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Abrupte Kündigung als Honorarfachkraft- was tun?

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Nachdem nun eine Kollegin eine Liste mit Namen schickte, in der für ihre Kurse neue Kursleiter eingesetzt wurden (das Geld ist also da), geht sie nun zum Anwalt für Arbeitsrecht.

Davor gibts noch ein Gespräch mit dem Oberchef.

Und meinen Mann nimmt sie als Zeugen des Gesprächs mit 😉

Also nochmal: Sie bekommt eine Kündigung mit dem Hinweis, dass es kein Budget gibt und kurz darauf bekommen die Kollegen eine Nachricht, dass das Budget da ist.

Zeitgleich hat der Chef schon eine neue Mitarbeiterin eingesetzt. So gehts ja nun nicht.

Weiß jemand, welche Gesetzlichkeiten da greifen? Ist das Verleumdung?
Also man kündigt, weil angeblich kein Geld da ist, das trotzdem da ist und setzt heimtückisch schon neue Mitarbeiter ein.
Es wurde ja ein falscher Kündigungsgrund angegeben.

Bin gespannt wie es ausgeht.

Auf jeden Fall: Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt.

Es tut mir leid, aber hier wird Arbeitsrecht mit Vertragsrecht verwechselt.

Sie wurde nicht gekündigt, sondern der Vertrag nicht verlängert.

Das ist was anderes. Da Vertragsfreiheit herrscht, kann keiner der beiden Vertragsparteien gezwungen werden einen neuen Vertrag einzugehen oder einen bestehenden zu verlängern.

Rechtlich ist da nichts zu machen.

Egal welcher Grund angegeben wurde. Zudem wird ihr die Begründung kaum schriftlich zugegangen sein, so dass sie diese Aussage kaum beweisen können wird vor Gericht.
 
Doch kann er, denn es liegt Rufmord vor.

Er hat behauptet, es hätte Beschwerden von Teilnehmerinnen gegeben.

Meine Schwägerin hat daraufhin mit der Kollegin alle Nummern abtelefoniert und diese Beschwerden gab es nie.
Da dies rufschädigend ist, werden jetzt rechtliche Schritte eingeleitet.
Auch hier wird sie diese Behauptung, es sei denn der Auftraggeber hätte sie öffentlich und auch gegenüber Dritten getätigt oder schriftlich festgehalten vor Gericht kaum zu beweisen sein.

Rufmord würde, falls überhaupt, vorliegen, wenn der Auftraggeber diese Aussage öffentlich getätigt hätte, was er vermutlich nicht getan hat.

Auch hier ist rechtlich nichts zu machen.

Im übrigen wird sie sich selber schaden, wenn sie diese Sache vor Gericht bringt. Dann wird sich jeder weitere potentielle Vertragspartner hüten, wenn sich das herumspricht, dieses heiße Eisen anzupacken und ihr einen Vertrag anzubieten.

Die Referenzen, falls mal welche benötigt werden, werden auch entsprechend ausfallen.

Sie wäre gut beraten die Sache ruhen zu lassen und es hinzunehmen, wie es ist.

Ansonsten verursacht es nur Ärger und Kosten.
 
Die Anruferei bei den Kunden könnte aber in die Richtung Rufmord oder so etwas gegen den Chef gehen. Aber einfach strukturiert gehandelt und schon kann man in der Klemme sitzen.
 
Ich denke, ihr habt zu wenig Ahnung, was auch daran liegen kann, dass ich hier einige Details nicht geben konnte/werde aus Datenschutzgründen.
Vielleicht hätte ich mir den Beitrag deshalb auch schenken können.

Die Dinge, die vorgefallen sind reichen, um ihr üble Nachrede und andere Delikte nachzuweisen. Meine Schwägerin hat mehr als einen Zeugen dafür.

Und doch. Sie kann sehr wohl die Kursteilnehmer anrufen und fragen, ob es Beschwerden gegen sie gab (nicht gegen den Chef, das wurde hier offenbar falsch verstanden). Das ist ihr Recht und kann nicht nach hinten losgehen.

