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Abtreibung - pro und contra

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stopp mal
@Sori, du warst überhaupt nicht gemeint!!!!
sorry, ich mein ok, es kann sich immer angesprochen fühlen wer will, aber mein beitrag hab ich nicht auf deinen hin geschrieben, das hatte ein anderen text als ursache....
 
ich finde abtreibung zwar auch schlimm, aber wenn ich am nächsten tag von genau diesen, -warum auch immer- ungewollten kindern in der zeitung lese, wie sie z. b. umgebracht in blumenkübeln verschachert werden, denke ich mir, wäre es irgendwo (vielleicht) wirklich besser gewesen, die "mutter" hätte die kinder nie bekommen...
 
HUG: ich finde abtreibung zwar auch schlimm, aber wenn ich am nächsten tag von genau diesen, -warum auch immer- ungewollten kindern in der zeitung lese, wie sie z. b. umgebracht in blumenkübeln verschachert werden...
--> zum Glück gibts dafür Babyklappen ~ manchmal die letzte Hoffnung für das Leben...

aber...
unweit von mir ist ne Diakonie und eine anonyme Babyklappe – letztens wieder die nachhricht:
totes baby abgegeben.. von der Mutter keine Spur. schlechtes Gewissen? Angst vor Strafe, wenn’s ans Licht kommt? Wie feige kann ein Mensch sein?

[FONT=&quot]hey, das ist ne babyklappe und keine mülltonne![/FONT]
 
Hallo!!
Ich arbeite im Kindergarten und ich finde beim Anblick mancher Kleinen da,das es oft besser wäre,sie wären nicht in diese Familie geboren worden.Das klingt kraß,weiß ich!Aber sie erleben manchmal wirkliches Leid weil sie unerwünscht sind oder die Eltern einfach nur stören mit ihrer Existenz.Dabei können sie gar nichts dafür!Das ist das ungerechte daran.Nur man sollte beim Thema Abtreibung genau hinsehn,das ist kein Frei-Brief für Sex ohne Schutz oder so,weil man ja abtreiben könnte.Aber bei manchen wäre Abtreibung eben besser gewesen find ich ganz ehrlich.
JOLIE
 
Das Thema Abtreibung ist eines, bei welchem immer die Emtionen hoch gehen und jeder der Meinung ist, DIE reine Wahrheit zu kennen. Aber die gibt es leider nicht.

Ich kann nur meine Ansicht vertreten und poche nicht darauf, dass diese die einzig richtige ist...

- Prinzipiell bin ich gegen die Abtreibung - im Schlaraffenland Westeuropa (ja, ist es!) gibt es grundsätzlich genügend Möglichkeiten, ein Kind durchzubringen. Und der Großteil der Menschen ist auch gewillt, dies zu tun (wenn man diesen Thread so liest, entsteht schnell der Eindruck, 95 % sähen ein Kind als die reine Qual an).

- Trotzdem mag es aber Situationen geben, wo eine Abtreibung in Frage kommt. Ich rede hier allerdings weniger vom "Nicht-Wollen", sondern mehr von Schwerbehinderungen etc.

- Das Argument "es ist der Körper der Frau und sie kann ganz allein entscheiden" empfinde ich als etwas schief - nun, erstens entscheidet sie ja quasi nicht über ihren eigenen Körper, sondern über einen heranwachsenden - ihr Kind wird ein eigenständiger Mensch. Zweitens sollte meiner Meinung auch der Kindesvater etwas zu sagen haben. Den betrifft die Sache schließlich auch - das sind nicht immer nur verantwortungslose Typen.

- Auch dem Argument "besser gleich abtreiben, weil SO ein Leben will eh keiner haben" kann ich nicht folgen - lieber gleich sterben und nie leben??? Das schlechteste Leben erscheint mir wertvoller als der Tod.

- Die Diskussion, ob Abtreibung Mord oder nicht ist, heizt die Gemüter ziemlich an. Ich sehe es so: Nein, zu dem Zeitpunkt, wo es geschieht, ist es kein Mord - schließlich wird "nur" ein Zellhaufen ausgeschabt. Aber es WIRD Mord, denn schließlich wäre der Zellhaufen kein Zellhaufen geblieben.

lg
aphrodite
 
Die Möglichkeit ein Mensch zu werden, macht einen Zellhaufen aber noch lange nicht zu einem. Abtreibung im frühen Stadium ist kein Mord und ja, es ist der Körper der Frau und nur Sie allein hat das Recht zu entscheiden.

Wie soll es dann auch anders sein?

Geht mit dem Zeitpunkt der Schwangerschaft der Körper in Allgemeinbesitz über? Natürlich nicht.

Auch wenn wir in einem reichen Land leben, so gehört zum aufziehen eines Kindes mehr als nur materielle Güter und daran mangelt es wohl den meisten Teenage-Müttern.

