Ich würde auf keinen Fall abtreiben. Du befindest dich in keiner wirklichen Notlage. Außerdem gibt es auch staatliche Hilfen, man muss sich halt informieren und alle Unterstützungsangebote annehmen.
So sehr ich das auch gut finde der TE ins Gewissen zu reden damit sie keinen schweren Fehler begeht. Ja....
Im Übrigen ist es nicht nur dein Kind, sondern genauso auch das deines Freundes, der es ja offenbar haben und dich dabei unterstützen möchte. Dazu ist er zudem ja auch verpflichtet, zumindest finanziell, im Rahmen seiner Möglichkeiten.
Korrekt. Er ist der Vater. Zu Dir steht und unterstützen möchte. Hast Du Belege dafür dass der Freund wirklich zugewandt und ehrlich und gut mit ihr meint? Bist Du eine Psychologin die genau weiß das harmoniert bei denen? Vielleicht macht er Druck und macht selbst die Fliege bei der ersten Schwierigkeit oder wird für die werdende Mutter zur emotionalen Zusatzbelastung---- die ihr große Wunden schlägt statt Kraft. Und ja "zumindest finanziell - IM RAHMEN SEINER MÖGLIICHKEITEN" ..... was ist das denn? Unabhängig davon was Der Freund beitragen kann. Sie die TE kann sich nicht davon abhängig umwandeln und weniger Hunger haben oder weniger Bedürfnisse für sich und das Kind. Bestimmte feste und "nichtfeste" Kosten werden anfallen, egal ob der Freund sie tragen kann oder nicht. Die TE macht sich berechtigt Sorgen. "im Rahmen der Möglichkeiten" ist mehr eine Aussage an den Freund - aber der TE hilft das nicht weiter. Sie wird die Bedürfnisse haben die sie haben wird.
Die Frau ist schwanger und schwer bereit fürs Kind, also nicht gut bereit, das sind pseudopsychische Faktoren, sie ist nicht krank sondern spürt es wird schwierig und da braucht man sicher mehr als nur "finanzielle Unterstützung" Geschweige denn mit der Einschränkung "im Rahmen seiner Möglichkeiten"...... sie hätte jetzt einen Partner gebraucht der sie wirklich liebt und eine Sprache mit ihr findet so dass sei sagt: zusammen durch Dick und dünn ich FREUE mich darauf. Ist aber nicht so. Ich gebe hier auch nicht direkt dem Freund schuld, hier geht es nicht um Schuldfragen. Nur nicht jeder Mann geht wirklich gut mit seiner Freundin um, vielelicht passt es auch einfach nicht. Hier steht nirgends geschrieben dass sie seine Unterstützung in einem ihr erträglichen Maß und ART menschlich überhaupt bekommt. Das was sie braucht....
Ja VIELLEICHT gibt er sich Mühe, wo steht das drin? Aber kommt es bei ihr gefühlt auch an? Und vielleicht ist es für sie unerträglich und sie fühlt sich damit allein gelassen. (Völlig unabhängig davon ob der Freund jetzt ein schuldiger wäre, hier geht es nicht um Schuld)
Der Embryo hat auch unabhängig von dir ein eigenes, schützenswertes Recht auf Leben; er ist nicht nur Bestandteil deines Bauches wie etwa dein Blinddarm, über den du nach Belieben disponieren kannst.
Guter Hinweis - ausser der Notlage der TE, hat man zumindest nicht behauptet einfach "disponieren" zu können.
Die Schwangerschaft ist weder Folge einer Vergewaltigung noch besteht eine gesteigerte Gefahr für dein Leben, deine Gesundheit, noch gibt es Anhaltspunkte dafür, dass das Kind schwerstbehindert zur Welt käme. DAS wären Notlagen, bei denen man ins Grübeln kommen kann. Aber nur wegen Geld und Karriere abzutreiben
Doch - Angst damit nicht fertig zu werden IST eine Gefahr für die Gesundheit der TE und des Kindes und KANN auf Schwierikgeiten hinweisen.
Man braucht nunmal Kraft und gesundheitlich das muss doch erst noch überprüft werden...
