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Abtreibung - pro und contra

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es hat niemand in frage gestellt dass mißbrauchte menschen auch glücklich werden können, davon war nie die rede es geht darum dass man so etwas jemandm doch ersparen will.es ist wie als ob die rauchende schwangere sagt" ich rauche weiter auch wenn mein kind vllt mit schäden auf die welt kommt, denn vllt wird es ja trotzdem glücklich" ist es nicht besser so etwas vorneherein zu verhindern?ist es nicht besser das leben des embryos frühzeitig zu "zersören" bevor es jedweige erinnerung und erfahrung macht als dass es wahrscheinlich später zerstört wird?unter vollem bewusstsein und urteilsvermögen? da kann ich leider nicht zustimmen.
 
Letztlich ist es die gewissensentscheidung jedes einzelnen , denn der muss ja auch mit seiner Entscheidung leben.

Und es gibt eben Konstellationen und Situationen, wo man nicht nur schwarz und weiß malen kann, sondern es sich im Einzelfall entscheidet, ob das Kind ausgetragen wird oder nicht.
 
ist aber schon noch ein UNterschied, ob ich damit argumentiere, dass das Kind noch kein menschliches Leben ist (das ist sicher Ansichtssache und darum ist es hier ja auch bis zum 3. Monat erlaubt), als wenn ich über den Wert eines Lebens auf Grund seiner Lebensumstände urteile.
Das wurde ja hier vom Gast getan.
Finde ich absolut nicht nachvollziehbar

Ich bin weit davon entfernt mir anzumaßen, darüber zu urteilen, welches Leben lebenswert ist und welches nicht. Ich habe nur darauf hingewiesen, dass viele Betroffene hinterher (nachdem sie, von den Eltern nicht gewollt, dann immer weitergereicht wurden etc.) SELBST ihr Leben als sinnlos erachten. Viele fragen sich, wieso ihre Eltern sie überhaupt gezeugt haben, wenn sie doch nicht geliebt werden usw. Sie tragen das mit sich rum, wie einen Stempel, der ihnen aufgedrückt wurde: "von keinem gewollt".
Natürlich kann man auch als Heimkind oder Pflegekind (ggf. missbraucht, gedemütigt, gequält) irgendwie noch seinen Frieden mit der Welt machen. Aber die Vergangenheit lässt sich nicht wegschließen, dass schafft keine Therapie und deswegen können diese Menschen auch nicht glücklich in dem Sinne sein, wie wir es vielleicht sind. Ich will hier nicht so verstanden werden, dass ich denke, dass JEDES "ungewollte" Kind, das geboren wird, in ein Heim abgeschoben wird oder dass jedem dieser kinder eine schlechte zukunft bevorsteht, denn so ist es ja auch nicht. ich finde es aber falsch zu sagen, dass Menschen, die nunmal das Pech hatten, in bestimmten milieus aufzuwachsen, also Menschen mit Missbrauchsvergangenheit, das irgendwie wegstecken könnten und trotzdem ein prima leben haben können. Denn allein die psychologischen Folgen des Missbrauchs (egal welcher art) beeinträchtigen die Opfer meistens so stark, dass ein normales Leben praktisch nicht mehr möglich ist. Sei es, dass sie probleme mit sozialen kontakten, in beziehungen (ängste, aggressionen)oder mit den eigenen kindern (weitergeben des missbrauchs) haben oder psychosen jedweder art, die ihnen kein normales leben erlauben.
 
aber man weiß doch vorher gar nicht, wer missbraucht wird und wer nicht 🙁

Das meine ich doch. Wer kann denn schon in die Zukunft sehen und entscheiden . diesem Kind erspar ich sein Leben und diesem nicht?

Das kann ich einfach nicht verstehen 🙁
 
ist mein besispiel wirklich so bescheuert oder ignoriert man mich jetz 😱
also ganz ehrlich ich würde keinem kind wünschen dass es das risiko eingeht eine solche kindheit zu haben. ihr glaubt gar nicht wie hart das is ein 7-jährigeas kind mit starker psychose zu sehen, und es ist numal leider so dass das in 80 % der fälle lebenslange therapiepatienten sind.und eben dieses risiko missbraucht oder misshandelt oder nicht geliebt oder was auch immer sollte man doch weitesgehend eindämmen oder?ich finde es ganz ehrlich irgendwo unfair dass man heroisch behauptet man würde das leben des embryos retten, aber die leute die sich sosehr gegen die abtreibung eingesetzt haben, wo sind sie wenn das kind ggfs von einer pfelgefamilie zur nächsten getragen wird und sich somit das gesamte seelische bild des kindes verzerrt.wollt ihr wirklich das es in deutschland nochmehr verstörte strassenkinder gibt? denkt doch an die zukunft der kinder KLAR nicht jedes kind wird dieses schiksal erfahren aber wenn doch ein grossteil dieser ungewollten kinder ggfs sogar hass erfahren müssen, weil sie nicht abgetrieben werden konnten und somit das leben der mutter "zerstören" was wird die muttter denn dann noch für liebe für ihr kind übrig haben?wir leben nunmal in einer kranken gesellschaft aber wir müssen nunmal mit ihr leben und auch die kinder müsssen mit ihr leben und wir sollten sie doch nach möglichkeit vor dem schlimmsten bewahren
 
aber leider weiß man das doch vorher nicht 🙁

es gibt super tolle Familie (von außen), da ist scheinbar alles paletti und die Kinder werden trotzdem missbraucht.

