Tyra
Sehr aktives Mitglied
Hallo,
zu Tuesdays Beitrag möchte ich nur zu einigen Stellen ergänzend und ein wenig kritisierend anmerken:
bitte nicht statisch denken...man verliert sich nicht, verliert nicht sein Selbst wenn man sich vom kindlichen Verhaltensweisen verhaftetem Opfer weg zu einer erwachsenen selbstbewussten Frau entwickelt. Man bleibt immer man selbst und ganz speziell, ein besonderes und einzigartiges Individuum...auch wenn man sich in einigen Punkten positiv verändert. Stillstand bedeutet Tod...auch der Tod einer Persönlichkeit. Eine Persönlichkeit muss sich immer wieder verändern..sie verändert sich auch ohne unser Zutun...ggf. durch ein Trauma zum Negativen...dagegen muss man gezielt und bewusst ansteuern, sonst verändert man sich in Richtung Niedergang, krankheit, Tod...dem kosmischen Urzustand...und das an sich etwas zu vorschnell....daher sind ständige Reparatur- und Aufbauarbeiten erforderlich um den Lebensbedingungen stand zu halten...aufrecht durchs Leben zu gehen anstatt sich mühsam durchs Leben zu schleppen. Jeder Mensch hat die Macht bei der ständigen Veränderung die man durchmacht was dazu zu tun...tut man es nicht verbaut man sich oft viele Chancen.
Die eigenen Stärken nutzen und ausbauen, die eigenen Schwächen versuchen ein klein wenig weg zu kriegen...das reicht bereits.
Und: wenn man ein Trauma erlebt hat, zu viel energieraubende Altlasten mit sich rumschleppt muss man Mittel und Wege finden die so schnell wie möglich los zu werden, denn man braucht seine Kraft für andere Dinge im Leben...
Was das Selbstwertgefühl angeht...es ist Dreh- und Angelpunkt und hierbei wichtig es schrittweise wieder auf zu bauen. Mittel dazu gibt es viele...ist natürlich harte Arbeit...Selbstgenügsamkeit und Selbstliebe sind hier wichtige Punkte...man muss sich stets selbst genug sein, sich selbst mögen und achten..sich selbst als wertvoll ansehen..sonst tut es keiner. Wer verschämt und geduckt durchs Leben läuft der kriegt vom Leben immer wieder noch eins zusätzlich drauf..wer ständig Opfer spielt der wird wieder Opfer werden...denn hej Leute...kommt mal bitte runter von dem kindlich-naiven Menschenbild vom Gutmenschen, den man sich zwar gerne fürs kuschlige leben erhofft und erträumt der jedoch im realen Leben nicht existiert! Der Mensch ist ein mal mehr und mal weniger sozialisiertes Raubtier..vergesst das niemals und um im Leben gut klar zu kommen muss man einige Verhaltensregeln beachten oder geht unter, wird weg selektiert...ja das ist hart, aber so läuft es leider nun einmal und das muss man akzeptieren und sich dem stellen.
Jeder Mensch, auch Celeste oder sonstwer trägt an sich alle Grundeigenschaften in sich um im Leben sehr gut klar zu kommen...manchmal muss man sehr hart daran arbeiten diese Eigenschaften auf Vordermann zu bringen, sodass sie zum Leben ausreichen....diese Arbeit sollte sich jedoch jeder wert sein. Seine Grundfähigkeiten, sein Selbst auf zu bauen bedeutet letztendlich immer ein moderates Auffangkissen in sich zu tragen dass einen davor bewahrt zu tief ab zu stürzen.
Viele Menschen machen oft den Fehler zu denken dass sie Dinge außerhalb von sich...z.B ne Beziehung oder ein Kind zu haben oder solche Dinge dazu benutzen können nicht mehr deprimiert zu sein..ein fataler Irrtum...und bedeutet zu viel Abhängigkeit..alles was man braucht trägt man in sich...man ist für sich allein betrachtet ein perfekt gestaltetes System dass autonom funktioniert....wenn man innere Störungen erkennt und stetig dran rumwerkelt diese Störungen auch zu beheben.
Stell dich deiner Verantwortung Celeste und arbeite an deinen "Systemsstörungen" (sprich Depressionen)...dann bin ich sicher kannst du deine Lebensqualität verbessern und stabiler halten. Ich habe es geschafft du kannst es an sich auch schaffen..wenn du es dir zutraust und die richtige Schritte machst, dir ggf. professionelle Hilfe suchst und diese annimmst.
