Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Alkohol- mein denken zu spießig?

Ich nehme ihre Sorgen schon ernst.

Daneben war mir schaon fast klar, dass ich für mein Autounfall-Beispiel Gegenwind bekomme.

Ich kann auch ein anderes wählen:
Wer in einer Vorbeziehng einmal betraogen wurde hat wahrscheinlich ein grösseres Problem, dem neuen Partner zu vertrauen. Aber was kann der neue Partner dafür?

Was ich aber sagen wollte und immer noch sage:

Die TE kann und sollte ihren Partner an dem Punkt nicht zu ändern versuchen.
Es ist und bleibt IHR Problem.

Daher hat sie die Alternative, es zu akzeptieren oder die Bezeihung zu beenden.

Sie will ihn nicht ändern, was interpretierst du da in ihre Frage rein?
Da ist kein Problem, sie ist besorgt, mehr nicht, und gibt es nur schwarz oder weiß?
Du bist in keiner Patenschaft, oder?
Das zusammenleben mit Menschen ist immer ein Kompromiß, und die Vergangenheit verantwortlich machen oder andre Menschen, ändert nichts.
Die Rücksicht auf das Recht des anderen, das ist der Friede.
Über Moral und Weisheit hat jeder seine eigene Ansicht.
Der Fisch sieht sie von unten, der Vogel von oben.
Moralpredigten eignen sich überraschenderweise vorzüglich für Selbstgespräche.
 
Hallo Grübelmonster,

Ich würde die Frage etwas umformulieren. Es geht m.E. nicht darum, ob dein denken "spießig" ist oder nicht.

-> Er trinkt gern ein paar Glühwein, was ich gut verstehen kann
-> Du hast ein Problem damit, was auch sehr verständlich ist

Jetzt ist die Frage, wir ihr damit umgeht:
Kannst du ihm zuliebe über deinen Schatten springen?
Kann er dir zuliebe auf alkoholfreies umsteigen?
Könnt ihr euch irgendwo in der Mitte treffen?
Wenn das nicht möglich ist, dann bleibt nur die Trennung.

Bei meiner Freundin ist es übrigens ähnlich und wir haben uns in der Mitte getroffen: Wir bestellen am Weihnachtsmarkt einen Glühwein und einen Kinderpunsch und tauschen ein bisschen durch.
Für uns passt das gut. Aber was für uns passt muss für euch nicht passen.
 
Ich kann dich verstehen bei deiner Vorgeschichte. Habe auch mal einen Mann kennen gelernt bei dem ich dachte das er Alkoholiker ist, weil Alkohol einfach zu seinem Alltag gehörte und irgendwie immer eine Rolle spielte. Habe ihm meine Bedenken geäußert und er hat sich dafür bedankt, aber geändert hat er eigentlich nichts, weil es für ihn kein Problem darstellte. Es war ja nicht so als ob er ständig betrunken wäre, oder ohne es nicht aushalten konnte. Er führte ein ganz normales geregeltes Leben. Manchmal frage ich mich ob er noch lebt, weil er gerne Motorrad gefahren ist. Der Kontakt ist irgendwann abgebrochen.
 
Sie will ihn nicht ändern, was interpretierst du da in ihre Frage rein?
Da ist kein Problem, sie ist besorgt, mehr nicht, und gibt es nur schwarz oder weiß?
Du bist in keiner Patenschaft, oder?
Das zusammenleben mit Menschen ist immer ein Kompromiß, und die Vergangenheit verantwortlich machen oder andre Menschen, ändert nichts.
Die Rücksicht auf das Recht des anderen, das ist der Friede.
Über Moral und Weisheit hat jeder seine eigene Ansicht.
Der Fisch sieht sie von unten, der Vogel von oben.
Moralpredigten eignen sich überraschenderweise vorzüglich für Selbstgespräche.

Natürlich will sie ihn ändern. Schreibt sie doch ganz deutlich im Erstbeitrag. Er soll weniger Alkhol trinken. Ihr zuliebe.

