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Abtreibung - pro und contra

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ach vergiss einfach all meine argumente ich weiss dass ich manchmal bescheuert bin(nur manchmal? °_O)ich war auch ein ungewolltes kind willkommen im klub 😀 aber meine ma hat sich aus eigener kraft für mich entschieden und nicht weil sie keine andere wahl hatte
 
so ich geh jetz eine rauchen und dann versuch ich herauszufinden wie ich meine eigenen einträge lösche 😀 bis gleich
 
Ok, dann frag ich jetzt einfach mal von ner anderen seite. Nehmen wir mal an, Sori wär Königin von Deutschland und Abtreibung wäre nur in den schlimmsten Fällen (zB. Vergewaltigung) erlaubt und sonst nicht.
Wenn Tracy (16 Jahre) plötzlich ungewollt schwanger wird von einem herrn, der eh über alle Berge ist. Und sie ist kurz davor die 10. klasse zu beenden, steht aber notenmäßig eh schlecht da. Das heißt, es kann sein, dass sie es nicht packt. In soeiner Situation traut sie sich dann nicht in die Schule, weil sie die Kommentare und Blicke der anderen fürchtet (Bauch, alle wissen, dass es praktisch keinen "Vater" gibt, es war ein One-Night-Stand usw.). Aber so oder so, wenn sie schwanger ist, kommt eh dann der Punkt, an dem sie die Schule nicht weitermachen kann. Dann kommt das Kind auf die Welt, dass sie eigentlich nicht will, aber abtreiben ist ja verboten. Sagen wir mal sie ist bis hierhin gekommen, ohne dass sie bei einem illegalen Abtreibungsversuch ums Leben gekommen ist.
Dann hockt sie da mit dem Kind, die Schule läuft weiter aber ohne sie. Eigentlich hat sie sich vorgenommen später die Schule weiterzumachen. Aber sie merkt, wie aufwändig so ein kleiner Mensch ist und bleibt dann erstmal alleinerziehend mit dem Baby zu Hause hocken. Irgendwie würde doch sowas die Menschen ziemlich aus der Bahn werfen oder? Die Kurve dann noch zu kriegen und nicht zum Sozialfall (schon in dem Alter) zu werden dürfte schwierig sein, wage ich jetzt einfach mal zu behaupten.🙂 Ich denke, dass es schwierig für solche Leute ist, dann nach einiger Zeit wieder in die Schule zu gehen, den Abschluss zu machen, Ausbildung etc. Kann mir auch vorstellen, dass einige in dem Kind dann keine Bereicherung sehen, sondern eher einen Klotz am Bein und es auch dementsprechend behandeln.
 
Du lässt bei deinem Beispiel aber jede Menge Punkte außer Acht.

Wenn ich Königin von Deutschland wäre 😉 - hätten wir ein funktionierendes Sozialsystem (was wir ja schon in vielen guten Ansätzen haben, wenn auch nicht perfekt).

- Aufklärung sollte so groß geschrieben sein, dass die Fälle von schwangeren 16-jährigen verschwindet gering sind - die Verhütungsmittel sind so sicher geworden

- ein 16-Jährige Schwangere steht nicht in einem Vakuum, da gibt es ja Leute drumherum

- eine Familie, die sich mit um das Kind kümmern kann, damit die Schulausbildung beendet wird

- Ein Mutter-Kind-Heim, dass sich um beide kümmert und dem Mädel bei den ersten Schritten hilft - auch hier ist eine Ausbildung weiter möglich

- eine Pflegefamilie für das Kind (jetzt kommen wieder diese Horrorgeschichten, dass das Kind ja automatisch einen seelischen Klaps kriegt - das muss aber nicht sein. Es müsste nur mehr darauf geachtet werden, wie welche Familien ausgesucht werden und diese auch mehr kontrolliert.) Wenn ein Neugeborenes adopitiert wird, kann das schon gut klappen.

- im allergrößten Notfall ein Heim. Das ist sicher nicht schön, aber es ist auch kein Todesurteil. Die Heime werden kleiner und besser - auch jetzt schon. Ein Heim ist nicht mehr die Aufbewahrungsstätte, in der es keine Liebe gibt - zumindest nicht überall.

