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Abtreiben oder nicht? -Freund droht mit Trennung!

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Wie ich schon schrieb:
Ich habe es selbst durchgemacht.
Ich habe bestimmt vier oder fünf Wochen gebraucht, bis ich meine Entscheidung wirklich klar hatte.
Und wenn das nun blöd klingt: Ich habe mich erleichtert gefühlt. Eben weil ich zu hundert Prozent hinter dieser Entscheidung stand.
 
Finde ich völlig in Ordnung, daß Dein Freund offen und ehrlich ist. So weißt Du, womit zu rechnen ist,
falls es zu einer Abtreibung kommt.
Dein Freund ist bereit, die Konsequenz zu tragen, die durch Geschlechtsverkehr entstehen.
Er hatte seinen Spaß dabei und setzt sich nun innerlich mit den Folgen für ihn und der Beziehung zu
Dir auseinander. Das finde ich sehr fair von ihm Dir gegenüber.
Du kannst von ihm nicht erwarten, daß er bei Dir bleibt und sich Deinen Lebenswünschen entsprechend
verhält.
So wird nun deutlich, wo Deine Lebenswünsche liegen und was Du leben möchtest und wo seine
Lebenswünsche liegen und was er leben möchte. Er möchte gerne Vater werden und freut sich darauf.
Du möchtest nicht gerne Mutter werden und freust Dich nicht darauf.

Es gibt eh keinen 100%igen Verhütungsschutz. Wird auch auf der Pilleninformation hingewiesen.

Möchte ich Spaß haben im Leben und das leben wollen, was evtl. Konsequenzen haben könnte, so
habe ich diese mitzutragen.

Vielleicht siehst Du bis zu Deiner Entscheidung, ob es nun der "passende Zeitpunkt" ist oder nicht,
Babys in Kinderwagen oder Kleinstkinder in Buggys. Schau Dir an, was da "abgetrieben worden wäre".
Eine Abtreibung kannst Du nicht so einfach vergessen. Das wird Dich lang, lang begleiten - auch
emotional.
Du weißt nicht, wie es Dir nach der Abtreibung emotional geht. Das kann Dir vorher keiner sagen.
Du weißt nicht, wie zielstrebig Du danach Dein Studium weitermachen kannst.
 
Ich würde auf keinen Fall abtreiben. Du befindest dich in keiner wirklichen Notlage. Das Studium kannst du auch später noch fortsetzen und abschließen. Haben andere Frauen mit Kind(ern) auch geschafft. Und selbst, wenn du dich beruflich umorientieren müsstest: Was ist denn mehr wert? Werdendes menschliches Leben oder dass man ein Studium zu 100 % so durchziehen kann, wie man es sich vorgestellt hat? Darüber bräuchte ich gar nicht nachzudenken. Sich finanziell ein paar Jahre etwas einschränken zu müssen, ist außerdem etwas völlig anderes als am Hungertuch zu nagen. Hier ist weder die Sahelzone noch lebst du im Prekariat und hast bereits mehrere Kinder. Außerdem gibt es auch staatliche Hilfen, man muss sich halt informieren und alle Unterstützungsangebote annehmen.

Im Übrigen ist es nicht nur dein Kind, sondern genauso auch das deines Freundes, der es ja offenbar haben und dich dabei unterstützen möchte. Dazu ist er zudem ja auch verpflichtet, zumindest finanziell, im Rahmen seiner Möglichkeiten.

Der Embryo hat auch unabhängig von dir ein eigenes, schützenswertes Recht auf Leben; er ist nicht nur Bestandteil deines Bauches wie etwa dein Blinddarm, über den du nach Belieben disponieren kannst.

