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Abtreiben oder nicht? -Freund droht mit Trennung!

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Was haben deine Unterstellungen mir gegenüber hier zu suchen?

Sie wünscht sich JETZT noch keine Familie.
Sie hat nirgends geschrieben, dass sie grundsätzlich nicht Mutter werden möchte.
 
Was haben deine Unterstellungen mir gegenüber hier zu suchen?
Sie wünscht sich JETZT noch keine Familie.
Sie hat nirgends geschrieben, dass sie grundsätzlich nicht Mutter werden möchte.

Trotzdem muss man verstehen können, dass der Partner aufgrund einer solch schwerwiegenden Entscheidung die Beziehung nicht fortführen möchte. Keine Ahnung, weshalb du hierfür kein Verständnis hast. Schließlich wird ein gemeinsames Kind getötet. Ich finde, dass dies durchaus eine ernste Situation ist, die eben auch solche Folgen haben kann. Deine Einstellung, "dem Mann muss das egal sein", sieht halt nicht jeder so.
 
Ich habe nirgends geschrieben dass das dem Mann egal zu sein hat.
Wo? Zitiere mal die Textstelle...
Als ob eine Abtreibung für sie ein Heidenspaß wäre... auch bei so einer Entscheidung braucht Frau Unterstützung und nicht nur wenn sie ein Kind bekommt. Und wenn ein Mann seine Frau unterstützt, bei welcher Entscheidung auch immer, erst dann hat er Charakter.
 
Zuletzt bearbeitet:
Reicht das zitierte nicht aus um dich mal zu fragen weshalb er deiner Meinung nach, keine Konsequenzen aus einer für ihn negativen Entscheidung treffen darf? 😕

Er ist im Vorfeld ehrlich und das wird ihm als "erzwingen" ausgelegt. Geht es dir also nur darum, dass er dies vorab sagte? Wäre es also besser er wartet die Abtreibung ab und trennt sich dann sofort?

Diese Frage. Nämlich der wesentliche Punkt weshalb es dir so schwerfällt zu akzeptieren, dass der Mann aus diesem thread eine eigene Ansicht haben und eigene Entscheidungen treffen darf!
 
Eigentlich wollte ich hier längst etwas schreiben, habe etwas gehadert mich in beide Seiten reinzuversetzen (ich wollte schon immer eine eigene Familie u. hatte schon mal eine Fehlgeburt).

Erstmal: Es ist verständlich, dass man erstmal mit der Situation überfordert ist, wenn man eigentlich kein Kind will und dann von einer Schwangerschaft erfährt. Die TE hatte hier ziemlich früh, nachdem sie davon erfahren hat geschrieben. Man sollte so eine Entscheidung nicht über's Knie brechen.
Wenn eine Frau sich so gar nicht vorstellen kann dieses Kind zu bekommen, dann wird sie es wohl auch nicht bekommen. Ihr Körper - ihre Entscheidung, darüber kann und darf kein anderer bestimmen.

Ist auch richtig, dass er sagt wie er denkt und was er fühlt, aber das sollte eben nicht auf eine Art sein die Druck macht, in eine Ecke drängt und am Ende vielleicht zu einem Entschluss führt hinter dem man nicht voll steht. Die Frau ist immerhin der Part, der die Schwangerschaft durchstehen muss mit allen eventuellen Komplikationen und die Geburt, während ihr Mann quasi "zuguckt" und sich auf das Kind freut.
Er sollte nicht verlangen bzw. irgendwie versuchen sie zu überreden, ein Kind austztragen, da sollte man auch etwas Verständnis zeigen, da wie gesagt die Frau die ist die alles durchmachen muss und dann für ein Kind, das sie eigentlich noch gar nicht möchte, er allerdings schon. Da sollte sie schon eher auf sich selbst hören, wenn sie sich echt noch nicht bereit fühlt und nicht ihm zu Liebe oder um ihn zu halten, gegen das handeln, was das eigene Gefühl sagt. Das muss er dann leider akzeptieren, da er letztendlich das nicht entscheiden kann... wie gesagt: Ihhr Körper. Konsequenzen ziehen, wenn er mit der Entscheidung nicht leben kann, ist sein gutes Recht. Er sollte seinen "Abgang" nur nicht so "androhen", dass er ein Druckmittel oder die Pistole auf der Brust darstellt. Das fände ich dann auch schon erpresserisch...
 
Wow, man kann ein Beziehungsende also auch so sagen, dass sich kein Druck aufbaut? Wie macht man sowas? Beziehungsende ist Beziehungsende, frage mich gerade wie man das wohl hübsch verpacken könnte.
 
N: Hör mal, Fötus, Du kommst ziemlich ungelegen.

F: Was meinst Du damit?

N: Du stehst der Karriere Deine Mutter entgegen. Du störst sozusagen.

F: Was rät man denn so allgemein Kindern, wenn sie stören?

N: Eigentlich gibt man der Mutter einen Rat, nicht dem Kind.

F: Wieso? Das Kind stört – nicht die Mutter

N: Na ja, die Mutter stört sich an dem Kind. Das wäre die genauere Beschreibung. Und die Mutter ist die sozial reifere Person und kann sich verschiedene Lösungen überlegen, wie sie Harmonie in die Situation reinbringt.

F: Dann ist doch das Problem gelöst.

N: Eben nicht.

F: Warum nicht?

N: Weil das für Ungeborene nicht gilt.

F: Und warum nicht?

N: Weil Ungeborene noch kein Stimmrecht haben. Damit ist gemeint: Sie haben noch keine vernehmbare Stimme. Sie können sich nicht hörbar machen.

F: ist das eine allgemeine Regel?

N: Eigentlich nicht. Im Allgemeinen sagt man daß hilfsbedürftige Personen, die Schwachen in der Gesellschaft, nicht benachteiligt werden dürfen. Aber wenn auf der anderen Seite Selbstverwirklichung auf dem Spiel steht, dann schon.

F: ist das nicht ungerecht und unfair? Selbstverwirklichung gegen Leben abzuwägen?

N: Nimm einfach mal an, Du wärest in irgendeiner Form behindert, vielleicht psychisch labil und würdest z.B. Eltern, Lehrern, Arbeitgebern Mühe machen, dem jeweiligen Konzept zu folgen. Also ist der Behinderte eine soziale Belastung.

F: Dann würde man mich töten oder zum Selbstmord raten?

N: Nein, seit einigen Jahrzehnten geht man so nicht mehr vor.

F: Wo ist der Unterschied?

N: Bei behinderten Menschen greifen moralische oder ethische Überlegungen.

F: Und warum dann nicht bei mir?

N: Weil Du noch kein Stimmrecht hast. Dir fehlt die Stimme und Dir fehlt der Arm, um Deine Meinung zu verkünden.

F: Aber gibt es nicht behinderte Menschen, die ebenfalls keine Stimme und keinen Arm haben? Werden die dann getötet?

N: Nein, weil es immer noch Menschen gibt, die dann von sowas wie „Liebe Deinen Nächsten“ faseln.

F: Bin ich meiner Mutter nicht am Nächsten?

N: Nur körperlich. Du ahnst ja gar nicht, wie sehr man „Liebe Deinen Nächsten“ verbiegen kann.

F: Ich bin jetzt traurig und brauche Trost, Zuwendung, Aufmunterung…..

N: Also Trost, Zuwendung, Aufmunterung bekommst Du im Hilferuf-Forum, aaaaber erst dann, wenn Du schreiben kannst.
 
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