann wirklich klappt und wie es zu organisieren geht.
 
Welche Möglichkeit mir noch einfällt, ist, ein Au Pair Mädchen oder einen Au Pair Jungen engagieren, falls Platz für einen jungen Menschen in deiner Wohnung vorhanden ist. Du wärest flexibler und es könnte ein Mensch an deiner Seite sein, der dich in vielen Dingen unterstützen kann.
 
Welche Möglichkeit mir noch einfällt, ist, ein Au Pair Mädchen oder einen Au Pair Jungen engagieren, falls Platz für einen jungen Menschen in deiner Wohnung vorhanden ist. Du wärest flexibler und es könnte ein Mensch an deiner Seite sein, der dich in vielen Dingen unterstützen kann.

Tolle Sache - aber dann müsste ich ja Verpflegung und Taschengeld zahlen - ich hab schon für mein Vergnügen kein Geld übrig ... lebe am Minimum, dadurch, dass mein Mann uns verlassen hat und die Wohnung zu teuer für uns ist.



  • Monatlich 260 EUR Taschengeld und 50 EUR Zuschuss zu den Sprachschulkosten. Taschengeldfortzahlung bei Krankheit.
  • bezahlter Urlaub: bei 12-monatigem Aufenthalt 4 Wochen, bei kürzerer Beschäftigung je vollem Beschäftigungsmonat 2 Werktage. Samstage sind Werktage. Fährt das Au-pair mit der Familie in Urlaub und übernimmt in geringem Umfang die Kinderbetreuung als Ausgleich für die Reisekosten, kann die Urlaubsreise als Urlaubszeit des Au-pairs angerechnet werden. Hierzu ist eine einvernehmliche Absprache zu treffen.
  • Ein eigenes möbliertes, beheizbares, verschließbares Zimmer (ab 8m2) mit Tageslicht in der Wohnung der Familie und freie Verpflegung.
  • Finanzierung der Fahrten zur Sprachschule (z.B. Monatsticket).
  • Unfall-, Haftpflicht- und Krankenversicherung.
  • Kostenübernahme von der Familie gewünschter ärztlicher Untersuchungen.
  • Deutsch als Umgangssprache in der Familie.
  • Möglichkeit, die Agentur jederzeit erreichen zu können.
  • Kündigungsschutz: Falls das Au-pair Verhältnis aufgelöst wird, haben beide Parteien eine Kündigungsfrist von 14 Tagen einzuhalten, in denen alle Pflichten und Rechte weiter gelten. Die Kündigung muss schriftlich erfolgen.
  • Unfall-, Haftpflicht- und Krankenversicherung.
  • Förderung der Teilnahme an kulturellen/gesellschaftlichen Veranstaltungen und notwendige Mobilität. - Gesetzliche Feiertage sind frei oder durch Freizeit auszugleichen.
  • 4 Abende und 1,5 zusammenhängende Tage pro Woche arbeitsfrei. Mindestens einmal im Monat fällt ein freier Tag auf einen Sonntag.

... da hätte ich dann nicht mal mehr genug Geld für Miete und Nahrungsmittel für mich und mein Kind ;-).
 
Wenn deine Wohnung groß genug ist, dass du auf ein Zimmer verzichten könntest, dann überlege, ob du ein Zimmer untervermietest für relativ wenig Geld aber die Zusage, dass die Person eine bestimmte Zahl von Stunden pro Monat dein Kind beaufsichtigt.
 
denken, ach wie wäre es ohne Kind sondern hey was mache ich cooles mit dem Kind. Hm, ich merke, ich bin dir sehr unähnlich. Ich liebe mein Kind mehr als jeden anderen Menschen auf der Welt - und trotzdem ertrage ich es nicht, niemals Zeit für mich allein zu haben. Dass ich mein Kind zu einer Beerdigung oder an ein Sterbebett mitnehme, wäre für mich selbstverständlich - da versteh ich das Problem gar nicht - dürfen Kinder nicht mit sterbenskranken Menschen oder dem Tod bzw. Trauer in Berührung kommen? Auch da ticke ich anscheinend nicht wie du. Natürlich geht es irgendwie, dass man alles allein schafft - die Frage ist halt, wie - und was man da mit sich selbst macht. Und ich weiß, dass ich nicht glücklich bin, wenn ich nicht wenigstens mal ein paar Stunden in der Woche das Kind in vertrauenswürdige Hände abgeben kann. Das hab ich ja eindeutig geschrieben. Ich finde den Tipp: "nicht denken, ach wie wäre es ohne Kind sondern hey was mache ich cooles mit dem Kind." ziemlich unpassend, wenn man bedenkt, dass ich seit 8 Monaten ohne Pause etwas "Cooles" mit dem Kind mache.
Oh waren nur Tipps, dann schreib einfach welche Tipps du nicht möchtest.
Dein Kind schäft sicher auch. Kannst ja wie gesagt, mit andern Müttern dich treffen. Und du kannst ja auch ausmachen, die eine nimmt dein Kind mal für zwei Stunden, dafür nimmst du ihres für zwei Stunden. Ich denke du verstehst nicht was ich meine mit cooles für das Kind machen.Stimmt, müsstest ja dann mit dem Kind im Wasser planschen toll finden. Aber viele Frauen wollen ja lieber nur in der Sonne liegen. Vielleicht siehst du dich aber auch nur zu sehr in der Menschna stellung. Denn mit 8 Monaten spielt das Kind auch gern mal und wenn du Duschen willst, nimmst das Kind mit ins Bad oder wenn es schläft. Wie gesagt, es gibt genügend verheiratete Frauen die das auch den ganzen Tag alleine machen und sie haben da auch niemanden. Mit meinem Tipp wollte ich dir nur zeigen, dass man auch einfach eine Sache die man gerade nicht ändern kann, positiv umändern kann.
 
Die Moralkeule finde ich hier völlig unangebracht. Babys in dem Alter sind nun mal total anstrengend und wenn man gleichzeitig auch noch eine Trennung und die damit verbundenen psychische Belastung zu verkraften hat, dann gerät man noch leichter an seine Grenzen der Belastbarkeit.

Von "ich hab das schließlich auch geschafft" (stell dich nicht so an) hat die TE sicher nichts und es hilft auch nicht weiter.

Wenn man psychisch ausgeglichen ist, lässt sich vieles leichter wuppen, als wenn man sich auch noch mit anderen Problemen herumschlagen muss!
 

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