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25 und noch keine Beziehung gehabt

Nun, es ist natürlich keine feste Deadline, aber es zeigt eine Tendenz auf. Mit 25 ist es speziell unter Akademikern gar nicht so ungewöhnlich, noch wenig Erfahrung zu haben. Du bist eben jetzt in dem Alter, wo viele noch offen für neue Kontakte sind, speziell im studentischen Umfeld. Mit 30 oder 35 wird es zunehmend schwieriger.
 
Es ist das gesellschaftliche Denken, das was in einer bestimmten Kultur üblich ist. Das, was die Mehrheit der Menschen eben macht.
Aber die Mehrheit hat in den Jahren, die mit einer 1 anfangen zum ersten Mal Sex, und ist in den Jahren, die mit einer 2 anfangen, mehrheitlich in einer sexuellen oder/und romantischen Beziehung. Somit entspreche ich eh schon nicht der Mehrheit, und bin also eh schon "raus".
Aber Tatsache ist, je älter man wird, umso festgefahrener wird man, umso weniger ist man bereit Kompromisse einzugehen weil man sein Leben schon aufgebaut hat und dann erwartet man, dass ein Partner sich perfekt in dieses Leben einfügt. Der Partner ist nur noch das Tüpfelchen auf dem i. Aber mit Anfang 20 ist man erst im Aufbau, weiss selber noch nicht wohin das genau hinführt und ist noch offen und kompromissbereit, auch für grössere Veränderungen.
Klingt für mich dann aber besser, diese Kompromisse nicht einzugehen. Warum ein Leben führen, welches man sich nicht so wie gewünscht aufbauen kann, nur um eine Partnerschaft zu ermöglichen?

Ich werde mein Leben weiter so leben, wie es halt läuft und kommt, und natürlich die Augen offen halten. Wenn ich dabei jemanden kennenlerne, wäre das super. Wenn nicht, wäre das schade. Aber ich möchte mich auch nicht zu stark verbiegen, nur einer Partnerschaft wegen. So sehe ich das zumindest jetzt, vielleicht ändert sich das noch.

Ich rate dir deshalb, jetzt aktiv zu werden wo du noch nicht komisch wirkst. In wenigen Jahren wird es komisch wirken und dann sucht man auch nach dem Haken, warum der/die noch nie Eine gefunden hat.
Also wenn, dann wirke ich jetzt schon komisch. Dass ich noch nie eine Partnerin hatte, ist ja nicht das erste, was ich Leuten erzähle, die ich kennenlerne. Wenn man sich besser kennenlernt und irgendwann die Frage aufkommt "wie waren denn deine bisherigen Beziehungen so", dann erwähnt man es halt. Und erklärt es damit, dass man sich eben auf die Karriere oder persönliche Entwicklung konzentriert hat und man bisher noch nicht jemand passendes gefunden hat. Was ja die Wahrheit wäre.

Nur... offensichtlich machst du dir bereits Gedanken.
Ja, das mache ich aber bei allen möglichen Dingen 😀 Ich mache mir viel zu viele Gedanken und grübele.
 
Mit 25 ist es speziell unter Akademikern gar nicht so ungewöhnlich, noch wenig Erfahrung zu haben. Du bist eben jetzt in dem Alter, wo viele noch offen für neue Kontakte sind, speziell im studentischen Umfeld. Mit 30 oder 35 wird es zunehmend schwieriger.
Joa, aber ich stelle ja jetzt schon fest, dass alle (interessanten) Frauen bereits in Beziehungen sind. Und zwar stabilen (bzw. stabil wirkenden) Beziehungen, die womöglich für den Rest ihres Lebens bestehen bleiben. Was mich für sie natürlich freut. Aber für mich isses blöd 😛
Studentisches Umfeld ist es halt auch nicht mehr. Ich bin kein Student an der Uni mehr, sondern Mitarbeiter. Da fehlen mir gewisse Privilegien (zum Beispiel auf die Mailingliste zu sein, bei der man über Studentenparties informiert wird).
 
