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24 Stunden nicht jammern

Das tut mir sehr leid, das klingt wirklich sehr schlimm. Wenn da keine Chance auf Besserung ist, kann ich verstehen, dass man da sehr wenig oder nichts Positives mehr findet.
Trotzdem wünsche ich Dir gute Besserung, vielleicht wird ja irgendwann etwas gefunden an Medikament oder Therapie, was es Dir leichter macht.
Danke. Aber das war nur ein Beispiel. Ich bin nicht in dieser gesundheitlichen Lage.
 
naja, was heisst denn jammern?
Solange man andere nicht damit belästigt.....oder ewig lange Arien singt.
Ich stöhne oder seufze oder brabbele öfter mal vor mich hin, das brauche ich.
Seit kurzem weiss ich, das ich im Autismus-Spektrum bin und das erklärt mir so manches, was andere an mir komisch finden.
 
Hin und wieder schon. Aber dann wurde ja bereits gejammert.
Und bis zum nächsten jammern hat man es auch wieder vergessen das ich
es nicht hören möchte.
Ich glaube, da hilft nur das konsequent immer wieder zu unterbinden. Es kann dann aber sein, dass sich der andere dadurch vor den Kopf gestoßen fühlt und sich zurück zieht oder den Kontakt abbricht. Wenn jemand schon so ein Jammertyp ist wird ihn das nämlich bestimmt verletzen.
 
Ich mache das ein wenig anders.

Ich habe feste Zeiten, wo ich genau das tue.

Jammern, mir selbst leid tun, manchmal vielleicht auch weinen.
Und mir zugestehen, dass ich das darf und es gut und richtig ist.

Wenn es zu den festen Zeiten nichts geben sollte, dass ich bedauern, beweinen, bejammern kann/möchte, dann stelle ich das fest und spreche es laut aus.
 
Ich mache das ein wenig anders.

Ich habe feste Zeiten, wo ich genau das tue.

Jammern, mir selbst leid tun, manchmal vielleicht auch weinen.
Und mir zugestehen, dass ich das darf und es gut und richtig ist.

Wenn es zu den festen Zeiten nichts geben sollte, dass ich bedauern, beweinen, bejammern kann/möchte, dann stelle ich das fest und spreche es laut aus.
Aber wen jammerst du dann voll bzw. bei wem jammerst du dann? Von dieser Methode habe ich auch schon gelesen.
 
Ja, Leiden ist immer subjektiv. Andere sehen noch was Positives, andere eben nicht. Man kann es versuchen, man kann sein Denken, wenn man will, ändern. Aber manchmal ist das schwer.
Jein, ich finde, es wird aktuell teilweise überschätzt, wie viel Einfluss man aufs eigene Denken und Fühlen hat. Klar gibt es Einflussmöglichkeiten, aber auch nicht unbegrenzt.
Es ist ein großes Glück, wenn man es mental schafft, schwierige Situationen entspannt/positiv zu sehen. Dieses Glück haben nicht alle, unsere Köpfe und Gefühle funktionieren ganz unterschiedlich. Deswegen muss man aufpassen, nicht so zu tun, als wäre das Gegenüber immer selbst dran Schuld, wenn es sich schlecht fühlt.

Klar gibt's Menschen, die jammern den ganzen Tag und achten keinerlei Grenzen bei anderen. Das mag ich auch nicht. Aber genauso wenig mag ich den Zwang zum positiven. Manchen Menschen nimmt es nur ihre Stimme und sie ziehen sich immer mehr zurück, wenn sie mit ihren schwierigen Gefühlen und Gedanken nirgendwo hinkönnen. Das ist auch nicht gesund, weder für die einzelne Person, noch für uns als Gesellschaft.
 

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