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Abrupte Kündigung als Honorarfachkraft- was tun?

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Es hängt von ihrem Vertrag ab. Viele Honorarkräfte haben einen so genannten Rahmenvertrag, der nur die allgemeinen Konditionen enthält, aber nichts zu Umfang, Terminen und Dauer des Einsatzes.

Außerdem enthalten die meisten Verträge den Passus, dass der Auftraggeber nicht für Ausfall haftbar zu machen ist, der nicht durch ihn zu verantworten ist.

Wenn sie nur für einen Auftraggeber tätig war, macht sie sich natürlich sehr abhängig und könnte auch der Scheinselbstständigkeit bezichtigt werden.

Also, Vertrag genau lesen. Ich befürchte allerdings, dass sie da keine Handhabe hat.
 
Honorarverträge sind das lockerste vom Lockerem. Ich kenne einige Beispiele, inkl. bei mir selbst, da wurde den Dozenten nicht einmal mehr gesagt, dass im nächsten Jahr kein Kurs mehr von ihnen unterrichtet wird. Die Arbeitsstelle hat sich einfach nicht mehr gemeldet. Denkt sich keiner was.
Vorgefallen ist übrigens in den mir bekannten Fällen nie was; die Kurse wurden aber meist von Trägern bezahlt (Arbeitsamt etc..) , die dann in diese Maßnahme nicht mehr investiert haben.
 
Nachdem nun eine Kollegin eine Liste mit Namen schickte, in der für ihre Kurse neue Kursleiter eingesetzt wurden (das Geld ist also da), geht sie nun zum Anwalt für Arbeitsrecht.

Davor gibts noch ein Gespräch mit dem Oberchef.

Und meinen Mann nimmt sie als Zeugen des Gesprächs mit 😉

Also nochmal: Sie bekommt eine Kündigung mit dem Hinweis, dass es kein Budget gibt und kurz darauf bekommen die Kollegen eine Nachricht, dass das Budget da ist.

Zeitgleich hat der Chef schon eine neue Mitarbeiterin eingesetzt. So gehts ja nun nicht.

Weiß jemand, welche Gesetzlichkeiten da greifen? Ist das Verleumdung?
Also man kündigt, weil angeblich kein Geld da ist, das trotzdem da ist und setzt heimtückisch schon neue Mitarbeiter ein.
Es wurde ja ein falscher Kündigungsgrund angegeben.

Bin gespannt wie es ausgeht.

Auf jeden Fall: Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt.
 
Dann ist der Chef halt feige - aber er muss sie einfach nicht einstellen, wenn er nicht mag. Er muss ihr ja nicht mal kündigen, der Vertrag läuft einfach aus.
Sie ist kein Angestellter.

vielleicht gefallen ihm die anderen einfach besser;
ich kenne das von anderer Seite, der, dessen Kurse ich nun übernehme, wurde einfach nicht mehr gefragt.
Warum? Weil ich qualifizierter und damit vielseitiger einsetzbar bin.
Der andere hat nichts falsch gemacht (!).
 
Doch kann er, denn es liegt Rufmord vor.

Er hat behauptet, es hätte Beschwerden von Teilnehmerinnen gegeben.

Meine Schwägerin hat daraufhin mit der Kollegin alle Nummern abtelefoniert und diese Beschwerden gab es nie.
Da dies rufschädigend ist, werden jetzt rechtliche Schritte eingeleitet.
 
Doch kann er, denn es liegt Rufmord vor.

Er hat behauptet, es hätte Beschwerden von Teilnehmerinnen gegeben.

Meine Schwägerin hat daraufhin mit der Kollegin alle Nummern abtelefoniert und diese Beschwerden gab es nie.
Da dies rufschädigend ist, werden jetzt rechtliche Schritte eingeleitet.

Also, wenn sie zu viel Geld hat, darf sie das gerne zu einem Anwalt tragen. Es wird nur nichts nützen. Weder was den Honorarvertrag betrifft noch die Nichtverlängerung noch dieses Rufmordkonstrukt.
Du hast eine seltsame Rechtsauffassung von Rufmord.
Ich kann nicht glauben, daß Deine Kollegin die Teilnehmer angerufen hat. Natürlich haben die nichts gesagt. Aber Du kannst getrost davon ausgehen, daß es Beschwerden gab.
 
Kann sie alles machen, aber sie wird damit keinen Erfolg haben.

In Deutschland gibt es Vertragsfreiheit. Jeder darf mit jedem einen Vertrag eingehen oder es auch lassen. Ich darf beauftragen, wen ich will und es auch lassen, wenn ich nicht will. Ich muss das nicht begründen.

Ob es als Rufmord durchgeht, wenn der Chef Kundenbeschwerden herbeilügt 😕 Wenn ich sage, dass ich die Brötchen bei Bäcker xy nicht mehr kaufe, weil sie mir nicht schmecken, ist das kein Rufmord.

Als Selbstständige ist es eben das Risiko, dass ich ggf. nicht mehr beauftragt werde. Niemandem müssen meine Leistungen gefallen.
 
Es liegt doch hier kein Vertragsbruch vor. Was will sie da einklagen? Und "Verleumdung" ist es schon mal nicht. Vielleicht wurde sie kritisiert und man hat dann gesagt, man lässt den Vertrag auslaufen.
 
Und dann ist es schon eine sehr fragwürdige Nummer alle Teilnehmer anzurufen und wegen dem Chef zu befragen. Kann sehr gut nach hinten losgehen. Was denkt man sich überhaupt bei so etwas?

Und dann noch Anwalt auf Arbeitsrecht, wo Arbeitsrecht nicht tangiert ist.

Auf solche Selbstständige, die offensichtlich nicht mal selbstständig über die Nasenspitze hinaus denken können, könnte ich als Auftraggeber gerne verzichten. Steht da nicht so etwas wie Verschwiegenheit im Honorarvertrag?
 
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