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24 Stunden nicht jammern

Heute gelesen: "Versuche einmal, 24 Stunden nicht zu jammern und nicht zu meckern, weder in Worten noch in Gedanken (nicht ein einziges Mal) und schaue, wie sich dein Leben verändert." (Autoren konnte ich leider nicht lesen)
Der Kommentar dazu: "Gar nicht so einfach"

Mein Kommentar: Ich will das mal versuchen bzw. mich dahingehend beobachten, wann und warum mir zum meckern wäre..

Spannend. Wer hat sich so etwas oder Ähnliches auch schon mal gefragt bzw. es wirklich geschafft?

Ich habe mir das auch mal gedacht. Aber ich bin jammerig. Es ist einfach so. Ich denke, das funktioniert nur, wenn überhaupt, mit 24 Stunden totale Ablenkung. Und wenn man nicht total depressiv bzw. psychisch krank ist.
 
Manche Leute haben eben nix Positives zu erzählen.
Von denen wird also quasi erwartet, dass sie stumm durchs Leben gehen, in dieser Welt, wo man nur gemocht wird, wenn man positive Sachen zu erzählen hat.
Manche erwarten auch einfach, dass man immer stark ist und negative Sachen, auch gesundheitliche, einfach ignoriert. Da heißt es dann: Es ist, wie es ist.

Ich denke mir dann aber: "Aber es ist doch schlimm, so wie es ist." Und ich will auch mal schwach sein dürfen. Ich kann nicht immer stark sein.
 
Ich habe mir das auch mal gedacht. Aber ich bin jammerig. Es ist einfach so. Ich denke, das funktioniert nur, wenn überhaupt, mit 24 Stunden totale Ablenkung. Und wenn man nicht total depressiv bzw. psychisch krank ist.

Wenn es einem wirklich schlecht geht, dann ist das natürlich schwerer. Aber das, was man denkt, beeinflusst die Gefühle. Je mehr ich negativ denke, jammere, mich darauf fokussiere, wie schlecht es mir geht, umso länger bleibe ich in diesen Gedanken und Gefühlen gefangen.

Manchmal hilft, wenn man sich dann ein paar dinge aufzählt, für die man dankbar ist. Wenn man denn Dinge hat. Wie gesagt: wenn es einem sehr schlecht geht, ist das natürlich oft sehr schwer
 
Manche erwarten auch einfach, dass man immer stark ist und negative Sachen, auch gesundheitliche, einfach ignoriert. Da heißt es dann: Es ist, wie es ist.

Ich denke mir dann aber: "Aber es ist doch schlimm, so wie es ist." Und ich will auch mal schwach sein dürfen. Ich kann nicht immer stark sein.

Wenn es einem schlecht geht, ist klar, dass man darüber redet. Aber man muss es nicht immer und den ganzen Tag, weil es einem dann oft noch schlechter geht. Weil man dann immer nur darum kreist.

Man muss es auch nicht ignorieren, aber oft jammert man übertrieben oft über Dinge, die wirklich nicht dramatisch sind, weil viele sich angewöhnt haben, zu jammern. Natürlich muss keiner immer stark sein, aber ich denke, es kommt auf das Maß an. Man kann zumindest ja mal versuchen, sich auf etwas Schönes zu konzentrieren, oft lenkt einem das ab.
 
Manche Leute haben eben nix Positives zu erzählen.

Denen gehts nicht zufrieden, denen gehts nicht gut, sie spüren nichts Positives, sie sehen nichts Positives von ihrem Blickwinkel, wo sie sich gerade befinden.

Es gibt Dankbarkeits-Übungen, damit man aus diesem Loch wieder herauskommt. Das ist, wie wenn man das Auge öffnet, das das Gute sehen kann.

Wenn mir gegenüber jemand in so einem Klagemodus ist, dann helfen geschickte Fragen, die ABLENKEN, diesen Blick ablenken auf andere innere Filme. Umschalten auf andere Szenen im Kopf, das geht, indem man Szenen abruft, die mit guten Erinnerungen zu tun haben. Mental herumhüpfen, statt dauernd nur einseitig zu sein. Mal gut, mal nicht gut- BEIDES gibts, nicht nur eins.
 
Wenn es einem wirklich schlecht geht, dann ist das natürlich schwerer. Aber das, was man denkt, beeinflusst die Gefühle. Je mehr ich negativ denke, jammere, mich darauf fokussiere, wie schlecht es mir geht, umso länger bleibe ich in diesen Gedanken und Gefühlen gefangen.
Ja, ich weiß.

Und wegen den Sachen, für die man dankbar ist: Ich habe sogar vor einiger Zeit mal ein Dankbarkeitstagebuch ausprobiert. Aber ich habe es dann wieder abgebrochen, weil es mir nichts gebracht hat. Wenn die kleinen guten Sachen im Leben von einer großen Belastung (z.B. gesundheitlich) überschattet werden, dann bringt es (mir) nichts.
 
Zu dem Thema gibt es ein (schon etwas älteres) Buch, das ich sogar habe.

Ich sollte mich auch mal wieder mit dem Thema beschäftigen.

 
Manche Leute haben eben nix Positives zu erzählen.
Von denen wird also quasi erwartet, dass sie stumm durchs Leben gehen, in dieser Welt, wo man nur gemocht wird, wenn man positive Sachen zu erzählen hat.
Immer wenn man/frau denkt es geht nicht mehr,
kommt von irgendwo ein Lichtlein her.

man/frau muss es nur sehen können (wollen).

So ist mein persönliches Motto.

Grisu
 
Positiv ist auch:
Ich bin gesund - ich habe zu essen - ich habe eine Wohnung - ich habe Freunde - ich habe Geld, um zu leben - ich lebe in Sicherheit - ich habe Freunde oder einen Freund - ich habe Kinder, ein Tier, einen Mann/Frau - ich habe Hobbies - ich kann in Urlaub fahren etc. etc.

Das alles hat natürlich nicht jeder, viele haben sehr wenig davon. Aber etwas davon haben die meisten. Und das ist ja auch was Positives.
 
Positiv ist auch:
Ich bin gesund - ich habe zu essen - ich habe eine Wohnung - ich habe Freunde - ich habe Geld, um zu leben - ich lebe in Sicherheit - ich habe Freunde oder einen Freund - ich habe Kinder, ein Tier, einen Mann/Frau - ich habe Hobbies - ich kann in Urlaub fahren etc. etc.

Das alles hat natürlich nicht jeder, viele haben sehr wenig davon. Aber etwas davon haben die meisten. Und das ist ja auch was Positives.
Wenn man aber nicht gesund ist und zwar richtig krank, so dass man nichts mehr vom Leben hat bzw. daran nicht richtig teilnehmen kann, dann bringt einem alles nichts. Das Leben wird dadurch nicht positiv, nur vielleicht nicht so unerträglich, wie wenn dann noch die anderen Sachen fehlen würden.
 

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