Du scheinst im Kopf zu haben, dass du ein Sonderfall bist und für dich schon der Zug abgefahren ist. Objektiv ist das falsch. Du bist nicht alt, du hattest schon Dates, du hattest schon Sex und wie schon erwähnt, starten viele Akademiker spät mit romantischen Erfahrungen. Dass alle interessanten Frauen zwischen 20 und 30 vergeben wären, kann ich auch nicht erkennen. Eigentlich bist du also ziemlich normal, nimmst dich aber aus Außenseiter wahr und machst dich dadurch unbewusst zu einem (Selbsterfüllende Prophezeihung).
Die Frage, die wir hier nicht klären können, ist, woher diese Denke kommt. Fakt ist aber, sie blockiert dich, vermutlich nicht nur bei der Beziehungsanbahnung. Wenn du es schaffst, da herauszukommen, werden sich auch viele andere Knoten in deinem Leben lösen.
Nein, ich werde dir nicht raten, zum Therapeuten zu gehen. Die sind im Moment gut gebucht und ohne ärztliche Diagnose kommst du da nicht weit. Bei den Coaches sind auch viele Scharlatane unterwegs, die dir mit Kalendersprüchen das Geld aus der Tasche ziehen.
Vielleicht schaust du aber im Buchladen nach Ratgebern in Richtung Selbstwertgefühl oder auch Grübelei. "Das Kind in dir muss Heimat finden" von Stahl ist recht populär oder "Positive Psychologie" von Kappel.
 
Ich habe eben den ganzen Thread gelesen. Finde es richtig gut, dass du jetzt mehr Kontakt zu Frauen aufnimmst und immer wieder deine Angst überwindest! 🙂 Du wirkst jetzt auch deutlich positiver als am Anfang, und ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer es sein kann, sich aus negativen Lebensspiralen herauszuholen.

Ich denke, ungenügende Übung von absichtsloser Kommunikation ist ein Aspekt der ganzen Sache. Du hast geschrieben, dass du manchmal Depressionen hast, dass du mit extremem Perfektionismus und Sozialangst zu kämpfen und schnell das Gefühl hast, dass andere etwas von dir erwarten. Dazu kommt, dass du, so, wie ich es verstanden habe, nur an den für dich attraktivsten Frauen ein echtes Interesse hast.
Ich hätte schon noch Fragen und Anregungen, die den Hintergrund deines Problems, eine Partnerin zu finden, betreffen. Diese Dinge haben nur mittelbar mit deiner Frage hier zu tun, spielen aber eine wichtige Rolle, denke ich.

Kann es sein, dass deine Eltern sich dir gegenüber eher lieblos und kühl verhalten haben und dazu noch sehr hohe Erwartungen an dich hatten? Dass du dich nie wirklich von ihnen geliebt gefühlt hast?

Welche Therapien hast du gemacht? War eine dabei, die richtig tief ans Eingemachte ging? Wurdest du von einem Therapeuten/einer Therapeutin behandelt, der/die dich auch längere Zeit "nachbeeltert" hat? Ich hab mehrere Therapien gemacht, eine davon mit 300 Stunden, soweit ich mich erinnere, und die waren auch nötig. Finde ich sehr gut, dass du wieder nach einem Therapeuten suchst. Und es ist zum Kotzen, dass es so wenige Therapieplätze gibt!
Hast du mal eine richtige Diagnostik bei einem Psychiater mit Zusatzausbildung mitgemacht?
Hast du dir Literatur über deine Probleme geholt?

Es könnte sein, dass du eine Bindungsstörung hast. Kennst du die Bücher von Stefanie Stahl (Psychologische Psychotherapeutin und Autorin)? "Jein! Bindungsängste erkennen und bewältigen." Ein anderes von ihr: "Vom Jein zum Ja. Bindungsangst verstehen und lösen." Und sie hat noch andere Bücher, die Themenbereiche Bindung, Beziehung und Selbstliebe betreffen, geschrieben.

Kannst du weinen und (leise) schluchzen? Das ist vermutlich jetzt deine Lieblingsfrage hier im Forum ... aber trotzdem wichtig. Wenn man traurig ist und nie richtig tief aus dem Bauch heraus weinen kann, ist man sehr verspannt und gehemmt. Und nicht richtig lebendig. Wie stehts mit Wut? Kannst du die angemessen rauslassen? Also z. B. wenn du allein bist, auf irgendwas Weichem herumschlagen oder etwas Weiches gegen die Wand werfen? So als Kompensation für das Zerschlagen von Dingen, die richtig schön klirren, wenn sie kaputtgehen. Ich hatte mal die Gelegenheit, im WG-Keller eines alten Hauses ne Menge Tontöpfe gegen die Wand zu schleudern. War ein absolut geiles Gefühl!
Oder hast du die Gelegenheit, im Auto oder an anderer Stelle herumzuschreien, wenn dir danach ist?
Falls du Spaß am Singen hast: Singst oder summst du manchmal, wenn du allein bist? Magst und kannst du allein tanzen, wenn dir danach ist - gerade auch zu Hause?
Wenn du zu Hause oder unterwegs was Lustiges liest oder wahrnimmst, kannst du dann lachen? Auch mehr oder weniger laut?
Der Ausdruck von Gefühlen erleichtert, macht locker und attraktiv.

