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9 Monate mit Kind - ich habe mich noch immer nicht dran gewöhnt.

Hallo ihr,

danke für die mehr oder weniger aufbauenden Worte.;.P

Ja vielleicht sind es nur meine Gedanken die es so schlimm machen, das meinte mein Mann vielleicht mit, "lockerer" sehen bzw. ich mache mir das Leben selber schwer.

Vielleicht haben mir die anderen Leute oder Medien oder sonst wer das vermittelt, das ich zb. Gefangen bin.
Leider haben sich die Sachen die andere Leute sagten als wahr erwiesen, bzw. ging es mir dann ähnlich.
z.b. mit dem Schlafen. oder das man keine Zeit mehr hat als Paar...mh....

Ich hoffe es wird besser wenn sie größer ist.

Ja es ist dieses abhängig sein von anderen Leuten auch wenn die es gerne machen. Für mich ist
das einfach so.
Vielleicht frage ich nicht gerne um Hilfe.

Und mir war bewusst das es ein Einschnitt ist, trotzdem kann man es sich nicht vorstellen und ich behaupte trotzdem mal man hat keine Ahnung was auf einen zu kommt.

Ich hoffe meine Gefühle gehen vorbei mit der Zeit.

Ich nehme jede eurer Antworten auf und mache mir darüber Gedanken.

DANKE schon mal für eure Gedanken.
 
Eigentlich wär alles okay, wenn wir nicht dauernd diese Ohrwürmer hören würden- kaum wer ist verschont von denen.
Die Denke, die dich vom Freuen, Lieben, Lachen abhält, die solltest du grundsätzlich mal hinterfragen.

Kennst du diese Geschichte nicht, wo ein Indianer am Lagerfeuer sitzt und seinem Jungen erzählt, in unserem Wesen gibt es einen bösen Wolf, der uns Menschen entzweien will, der Unbehagen macht, Misstrauen, Angst, Sorgen und so weiter und dann gibt es noch den anderen, der uns lächeln lässt, froh macht, uns happy fühlen lässt, diese beiden kämpfen miteiander. "Wer gewinnt?" wollte der Junge wissen... der, den du fütterst..
 
Hallo!
Die Zeit mit einem Baby ist in der Tat sehr anstrengend und natürlich kann es Mal sein,dass einen alles überfordert.
Nimm jeder Art zur Unterstützung an,von den Großeltern,den Vater des Kindes oder ggfs auch von Babysitterin ,damit du deine Zeit für dich hast,die du brauchst.
Und es wird jetzt besser,es wird langsam Frühling,dann Sommer!
Geh raus mit dem Kind,in Parks,zu Spielplätzen aber auch zu Plätzen,wo du gerne sein möchtest ,z.B.Cafés, Ausstellungen oder was auch immer dir gefällt.Bei vielen Aktivitäten kann man das Kind mitnehmen.
Ich selber hatte keine Großeltern in der Nähe,als meine Kinder klein waren und hab sie überall mitnehmen müssen.Geht alles.
Und es gibt viele Angebote fúr Babys und Kleinkinder,wo die Kleinen Spass haben und sich die Mütter oder Eltern kennen lernen können,sich austauschen können und sich oft auch Freundschaften entwickeln.
Ich will dir auch Mut machen!
Obwohl jede Phase ihre Schwierigkeiten hat,wird es einfacher,wenn das Kind älter wird.
Mit deinem Mann bleibe offen,sprich über deine Sorgen,versucht zusammen etwas zu machen,zu dritt,wenn möglich auch Mal zu zweit.
Und mach dir selber keinen Stress!
Auch die Hausarbeiten sind nicht so wichtig,lass auch Mal was liegen ,es muss nicht alles perfekt sein,wenn das Kind schläft und du zB. Schlaf nachholen musst.
Auch,wenn das Stillen inzwischen zu anstrengend für dich ist,kannst du abstillen .Es fängt ja sowieso langsam an zu essen und auch die Flasche bekommen.
Vieles ist in unserem Kopf.Versuche dich auf die schöne Zeit mit deinem Kind zu konzentrieren,die vielen Sachen,die dein Kind langsam entdeckt!
Ich wünsche dir alles Gute!
 
