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45 und immer noch nicht verheiratet

So etwas will ich auf keinen Fall und Scheinehe kommt nicht in Frage für mich. Aber ich habe schon öfters gehört das Paare nach einem halben Jahr geheiratet haben
Natürlich gibt es das und manche verlieben sich Hals über Kopf und heiraten noch schneller. Aber viele bereuen es wenig später. Es bringt doch alles nichts, wenn Du den Schritt des Kennenlernens und Verliebens praktisch überspringen willst und - ich muss mich da wiederholen - das Pferd von hinten aufzäumst.

Ich glaube, da liegt viel mehr im Argen, als der bloße Wunsch zu heiraten. Wenn Du potentielle Kontakte wegen einer möglichen (!) Zeitverschwendung abbrichst, dann frage ich mich wirklich, ob das nur eine leichte Verrücktheit ist oder nicht doch ein ungesunder Zwang?

Das klingt mir alles zu sehr nach eierlegender Wollmilchsau. Kompromissbereitschaft ist ein wesentlicher Bestandteil einer Partnerschaft und wenn jemand erst einmal (sowas kann sich tatsächlich schnell ändern) nicht heiraten will, dann spielt das doch für das Zusammensein keine Rolle.

Mir ist bei Deinen Antworten zu viel "Ich", zu viel "Ich will" und überhaupt keine Vorstellung und Hinweise auf eine Partnerin. Bei Dir fühlt sich das Heiraten nach Gefängnis an, als wolltest Du jemanden in Ketten legen.

Zum Schluß halte ich es mit Mascha Kaléko, zum "Ich" gehört in der Partnerschaft auch ein "Du":

Ich und Du

Ich und Du wir waren ein Paar
Jeder ein seliger Singular
Liebten einander als Ich und als Du
Jeglicher Morgen ein Rendezvous
Ich und Du wir waren ein Paar
Glaubt man es wohl an die vierzig Jahr
Liebten einander in Wohl und in Wehe
Führten die einzig mögliche Ehe
Waren so selig wie Wolke und Wind
Weil zwei Singulare kein Plural sind.

 
Es gibt schon Frauen die heiraten wollen, aber normalerweise möchte man auch mit dem Richtigen heiraten und nicht irgendwen.
Für mich gäbe es wenn nur eine Hochzeit und ja dafür würde ich mir Zeit lassen um herauszufinden, ob es passt. Wenn nicht dann ist es vorbei und wenn es passt, kann irgendwann eine Hochzeit kommen, aber nicht gleich. Da müssen schon ein paar Jahre vorbei sein, weil es für mich eben nur eine Hochzeit gibt, die im Idealfall bis zum lebensende hält.
Falls dies nicht der Fall wäre, gäbe es für mich auch keine Hochzeit.
Die Einstellung wenn es nicht klappt, Scheidung und dann die nächste Hochzeit, finde ich total abtörnend.
Das ist doch nicht wie Unterwäsche wechseln 🙈
 
Menschen wollen um ihrer selbst willen geliebt werden und nicht bloss einen Zweck erfüllen.



So geht es aber den meisten nach einer gescheiterten Beziehung.



Nach einer Scheidung würdest du dich nicht einsam fühlen, weil du ja dann geschieden wärst und kein verzweifelter Single mehr?
Ich will ja auch lieben, es geht nicht nur um einen Zweck, ich glaube das kommt bei mir oft falsch rüber. Es gibt viele Grüde warum eine Beziehung scheitern kann, aber dann war man mal zusammen bzw verh.
Ich würde mich viel besser fühlen weil ich dann sagen könnte das ich mal verh war, wie es fast alle sind. Bestimmt wäre ich nicht verzweifelt wie jetzt
 
Was an dieser Frage ist gemein?
Kannst du das erklären?

Warum weichst du aus statt zu antworten?



Ich lasse das nochmal hier:
Selbstboykott
Selbstsabotage

Du meintest, du hättest das noch nie gehört. Hast du inzwischen mal gegoogelt, was damit gemeint sein könnte? Wäre vielleicht eine Idee.
Ich habe die Frage in einem anderen post beantwortet, natürlich wäre eine Beziehung sehr gut.
Nur wenn eine Frau von anfang an sagt das sie die nächsten Jahre, sie sagte ja Jahre nicht heiraten will, was bring das dann?
 
Natürlich gibt es das und manche verlieben sich Hals über Kopf und heiraten noch schneller. Aber viele bereuen es wenig später. Es bringt doch alles nichts, wenn Du den Schritt des Kennenlernens und Verliebens praktisch überspringen willst und - ich muss mich da wiederholen - das Pferd von hinten aufzäumst.

Ich glaube, da liegt viel mehr im Argen, als der bloße Wunsch zu heiraten. Wenn Du potentielle Kontakte wegen einer möglichen (!) Zeitverschwendung abbrichst, dann frage ich mich wirklich, ob das nur eine leichte Verrücktheit ist oder nicht doch ein ungesunder Zwang?

Das klingt mir alles zu sehr nach eierlegender Wollmilchsau. Kompromissbereitschaft ist ein wesentlicher Bestandteil einer Partnerschaft und wenn jemand erst einmal (sowas kann sich tatsächlich schnell ändern) nicht heiraten will, dann spielt das doch für das Zusammensein keine Rolle.

Mir ist bei Deinen Antworten zu viel "Ich", zu viel "Ich will" und überhaupt keine Vorstellung und Hinweise auf eine Partnerin. Bei Dir fühlt sich das Heiraten nach Gefängnis an, als wolltest Du jemanden in Ketten legen.

Zum Schluß halte ich es mit Mascha Kaléko, zum "Ich" gehört in der Partnerschaft auch ein "Du":

Ich und Du

Ich und Du wir waren ein Paar
Jeder ein seliger Singular
Liebten einander als Ich und als Du
Jeglicher Morgen ein Rendezvous
Ich und Du wir waren ein Paar
Glaubt man es wohl an die vierzig Jahr
Liebten einander in Wohl und in Wehe
Führten die einzig mögliche Ehe
Waren so selig wie Wolke und Wind
Weil zwei Singulare kein Plural sind.

Ich will niemanden in Ketten legen, absolut nicht, sonst hätte ich bestimmt auch nicht gesagt das ich gar nicht damit rechne das es bis zum Lebensende hält. Und selbst wenn man eine schnelle Hochzeit bereut, man hat es aber dann gemacht und es kann nichts so schlimm wie meine Situation.
 
Vor etwa einem halben Jahr hatte ich online Kontakt zu einer Frau und es hörte sich alles ziemlich gut an, aber sie sagte das sie die nächsten Jahre nicht heiraten will, ich habe dann augenblicklich den Kontakt abgebrochen
Ich will ja auch lieben, es geht nicht nur um einen Zweck, ich glaube das kommt bei mir oft falsch rüber.

Es hat nichts mit lieben wollen zu tun, was du oben beschreibst.
 

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