Die Schwangerschaft ist weder Folge einer Vergewaltigung noch besteht eine gesteigerte Gefahr für dein Leben, deine Gesundheit, noch gibt es Anhaltspunkte dafür, dass das Kind schwerstbehindert zur Welt käme. DAS wären Notlagen, bei denen man ins Grübeln kommen kann. Aber nur wegen Geld und Karriere abzutreiben - ich würde das mit meinem Gewissen nicht vereinbaren können. Ich wäre damit zeitlebens psychisch niemals fertig geworden, das weiß ich genau, und mein Studium hätte ich genau aus diesem Grund dann ohnehin vergessen können. Und ich bin immer wieder fassungslos, wenn ich lese, wie viele ungewollt Schwangere glauben, nach einer Abtreibung so mir nichts, dir nichts wieder zur Tagesordnung übergehen zu können. Auch vermisse ich bei Ausführungen wie deinen jedwedes Mitgefühl mit und jedweden Respekt vor dem werdenden menschlichen Leben.

Überleg' mal, ob du gewollt hättest, dass deine Mutter dich aus solchen Erwägungen heraus abgetrieben hätte. Wer Sex hat, der muss auch bereit sein, die Verantwortung für mögliche Folgen zu übernehmen. Was dein Freund ja offensichtlich auch beherzigt. Dass nur die Frau schwanger werden kann und im Falle einer ungewollten Schwangerschaft die größeren (vermeintlichen) "Nachteile" hat, wusstest du vorher. Auch, dass kein Verhütungsmittel 100%ig sicher ist.

Deinen Freund kann ich verstehen. Eine Freundin, der ihre Karriere über alles andere geht und die zur Vermeidung von Karrierenachteilen lieber das gemeinsame Kind abtreibt, obwohl der Partner zu ihr und dem Kind steht, wollte ich, wenn ich ein Mann wäre, auch nicht haben.

Letztlich kann dir keiner die Entscheidung vorschreiben, aber jeder hat das Recht, hier zu sagen, wie er an deiner Stelle entscheiden würde, egal, ob dir die Meinung gefällt oder auch nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gehe zu Pro Familia und höre nur auf Dich selbst!
Klar, es muss unbedingt Pro Familia sein, bloß keine andere Beratungsstelle! Pro Familia, weil Frauen da am ehesten darin bestärkt werden, das Kind abzutreiben, und bestenfalls halbherzig die Gründe und Unterstützungsmöglichkeiten genannt werden, die dafür sprechen, das Kind auszutragen. Was ist daran eigentlich noch "pro" familia? Das ist doch der blanke Hohn. Die sollten sich besser in Contra Familiam umbenennen.
 
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Klar, es muss unbedingt Pro Familia sein, bloß keine andere Beratungsstelle! Pro Familia, weil Frauen da am ehesten darin bestärkt werden, das Kind abzutreiben, und bestenfalls halbherzig die Gründe und Unterstützungsmöglichkeiten genannt werden, die dafür sprechen, das Kind auszutragen. Was ist daran eigentlich noch "pro" familia? Das ist doch der blanke Hohn. Die sollten sich besser in Contra Familiam umbenennen.
Sprichst du aus Erfahrung? Erzähl' mal.
Vielleicht hilft's ja der TE für die richtige Wahl der Beratugsstelle.
 
So ein Quatsch.... die staatlich anerkannten Stellen sind vollkommen neutral.
Die Leute dort sind geschult darin.
Bei den kirchlichen Trägern hingegen bekommt man keine Bescheinigung und die Leute dort predigen dir einen vor,
aber das hatte die TE hier ja schon zu genüge.
 
Es ist natürlich die Entscheidung der TE ob sie ein Kind auf die Welt bringen möchte oder nicht. Dazu hat sie auch alles Recht der Welt!



Und welches Recht hat das KIND??? Kann es auch sagen: "Nein, ich will nicht geboren werden - oder ja, ich möchte auf die Welt kommen?" 🙁 Es ist bereits Leben entstanden - und dieses Kind hat ein Recht auf das Leben.
Wenn man warum auch immer sich nicht in der Lage fühlt, es großzuziehen - da ist alles Verständnis der Welt bei der Mutter -, gibts immer noch die Möglichkeit der Adoption. Aber ein Kind zu töten - und ja, es IST Tötung - , egal, weshalb, ist niemals gerechtfertigt!
Und ich WEISS, wovon ich spreche!
 