Vielleicht lebt sie in einer stressigen Umgebung? Vielleicht kann sie sich nicht frei bewegen und das Leben so gestalten wie es ihr gut tut und verantwortlich wäre seiner eigenen Gesundheit gegenüber? Was wissen wir denn über ihre reale Lebenssituation und Verwicklungen mit der Umgebung/anderen Menschen? Hellesehen ist auch nicht meine Stärke. Das reale Leben ist nicht in einpaar Zeilen beschrieben.
Vielleicht wird überall Druck gemacht und sich in jede Kleinigkeit eingemischt statt einer schönen Zeit (gemeinsam und oder auch nicht)?
Ebenso wie zu leugnen wie schwer es ist sich in sein Privatleben zwischenfunken zu lassen wenn man vom Jobcenter abhängig ist. Und werden kann oder von kirchlichen Stellen. Nicht alle meinen es wirklich gut mit dem Kind. Klar gibt man sich Mühe, aber dass die Mutter vielelleicht dann einem Dauerstress ausgeliefert ist der auch dem Kind schadet und auch die Mutter mal Urlaub und Alleinverantwortung tragen können/dürfen muss - finanziell abgesichert - damit sie am besten eigenverantwortlich entscheiden kann wie sie lebt/ihr Leben führt - statt sich dann bei anderen Abhängikeitsstellen rechtfertigen und durchsetzen zu müssen - Stress macht krank.
Vielleicht für jede Windel und jedes Buch? Oder irgendeine Maßnahme die das Kind braucht? Und wenn man doch nicht so sehr auf Wohlwollen stößt? Wieviel Zähne braucht man um sich durchzusetzen? Und gilt man danach als Zicke?
Stress Total. Ich erinnere mich noch als Kind wo meine Eltern versuchten sich einzumischen was ich esse. Heraus kam eine 6jährige Darmkrankheit natürlich so dass ich dabei im Stich gelassen wurde. Die TE braucht finanzielle Unabhängigkeit. Abhängig sein von Ämtern ist ganz sicher nicht rosa und nicht "keine Notlage". Doch es ist eine Notlage und wird gerne von anderen ausgenutzt. Hoffe die TE findet einen Weg für sich zu Leben wie es ihr und dem Kind gut tut! Und dafür möglichst eben finanziell abgesichert.
Auch vermisse ich bei Ausführungen wie deinen jedwedes Mitgefühl mit und jedweden Respekt vor dem werdenden menschlichen Leben.
Kann sein. Aber vielleicht dachte die TE auch nicht daran hier eine Lobeshymne auf Embryos zu schreiben sondern an ihr Problem wofür sie gerne Ratschläge hätte (und nicht paranoid darüber nach dass sie erst beweisen muss wieviel Mitgefühl sie mit Embryos hat bevor sie hier schreiben darf).
Muss man jetzt also zwingend von Disrespekt gegenüber werdendem Leben ausgehen? Die TE wird schon darauf kommen sobald sie die Kraft findet ihr Kind zu lieben. Ich persönlich denke dass man dafür auch Kraft braucht. Ich wünsche auch der TE dass sie es schafft.
Deinen Freund kann ich verstehen. Eine Freundin, der ihre Karriere über alles andere geht und die zur Vermeidung von Karrierenachteilen lieber das gemeinsame Kind abtreibt, obwohl der Partner zu ihr und dem Kind steht, wollte ich, wenn ich ein Mann wäre, auch nicht haben.
"Obwohl der Parnter zu ihr steht" - Beweise? Das ist pure Mutmaßung.
Abtreibung "wegen Karriere" - pure Spekulation/Mutmaßung.
Hier geht es um ernste Lebenssorgen. Nicht bloß um Karriere.
Das kommt so rüber wie aus der Ecke: Was Du hast ein Kind in den jungen Jahren und hast nichtmal Deine Ausbildung abgeschlossen? Wie verantwortungslos von Dir...
So viele Mutmaßungen auf einmal bei so ernsten Lebensfragen kommen eher so rüber als ob das alles aus der "egal was Du machst Du bist Schuld und nichts Wert" - Ecke kommt. Doppelter Boden für viele Frauen.
Letztlich kann dir keiner die Entscheidung vorschreiben, aber jeder hat das Recht, hier zu sagen, wie er an deiner Stelle entscheiden würde, egal, ob dir die Meinung gefällt oder auch nicht.