Sie sind selbst noch Kinder und nur weil sie in der Lage sind, sich biologisch fortpflanzen, heißt es noch lange nicht, dass sie die geistigen Fähigkeiten haben ein Kind zu erziehen.

PS: Ich hoffe die Technologie ist bald soweit, dass wir Kinder bis zu einem gewissen Alter unfruchtbar machen und sie sich erst ab erreichen dieses Alters fortpflanzen können. 18 Jahre wäre meiner Meinung nach angemessen.
 
Die Möglichkeit ein Mensch zu werden, macht einen Zellhaufen aber noch lange nicht zu einem. Abtreibung im frühen Stadium ist kein Mord und ja, es ist der Körper der Frau und nur Sie allein hat das Recht zu entscheiden.

eben das ist kein Fakt (höchstens im Sinne der deutschen Rechtssprechung), sondern eine Frage des Menschenbildes und der Weltanschauung. Man kann es so sehen, muss es aber nicht. Immerhin beginnen weit vor dem 3. Monat lebensfunktionen, die über das schlichte Zellteilen hinausgehen.



Wie soll es dann auch anders sein?
das es eben nicht nur das simple entfernen eines Zellhaufens ist (so als würde man eine Zyste oder einen Leberfleck entfernen) zeigt sich ja schon daran, dass viele Frauen nach ihrer Abtreibung noch lange psychisch damit kämpfen

Geht mit dem Zeitpunkt der Schwangerschaft der Körper in Allgemeinbesitz über? Natürlich nicht.

von Allgemeinbesitz redet keiner. Aber es geht eben nicht mehr nur um die Frau, sondern um ein weiteres Leben.
Stellt sich die Frage, ab wann ist das lebenswertes Leben? Ab dem 3. Monat, weil man dann nicht mehr abtreiben darf? Oder erst ab der Geburt? Oder erst wenn das Kind sprechen kann? Wie lang ist es "Besitz" der Mutter?? Und was ist mit dem Vater. Es sind ja immerhin auch SEINE Spermien.
Bezeichnend auch, dass man ein Kind mit Down-Syndrom beispielsweise noch im 9.MOnat!!! bis zur Entbindung töten darf. Warum darf ich es nach der Entbindung nicht mehr umbringen? Wo ist da der Unterschied? Warum darf man dann nicht auch Frühgeburten killen?
Spannend dazu auch dieser Link - Tim lebt.

Auch wenn wir in einem reichen Land leben, so gehört zum aufziehen eines Kindes mehr als nur materielle Güter und daran mangelt es wohl den meisten Teenage-Müttern.

Da gebe ich dir recht. Wobei ich es nicht auf Teenie-Mütter beschränken würde 😉.

Sie sind selbst noch Kinder und nur weil sie in der Lage sind, sich biologisch fortpflanzen, heißt es noch lange nicht, dass sie die geistigen Fähigkeiten haben ein Kind zu erziehen.

Das trifft sicher nicht auf alle U18 zu, da gibts manche die reifer sind als 35jährige. Und unter den Ü20 sind einige, denen ich kein Kind anvertrauen würde.

PS: Ich hoffe die Technologie ist bald soweit, dass wir Kinder bis zu einem gewissen Alter unfruchtbar machen und sie sich erst ab erreichen dieses Alters fortpflanzen können. 18 Jahre wäre meiner Meinung nach angemessen.

Wer soll sowas entscheiden? Nur eine Altersbeschränkung? Damit begibt man sich aber auf sehr dünnes Eis. Siehe oben.
Wer bewertet denn dann, wie reif ein Mensch ist? Geistig behinderte dürfen dann nicht? Arbeitslose vielleicht auch nicht?
Ne, das kanns nicht sein. Es sollten einfach die Hilfen und Unterstützungsmaßnahmen weiter ausgebaut werden, um zum einen die Kids mehr aufzuklären und es ihnen leichter zu machen zu verhüten. Und zum anderen, um werdenen Mütter unter die Arme zu greifen und sie eben nicht alleine zu lassen.
 
eben das ist kein Fakt (höchstens im Sinne der deutschen Rechtssprechung), sondern eine Frage des Menschenbildes und der Weltanschauung. Man kann es so sehen, muss es aber nicht. Immerhin beginnen weit vor dem 3. Monat lebensfunktionen, die über das schlichte Zellteilen hinausgehen.
Exakt. Oder sagen wir es doch direkt beim Namen: Glaube/Religion.
Bei diesem Thema geht es beinahe nur um religiöse Vorstellungen.