Immer dran denken: du bist Architektin deines Lebens und kannst viel mehr rausholen...es liegt bei dir!
Viel Erfolg!
Tyra
Tuesdays Depriformel dass der Mensch dazu geschaffen wurde zu scheitern kann ich nicht zustimmen...der gesamte Begriff Scheitern ist ja relativ...der Mensch wurde meiner Ansicht nach zu gar keinem Zweck geschaffen sondern ist Zufallsprodukt der Evolution und muss zugucken wie er sich mit seinem evolutionärem Rüstzeug so durchs Leben schlägt...ob man das erfolgreich tut oder dabei scheitert hängt (neben der Genetik, den Umweltbedingungen) zu weiten Teilen von einem selbst ab...von der Grundhaltung sich selbst ggü und auch der Grundhaltung der Welt gegenüber.
Wer von vornherein sagt dass er geschaffen wurde um zu scheitern der hat ne leichte Ausrede sich gar nicht erst bemühen zu bemüssen um Erfolg zu haben, der deckelt sich selbst mit dieser tief depressiven Ansicht, die nur zur Realität wird wenn man fest genug dran glaubt und mit diesem Aberglauben dann an der Welt scheitert. Stichwort: self-fulfilling prophecy...Es ist extrem wichtig das Richtige zu glauben..auch an den eigenen Erfolg, dann stellt der sich fast automatisch auch ein....das ist das ganze Geheimnis.
Und was die Fressattacken angeht...man sollte sich für sowas nicht groß kasteien..jedoch auf Dauer zusehen bessere und gesündere Stressverarbeitungsmethoden zu finden...diese Fressattacken sind im Grunde ja sowas wie Autoaggression...und bringen nix..außer weitere Reue und Schamgefühle und sich nachher schuldig und schlecht zu fühlen...lösen auch keine Probleme, sondern verstärken sie im Grunde nur...nähren die Depressionen. Ner Depression muss man jedoch den Hahn abdrehen..oder man bleibt unter ihrer Fuchtel. Daher: was gegen die Sucht und Krankheit tun...Verhaltenstherapie, Skillstraining, Verhaltenstraining, Sportprogramm etc. Von nix kommt da nix..ohne aktives Dagegen angehen folgt ein Absturz nach dem nächsten
zu Tuesdays Beitrag möchte ich nur zu einigen Stellen ergänzend und ein wenig kritisierend anmerken:
bitte nicht statisch denken...man verliert sich nicht, verliert nicht sein Selbst wenn man sich vom kindlichen Verhaltensweisen verhaftetem Opfer weg zu einer erwachsenen selbstbewussten Frau entwickelt. Man bleibt immer man selbst und ganz speziell, ein besonderes und einzigartiges Individuum...auch wenn man sich in einigen Punkten positiv verändert. Stillstand bedeutet Tod...auch der Tod einer Persönlichkeit. Eine Persönlichkeit muss sich immer wieder verändern..sie verändert sich auch ohne unser Zutun...ggf. durch ein Trauma zum Negativen...dagegen muss man gezielt und bewusst ansteuern, sonst verändert man sich in Richtung Niedergang, krankheit, Tod...dem kosmischen Urzustand...und das an sich etwas zu vorschnell....daher sind ständige Reparatur- und Aufbauarbeiten erforderlich um den Lebensbedingungen stand zu halten...aufrecht durchs Leben zu gehen anstatt sich mühsam durchs Leben zu schleppen. Jeder Mensch hat die Macht bei der ständigen Veränderung die man durchmacht was dazu zu tun...tut man es nicht verbaut man sich oft viele Chancen.
Die eigenen Stärken nutzen und ausbauen, die eigenen Schwächen versuchen ein klein wenig weg zu kriegen...das reicht bereits.
Und: wenn man ein Trauma erlebt hat, zu viel energieraubende Altlasten mit sich rumschleppt muss man Mittel und Wege finden die so schnell wie möglich los zu werden, denn man braucht seine Kraft für andere Dinge im Leben...