Und genauso gibt es sozial schwache Familien, Pflegefamilien, Heime oder minderjährige Eltern, bei denen alles super läuft.

Also kann Missbrauch doch kein Argument für Abtreibung sein. Das versteh ich einfach nicht.
Dann kannst Du ne Menge Menschen hier umbringen, wenns danach geht 🙁
 
hör mal ich hab ja nie behauptet dass es in normalen familien so etwas nich gibt, nur ist es bei gewollten kindern nunmal nich so häufig dass sich die eltern plötzlich egegn das kind wenden.ich rede jetzt von dem fall dass abtreibung verboten wäre.ich z.b. war ein unfall aber bin trotzdem im nachhinein gewollt worden.jetzt stell dir mal vor du bist eine frau, alleine und plötzlich schwanger.mit 16 .ohne unterstüzung.tja leider hast du nicht die möglichkeit abzutreiben also muss du dein leben über den haufen werfen wirst evtl von familie und freunden fallen gelassen und bist ganz allein mit einem kind.gegen wen richtet sich dein hass. gegen dihc? gegen deine familie?gegen deine gebärmutter?in den meisten fällen wird das kind verantwortlich gemacht , es muss ja immer jemanden geben den man dafür hassen kann.fall 1 : kind bleibt bei mutter ---->katastrophe, kind wird nich umsorgt, landet irgendwann mit psyschichen schäden auf der strasse wird ggf sogar kriminell(die kommende generation ist nebenbei bemerkt nich grad ein wunschbild der gesellschaft)
fall 2😛flegefamilie------->kann ebenso in eine katastrophe ausarten, kindkommt zur ersten pflegefamilie,kriegt irgendwann komplexe weil es nich von der leiblichen mutter gewollt wurde, entwickelt selbsthass, bereitet der pfelgefamilie probleme, diese schiebt das kind ab und so wird das kind bis zur volljährigkeit weitergereicht.selbst wenn das kind in der pflegefamilie glücklich wird, eines tages könnte die mutter aufkreuzen unhd das kind zurückverlangen und das is auch nich grad eine schönheitskur für die seele des kindes so das sind jetz nur zwei szenarien die suuuuuuperhäufig passieren etwa 80 % der kinder die ich jeden tag habe ist das passiert.es gibt bei weitem noch schlimmere szenarien.es gibt natürlich auch fälle wo alles glatt läuft ist klar aber nach meiner erfahrung ist es umgekehrt nunmal häufiger.ich kann das natürlich statistisch nich beweisen das ist nunmal was ich aus meiner erfahrung herleite
 
fall 1 : kind bleibt bei mutter ---->katastrophe, kind wird nich umsorgt, landet irgendwann mit psyschichen schäden auf der strasse wird ggf sogar kriminell(die kommende generation ist nebenbei bemerkt nich grad ein wunschbild der gesellschaft)
fall 2😛flegefamilie------->kann ebenso in eine katastrophe ausarten, kindkommt zur ersten pflegefamilie,kriegt irgendwann komplexe weil es nich von der leiblichen mutter gewollt wurde, entwickelt selbsthass, bereitet der pfelgefamilie probleme, diese schiebt das kind ab und so wird das kind bis zur volljährigkeit weitergereicht.selbst wenn das kind in der pflegefamilie glücklich wird, eines tages könnte die mutter aufkreuzen unhd das kind zurückverlangen und das is auch nich grad eine schönheitskur für die seele des kindes so das sind jetz nur zwei szenarien


Ja, super Argumente... Mein Szenario: Kind wird in normale Familie geboren, war Wunschkind. Kind hat aber Pech, weil Eltern nicht viel verdienen und Kind so keine Nachhilfe bekommt, Kind muss auf Hauptschule, Kind hat nochmal Glück und bekommt Lehrstelle, leider wird Kind nicht übernommen und Kind landet am Band, Kind traurig, seine hart erkämpften Fähigkeiten werden nicht honoriert. Kind verdient 5 Euro brutto die Stunde, Kind fängt an zu saufen, Kind bekommt Depressionen, Kind wird suizidal....

Folge ich deiner Argumentation, hätte man dieses Kind doch besser abgetrieben.

Verstehst du, worauf ich hinaus will? Dieses wenn, wenn, wenn...das bringt nichts. Außer du besitzt eine Kristallkugel.

Wenn der Hund nicht ge**** hätte...usw.🙄


(PS: jeder für sich muss abwägen, ich verdamme weder die Frau, die abtreibt, noch die, die es auch in einer schweren Situation nicht tun würde)
 
sagst du das einer frau die somit begründet während der schwangerschaft weiterzurauchen?mein kind könnte ja behindert zur welt kommen aber vllt auch nicht.selbst wenn ein 10%ige erkrankungschance besteht würdest du doch der frau an den kopp hauen und ihr sagen sie solle aufhören oder?
 
das eine ist mit dem anderen nicht zu vergleichen!

Rauchen in Schwangerschaft = erwiesenermaßen schädlich für Kind

ungewollt schwanger = nix erwiesen, alles offen, jeder gestaltet frei

Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen und das macht einfach keinen Sinn...

Übrigens sagte mir meine Mutter mal, dass sie mich eigentlich nicht gewollt hat ( nett, gell 🙄 ). Muss schon sagen, obwohl ich ungewollt war hab ich doch ein LEBEN, und ich bin froh, dass ich das habe.
 
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