Ich würde auf keinen Fall abtreiben. Du befindest dich in keiner wirklichen Notlage. Außerdem gibt es auch staatliche Hilfen, man muss sich halt informieren und alle Unterstützungsangebote annehmen.

So sehr ich das auch gut finde der TE ins Gewissen zu reden damit sie keinen schweren Fehler begeht. Ja....

Im Übrigen ist es nicht nur dein Kind, sondern genauso auch das deines Freundes, der es ja offenbar haben und dich dabei unterstützen möchte. Dazu ist er zudem ja auch verpflichtet, zumindest finanziell, im Rahmen seiner Möglichkeiten.

Korrekt. Er ist der Vater. Zu Dir steht und unterstützen möchte. Hast Du Belege dafür dass der Freund wirklich zugewandt und ehrlich und gut mit ihr meint? Bist Du eine Psychologin die genau weiß das harmoniert bei denen? Vielleicht macht er Druck und macht selbst die Fliege bei der ersten Schwierigkeit oder wird für die werdende Mutter zur emotionalen Zusatzbelastung---- die ihr große Wunden schlägt statt Kraft. Und ja "zumindest finanziell - IM RAHMEN SEINER MÖGLIICHKEITEN" ..... was ist das denn? Unabhängig davon was Der Freund beitragen kann. Sie die TE kann sich nicht davon abhängig umwandeln und weniger Hunger haben oder weniger Bedürfnisse für sich und das Kind. Bestimmte feste und "nichtfeste" Kosten werden anfallen, egal ob der Freund sie tragen kann oder nicht. Die TE macht sich berechtigt Sorgen. "im Rahmen der Möglichkeiten" ist mehr eine Aussage an den Freund - aber der TE hilft das nicht weiter. Sie wird die Bedürfnisse haben die sie haben wird.


Die Frau ist schwanger und schwer bereit fürs Kind, also nicht gut bereit, das sind pseudopsychische Faktoren, sie ist nicht krank sondern spürt es wird schwierig und da braucht man sicher mehr als nur "finanzielle Unterstützung" Geschweige denn mit der Einschränkung "im Rahmen seiner Möglichkeiten"...... sie hätte jetzt einen Partner gebraucht der sie wirklich liebt und eine Sprache mit ihr findet so dass sei sagt: zusammen durch Dick und dünn ich FREUE mich darauf. Ist aber nicht so. Ich gebe hier auch nicht direkt dem Freund schuld, hier geht es nicht um Schuldfragen. Nur nicht jeder Mann geht wirklich gut mit seiner Freundin um, vielelicht passt es auch einfach nicht. Hier steht nirgends geschrieben dass sie seine Unterstützung in einem ihr erträglichen Maß und ART menschlich überhaupt bekommt. Das was sie braucht....

Ja VIELLEICHT gibt er sich Mühe, wo steht das drin? Aber kommt es bei ihr gefühlt auch an? Und vielleicht ist es für sie unerträglich und sie fühlt sich damit allein gelassen. (Völlig unabhängig davon ob der Freund jetzt ein schuldiger wäre, hier geht es nicht um Schuld)


Der Embryo hat auch unabhängig von dir ein eigenes, schützenswertes Recht auf Leben; er ist nicht nur Bestandteil deines Bauches wie etwa dein Blinddarm, über den du nach Belieben disponieren kannst.

Guter Hinweis - ausser der Notlage der TE, hat man zumindest nicht behauptet einfach "disponieren" zu können.

Die Schwangerschaft ist weder Folge einer Vergewaltigung noch besteht eine gesteigerte Gefahr für dein Leben, deine Gesundheit, noch gibt es Anhaltspunkte dafür, dass das Kind schwerstbehindert zur Welt käme. DAS wären Notlagen, bei denen man ins Grübeln kommen kann. Aber nur wegen Geld und Karriere abzutreiben

Doch - Angst damit nicht fertig zu werden IST eine Gefahr für die Gesundheit der TE und des Kindes und KANN auf Schwierikgeiten hinweisen.

