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25 und noch keine Beziehung gehabt

Single-Reise klingt irgendwie alles andere als locker. Es klingt für mich so, als würde jeder dort insgeheim nach einem potentiellen Partner schauen, was unnötigen Druck erzeugt. Normale Gruppenreisen, okay. Das wäre eine andere Geschichte.

Dann bin ich wohl nicht besonders schlau. Wäre ich ein fantastischer Gitarrist würde ich das nicht nutzen, um Frauen zu beeindrucken. Zumindest nicht direkt. Ich würde wohl Videos auf YouTube hochladen und darüber vielleicht Aufmerksamkeit kriegen.

Arbeit und privates vermische ich einfach nicht gerne. Und für mich ist das eben Arbeit. Worin ich sonst noch gut bin, was nicht Arbeit ist? Ich spiele Klavier 😉 Tatsächlich habe ich sogar einen Klavier-YouTube-Kanal mit bescheidenen 800 Abonnenten. Aber leider hat sich darüber noch nichts ergeben 😄
Warum siehst du etwas, das du gerne machst und gut kannst, so stur als "Arbeit" an?
Musik ist doch viel, viel mehr als das!
Sie ist natürlich für den Musizierenden auch Arbeit und Geldverdienen, aber doch auch Glück, Schönheit, Harmonie, Spannung und Entspannung.
Also kurz, alles das was das Leben ausmacht...

Und ganz wichtig: Zu allen Zeiten der menschlichen Geschichte ist die Musik ein großer Verkuppler gewesen, und zum Glück hat sich daran nichts geändert.

Also warum willst du deine Talente auf ein paar YouTube User beschränken, wenn du deine Musik auch zum Spaß haben und Kennenlernen nutzen kannst?
Aber statt dessen denkst du daran, Frauen am Ballermann und in der Disco kennenzulernen. Vielleicht ergibt sich da ja tatsächlich etwas, wenn du z.B. mit ein paar Freunden hinfährst, das wäre auf jeden Fall zielführender, als allein dahin zu fahren.
Nur, die Frauen die du dort kennenlernst, sind wahrscheinlich höchstens eine nette Urlaubsbekanntschaft, aber ich glaube nicht, dass die auf deiner Wellenlänge schwimmen...

Ich finde, du solltest neben Arbeit und doch sehr oberflächlichen Vergnügen wie Disco usw dir vielleicht auch mal ernsthaftere, ein bisschen intellektuellere Hobbys und Interessen suchen.
Gibt's da nichts, was dich interessieren würde?
 
Falls du dich doch für Festivals interessieren würdest, ich kenne viele kleine, gemütliche mit ganz liebem Publikum.
Wenn, dann PN.
Danke, das ist lieb 🙂 Da sage ich nicht Nein zu, PNs dürften freigeschaltet sein.
Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass youtube-Kanal zur Beziehungsanbahnung taugt?
Doch, das ist durchaus möglich und schon passiert. Selbstverständlich erfordert das eine große Reichweite und eine ganze Menge Glück, aber das ist bei Dating-Apps ebenso der Fall. Ich glaube, ich hätte sogar bessere Chancen mit einem YT-Kanal eine passende Partnerin zu finden als mit einer Dating-App. Weil man sich dort tatsächlich authentisch präsentieren kann und nicht nur anhand seines Fotos beurteilt ist. Ich bin halt einfach nicht sonderlich photogen, sehe auf Fotos absolut durchschnittlich aus und werde deshalb weggeswiped.
Single-Reise kann man machen ohne größere Erwartungen. Ich denke, dein größtes Problem ist dein fehlendes Selbstvertrauen. Irgendwas vorspielen zu sein, bringt nichts. Du musst schon selbst aktiv werden.
Genau, aber daran scheitert es, ohne, dass ich sagen kann, woran es liegt.
Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe. Es ist dein Leben, es sind deine Entscheidungen. Du hast genug Anregungen bekommen, ob du sie umsetzt, liegt an dir.
Dann folgt daraus, dass ich nicht will. Warum würde ich es nicht wollen? Ich habe keine Ahnung. Allerhöchstens, weil ich mir dann immer noch einreden kann, dass ich ein Frauenschwarm sein könnte, aber es nur nicht bin, weil ich mich nicht zeige und keine Moves mache.
Das ist aber reines Ego, das brauche ich nicht. Mir sollte es eigentlich völlig egal sein, ob ich ein Frauenschwarm bin oder nicht.