Was das Selbstwertgefühl angeht...es ist Dreh- und Angelpunkt und hierbei wichtig es schrittweise wieder auf zu bauen. Mittel dazu gibt es viele...ist natürlich harte Arbeit...Selbstgenügsamkeit und Selbstliebe sind hier wichtige Punkte...man muss sich stets selbst genug sein, sich selbst mögen und achten..sich selbst als wertvoll ansehen..sonst tut es keiner. Wer verschämt und geduckt durchs Leben läuft der kriegt vom Leben immer wieder noch eins zusätzlich drauf..wer ständig Opfer spielt der wird wieder Opfer werden...denn hej Leute...kommt mal bitte runter von dem kindlich-naiven Menschenbild vom Gutmenschen, den man sich zwar gerne fürs kuschlige leben erhofft und erträumt der jedoch im realen Leben nicht existiert! Der Mensch ist ein mal mehr und mal weniger sozialisiertes Raubtier..vergesst das niemals und um im Leben gut klar zu kommen muss man einige Verhaltensregeln beachten oder geht unter, wird weg selektiert...ja das ist hart, aber so läuft es leider nun einmal und das muss man akzeptieren und sich dem stellen.
Jeder Mensch, auch Celeste oder sonstwer trägt an sich alle Grundeigenschaften in sich um im Leben sehr gut klar zu kommen...manchmal muss man sehr hart daran arbeiten diese Eigenschaften auf Vordermann zu bringen, sodass sie zum Leben ausreichen....diese Arbeit sollte sich jedoch jeder wert sein. Seine Grundfähigkeiten, sein Selbst auf zu bauen bedeutet letztendlich immer ein moderates Auffangkissen in sich zu tragen dass einen davor bewahrt zu tief ab zu stürzen.
Viele Menschen machen oft den Fehler zu denken dass sie Dinge außerhalb von sich...z.B ne Beziehung oder ein Kind zu haben oder solche Dinge dazu benutzen können nicht mehr deprimiert zu sein..ein fataler Irrtum...und bedeutet zu viel Abhängigkeit..alles was man braucht trägt man in sich...man ist für sich allein betrachtet ein perfekt gestaltetes System dass autonom funktioniert....wenn man innere Störungen erkennt und stetig dran rumwerkelt diese Störungen auch zu beheben.
Stell dich deiner Verantwortung Celeste und arbeite an deinen "Systemsstörungen" (sprich Depressionen)...dann bin ich sicher kannst du deine Lebensqualität verbessern und stabiler halten. Ich habe es geschafft du kannst es an sich auch schaffen..wenn du es dir zutraust und die richtige Schritte machst, dir ggf. professionelle Hilfe suchst und diese annimmst.
Immer dran denken: du bist Architektin deines Lebens und kannst viel mehr rausholen...es liegt bei dir!
Viel Erfolg!
Tyra
Tuesdays Depriformel dass der Mensch dazu geschaffen wurde zu scheitern kann ich nicht zustimmen...der gesamte Begriff Scheitern ist ja relativ...der Mensch wurde meiner Ansicht nach zu gar keinem Zweck geschaffen sondern ist Zufallsprodukt der Evolution und muss zugucken wie er sich mit seinem evolutionärem Rüstzeug so durchs Leben schlägt...ob man das erfolgreich tut oder dabei scheitert hängt (neben der Genetik, den Umweltbedingungen) zu weiten Teilen von einem selbst ab...von der Grundhaltung sich selbst ggü und auch der Grundhaltung der Welt gegenüber.
Wer von vornherein sagt dass er geschaffen wurde um zu scheitern der hat ne leichte Ausrede sich gar nicht erst bemühen zu bemüssen um Erfolg zu haben, der deckelt sich selbst mit dieser tief depressiven Ansicht, die nur zur Realität wird wenn man fest genug dran glaubt und mit diesem Aberglauben dann an der Welt scheitert. Stichwort: self-fulfilling prophecy...Es ist extrem wichtig das Richtige zu glauben..auch an den eigenen Erfolg, dann stellt der sich fast automatisch auch ein....das ist das ganze Geheimnis.
Und was die Fressattacken angeht...man sollte sich für sowas nicht groß kasteien..jedoch auf Dauer zusehen bessere und gesündere Stressverarbeitungsmethoden zu finden...diese Fressattacken sind im Grunde ja sowas wie Autoaggression...und bringen nix..außer weitere Reue und Schamgefühle und sich nachher schuldig und schlecht zu fühlen...lösen auch keine Probleme, sondern verstärken sie im Grunde nur...nähren die Depressionen. Ner Depression muss man jedoch den Hahn abdrehen..oder man bleibt unter ihrer Fuchtel. Daher: was gegen die Sucht und Krankheit tun...Verhaltenstherapie, Skillstraining, Verhaltenstraining, Sportprogramm etc. Von nix kommt da nix..ohne aktives Dagegen angehen folgt ein Absturz nach dem nächsten