Auf jeden Fall ist da ein kleines Wesen, das in meinen Augen ein Recht auf Leben hat und dessen Recht auch umgesetzt werden kann.
 
Warum überlässt man die Entscheidung eigentlich nicht der Frau? Ich meine ohne die Frau ist das Kind in den ersten Monaten nicht lebensfähig. In dem Sinne ein Teil ihres Körpers und somit sollte das unter die Selbstbestimmung der Frau fallen.
 
okay jetz mal ein kleiner denkanstoss:
ein guter bekannter von mir ist ca. 21 und hat sein gesamtes leben vor sich.er ist intelligent verantwortungsbewusst, studiert, wird später ein supergeiles leben führen.dieser freund hatte eine freundin. 17. die er vertraut hat.seine freundin hat ihm erzählt sie nähme die pille, er hat ihr geglaubt,wieso sollte sie auch lügen, naja verkehr ohne gummi und hoppla sie ist schwanger.das erfährt er ddrei wochen nachdem schluss.ist.für ihn war es eine einmonatige beziehung die nich geklappt hat und für sie ebenso.tja und jetz sind sie ihr leben lang durch das kind verbunden.schön hinzu kommt jedoch, dass sie keinen abschluss, nichts hat.sie wohnt mom im mutter-kind heim weil sie minderjährig ist.er wird sein studium abbrechen weil er so verantwortungsvoll ist und sich um das kind kümmert.d.h. aus einem familienvater mit karriere aussichten wird wohl ein 1-€-jobber mit hirnamputierter mutter seines kindes.und das alles nur weil er das erste mal sex mit seiner wohlbemerkt ersten festen freundin hatte, weil er ihr vertraut hat,.okay das ist noch lange keine argumentation zu abtreibung ich weiss,aber sehn wir uns doch mal das mädel an.das mädchen ist 17, selbst ein kind.raucht und trinkt während der schwangerschaft.und es ist nunmal so das sehr junge mütter (bei 12 fängst ja schon an)einfach nicht die verantworung für ihr kind übernehmen können weil sie selbst noch kinder sind.klar nach der geburt kommt das kind in ein heim oder was es noch so gibt, aber solang ist es nunmal an die mutter gebunden die mit ihrem körper macht was sie will.mit 20 wird sie vllt einsehen dass das dumm ist aber wir wissen ja wie dumm teenies sein können.wenn ich daran denke wie ich vor 2-3 jahren war könnte ich mir auch an die gurgel gehen.aber so ist es nunmal.wie soll eine 14 oder 16 jährige verantworung für ein kind übernehmen wenn sie es nicht mal für sich selbst tun kann??
 
Ach,Sori, ich versteh zwar,was Du meinst,aber...das haut trotzdem so nicht hin.
Ist schon gut,daß es das Gesetz so gibt. Es ist NICHT optimal,aber das kleinere Übel.

Ein Kind,welches fröhlich erwartet wird ,bekommt in mehrfacher Hinsicht schon im Mutterleib Gutes: die Mutter vermeidet Gifte und Streß..und es werden Stoffe freigesetzt--Endorphine ,frag mich nicht nach den Einzelheiten..jedenfalls sind "nichtgewünschte Kinder" oft schon geschädigt und auch häufig überaus griesgrämig .

Die frühkindliche Prägung beginnt schon beim Entstehen.
Natürlich kann eine 16jährige eine tolle Mama sein/werden.
Natürlich kann auch ein Wunschkind später ein entsetzliches Schicksal haben.

Nur..hier beginnt die Verantwortung : das Baby ist ja NICHT lebensfähig OHNE die Mama . Wenn jemand sich entschließen muß ,nicht Mama zu werden... sollte man das akzeptieren.

