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28 und ohne Zukunft?

[QUOTE
Wie erklärst du dir denn, dass Unternehmen Azubis einstellen, ohne Aussicht auf eine (Fest-)Anstellung danach?

Ich kann deine Überlegungen, dass ein Azubi ja viel mehr Arbeit bedeutet, auf jeden Fall nachvollziehen. Aber ich glaube es ist nicht so. Da gibt es 'ne Menge Aufgaben, die dann kontinuierlich der Azubi übernehmen kann, ungeliebte Aufgaben, er kann auch mal wie eine Aushilfe einspringen (müssen), wenn gerade benötigt, usw.]
-----------------------------------

Für deine ganzen Überlegungen müsste der TE zuerst eine Ausbildungsstelle finden.
Bei seiner Vorgeschichte sieht es nun mal mau aus. Daran gibt es nichts zu rütteln. Er hat seinen Lebenslauf verkackt und das weiß er selbst.
Er schreibt doch , dass seine Bewerbungen im erstrebten Beruf aussichtslos waren. Ohne sich umzuorentieren, wird er vermutlich nie eine Ausbildung machen können.

Mit deiner sturen Haltung hilfst du ihm nicht weiter.[/QUOTE]


Ihr seid doch in der sturen Haltung, dass er angeblich keine Chance mehr hätte?!

Ich habe aus Erfahrung berichtet und wollte ihm Mut machen, denn den braucht er offenbar. Ich denke immer noch, dass IHR ihm nicht weiterhelft, aber das kann mir ja eigentlich egal sein.

Der Threadersteller soll das mitnehmen, was ihm hilft.

Aber sorry, bei einem 28-Jährigen, der 3 mal den Studiengang gewechselt hat, von einem verkackten Lebenslauf zu sprechen, finde ich immer noch übertrieben. Und das ist es auch.
Würdet ihr nicht so wahnsinnig stur zum Ziel haben, den Threadersteller (und mich xD) davon überzeugen zu wollen, dass er nun prinzipiell keine Chance mehr hätte, dann hättet ihr (vorausgesetzt, dass ihr dann meine Texte aufmerksamer gelesen hättet), gesehen, dass ich das Problem mit Lücken im Lebenslauf schon angesprochen habe.

Aber nichts ändert die Tatsache, dass mit 28 der Zug für ihn eben noch lange nicht abgefahren ist. Und das ist nun mal Fakt. Es kommt eben drauf an, was er jetzt tut. Dauert es nochmals mehrere Jahre, bis er auf einen grünen Zweig kommt, dann könnte man eventuell schon in Erklärungsnöte kommen. Aber das ist noch lange nicht der Fall, wenn er jetzt dran bleibt.

Aber wieso sollte ich mich wiederholen, ich habe alles schon erwähnt. Wer aufmerksamer liest, der erkennt, dass die ewigen Aussagen über "er hat verkackt und kann jetzt nur noch machen, was er eigentlich scheiße findet" meine Aussagen einfach völlig ignorieren! Auf etwaige Probleme gehe ich ebenfalls ein, aber diese Probleme sind nicht so schwerwiegend, dass sie die Situation ergeben, die ihr beschreibt.

Wenn es für ihn jetzt wirklich so schwer werden sollte, einen Ausbildungsplatz zu finden (nein, wird es nicht), dann ist es doch umso wichtiger, dass er nochmal seine ganze Kraft zusammenkratzt, doch irgendwie einen Platz zu bekommen. Und mit viel Engagement und wenn er überzeugt ist, diesmal das Richtige zu wählen (den Grund genannt, den ich erwähnt habe und dann noch mal 'nen Grund für eben genau diese Ausbildungsstelle und eventuell ein bisschen geheuchelte Demut und notfalls ein Praktikum im Vorfeld absolvierend) und sich überzeugend verkauft und aus dem, was er bisher "veranstaltet" hat, eventuell noch irgendwie einen Vorteil formuliert, dann sollte das schon hinhauen.

Und wenn es bei Procter and Gamble, Brillux und Co. nicht funktionieren sollte, dann macht er seine Ausbildung eben in einem unbekannteren Unternehmen. ?!

Aber offenbar geht es dem Threadersteller ja genauso wie euch und er möchte jetzt etwas tun, das er eigentlich scheiße findet. Also denn nur zu. Du hasts verkackt, Threadersteller. Jetzt fühl dich scheiße und tue etwas, das du nicht willst, immer mit dem Hintergedanken, dass du versagt hast und zu nichts besserem fähig und in der Lage bist und demütig froh sein musst, mit dem wahnsinnig verschissenen Lebenslauf überhaupt noch irgendeine Arbeit ausführen zu dürfen.

