Grundsätzlich finde ich Dich sympathisch. Du machst Dir sehr viele hilfreiche Gedanken. Ein bisschen Zerdenken ist wohl auch dabei, aber verbittert oder so wirkst Du nicht. Und alt bist Du auch nicht wirklich. Also ich sehe da sehr viel Potential auf gute Chancen, eine für Dich passende Frau kennenzulernen.
Das ist lieb, danke
🙂
Ich zweifele häufig an meinem Potential, da ich mich irgendwie immer ein bisschen anders als die anderen fühle, und das auch schon immer so war. Ich war immer viel empfindlicher als die anderen Jungs
und auch viele der Mädchen und ich wurde nie so richtig verstanden. Jetzt werden bei mir auf einmal irgendwelche Krankheiten wie ADHS oder Autismus vermutet. Ersteres vom Hausarzt und zweiteres von zwei Leuten, die mich zwar ein bisschen, aber nicht super gut kennen.
Ich will nicht anders oder sonderbar sein. Jedoch bin ich auch einfach nicht wie die meisten anderen, und das stelle ich leider immer wieder fest.
Das ist nicht das Problem. Problematisch sind Familienstrukturen, in denen die Bedürfnisse irgendeines oder aller Familienmitglieder generell nicht oder nur teilweise gesehen und erfüllt werden.
Das Problem ist: es ist viel zu lange her. Ich weiß nicht mehr genau, wie es wahr. Ich kann mich nicht erinnern, überhaupt Bedürfnisse geäußert zu haben, also konnten sie nicht respektiert werden. Ergo, kein Fehler meiner Eltern, sondern mein eigener.
Gewalt gab es nicht. Ich weiß nicht, was unter verbale Gewalt fällt. Ich erinnere mich einmal, dass ich meiner Mutter gesagt habe, sie solle mich nicht so anschreien, als sie wütend auf mich war. Als Reaktion erwiderte sie, sie würde doch gar nicht schreien. Ich habe das dann als Fehlauffassung meinerseits notiert; sie hat offensichtlich nicht geschrieben und ich habe nur zu empfindlich reagiert.
Rückblickend ist diese Interpretation natürlich besser: sie
hat geschrien, aber wollte es sich selber nicht eingestehen, dass sie ihr eigenes Kind angeschrien hat.
Es klingt so, als wärst du in der Kindheit möglicherweise zu viel allein gewesen.
Ich hatte immerhin meine Schwester. Aber ansonsten war ich eben ein Kind, dass gerne alleine war. Es war halt meine eigene Entscheidung.
Das Problem ist alle Tipps und Ratschläge nutzen dir wenig bis nichts wenn du dich warum auch immer scheust sie praktisch anzuwenden. Das soll nicht heißen das du es nicht könntest oder wollen würdest. Wenn du aber genau die Damen die du sympathisch und attraktiv findest meidest wird das so nichts werden. Du musst erstmal den wie man so schön sagt inneren Schweinehund überlisten, oder auch Engelchen und Teufelchen.
Ich bitte darum dies nicht als Kritik deiner Person zu sehen sondern vielmehr als Denkanstoß zur Lösung des Problems.
Da stimme ich zu und ich sehe es auch überhaupt nicht als Kritik an meiner Person
🙂
Den Schweinehund nicht überwinden zu können ist das Problem, woran ich schon seit Jahren hänge. Da ist eine riesige Blockade, die ich nicht überwunden kriege. Ich meine: Ich habe es geschafft, mir schwierige Mathematik beizubringen - obwohl ich dachte, dass ich schlecht in Mathe bin und dort nur 11 Punkte im Abi hatte; ich hatte vor ein paar Jahren noch so eine starke Sozialphobie, dass ich nicht einmal einen Dönerladen betreten und mir was zu essen kaufen konnte - und jetzt halte ich Vorlesungen an der Universität. Warum schaffe ich es, solche objektiv schwierigen Hindernisse zu überwinden, aber wenn es darum geht, attraktive Frauen anzusprechen, gebe ich einfach auf? Ich verstehe es selber nicht.