Die Lebensfunktionen mögen zwar schon vorher beginnen, aber auch die höheren Hirnfunktionen? Ohne unser Hirn und den Input den es bekommt, sind wir nichts mehr als eine tote Hülle aus Fleisch.

das es eben nicht nur das simple entfernen eines Zellhaufens ist (so als würde man eine Zyste oder einen Leberfleck entfernen) zeigt sich ja schon daran, dass viele Frauen nach ihrer Abtreibung noch lange psychisch damit kämpfen
Daran zeigt es sich überhaupt nicht. Nur, wenn es bei allen Frauen die abgetrieben haben, so wäre. Was es nicht ist. Die Tochter einer Bekannten hatte schon mehrere Abtreibungen und ihr geht es ehrlich gesagt am A**** vorbei. Kann man so eine Einstellung kritisieren? Sicher, aber es zeigt auch, dass nicht alle psych. Probleme bekommen.

Menschen sind so verschieden......

Für manche kann es ein psych. Problem sein einfach raus zu gehen. Ist das rausgehen deshalb generell ein Problem? 😉

von Allgemeinbesitz redet keiner. Aber es geht eben nicht mehr nur um die Frau, sondern um ein weiteres Leben.
Stellt sich die Frage, ab wann ist das lebenswertes Leben? Ab dem 3. Monat, weil man dann nicht mehr abtreiben darf? Oder erst ab der Geburt? Oder erst wenn das Kind sprechen kann? Wie lang ist es "Besitz" der Mutter?? Und was ist mit dem Vater. Es sind ja immerhin auch SEINE Spermien.
Bezeichnend auch, dass man ein Kind mit Down-Syndrom beispielsweise noch im 9.MOnat!!! bis zur Entbindung töten darf. Warum darf ich es nach der Entbindung nicht mehr umbringen? Wo ist da der Unterschied? Warum darf man dann nicht auch Frühgeburten killen?
Wie ich im anderen Thread schon schrieb, möchte ich nicht entscheiden, wann ein Embryo tatsächlich ein Mensch ist.

Aber ich sehe in einer frühen Abtreibung keinen Menschen im Embryo.
"Leben....." - Was heißt das schon? Kann es denn tatsächlich leben sein? Ist es lebensfähig ohne den Wirtskörper der Mutter? Es ist immer noch abhängig vom Körper der Mutter und daher auch nicht lebensfähig und daher auch kein eigenständiges Leben.

Wer soll sowas entscheiden? Nur eine Altersbeschränkung? Damit begibt man sich aber auf sehr dünnes Eis. Siehe oben.
Wer bewertet denn dann, wie reif ein Mensch ist? Geistig behinderte dürfen dann nicht? Arbeitslose vielleicht auch nicht?
Ne, das kanns nicht sein. Es sollten einfach die Hilfen und Unterstützungsmaßnahmen weiter ausgebaut werden, um zum einen die Kids mehr aufzuklären und es ihnen leichter zu machen zu verhüten. Und zum anderen, um werdenen Mütter unter die Arme zu greifen und sie eben nicht alleine zu lassen.
Nein, nein, nein. Das musst du hier nicht weiterspinnen.....

Es geht um Kinder die Kinder kriegen und das muss nicht sein. Hat nichts mit Arbeitslosen oder anderen zu tun. Die Menschen leben immer länger und dabei auch gesünder. Frauen können auch immer länger Kinder kriegen.

Hier gibt es keinen Grund, warum Kinder Kinder kriegen sollten. Wenn man es mit einem Medikament verhindern kann, warum nicht? Und wer das entscheiden sollte? Die Gesellschaft.

18 Jahre. Ab 18 Jahren darf man wählen, ist geschäftsfähig und kann auch per Erwachsenenstrafrecht verurteilt werden. Also warum nicht 18? Ab 18 Jahren darf man sich fortpflanzen.....
 
- Die Diskussion, ob Abtreibung Mord oder nicht ist, heizt die Gemüter ziemlich an. Ich sehe es so: Nein, zu dem Zeitpunkt, wo es geschieht, ist es kein Mord - schließlich wird "nur" ein Zellhaufen ausgeschabt. Aber es WIRD Mord, denn schließlich wäre der Zellhaufen kein Zellhaufen geblieben.

lg
aphrodite
mh also darfst du nicht verhüten denn aus den spermien wäre ja vllt leben geworden und dann wäre es mord.ist meiner meinung nach kein argument.auch wenn es hätte leben werden könnten, was hat der zellhaufen,wie dr. house schon sagte, an hirnfunktion?
 
das es eben nicht nur das simple entfernen eines Zellhaufens ist (so als würde man eine Zyste oder einen Leberfleck entfernen) zeigt sich ja schon daran, dass viele Frauen nach ihrer Abtreibung noch lange psychisch damit kämpfen
ja das liegt aber unter anderem auch leider daran dass die gesellschaft eben diesen frauen diese unglaublichen schuldgefühle "eintrichtert" und dass solche frauen sozusagen als mörder dargestellt werden
 
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