Während andere in deinem Alter mit dem neuen Studium beginnen, hast du es auf jeden Fall verkackt, obwohl der Lebenslauf nicht viel anders aussieht. Das ist doch wohl klar, oder?!

Und während andere in deinem Alter noch Arzt werden können, darfst du nicht mal von einer Ausbildung zum Außenhandelskaufmann träumen, obwohl der Lebenslauf beinahe derselbe ist. Menschen mit mittelmäßigem Realschulabschluss bekommen eine Ausbildungsstelle zum Außenhandelskaufmann, du mit deinem Abitur natürlich nicht. Wovon träumst du denn nachts? Nur Versager machen das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg und haben das Abitur deshalb später.

Sehe es ein, dein Leben ist zerstört.


Und natürlich kommen jetzt alle User hier an und sagen, dass sie das doch niemals sagen wollten.

Ja. Stimmt. 🙄


Und irgendwie scheinst du ja wirklich nicht so besonders daran interessiert zu sein, es jetzt hinzukriegen, Threadersteller. Also ich bin jetzt raus.
 
Also ich denke mir , wenn die Ausbildungs und Studiengänge nicht wirklich was sind , dann sollte man es lassen. Nichts ist blöder und eintöniger als ein Job , den man nur widerwillig macht.

Wenn die Kohle stimmt kann man auch irgendwo ne Vollzeitstelle suchen die einen nicht auffrißt und auslaugt , sondern nach der man noch Zeit hat die Freizeit zu gestalten. Dann kann man sich ja immer noch überlegen auf dem zweiten Bildungsweg etwas zu machen , wenn man sich entschieden hat was.

Ich sehe da jetzt keine Chancenlosigkeit , kein verkacktes Leben, sondern eher nen ungebrochenen Willen das Verbiegen nicht mitmachen zu wollen, das andere angeblich aus Vernunft der Karriere zu liebe machen.

Ich kann da nur aus Erfahrung sprechen, mach Dir ne Liste , was Du sichern willst ( Einkommenshöhe , Ansprüche) und dann setz es um, ohne Dich zu verbiegen. Geh Deinen Weg, auch wenn er anders ist.
 
dein lebenslauf ist nicht gerade Rosig.


Vielleicht solltest du aufhören mit der Illusion zu leben dass ein Beruf Spaß machen muss.
Normalerweise finde ich diese Einstellung durchaus richtig, aber du hattest 3 mal die Gelegenheit. Du hast falsche Entscheidungen getroffen und nun solltest du nehmen was übrig bleibt. Klingt deprimierend, ist aber in gewisser weise so:-(

Übrigens glaube ich nicht, dass Abitur Eintrittskarte für alles ist. Dass ist wieder weit verbreiteter Irrglaube, dass Abiturienten so sehr über Realschülern stehen🙂
Realschüler sind nicht automatisch dümmer als Abiturienten und stehen oftmals schon viel mehr im Leben. Deshalb werden sie manches mal sogar bevorzugt.
Und ganz ehrlich, lieber realschulabschluss und beide Beine auf dem Boden als Abitur von vor 10 Jahren und alles abgebrochen weis doch nix war.
 
Die Firmen kommen auf einen zu (IHK,usw..), bei den meisten Plattformen für Studienabbrecher
wird man allgemein gelistet. Bewerben würde ich mich auf sowas nie.......

Das verstehe ich nicht. Auf mich kam noch nie eine Fa. zu.

Was Gast1812 sagt, finde ich sehr gut. Ich denke, die Bereitschaft, neues auszuprobieren und sich nciht von seiner eigenen festgefahrenden Meinung (Vorurteil) beeindrucken zu lassen, ist entscheidend.

Ich sehe bislang nur "Ausreden".

Es fehlt an Biß

Liebe Grüße

Kolya
 
Wenn es für ihn jetzt wirklich so schwer werden sollte, einen Ausbildungsplatz zu finden (nein, wird es nicht), dann ist es doch umso wichtiger, dass er nochmal seine ganze Kraft zusammenkratzt, doch irgendwie einen Platz zu bekommen. Und mit viel Engagement und wenn er überzeugt ist, diesmal das Richtige zu wählen (den Grund genannt, den ich erwähnt habe und dann noch mal 'nen Grund für eben genau diese Ausbildungsstelle und eventuell ein bisschen geheuchelte Demut und notfalls ein Praktikum im Vorfeld absolvierend) und sich überzeugend verkauft und aus dem, was er bisher "veranstaltet" hat, eventuell noch irgendwie einen Vorteil formuliert, dann sollte das schon hinhauen.