Warum siehst du etwas, das du gerne machst und gut kannst, so stur als "Arbeit" an?
Weil es nunmal Arbeit ist. Ich halte nicht gerne Vorträge, ich bin lediglich gut darin. Wurde mir schon in der Schule gesagt. Ich kann mir den Stoff leicht aneignen, aber vor allem in letzter Zeit habe ich kein intrinsisches Interesse für den Stoff. Es ist nicht so, dass ich es lernen will und das Wissen deshalb aufsauge, sondern eher weil es meine Pflicht/Aufgabe ist, und ich weiß, wie man sie gut umsetzt.
Und ganz wichtig: Zu allen Zeiten der menschlichen Geschichte ist die Musik ein großer Verkuppler gewesen, und zum Glück hat sich daran nichts geändert.

Also warum willst du deine Talente auf ein paar YouTube User beschränken, wenn du deine Musik auch zum Spaß haben und Kennenlernen nutzen kannst?
Hm, ja, das ist wohl eine Gewohnheitssache. Ich habe nie mit anderen zusammen musiziert (bis auf ein paar Ausnahmen zu zweit privat). Ich hatte da bisher immer Angst, nicht gut genug zu sein und alle nur runterzuziehen. Aber an sich denke ich auch, dass gemeinsames Muszieren mir eigentlich viel Spaß machen könnte.

Ich finde, du solltest neben Arbeit und doch sehr oberflächlichen Vergnügen wie Disco usw dir vielleicht auch mal ernsthaftere, ein bisschen intellektuellere Hobbys und Interessen suchen.
Gibt's da nichts, was dich interessieren würde?
Öhm, verwechselt du mich vielleicht mit nem anderen User? 😅 Eine Disco ist der allerletzte Ort, an dem du mich in meiner Freizeit finden wirst 😆
Ich würde meine Hobbies schon eher als ernsthaft und intellektuell einordnen. Ich spiele Klavier, lese gerne, interessiere mich für Philosophie, fotografiere (wobei ich da momentan nicht zu komme). Problem ist halt, dass all diese Hobbies in der Regel alleine stattfinden. Klar, es gibt Gruppen, aber gerade bei solchen seriösen/intellektuellen Hobbies werden die vorwiegend von Leuten im Alter 30+ besucht, wenn nicht älter. So einen Foto-Treff habe ich z.B. ein paar mal ausprobiert.
 
Weil es nunmal Arbeit ist.
Mit dieser verbohrten Haltung nimmt du dir zusätzliche Chancen zum Kennenlernen einer potenziellen Partnerin, zuaml das ja nicht nur für die Uni gilt, sondern jetzt eben auch für dein Treiben auf YouTube. Bis zu 30 % der Beziehungen entstehen nun mal am Arbeitsplatz. Es fällt auf, dass du dir aufgrund einer gewissen Prinzipientreue (um jetzt mal nicht den Begriff der Verbohrtheit zu verwenden 😉) selber Möglichkeiten verschließt. Wenn dazu dann noch eine gewisse Schüchternheit kommt stehen die Chancen in der Tat nicht wirklich gut, so dass fast nur das Prinzip Hoffnung übrig bleibt.
 
Ich glaube, ich hätte sogar bessere Chancen mit einem YT-Kanal eine passende Partnerin zu finden als mit einer Dating-App.
Ich würde ja sagen, dass du bei YouTube einen von Hunderten wenn nicht Tausenden Pianokanälen hast, viele davon von professionellen Musikern betrieben. Und die Chance, dort signifikant Reichweite zu generieren hast du nur, wenn du zu den 5% Besten gehörst. Dass die wenigsten Frauen YouTube nutzen, um einen Partner finden, kommt noch erschwerend dazu.
Aber hey, was weiß ich schon? Du hast einen Plan und da bleibt nur, dir viel Glück zu wünschen. Du wirst es brauchen.
 
Mit dieser verbohrten Haltung nimmt du dir zusätzliche Chancen zum Kennenlernen einer potenziellen Partnerin, zuaml das ja nicht nur für die Uni gilt, sondern jetzt eben auch für dein Treiben auf YouTube. Bis zu 30 % der Beziehungen entstehen nun mal am Arbeitsplatz. Es fällt auf, dass du dir aufgrund einer gewissen Prinzipientreue (um jetzt mal nicht den Begriff der Verbohrtheit zu verwenden 😉) selber Möglichkeiten verschließt. Wenn dazu dann noch eine gewisse Schüchternheit kommt stehen die Chancen in der Tat nicht wirklich gut, so dass fast nur das Prinzip Hoffnung übrig bleibt.
Vor allem, man wirkt durch solche selbst aufgestellten Lebensregeln wie "Arbeit und Vergnügen strikt trennen" älter und auch spießiger, als man es wirklich ist...
 