Man braucht nunmal Kraft und gesundheitlich das muss doch erst noch überprüft werden...

Vielleicht lebt sie in einer stressigen Umgebung? Vielleicht kann sie sich nicht frei bewegen und das Leben so gestalten wie es ihr gut tut und verantwortlich wäre seiner eigenen Gesundheit gegenüber? Was wissen wir denn über ihre reale Lebenssituation und Verwicklungen mit der Umgebung/anderen Menschen? Hellesehen ist auch nicht meine Stärke. Das reale Leben ist nicht in einpaar Zeilen beschrieben.

Vielleicht wird überall Druck gemacht und sich in jede Kleinigkeit eingemischt statt einer schönen Zeit (gemeinsam und oder auch nicht)?

Ebenso wie zu leugnen wie schwer es ist sich in sein Privatleben zwischenfunken zu lassen wenn man vom Jobcenter abhängig ist. Und werden kann oder von kirchlichen Stellen. Nicht alle meinen es wirklich gut mit dem Kind. Klar gibt man sich Mühe, aber dass die Mutter vielelleicht dann einem Dauerstress ausgeliefert ist der auch dem Kind schadet und auch die Mutter mal Urlaub und Alleinverantwortung tragen können/dürfen muss - finanziell abgesichert - damit sie am besten eigenverantwortlich entscheiden kann wie sie lebt/ihr Leben führt - statt sich dann bei anderen Abhängikeitsstellen rechtfertigen und durchsetzen zu müssen - Stress macht krank.

Vielleicht für jede Windel und jedes Buch? Oder irgendeine Maßnahme die das Kind braucht? Und wenn man doch nicht so sehr auf Wohlwollen stößt? Wieviel Zähne braucht man um sich durchzusetzen? Und gilt man danach als Zicke?

Stress Total. Ich erinnere mich noch als Kind wo meine Eltern versuchten sich einzumischen was ich esse. Heraus kam eine 6jährige Darmkrankheit natürlich so dass ich dabei im Stich gelassen wurde. Die TE braucht finanzielle Unabhängigkeit. Abhängig sein von Ämtern ist ganz sicher nicht rosa und nicht "keine Notlage". Doch es ist eine Notlage und wird gerne von anderen ausgenutzt. Hoffe die TE findet einen Weg für sich zu Leben wie es ihr und dem Kind gut tut! Und dafür möglichst eben finanziell abgesichert.


Auch vermisse ich bei Ausführungen wie deinen jedwedes Mitgefühl mit und jedweden Respekt vor dem werdenden menschlichen Leben.
Kann sein. Aber vielleicht dachte die TE auch nicht daran hier eine Lobeshymne auf Embryos zu schreiben sondern an ihr Problem wofür sie gerne Ratschläge hätte (und nicht paranoid darüber nach dass sie erst beweisen muss wieviel Mitgefühl sie mit Embryos hat bevor sie hier schreiben darf).
Muss man jetzt also zwingend von Disrespekt gegenüber werdendem Leben ausgehen? Die TE wird schon darauf kommen sobald sie die Kraft findet ihr Kind zu lieben. Ich persönlich denke dass man dafür auch Kraft braucht. Ich wünsche auch der TE dass sie es schafft.


Deinen Freund kann ich verstehen. Eine Freundin, der ihre Karriere über alles andere geht und die zur Vermeidung von Karrierenachteilen lieber das gemeinsame Kind abtreibt, obwohl der Partner zu ihr und dem Kind steht, wollte ich, wenn ich ein Mann wäre, auch nicht haben.
"Obwohl der Parnter zu ihr steht" - Beweise? Das ist pure Mutmaßung.
Abtreibung "wegen Karriere" - pure Spekulation/Mutmaßung.
Hier geht es um ernste Lebenssorgen. Nicht bloß um Karriere.

