So etwas will ich auf keinen Fall und Scheinehe kommt nicht in Frage für mich. Aber ich habe schon öfters gehört das Paare nach einem halben Jahr geheiratet haben
Natürlich gibt es das und manche verlieben sich Hals über Kopf und heiraten noch schneller. Aber viele bereuen es wenig später. Es bringt doch alles nichts, wenn Du den Schritt des Kennenlernens und Verliebens praktisch überspringen willst und - ich muss mich da wiederholen - das Pferd von hinten aufzäumst.
Ich glaube, da liegt viel mehr im Argen, als der bloße Wunsch zu heiraten. Wenn Du potentielle Kontakte wegen einer möglichen (!) Zeitverschwendung abbrichst, dann frage ich mich wirklich, ob das nur eine leichte Verrücktheit ist oder nicht doch ein ungesunder Zwang?
Das klingt mir alles zu sehr nach eierlegender Wollmilchsau. Kompromissbereitschaft ist ein wesentlicher Bestandteil einer Partnerschaft und wenn jemand erst einmal (sowas kann sich tatsächlich schnell ändern) nicht heiraten will, dann spielt das doch für das Zusammensein keine Rolle.
Mir ist bei Deinen Antworten zu viel "Ich", zu viel "Ich will" und überhaupt keine Vorstellung und Hinweise auf eine Partnerin. Bei Dir fühlt sich das Heiraten nach Gefängnis an, als wolltest Du jemanden in Ketten legen.
Zum Schluß halte ich es mit Mascha Kaléko, zum "Ich" gehört in der Partnerschaft auch ein "Du":
Ich und Du
Ich und Du wir waren ein Paar
Jeder ein seliger Singular
Liebten einander als Ich und als Du
Jeglicher Morgen ein Rendezvous
Ich und Du wir waren ein Paar
Glaubt man es wohl an die vierzig Jahr
Liebten einander in Wohl und in Wehe
Führten die einzig mögliche Ehe
Waren so selig wie Wolke und Wind
Weil zwei Singulare kein Plural sind.