Auch beste Aufklärung und Verhütung verhindert nicht immer Schwangerschaften. Klar,da liegt vieles im Argen. Weitgehend unbekannt scheint zu sein,daß eine BEDEUTENDE ZAHL befruchteter Eizellen
durch (nichtbemerkten) Frühabort abstirbt. Also läßt offenbar dann der Schöpfer selbst diese Variante zu. Wenn der medizinische Grund also zulässig ist...geh ich davon aus,daß der Schöpfer ebenso seinen Geschöpfen die Verantwortung überträgt,zu entscheiden---auch die gesellschaftlichen oder ganz persönlichen Bedingungen stimmen nicht.
Das mal so als atheistischer Einwurf unter voller Toleranz Deines Glaubens.

Es ist ein Thema ,das ich als äußerst schwierig empfinde.
Ich plädiere nicht für leichtfertigen Umgang (der ist m.E.ganz gering) ,ich finde jegliche Euthanasie untragbar..aber.. es ist eine sehr private schwere Entscheidung ,die NUR die Mutter zu treffen hat.

Deine Überlegungen zu den "Hilfen für alleinstehende Mütter" lassen mich sehr traurig lächeln.
Klar...es gibt ab und zu Hilfen.Es gibt ab und zu Familie ...oder praktische Hilfe. Und ein Baby kann man auch durch harte Zeiten ganz allein großziehen.
Ich hab ganz persönlich dazu einen Riesenhaufen negativer Erfahrungen.
Ich bin weder kinderfeindlich (sonst hätte ich nicht begeistert 4 Kinder bekommen),noch bin ich unfähig,um Hilfe zu bitten. Einzelheiten sind ja auch egal...

ABER! Nicht nur während der Zeit mit meinem schwerstkörperbehinderten Kind als auch jetzt..völlig alleinerziehend.. ist das eine einzige Farce.

Bei der Schwangerschaft mit meinem Jüngsten hab ich mal diese angeblichen "Hilfen zum Kind" alle Verein für Verein abgeklappert.
Schön systematisch und umfangreich. Auch die kirchlichen "Angebote".

Rate mal,ob IRGENDWER mir auch nur die Spur einer KONKRETEN HILFE zukommenließ? Richtig! Niemand.

Es war echt makaber. Nicht mal meine Gyn riet mir zum Kind .
Die war VERBLÜFFT,daß "Sie in Ihrer Lage nicht den Schein für den Abbruch erbaten".

Jepp.

Ein überzeugendes Argument,eine Hilfe ...hätte mir nicht einer gegeben.

Nur gut..daß ich mich SOWIESO gefreut hab,daß ich schwanger war.
Nur gut,daß ich die Gnade hab,ein Kind als höchstes Glück zu sehen.
Nur gut,daß ich auch völlig allein bisher..nicht aufgab. Mir ist öfter danach.

Fragt mich heute einer,wie ich überlebe ? Nein. Blabla und guter Weg.

Mein Jüngster ist 10...und eigentlich müßte ich ihn aus Gründen des Überlebens über große Zeiten der Not woanders versorgen lassen.
Bei mir steht nicht ohne Grund "verzweifelt" zur Zeit ...


Er hat keinen eigenen Anspruch auf Sozialhilfe-- und ich steh berechtigt aber absurd zwischen allen Gesetzen und Regeln der Sozialgesetzgebung ohne eigene Schuld. Inzwischen schon paar Monate..verdammt.
Tja... die schöne rosa Theorie und die Praxis sind zwei Dinge.

Wenn sich Pech summiert.. keine Familie,kein Einkommen,keine staatliche oder kirchlichen Hilfe,keine Gesundheit...und wenn dazu bei manchen Eltern vielleicht noch Drogen,Gewalt,Wohnungslosigkeit,Berufslosigkeit ...kommen--
sollte man persönlich alle Leute in die Pflicht nehmen zur TÄTIGEN HILFE,welche sinnieren über das Recht auf Leben für ein Embryo.

Wo gibt es einen Fond für bedürftige Mütter?
Wo sind die Geld-oder Sachspenden für Kinder?
Wo sind die Helfer im Alltag für überlastete kranke Mütter?