Hm, ja, das ist wohl eine Gewohnheitssache. Ich habe nie mit anderen zusammen musiziert (bis auf ein paar Ausnahmen zu zweit privat). Ich hatte da bisher immer Angst, nicht gut genug zu sein und alle nur runterzuziehen. Aber an sich denke ich auch, dass gemeinsames Muszieren mir eigentlich viel Spaß machen könnte.


Öhm, verwechselt du mich vielleicht mit nem anderen User? 😅 Eine Disco ist der allerletzte Ort, an dem du mich in meiner Freizeit finden wirst 😆
Ich würde meine Hobbies schon eher als ernsthaft und intellektuell einordnen. Ich spiele Klavier, lese gerne, interessiere mich für Philosophie, fotografiere (wobei ich da momentan nicht zu komme). Problem ist halt, dass all diese Hobbies in der Regel alleine stattfinden. Klar, es gibt Gruppen, aber gerade bei solchen seriösen/intellektuellen Hobbies werden die vorwiegend von Leuten im Alter 30+ besucht, wenn nicht älter. So einen Foto-Treff habe ich z.B. ein paar mal ausprobiert.
Ja, ich finde, du solltest dich auf jeden Fall mal mit anderen Hobbymusikern treffen, und dann schauen, ob das mit denen passt, oder nicht.
Das machen doch die meisten Musikinteressierten so, und jeder ist da zu Anfang etwas zögerlich, ob man mit den anderen wirklich mithalten kann, und ob man gut genug ist.

Aber das überwindest du bestimmt schnell, wenn du siehst daß deine Mitspieler auch keine verkannten Musikgenies sind...
 
25 Seiten Diskussion. Du hast eine Menge Anregungen bekommen, aber ich vermute, du wirst dich zu keiner Single-Reise anmelden, du wirst zu keiner Party gehen und du wirst auch nicht versuchen, mit einer Studentin anzubandeln. Kurzum, alles, was im entferntesten nach Partnersuche klingst, lehnst du ab.
Es klingt so durch, dass du deinen Job nicht magst, aber auch daran möchtest du nichts ändern. Generell nimmst du einen Rat nur dann gern an, wenn er mit deinen eigenen Gedankenkonstrukten übereinstimmt.
Kannst du vielleicht formulieren, was du genau vom Forum erwartest? Willst du noch mehr Vorschläge, was du tun könntest? Möchtest du Verständnis für deine Situation? Was wäre ein Posting, das dich wirklich einen Schritt weiter bringen würde?
 