Möglich, dass man wegen der Vertragssache nichts mehr machen kann. Mittlerweile will sie dort auch nicht mehr arbeiten, was meine Familie und ich komplett verstehen.

Die Anzeige wird heute aufgenommen. Das was vorgefallen ist, war definitiv zu viel.
Wie ich euch oben schon angedeutet habe, kann ich zu ihrem Schutz nicht alles hier preis geben. Der Anwalt ist nicht nur auf Arbeitsrecht spezialisiert. Von daher passt es.

Nach ausgiebiger Aufschlüsselung geht das Mobbing über 3 Jahre und es gibt etliche Nachweise dafür.

Lasst euch gesagt sein, dass es offenbar Arbeitskräfte gibt, die auch nachtreten würden, wenn jemand an der Klippe steht und sich den Sonnuntergang ansieht. Mehr möchte ich nicht dazu schreiben.

Auf solche Selbstständige, die offensichtlich nicht mal selbstständig über die Nasenspitze hinaus denken können, könnte ich als Auftraggeber gerne verzichten. Steht da nicht so etwas wie Verschwiegenheit im Honorarvertrag?

Bitte überdenke mal deinen Ton und halte dich etwas zurück. Das kann man auch sachlich schreiben. Danke.
Rufmord würde, falls überhaupt, vorliegen, wenn der Auftraggeber diese Aussage öffentlich getätigt hätte, was er vermutlich nicht getan hat.

Doch hat er. Daher der Wind. Mehr dazu aber nicht. Ich werde euch nur noch informieren wie die Sache ausgeht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke, ihr habt zu wenig Ahnung, was auch daran liegen kann, dass ich hier einige Details nicht geben konnte/werde aus Datenschutzgründen.
Vielleicht hätte ich mir den Beitrag deshalb auch schenken können.

Wenn wir keine bzw. zu wenig Ahnung haben, wieso frägst Du überhaupt?

Hier wurden professionelle Antworten gegeben, aber das interessiert Dich anscheinend nicht. Und den Quatsch mit Datenschutzgründen, der nur vorgeschoben ist, kannst Du dir sparen. Datenschutzrelevante Fragen wurden nicht gestellt.

Ich für meinen Teil werde aus der zitierten Aussage deinerseits meine Konsequenzen ziehen und nicht mehr auf Deine Beiträge und Fragen eingehen.
 
Wenn du nicht genügend Informationen preisgibst, kann dir hier ja auch niemand darauf antworten. Man hätte hier schon einiges noch erklären können, ohne Namen der Institution usw. zu nennen. Ich denke einfach, dass der Fall nicht so eindeutig liegt, wie du meinst.

Wenn der Vertrag befristet war und ausläuft, kann man dem Chef gar nichts. Und üble Nachrede muss erst bewiesen werden. Natürlich kann man die Kursteilnehmer anrufen und muss dann hoffen, dass die dann auch ehrlich sind und zugeben, ob sie kritisiert haben oder nicht. Ob das ihrer Sache hilft, ist fraglich.

Ich würde an ihrer Stelle nichts mehr machen. Sie tritt doch jetzt selber nach und es ist sehr fraglich, ob sie mit einer Anzeige Erfolg hat. Sie hat vor allem Ärger und Kosten.
 
Wenn wir keine bzw. zu wenig Ahnung haben, wieso frägst Du überhaupt?

Hier wurden professionelle Antworten gegeben, aber das interessiert Dich anscheinend nicht.

Professionell? Und du bist Psychologe oder Anwalt? In einem Forum kann man nie von professionellen Antworten sprechen. Professionell impliziert eine Profession zu haben. Anwalt oder Psychologe zu sein und davon kann man hier nicht ausgehen.


Ich habe im Verlauf der Diskussion realisiert, dass wir hier keine eindeutigen Antworten erwarten können, da ich dafür den Fall umfangreicher schildern müsste. Das kann ich nicht, da ich hier Details preisgeben müsste, die meine Schwägerin betreffen und den Sachverhalt komplett offen legen.

Das war mein Fehler und damit sollte es dann auch gut sein.


Ich denke, meine Schwägerin ist bei ihrem Anwalt besser beraten.

Der Thread kann dicht gemacht werden.
 
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