Es gibt Angebote..aber eben nicht ausreichend,nicht flächendeckend,nicht als höchste Priorität..wie es sein sollte.
Grade die Kirche ist KEIN Beispiel für Glaubwürdigkeit.
(Vorschlag--statt Ausgaben für repräsentative Zwecke bei Staat UND Kirche eine Stiftung für's Kind!)

Die Liste läßt sich fortsetzen.

Solange Kinder nicht durch die gesamte Gesellschaft unterstützt werden,kontinuierlich und pragmatisch und UNBÜROKRATISCH -- sind Kinder oft besser dran,wenn sie NICHT geboren werden.

Herzlichster Gruß!
Micky

P.S.:ja..ich krieg mich schon wieder ein und will nicht Jammern...lösch es dann später sicher wieder...bin nur grad depri...wär ich mal ein Mann geworden...
 
Zuletzt bearbeitet:
Oh gott, waren wir am anfang in der kirche oder was?
Meine Meinung dazu:
Das mit der Abtreibung ist ok, soweit du damit selber klar kommst.
Ein beispiel der anderen Seite (ist wirklich passier!!!)
Ein Mädchen, 15Jahre alt, ist mit jedem ins bett gegangen, ohne zu verhüten, sie wusste davon nix, wird schon klappen - hat nicht geklappt, schwanger geworden!
Sie hat behauptet die Ärzte würden lügen, sie wäre nicht schwanger, etc.
Fazit, für eine Abtreibung zu spät, sie gab das kind zur Adoption frei ohne es auch nur einmal anzuschauen. Ihr kommentar war: ich will das ding nicht!

kind weg, und sie sagt weiterhin, das wäre nicht passiert, redet es sich ein, weigert sich, eine therapie zu machen....
Was ist nun in 20Jahren, oder schon früher, welcher mensch kann damit leben, so eine geschichte über sich zu erfahren?!?
In diesem fall finde ich eine Abtreibung wäre besser gewesen.
ich denk man muss das vonn fall zu fall individuell entscheiden!
ich selber könnte es zwar glaub ich nicht...aber das muss jeder selber wissen, und ganz beschissen ist ja wohl, wenn die erste antwort auf so ein Forumeintrag gleich ein angriff eines Moralapostels ist!"!!
 
sorry, wenn das hier so ankommt, als wär ich ein Moralapostel. War nicht so gemeint.

Ich hab oft genug gesagt, dass ich Eure Meinung zwar nicht verstehen kann, aber respektiere. Ich sehe es halt anders, weil für mich Leben ein unschätzbares Gut ist, über das niemand entscheiden sollte. Mich stimmt es bedenklich, wenn vorab über den "Wert" eines Lebens geurteilt wird.
Aber man kann ja nicht alles verstehen.
Allerdings weiß ich sehr gut, wie es ist, missbraucht zu werden, wie es ist, nicht geliebt zu werden und wie es ist, wenn man sich gezwungen sieht, ein Kind abzutreibenn. Und ich weiß um die Verzweilfung mancher Heim - und Familienkinder. Ich laufe sicher nicht blauäugig auf rosa Wolken durch diese Welt 🙁:mad:


Ich zieh mich jetzt hier zurück.
 
Hey, es war nicht böse gemeint, genauso wie es anscheinend von dir weiter oben auch nicht böse gemeint war!
Ich habe ja gesagt ich selber könnte es wohl nicht, aber mann muss auch die situation und die person sehen, die es betrifft!
Deswegen brauchst du dich doch hier nicht zurück zu ziehen....
Und ich schätze das leben auch sehr. aber wenn man sieht wieviel schundluder getrieben wird, dann fragt man sich doch, was soll das, muss ich einem kind das antun in diese grausame welt zu kommen?!?!
Menschen sind grausam! richtig grausam.

also bei manchen themen kommt es mir ein bisschen so vor, alswenn man hier versucht sich mit anderen zu messen, wem es doch am schlechtesten geht. DAS IST KEIN ANGRIFF GEGEN IRGENDJEMANDEN! AUF KEINEN FALL; nur eine frage, wieso kommt das immer so an, das jeder derjenige sein will, der die schlimmsten probleme hat? und alles schon mitgemacht hat und bescheid weiß?
 
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