Mit dieser verbohrten Haltung nimmt du dir zusätzliche Chancen zum Kennenlernen einer potenziellen Partnerin, zuaml das ja nicht nur für die Uni gilt, sondern jetzt eben auch für dein Treiben auf YouTube. Bis zu 30 % der Beziehungen entstehen nun mal am Arbeitsplatz. Es fällt auf, dass du dir aufgrund einer gewissen Prinzipientreue (um jetzt mal nicht den Begriff der Verbohrtheit zu verwenden 😉) selber Möglichkeiten verschließt. Wenn dazu dann noch eine gewisse Schüchternheit kommt stehen die Chancen in der Tat nicht wirklich gut, so dass fast nur das Prinzip Hoffnung übrig bleibt.
Ich soll also nach der Übungsstunde, die ich leite, auf eine Studentin zugehen, die mir gefällt, und sie nach einem Date fragen? Wozu sie womöglich nur Ja sagt, weil sie Angst hat, ansonsten schlechter bewertet zu werden? Seht ihr denn das ethische Dilemma überhaupt nicht?
Ich würde ja sagen, dass du bei YouTube einen von Hunderten wenn nicht Tausenden Pianokanälen hast, viele davon von professionellen Musikern betrieben. Und die Chance, dort signifikant Reichweite zu generieren hast du nur, wenn du zu den 5% Besten gehörst. Dass die wenigsten Frauen YouTube nutzen, um einen Partner finden, kommt noch erschwerend dazu.
Aber hey, was weiß ich schon? Du hast einen Plan und da bleibt nur, dir viel Glück zu wünschen. Du wirst es brauchen.
Du schreibst, als hätte ich eine feste Entscheidung getroffen, es tatsächlich so zu probieren und alle Alternativen fallen zu lassen. Habe ich etwas verpasst? 😀
Ich habe mit dem Kanal vor ~8 Jahren mal Geld verdient. Sagenumwobene 40€ 😉 War leider unter der Grenze, nach der YouTube mir das hätte überweisen können, weshalb ich das Geld nie gesehen habe. Was ich sagen will: Ich betreibe den Kanal aus Spaß, aber es ist immer möglich, dass mehr dabei herumkommt - warum sollte man diese Möglichkeiten ignorieren, nur weil sie extrem unwahrscheinlich sind? Solange man sich nicht drauf verlässt, ist doch alles gut. Und dann freut man sich auch über unerwartete 40€, selbst wenn man sie nicht kriegt 🙂 Momentan komme ich zeitlich aber eh nicht dazu, den Kanal aktiv zu betreiben; ich habe vor 1,5 Jahren zuletzt was hochgeladen.
Vor allem, man wirkt durch solche selbst aufgestellten Lebensregeln wie "Arbeit und Vergnügen strikt trennen" älter und auch spießiger, als man es wirklich ist...
Work-Life-Balance ist meiner Auffassung nach alles andere als spießig. Viele junge Leute heutzutage legen höheren Wert darauf als vorherige Generationen.
Und wie gesagt, wenn eine Studentin aus meinem Kurs auf mich zukommen würde und Interesse zeigen würde, hätte ich absolut kein Problem damit und würde mich drauf einlassen. Aber das Interesse muss in so einem Kontext von der Studentin kommen. Das fände ich ethisch sonst nicht in Ordnung. Mit einer strikten Trennung hat das nichts zu tun.
Ja, ich finde, du solltest dich auf jeden Fall mal mit anderen Hobbymusikern treffen, und dann schauen, ob das mit denen passt, oder nicht.
Das machen doch die meisten Musikinteressierten so, und jeder ist da zu Anfang etwas zögerlich, ob man mit den anderen wirklich mithalten kann, und ob man gut genug ist.

Aber das überwindest du bestimmt schnell, wenn du siehst daß deine Mitspieler auch keine verkannten Musikgenies sind...
Ist vermutlich der richtige Weg, auch wenn sich alles in mir sträubt, weil das so ein Energieaufwand ist.
Ich habe mit meiner Klavierlehrerin ab und zu mal zusammen gespielt. Entweder beide auf dem Klavier und einmal auch sie auf dem Cello. Ich brauche einfach super lange, um die richtigen Noten zu finden. Wenn ich ein Stück auswendig gelernt habe, spiele ich super, aber vom Blatt kriege ich es nicht so gut hin. Das könnte ich natürlich üben. Aber ich habe auch nicht unendlich viel Zeit und Energie im Leben. Ich bin nach der Arbeit meistens platt und möchte alleine sein, um Energie für den nächsten Tag zu tanken.
 
Ich bin nach der Arbeit meistens platt und möchte alleine sein
Folgenden Satz habe ich mal aufgeschnappt: "Sie erreichen nichts in Ihrem Leben wenn Sie darauf warten, dass es Ihnen zufällt." Aber genau das machst du, nämlich nichts. Du wartest darauf, dass dich eine Studentin anspricht, du lädst alle Schaltjahre ein Video mit deinem laienhaften Klaviergeklimper hoch und wartest darauf, dass dich eine Frau begeistert anschreibt. Die Chance, dass das passiert ist so verschwindend gering, dass du sogar den Gedanken daran streichen solltest.

Was willst du überhaupt mit einer Frau anfangen, wenn du nach der Arbeit eh nur wie eine tote Fliege herumhängst? Glaubst du wirklich, dass eine solche Zukunft auch nur für ein weibliches Wesen erstrebenswert ist? Wahrlich ich sage dir: Das wird niemals passieren.

Ich glaube, das einzige was dir helfen könnte ist eine arrangierte Ehe wie in Indien oder dem Iran. Bitte doch einfach deine Eltern um Hilfe.
 