Ich finde es auch heftig das keiner die negativen Seiten anspricht...es sagt dir keiner was dich genau erwartet.....
Das Leben ändert sich nunmal komplett und der Mittelpunkt verschiebt sich. Ich denke jeder der sich mit dem Kinder bekommen ernsthaft beschäftigt weiß was auf Sie/ihn zukommt.
Ich bin mir jedenfalls vollkommen bewusst darüber gewesen als es um Kinderwünsche ging. Bin in deinem Alter, vielleicht hast du einfach nicht genau darüber nachgedacht?!
Ich finde einfach die Männer, oder Väter haben es einfacher....aber vielleicht hat er recht`?
Wieso sollten wir es einfacher haben? Plötzlich ist nicht mehr das Paar sondern das Kind der Mittelpunkt, die finanzielle Belastung steigt und der Druck das alles laufen muss wird noch größer...
 
Ich verurteile dich auch nicht. Aber du solltest etwas an deiner Situation ändern, wenn sie dich momentan so unglücklich macht.
Kennst du denn gar keine anderen Mütter mit kleineren Kindern? Wenn nein, dann such dir welche. In Krabbelgruppen, Babyschwimmen, Kinderturnen... Das müssen auch nicht gleich deine besten Freundinnen werden, aber gemeinsame Spaziergänge, sich über die derzeitige Situation mit Menschen austauschen, die in der gleichen Lage sind, ist schonmal was wert. Evtl. ergibt sich daraus sogar eine Freundschaft, bei der man sich die Kinder irgendwann auch mal gegenseitig für eine Stunde abnehmen kann.

Ich finde den Vorschlag gut, den hier jemand gemacht hat, feste Oma-und-Opa-Zeiten zu etablieren, wenn sie das möchten. Einen oder zwei Nachmittage pro Woche für zwei bis drei Stunden. Das kann schon ein wenig Entlastung bringen.

Wenn du dich durch das Stillen zu sehr gefesselt fühlst, dann darfst du auch abstillen, z. B. immer mehr reduzieren. Dann könntest du dich auch mal mit einer Freundin ohne Baby treffen, während dein Mann aufpasst. Oder zum Sport gehen oder sonstwas, Hauptsache, nur Zeit für dich.

Komm von dem Gedanken ab, dass "alles im Sommer draußensitzt". Das stimmt so nicht, im Gegenteil, die meisten Leute, zumindest in deinem Alter, haben Verpflichtungen und sitzen höchstens mal einen Abend oder so draußen.

Ich finde auch, dass in den Medien häufig das absolute Babyglück vorgegaukelt wird. Das ist halt leider oft nicht so. Aber trotzdem sollte man sich bewusst machen, dass es schon ein großes Glück ist, ein gesundes Kind bekommen zu haben. Die Babyzeit ist kurz, aber es stimmt: danach kommt die nächste Phase und die nächste und die nächste.... Tendenziell wird es zwar einfacher, weil die Kinder selbstständiger werden. Trotzdem wird das Elternsein nicht unbedingt leichter. Darauf solltest du dich schon einstellen und dir eine Strategie zurechtlegen, wie du damit gut leben kannst. Das heißt nicht, vollständige Selbstaufgabe, aber eine Art, sich selbst nicht zu verlieren und trotzdem - weitestgehend - Freude am Muttersein zu haben.
 
Aber trotzdem sollte man sich bewusst machen, dass es schon ein großes Glück ist
Der Austausch mit einem Kind KANN extrem beglückend sein, das kommt auf den Betrachter an.
Der, der es als lästiges Übel betrachtet, der sieht was anderes, als der, der staunen kann über dieses Wesen.
Bei mir lösen Kinder etwas aus, das kann ich nicht beschreiben, aber das kennt eh jede Mutter, selbst die, die behauptet, sie sind lästig.

Hier wird übrigens noch gestillt, es gibt noch Milch aus den Brustdrüsen, das alleine wär schon Beweis genug, dass insgeheim und klammheimlich sehr wohl eine tiefe Bindung da ist, nur bewusst ist diese halt nicht. Die Kleine wäre auch niemals "brav", sie wäre verzweifelt, weinerlich, unruhig, würde sie sich schlecht fühlen.

Was ich mir heute überlegt habe, es kann sein, dass die Mutter von dir liebe CrazyBabe so gefühlt hat und du erlebst nun so einen Verlauf am eigenen Leib.
Man lernt nicht alles von Ungefähr kennen, die ganze Palette von Gefühlen, die wir durchmachen, die haben sicher den Sinn, uns zu begreifen, zu verstehen, wieso etwas so kam, was dem vorausging.
 
