Hallo.
Ich habe einen sehr lieben und netten Partner an meiner Seite (6 Monate), doch ein Thema spukt zwischen uns, was mich einfach fertig macht... Alkohol.
Ich habe ihm von Anfang an gesagt, dass ich damit ein gewaltiges Problem habe, da ich einen alkoholkranken Vater hatte.
Er hat mit Alkohol keine Probleme und konsumiert es regelmäßig... fast jeden Tag (ohne betrunken zu werden).
Er akzeptiert meine Meinung aber geht keine sichtbaren Kompromisse ein.
Es macht mich fertig... liege wieder hellwach im Bett weil ich darüber nachdenken muss. Vorhin am Telefon meinte er schon, dass er auf jeden Fall am Wochenende 2-3 Glühweine trinken möchte (Fernbeziehung, wir sehen uns nur am Wochenende).
Meine Frage an euch: sehe ich das durch meine Vorerfahrung zu spießig oder trinkt er wohl wirklich zu viel Alkohol?
Auch bin ich der Meinung, dass er mir zu liebe, Kompromisse eingehen sollte... oder sehe ich das zu eng... verlange ich zu viel?
Wie sind eure Erfahrungen?
Viele Grüße,
das Grübelmonster ;-)
Jeden Tag Alkohol?
Das tägliche Feierabendbier gehört bei vielen einfach dazu und dürfte auch zumeist harmlos bleiben.
Wenn aber aus der Gewöhnung langsam eine Sucht wird, verbunden mit immer mehr Alkohol und/oder Umstieg auf harte Sachen, wird's bedenklich, vor allem, weil eine Sucht schleichend beginnt und vom Abhängigen verharmlost und abgestritten wird.
Je länger, um so schwerer wird eine etwaige Therapie.
Nicht die Menge ist es , sondern das tägliche, da kann sich die Leber nicht erholen.
Ist eben Veranlagung ob an abhängig wird, aber auch ohne Abhängigkeit kann man Alkoholmißbrauch betreiben und krank werden.
War er denn schon einmal beim Arzt und hat seine Leberwerte checken lassen?
Sprich mit Ihm, aber in einer unverfänglichen Situation und sage ihm, daß du dir Gedanken machst, ohne Vorwürfe.
Und setze eine klare Grenze, ohne Kompromisse, lasse nicht gelten das andre was trinken und 100 werden!
Wenn ihm das Gals Bier wichtiger ist wie deine Gefühle, deine Sorgen, du Entscheidest was zu tun ist...