Das kommt so rüber wie aus der Ecke: Was Du hast ein Kind in den jungen Jahren und hast nichtmal Deine Ausbildung abgeschlossen? Wie verantwortungslos von Dir...
So viele Mutmaßungen auf einmal bei so ernsten Lebensfragen kommen eher so rüber als ob das alles aus der "egal was Du machst Du bist Schuld und nichts Wert" - Ecke kommt. Doppelter Boden für viele Frauen.


Letztlich kann dir keiner die Entscheidung vorschreiben, aber jeder hat das Recht, hier zu sagen, wie er an deiner Stelle entscheiden würde, egal, ob dir die Meinung gefällt oder auch nicht.

Das Anliegen war wohl der TE die Augen aufzumachen und ihr ins Gewissen zu reden. Gut vielleicht hilft es ja was.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wäre ich die TE würde ich mich hier auch nicht mehr melden.
Dieses schlechte Gewissen, was ihr eingeredet wird, sollte sie sich für Abtreibung entscheiden, ist ja schrecklich.
Ja, vielleicht hat sie danach ein Leben lang ein schlechtes Gewissen, glaub ich aber weniger, da sie momentan gar kein Kind möchte.
Aber wenn sie nicht abtreibt, hat sie ein Leben lang ein Kind, welches sie eigentlich zum jetzigen Zeitpunkt nicht wollte. Vielleicht schafft sie dann ihr Studium nicht, ihr Freund verlässt sie und lebt ein Leben lang von Hartz4. Das wird sie auch ein Leben lang belasten.
Wenn hier im Forum jemand schreibt er möchte ein Kind wird ihm vorgeworfen, er solle doch erst mal die allerbesten Voraussetzungen dafür schaffen. Warum sollte das die TE nicht auch? Hat ihr Kind nicht auch ein Recht in eine perfekte Welt hineingeboren zu werden, so wie es heute alle tun? Kaum jemand bekommt noch mit inter 30 ein Kind. Das ist schon fast assozial in der Gesellschaft. Nein man muss erst mit allem fertig sein und die allerbesten Voraussetzungen haben. Gesteht das doch der TE auch zu.
Dieses Geschrei immer gegen Abtreibung. Und was ist mit dem lebendigen Kind, das dann in schlechten Verhältnissen lebt? Da schreit keiner mehr, ja dann hat es eben Pech gehabt. Hauptsache man schützt das ungeborene Leben, das ist wichtig. Der Papst und die Kirche sind gegen Abtreibung. Aber was tun sie für die Kinder dieser Welt denen es schlecht geht, die hungern und Kriege erleben müssen?
Was für eine verlogene Gesellschaft.
 
Wir sind hier NICHT in einem Ethik- Forum. Das Forum heißt "Hilferuf"....
Hier aber wird eine ethische Diskussion geführt. Der TE wird eingeredet eine Mörderin zu sein, wenn sie das Kind nicht bekommt.

Wenn ich an die vielen Babys denken muss, die verhungern, geschüttelt werden oder auf sonst grausige Weise ums Leben kommen, weil die Eltern sich der Tragweite einer Elternschaft nicht bewusst sind, dann wird mir ganz anders und deshalb finde ich es richtig und wichtig dass eine Frau sich bei ungewollter Schwangerschaft eingestehen kann dem nicht gewachsen zu sein. Ganz unabhängig vom ethischen Aspekt.
Der spielt vorm Gesetz keine Rolle, denn das Gesetz gibt vor, dass bei Erfüllung bestimmter Vorgaben ein Schwangerschaftsabbruch legalisiert ist.

Und noch was:
KEINE Frau denkt über eine Abtreibung nach, weil sie gerade mal keinen Bock auf ein Kind hat...

Wenn ich dann noch höre:
Hach, trage das Kind doch einfach aus...
Geht's noch?
Wenn eine Frau sich dem psychisch NICHT gewachsen fühlt, wie sollte sie es dann physisch schaffen?
Das hängt doch beides eng zusammen.
 
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