Könntest du dir vorstellen, irgendwann einen Flirtkurs zu besuchen?

Du hast psychische Probleme, u. a. hast du zu wenig Selbstwertgefühl. Und ich finde es total gut, dass du mehr mit Frauen kommunizierst. Es wäre wichtig, das beizubehalten, einfach damit du weniger Angst hast und dich im Umgang mit Frauen generell besser fühlst.
Was die Partnersuche anbelangt: Ich nehme an, dass sich psychisch gesunde, extrovertierte Frauen eher nicht ernsthaft auf dich einlassen würden. D. h. ich nehme an, dass deine Chancen bei introvertierten und schüchternen Frauen bedeutend größer wären. Bei der online-Partnersuche könntest du das mal probieren - zum einen deine Stärken hervorzuheben, und du hast ja schon etwas Selbstwertgefühl, zum anderen aber offen kommunizieren, dass du schüchtern und introvertiert bist. Falls du das nicht schon getan hast. Damit ziehst du ganz andere Frauen an.
Kennst du die Kennenlernseite gleichklang.de? Dort sind u. a. Leute unterwegs, die psychische Probleme haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Somit entspreche ich eh schon nicht der Mehrheit, und bin also eh schon "raus".
Das ist deine Schlussfolgerung und damit tust du dir keinen Gefallen. Ja, im Gegensatz zu dir hat die Mehrheit Beziehungserfahrung, aber was nicht ist kann immer noch werden. Niemand sagt zu dir: "Vergiss es Jungmann, du bist raus." Solange du atmest bist du nicht raus. Es wird nur immer schwieriger, je älter du wirst.
Klingt für mich dann aber besser, diese Kompromisse nicht einzugehen. Warum ein Leben führen, welches man sich nicht so wie gewünscht aufbauen kann, nur um eine Partnerschaft zu ermöglichen?
(...)
Aber ich möchte mich auch nicht zu stark verbiegen, nur einer Partnerschaft wegen
Du hast keine Ahnung was ein Kompromiss ist. In jeder Beziehung muss man Kompromisse eingehen, sonst funktioniert ein Miteinander nicht. Bist du noch nicht einmal dazu bereit, dann wirst du echt ein Problem haben jemals eine Partnerin zu finden.
Dass ich noch nie eine Partnerin hatte, ist ja nicht das erste, was ich Leuten erzähle, die ich kennenlerne.
Es geht eher um die Leute die du schon kennst, denen das auffällt. Eltern, Onkel, Tanten, Freunde, Kumpels, Kollegen. Sie sind auch diejenigen, die neugierige Fragen stellen oder blöde Bemerkungen machen. Schau dir mal den Spielfilm "Schokolade zum Frühstück" an. Bei jedem Familientreffen wird sie von den Onkels begrüsst mit "Na, immer noch keinen gefunden?"
 
Ich habe eben den ganzen Thread gelesen. Finde es richtig gut, dass du jetzt mehr Kontakt zu Frauen aufnimmst und immer wieder deine Angst überwindest! 🙂
Hey, das freut mich zu hören 🙂 Erstmal danke, dass du dir die Zeit genommen hast, sowohl zum Lesen als auch Schreiben.
Dazu kommt, dass du, so, wie ich es verstanden habe, nur an den für dich attraktivsten Frauen ein echtes Interesse hast.
Sexuelles/romantisches Interesse, ja. Allgemeines Interesse geht auch, ohne, dass ich sie attraktiv finde. Finde ich aber auch sinnvoll; es hat meiner Meinung nach keinen Zweck, mich auf eine intimere Beziehung mit einer Frau einzulassen, die ich in der Hinsicht nicht attraktiv finde. Ich habe es einmal probiert und es hat nicht geklappt. Die Instinkte sind schnell und wissen ganz gut, wonach sie suchen.
Kann es sein, dass deine Eltern sich dir gegenüber eher lieblos und kühl verhalten haben und dazu noch sehr hohe Erwartungen an dich hatten? Dass du dich nie wirklich von ihnen geliebt gefühlt hast?
Nein, so schlimm war es nicht. Sie haben mich geliebt, aber waren natürlich nicht perfekt. Meine Mutter hat viel erwartet und manchmal irrational agiert, und mein Vater war wegen der Arbeit und einer Erkrankung häufig nicht präsent. Ich war mit 9 Jahren bereits viel im Internet unterwegs, das könnte rückblickend auch Schaden verursacht haben, da ich dort in Foren mit Erwachsenen interagiert habe, die von meinem Alter nichts wussten und einen harscheren Umgangston hatten, als ich es in der „echten Welt“ gewohnt war.