Der Austausch mit einem Kind KANN extrem beglückend sein, das kommt auf den Betrachter an.
Der, der es als lästiges Übel betrachtet, der sieht was anderes, als der, der staunen kann über dieses Wesen.

Ich meinte eher das Glück, dass ein ja scheinbar vorhandener Kinderwunsch erfüllt wurde und ein gesundes kleines Menschlein zur Welt gekommen ist. Mal ganz ab von Muttergefühlen ist das einfach ein großes Glück, dass sehr, sehr vielen Menschen nicht zuteil wird. Deswegen muss man sich nicht rund um die Uhr glücklich fühlen. Nur hin und wieder bewusst machen, dass man da was bekommen hat, was nicht selbstverständlich ist. Und was die Alternative wäre.
 
Hallo es haben zwar schon viele zu den Thema etwas geschrieben. Aber ich will dir nur sagen das ich dich da absoulut verstehen kann ,wie du dich fühlst und was du da durch machst. Fühl dich einfach mal gedrückt. 😊

Du bist nicht die einzige die sich so fühlt. Und bei mir hat es auch eine ganze Weile gedauert bis ich mich in der Rolle als Mutter wohl gefühlt habe. Ich bin mit 18 Mutter geworden und hatte diese Gefühle umso mehr da ich viel von Leben verpasst habe oder verpassen werde.


Ich will dir nur damit sagen das du nicht alleine bist und es vielen anderen Müttern genauso geht wie dir. 😊 Und dieses Gefühl kommt nach einiger Zeit du kennst dein Kind doch erst 9 Monate.... Gebe euch beiden noch etwas Zeit.

Finde eine eigen Art an dein Kind die du vielleicht besonders findest, beobachte ihre Entwicklung ( z.b. wie sie Laufen lernt, Sprechen lernt, oder wie sich sozial weiterentwickelt) oder finde vielleicht etwas in ihren Gesicht das dir ähnelt. Das hat mir oft geholfen. Und hilf mir immer noch wenn es mir schlecht geht.

Und gebe dir auch Auszeiten wenn du sie brauchst. Frage nach Verwandten, Oma,Opa ob sie das Kind ab und zu mal nehmen können. Oder hol deinen Partner mit ins Boot sodass du dich einfach mal entspannen kannst wenn wieder solche Gedanken kommen.

Wie schon von anderen erwähnt gibt es auch Stillcafes, Elterngruppen, Krabbelgruppen wo man hingehen kann. Wenn das nicht so dein Ding ist, dann mach irgendwas zusammen mit dein Kind das dich auch erfüllt.

Ein Kind ist etwas schönes aber auch sehr anstrengend und Kräfte raubendes Ereignis in einem Leben. Versuche es aber soweit zu genießen wie du nur kannst.

Ich hoffe ich konnte dir etwas Helfen. Wünsche dir noch Frohe Ostern. ☺
 
Hallo.

Ich kann mir nicht richtig vorstellen was du vermisst. Warst du so eine Partymaus? Da hattest du aber lange Zeit, das auszuleben.

Und Paarzeit. Vertehe ich auch nicht. Das Kind ist doch das Ergebnis eurer Liebe, wieso stört es anstatt dass ihr euch freut, oder du.
Und abends hast du hoffentlich feste Schlafzeiten fürs Kind, so dass der Abend auch frei ist für euch als Paar.

Dann Freunde. Hast du keine? Man trifft sich doch nach wie vor, eben mit Baby , wo sich jeder drum reißt, das Kleine mal halten zu dürfen.

Und auf dem Spielplatz trifft man auch viele andere Mütter. Krabbelgruppen etc.

Ich kann mir auch vorstellen dass die lange Stillerei nervt. Dass du es nicht mehr schön findest, immer da sein zu müssen wenn dein Kind Hunger hat. Es ist schon ein Stück Freiheit mehr, wenn du nicht mehr stillst.
Dann kannst du auch mal abends weggehen, was trinken..

Es gibt wirklich keinen Grund, sich mit Baby wie eine Gefangene zu fühlen. Da nirgendwo mehr geraucht wird kann es auch überall mit hin, oder dein Mann oder die Großeltern passen mal auf.

Du warst wahrscheinlich zu lange isoliert mit deinem Baby daheimgesessen. Das muss aber nicht sein.

Du solltest unbedingt etwas ändern, dein Kind spürt das sonst irgendwann dass es für dich mehr Last als Freude ist. Und es kann nichts dafür.
 

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