Ich soll also nach der Übungsstunde, die ich leite, auf eine Studentin zugehen, die mir gefällt, und sie nach einem Date fragen? Wozu sie womöglich nur Ja sagt, weil sie Angst hat, ansonsten schlechter bewertet zu werden? Seht ihr denn das ethische Dilemma überhaupt nicht?

Du schreibst, als hätte ich eine feste Entscheidung getroffen, es tatsächlich so zu probieren und alle Alternativen fallen zu lassen. Habe ich etwas verpasst? 😀
Ich habe mit dem Kanal vor ~8 Jahren mal Geld verdient. Sagenumwobene 40€ 😉 War leider unter der Grenze, nach der YouTube mir das hätte überweisen können, weshalb ich das Geld nie gesehen habe. Was ich sagen will: Ich betreibe den Kanal aus Spaß, aber es ist immer möglich, dass mehr dabei herumkommt - warum sollte man diese Möglichkeiten ignorieren, nur weil sie extrem unwahrscheinlich sind? Solange man sich nicht drauf verlässt, ist doch alles gut. Und dann freut man sich auch über unerwartete 40€, selbst wenn man sie nicht kriegt 🙂 Momentan komme ich zeitlich aber eh nicht dazu, den Kanal aktiv zu betreiben; ich habe vor 1,5 Jahren zuletzt was hochgeladen.

Work-Life-Balance ist meiner Auffassung nach alles andere als spießig. Viele junge Leute heutzutage legen höheren Wert darauf als vorherige Generationen.
Und wie gesagt, wenn eine Studentin aus meinem Kurs auf mich zukommen würde und Interesse zeigen würde, hätte ich absolut kein Problem damit und würde mich drauf einlassen. Aber das Interesse muss in so einem Kontext von der Studentin kommen. Das fände ich ethisch sonst nicht in Ordnung. Mit einer strikten Trennung hat das nichts zu tun.

Ist vermutlich der richtige Weg, auch wenn sich alles in mir sträubt, weil das so ein Energieaufwand ist.
Ich habe mit meiner Klavierlehrerin ab und zu mal zusammen gespielt. Entweder beide auf dem Klavier und einmal auch sie auf dem Cello. Ich brauche einfach super lange, um die richtigen Noten zu finden. Wenn ich ein Stück auswendig gelernt habe, spiele ich super, aber vom Blatt kriege ich es nicht so gut hin. Das könnte ich natürlich üben. Aber ich habe auch nicht unendlich viel Zeit und Energie im Leben. Ich bin nach der Arbeit meistens platt und möchte alleine sein, um Energie für den nächsten Tag zu tanken.
Also zu deiner Work-Live-Balance, wenn du deine gesamte Freizeit brauchst, nur um dich für die Arbeit auszuruhen, dann stimmt etwas mit dieser Balance nicht!
Und glaub mir, auch früher als man diesen Begriff der Work-Life-Balance noch nicht kannte, hat man schon darauf geachtet, daß man sich nicht überfordert.
Dann hat man nur nichts von Work-Life-Balance gesagt, sondern einfach, daß man keine Maschine ist, und fertig.

Ich finde es auch ziemlich widersprüchlich, was du hier von deiner Musik und den Unterrichtsstunden schreibst.
Auf der einen Seite gibst du professionellen Musikunterricht, sonst würdest du ja nicht von "Studentinnen" schreiben, die du unterrichtest
Aber ein völlig normales Treffen mit anderen (Hobby)Musikern lehnst du ab, weil du meinst nicht gut genug zu sein? Sehr seltsam...🤔
Also bist du nun professioneller Musiklehrer, oder Hobbymusiker, der das nach Feierabend in seiner Freizeit macht?

Und natürlich will hier niemand, daß du nach einer Übungsstunde deine "Studentinnen" anbaggerst, das würde ich auch sehr unpassend finden.
Diesen Tipp hast du wirklich falsch verstanden.
Sondern es ging mir um ganz normale zwanglose Treffen mit anderen Musikern (und Musikerinnen!!), mit Fachsimpeln, gemeinsam was spielen und vielleicht auch mal sich näher kennenzulernen.
So wie es Zigtausende von Musikern auf der Welt machen, ob nun Profis oder nicht.

Und sowas wäre auf jeden Fall zielführender, als dieser YouTube -Kram, bei dem du eh niemanden in der Realität kennenlernen kannst.
Zumal die YouTube -User wahrscheinlich fast alle ganz woanders wohnen als du.
 

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