Welche Therapien hast du gemacht? War eine dabei, die richtig tief ans Eingemachte ging? Wurdest du von einem Therapeuten/einer Therapeutin behandelt, der/die dich auch längere Zeit "nachbeeltert" hat? Ich hab mehrere Therapien gemacht, eine davon mit 300 Stunden, soweit ich mich erinnere, und die waren auch nötig. Finde ich sehr gut, dass du wieder nach einem Therapeuten suchst. Und es ist zum Kotzen, dass es so wenige Therapieplätze gibt!
Hast du mal eine richtige Diagnostik bei einem Psychiater mit Zusatzausbildung mitgemacht?
Hast du dir Literatur über deine Probleme geholt?
Es waren Verhaltenstherapien, wobei die eins Therapeutin im Prinzip nur eine Gesprächstherapie gemacht hat.
Ich bin das Thema Therapie mittlerweile ehrlich gesagt ziemlich leid, da es für mich größtenteils mit Frustration und fehlendem Fortschritt verbunden ist. Kürzlich habe ich es bei einer Heilpraktikerin für Psychotherapie probiert, aber bei der zweiten Stunde wusste sie schon nicht, was sie mit mir anfangen sollte. Ich wirke nach außen hin sehr funktionstüchtig und spüre oft selber gar kein Problem.
Also bin ich psychisch vielleicht schon so gut wie geheilt, aber meine Gewohnheiten haben noch Entwicklungsbedarf.

Es könnte sein, dass du eine Bindungsstörung hast. Kennst du die Bücher von Stefanie Stahl (Psychologische Psychotherapeutin und Autorin)? "Jein! Bindungsängste erkennen und bewältigen." Ein anderes von ihr: "Vom Jein zum Ja. Bindungsangst verstehen und lösen." Und sie hat noch andere Bücher, die Themenbereiche Bindung, Beziehung und Selbstliebe betreffen, geschrieben.
Ich kenne Stephanie Stahl, habe mal ein paar Podcasts von ihr gehört. Ansonsten das Buch „Attached“ gelesen, wenn auch von anderen Autoren.

Kannst du weinen und (leise) schluchzen? Das ist vermutlich jetzt deine Lieblingsfrage hier im Forum ... aber trotzdem wichtig. Wenn man traurig ist und nie richtig tief aus dem Bauch heraus weinen kann, ist man sehr verspannt und gehemmt. Und nicht richtig lebendig. Wie stehts mit Wut? Kannst du die angemessen rauslassen?
Ja, das geht. Geweint habe ich erst kürzlich ohne konkreten Anlass, und es hat gut getan. Gleiches mit der Wut. Ich singe auch meistens jeden Tag ein bisschen, wenn ich alleine in meiner Wohnung bin. Das wäre aber alles nichts, was ich jemand anderem offenbaren würde. In der Hinsicht bin ich vielleicht etwas bindungsgestört. Lachen geht aber auch in der Gegenwart von anderen 🙂
Könntest du dir vorstellen, irgendwann einen Flirtkurs zu besuchen?
Eher nicht 😅 Kommt ganz stark drauf an, wer den Kurs leitet und was einem beigebracht wird. Klassisches Coaching im Pick-Up-Stil ist meiner Ansicht nach in die Jahre gekommen und damit werde ich nicht die Frauen anziehen, an denen ich interessiert wäre.
Wenn es darum geht, wie man seine Intentionen klar, ehrlich, charmant und unaufdringlich offenlegt, wäre ich schon eher interessiert. Jedoch bin ich da der Meinung, dass ich diese Fähigkeiten schon in mir habe und lediglich den Mut fassen muss. "Lediglich" in dicken Anführungszeichen natürlich.

Kennst du die Kennenlernseite gleichklang.de? Dort sind u. a. Leute unterwegs, die psychische Probleme haben.
Mhh ja, habe ich von gehört. Ich sehe aber den Zweck dahinter nicht, aktiv eine Partnerin mit psychischen Problemen zu suchen. Damit habe ich selber schon genug zu kämpfen und, je nach Stärke der Probleme, zieht man sich doch eher gegenseitig runter. Lieber arbeite ich an meinen Problemen und bin irgendwann so gesund, dass ich psychisch gesunde Frauen anziehen und daten kann.
 