Und wenn es bei Procter and Gamble, Brillux und Co. nicht funktionieren sollte, dann macht er seine Ausbildung eben in einem unbekannteren Unternehmen. ?!

doch irgendwie? Er muß irgendwie erstmal zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden. Bis dato erfolgte dies wohl nicht und wenn, war es wohl nicht "das richtige". Bedenke bitte, daß er aus seinem jetztigen "Wirkungskreis" nicht raus will, sprich, er ist eben nicht bereit, seine Kleinstadt zu verlassen, mental gesehen nicht bereit, sich "anzupassen" bzw. auszuprobieren.

Wenn (!) und eventuell (!) und Könnte (!) verbirgen für mich immer die nächste Fragestellung. Tja, wenn er eventuell sein Anliegen prima formuliert, dann könnte es viell. hinhauen...die Frage ist, warum er es mit 28 J. noch nicht gemacht hat? Die Frage ist, warum er sich nicht schon längst informiert hat, wie er es vorteilhaft formuliert kann....

Das einzige was ich heraus höre: Will ich nicht - kann ich nicht!

Mal abgesehen davon, ob Unternehmen moralisch oder unmoralisch sind: Wer kann damit denn schon was anfangen?

Kolya
 
Ohne eine genauere Analyse des Bewerbungsprozesses kann man hier keine Ursachendiagnose stellen und es bleibt ein Stochern im Nebel.

Sicher ist ein engagierter Realschüler besser als ein wenig engagierter Abiturient. Aber es gibt auch engagierte Abiturienten. Dazu gibt es auch sozial engagierte Unternehmen, die sich gut um ihre MA kümmern.
Das beruht auf den jeweils eigenen Erfahrungen und keine Welt ist immer nur schwarz oder weiß.

Das hilft dem TE nicht weiter, der bereits um eine Unterbindung allgemeiner Diskussionen gebeten hat. Es ist SEIN Thread, in dem er um konkrete Hilfe gebeten hat und KEINE Bühne für eure eigenen Überzeugungen. Sorry dafür.
 
Das verstehe ich nicht. Auf mich kam noch nie eine Fa. zu.
Wir haben hier eine IHK die Lebensläufe von Studienabbrecher sammelt und Kurzprofile über einen Verteiler schickt.
So sollen sich interessierte Firmen melden

Was Gast1812 sagt, finde ich sehr gut. Ich denke, die Bereitschaft, neues auszuprobieren und sich nciht von seiner eigenen festgefahrenden Meinung (Vorurteil) beeindrucken zu lassen, ist entscheidend.
Was es mir allerdings bringen soll einen beruf zu lernen mit Tätigkeiten welche die Ursache waren warum ich das Informatikstudium abgebrochen habe stellt sich für mich sehr in Frage.... Was bringt es mir Programmierer zu werden wenn ich daran keinerlei Begeisterung oder Interesse finde z.B.? GAR NICHTS... Ich kenne mich halt gut genug um zu wissen wieso ich eben nicht so einem Beruf erlenen will, ich finde daran nicht nur keinen Spaß, ich sehe darin nichts verwertbares... für beide Seiten. Denn was will eine Firma mit einem Azubi der nicht mal Bock auf die Ausbildung hat und es nur macht weil ja... nichts anderes bekommen.....Nichts ist doch schlimmer als keine Motivation oder Interessse an der Ausbildung...

Es ist eher so das sich meist herausstellt das die Firmen bei meinem Lebenslauf usw.. was anderes erwarten als mich.
 
Es ist eher so das sich meist herausstellt das die Firmen bei meinem Lebenslauf usw.. was anderes erwarten als mich.

Das wird noch viel schlimmer werden, wenn Du Dich nicht endlich entschließt eine Ausbildung anzufangen, egal welche.

Irgendwann wird Dir dann nämlich nichts übrig bleiben, als die wirklich ganz miesen Jobs anzunehmen, ob Du willst oder nicht.
 
Das wird noch viel schlimmer werden, wenn Du Dich nicht endlich entschließt eine Ausbildung anzufangen, egal welche.

Irgendwann wird Dir dann nämlich nichts übrig bleiben, als die wirklich ganz miesen Jobs anzunehmen, ob Du willst oder nicht.

Sorry aber das als Grund zu nehmen eine Ausbildung anzufangen die man gar nicht machen möchte, sehe ich nicht so. Ich gehe eher davon aus das ich bei so einer Ausbildung schnell gekündigt werde, wegen Desinteresse am Berufsbild. Und dann stehe ich wieder da....
 
Sorry aber das als Grund zu nehmen eine Ausbildung anzufangen die man gar nicht machen möchte, sehe ich nicht so. Ich gehe eher davon aus das ich bei so einer Ausbildung schnell gekündigt werde, wegen Desinteresse am Berufsbild. Und dann stehe ich wieder da....

Wenn Du noch eine Weile wartest , wirst Du sicher nirgends gekündigt, weil Du nichts mehr bekommst.
 

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