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Alkohol- mein denken zu spießig?

Und das man von Alkohol körperlich süchtig wird ist nun mal Fakt, ob man es sich eingestehen will oder nicht, das steht auf einem anderen Blatt.

Und wenn der Freund nicht darauf verzichten kann oder will, nicht mal zwei Tage (an den Wochenenden), dann spricht das Bände.

Was du Te mit dieser Realität machst, ist letzlich deine Entscheidung.

Nicht jeder der trinkt wird abhängig, man kann auch ohne Abhängigkeit Mißbrauch betreiben.
Aber das ist nicht das Thema.
Ist in jeder Partnerschaft so, oder generell im Leben, wenn es um Verzicht geht:
Was macht uns zu dem was wir sind:
Genießt der, wenn er entsagen und verzichten kann, ohne zu entbehren, das Leben viel reiner als der, dessen Ansprüche und Wünsche nicht im Gleichklang zu einen Verhältnissen stehen.
Will man in einer Gesellschaft, in der fast alles erlaubt ist, frei bleiben, muß man sich vieles verbieten.
Sich selbst, nicht aber wenn andre das fordern.
Freiwillig auf etwas verzichten kann man nur, wenn man es sich leisten kann.
Vom Verzicht schwärmen meist die, die auf nichts verzichten müssen.
Verzicht ist nur schön, wenn er freiwillig ist.

Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von den anderen.
So wird dir Ärger erspart bleiben.

Konfuzius
 
Hallo,

Ich trinke nicht, mein Partner trinkt, was mir jedoch keine Probleme bereitet. Es ist sein Leben. Solange ich durch seinen Alkoholkonsum keine schlechten Erfahrungen machen muss, kann er tun, was er für richtig empfindet.
Die TE muss selber wissen, was für sie wichtiger ist. Die Vergangenheit oder die Gegenwart, die z.Z. keine Nachteile zu bringen scheint, abgesehen natürlich von der beanstandeten Alkoholmenge. Zu Kompromissen ist ihr Freund bisher nicht bereit. Wie würde denn ein Kompromiss aussehen? Statt 3 nur 1 Glühwein? Damit sich die TE besser fühlt? Offenbar kann er mit seinem Alkoholkonsum umgehen. Denke, sie muss für sich klären, ob sie lernen will, ihn machen zu lassen, oder ob eine Trennung besser ist.

LG Alva
 
Er hat mit Alkohol keine Probleme und konsumiert es regelmäßig... fast jeden Tag (ohne betrunken zu werden).
-----------------------------------------------

hier geht es nicht nur um 2 gläser glühwein.

die te hat deutlich geschrieben, dass er jeden tag trinkt. er braucht seinen regelmäßigen alkoholpegel. für mich ein alkoholiker.
 
An diesen Thread sieht man sehr gut wie gesellschaftlich akzeptiert Alkohol ist.
Es hätte vielen Alkoholikern gut getan, wenn jemand ihnen bevor sie im Kreislauf der Sucht gefangen waren gesagt hätte das ihr Konsum bedenklich ist und sie weniger trinken sollten, aber solange die Party durch den Alkohol lustiger wird stört sich kaum einer daran. Später wollen sie von dem Alki nichts mehr wissen.
 
@TE

Ob spießig oder nicht.

Verbiegen wirst Du Deinen Partner nicht können und sollst es auch nicht.

Entweder Du kannst Dich damit anfreunden oder eben auch nicht.

Falls nicht bleibt Dir nur die Trennung.
 

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