Das ist deine Schlussfolgerung und damit tust du dir keinen Gefallen. Ja, im Gegensatz zu dir hat die Mehrheit Beziehungserfahrung, aber was nicht ist kann immer noch werden. Niemand sagt zu dir: "Vergiss es Jungmann, du bist raus." Solange du atmest bist du nicht raus. Es wird nur immer schwieriger, je älter du wirst.
Eben, ich habe diese Sichtweise auch nicht. Aber ich sehe nicht ein, dass ich sie mit wachsendem Alter haben sollte. Wenn ich mit 40 noch Jungfrau bin (was ich genau genommen eh nicht mehr bin, aber das tut nichts zur Sache), dann wäre das eben meine Lage und dann muss ich dann lernen, damit klarzukommen. Ich gebe mein bestes hier und jetzt. Aber wenn das nicht reicht, was soll ich sonst tun?
Du hast keine Ahnung was ein Kompromiss ist. In jeder Beziehung muss man Kompromisse eingehen, sonst funktioniert ein Miteinander nicht. Bist du noch nicht einmal dazu bereit, dann wirst du echt ein Problem haben jemals eine Partnerin zu finden.
Ich finde es schwer einzuschätzen, welche Kompromisse es wert ist, einzugehen. Ich würde dazu ja andere befragen, die in einer Beziehung sind, aber ich weiß nicht, ob sich das gut übersetzen lässt. Was sich für sie wie ein kleiner Kompromiss anfühlt, könnte für mich ein großer sein.
Eine Freundin von mir z.B. ist seit ein paar Jahren in einer Beziehung mit einem Mann, die locker als F+ begonnen hat, und sich dann langsam durch gemeinsame Urlaube und Treffen weiterentwickelt hat. Bis heute wohnen sie aber nicht zusammen und sehen sich auch nicht sooo regelmäßig. Sie ist als Person auch eher unabhängig und macht Dinge gerne mit sich selber aus. Ich finde das als Beziehungsmodell zum Einstieg gar nicht mal so schlecht, und offensichtlich gibt es ja auch Frauen, die daran interessiert wären.
Es geht eher um die Leute die du schon kennst, denen das auffällt. Eltern, Onkel, Tanten, Freunde, Kumpels, Kollegen. Sie sind auch diejenigen, die neugierige Fragen stellen oder blöde Bemerkungen machen. Schau dir mal den Spielfilm "Schokolade zum Frühstück" an. Bei jedem Familientreffen wird sie von den Onkels begrüsst mit "Na, immer noch keinen gefunden?"
Was die denken kann mir doch egal sein. Am ehesten noch Familienmitglieder, die man sich nicht unbedingt ausgesucht hat, aber weder meine Freunde noch Kollegen sind von der Sorte, dass sie bei sowas blöde Bemerkungen machen würden.
 
Naja, man muss ja nicht unbedingt eine Standardbeziehung führen. Zärtlichkeiten austauschen und gemeinsame Aktivitäten sind ja nicht verkehrt, wenn man nicht aufeinander hängen möchte.

Ich habe auch schon vieles verändert und leider hat es bis heute auch nicht wirklich funktioniert. Wie Du schon schreibst, man kann nur weitermachen und vielleicht noch neues ausprobieren, aber als Mann hast du keine Garantien. Wichtig ist auch zu erkennen, dass es nicht unbedingt an einen selbst liegt.
 
Naja, man muss ja nicht unbedingt eine Standardbeziehung führen. Zärtlichkeiten austauschen und gemeinsame Aktivitäten sind ja nicht verkehrt, wenn man nicht aufeinander hängen möchte.

Ich habe auch schon vieles verändert und leider hat es bis heute auch nicht wirklich funktioniert. Wie Du schon schreibst, man kann nur weitermachen und vielleicht noch neues ausprobieren, aber als Mann hast du keine Garantien. Wichtig ist auch zu erkennen, dass es nicht unbedingt an einen selbst liegt.
Garantien haben die Mädchen und Frauen auch nicht, nicht jeder Mann ist auch ein guter Mann. Und damit meine ich jetzt nicht gut im Bett.

Partner(innen) Suche ist auch immer eine Charakterfrage, des eigenen wohlgemerkt.
 

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