Ich bin seit 23 Jahren in einer Beziehung und weiss sehr genau, dass in einer Partnerschaft stets Kompromisse gefunden werden müssen.

Im vorliegenden Fall will der Mann nicht auf den Alkohol verzichten.
In diesem Fall gibt es für mich tatsächlich nur schwarz oder weiss. Die Grautöne würden nämlich darin bestehen, dass die TE ihm Vorwürfe, ein schlechtes Gewissen oder sonst etwas macht, sobald er mal eine Flasche Bier aus dem Kühlschrank holt. Oder nichts sagt und unglücklich ist.
Ergo ist immer einer unzufrieden.

Wenn die TE also IHRE Einstellung ändert, können beide zufrieden sein. In allen anderen Fällen eben nicht.
 
Ich sehe da auch keine Zukunft. Eine Partnerin, die mir scheel auf den Glühweinbecher guckt, weil ihr Vater alkoholkrank war, sollte eine Therapie machen, bevor sie eine Beziehung eingeht. Oder sich einen Abstinenzler holen.
 
Ich sehe da auch keine Zukunft. Eine Partnerin, die mir scheel auf den Glühweinbecher guckt, weil ihr Vater alkoholkrank war, sollte eine Therapie machen, bevor sie eine Beziehung eingeht. Oder sich einen Abstinenzler holen.

Wieso muss sie eine Therapie machen ? Damit der Partner den Alkohol fliessen lassen kann ? 😕😕😕
 
Wieso muss sie eine Therapie machen ? Damit der Partner den Alkohol fliessen lassen kann ? 😕😕😕

Nein. Eine Therapie kann Sinn machen, wenn Parallelen zwischen Partner und einem problematischen Elternteil hergestellt werden. Später kann es sonst auch heißen: "Nein, ich will nicht nach Spanien in Urlaub! Mein Vater war da immer!" oder "Knödel ess ich nicht, die mochte mein Vater!".
Der Alkohol ist nur ein Symptom. (Wobei ich es lächerlich finde, wegen einiger Glühweine auf dem Weihnachtsmarkt von "fließenden Alkoholbächen" zu reden...)
 
Es geht doch nicht um ein paar Glühweine auf dem Weihnachtsmarkt. Wenn es nur das wäre!

Es geht darum:
Er hat mit Alkohol keine Probleme und konsumiert es regelmäßig... fast jeden Tag (ohne betrunken zu werden).

Und das finde ich doch sehr bedenklich. Es gibt verschiedenes trinken von Alkohol, jene die sich die Kante bis zum Absturz geben, jene die Jeden Abend einen Schnaps oder 1-2 Bier trinken oder alle 2 Tage, und jene die Quartalsmäßig trinken. Und sicher noch mehr Varianten.
Doch eines haben alle gemeinsam, sie konsumieren regelmäßig Alkohol.
Und das man von Alkohol körperlich süchtig wird ist nun mal Fakt, ob man es sich eingestehen will oder nicht, das steht auf einem anderen Blatt.

Und wenn der Freund nicht darauf verzichten kann oder will, nicht mal zwei Tage (an den Wochenenden), dann spricht das Bände.

Was du Te mit dieser Realität machst, ist letzlich deine Entscheidung.
 
Natürlich will sie ihn ändern. Schreibt sie doch ganz deutlich im Erstbeitrag. Er soll weniger Alkhol trinken. Ihr zuliebe.
Wenn die TE also IHRE Einstellung ändert, können beide zufrieden sein. In allen anderen Fällen eben nicht.

Schön das deine Frau alles macht was du forderst, damit ihr ( BEIDE ) zufrieden seit:
Auf alles verzichtet was du nicht brauchst.
Ein Leben in Fülle hängt wesentlich auch von dem ab, was wir alles nicht haben.
Auch durch Enthaltsamkeit kann man sich das Leben total versauen.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 3) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben