Kirschblüte
Sehr aktives Mitglied
Das ist für mich persönlich kein Problem, da ich nicht der Jammertyp bin und selbst in der größten Schei**e mit etwas Selbstironie noch etwas positives rausziehen kann. Ich umgebe mich auch ungern mit Menschen, die 24/7 ununterbrochen jammern, weil mich das runterzieht. Ich habe einen guten langjährigen Freund, der es schafft aus einer positiven Situation noch das Negative rauszuziehen. Ja, er weiß, dass mich diese Jammerei auf hohem Niveau nervt."Versuche einmal, 24 Stunden nicht zu jammern und nicht zu meckern, weder in Worten noch in Gedanken (nicht ein einziges Mal) und schaue, wie sich dein Leben verändert."
Ich sehe auch einen Unterschied zwischen 'Jammern' und 'darüber reden wollen'. Selbstverständlich habe ich ein offenes Ohr, wenn mein Umfeld sich mal aussprechen möchte.
Es gibt viele Beispiele, wie schwerkranke Menschen aus ihrem Schicksal noch etwas gemacht haben. Ich glaube, dass hier die Akzeptanz des eigenen Schicksals eine große Rolle spielt. Manche können es, andere nicht.
Und wir sind nicht unmittelbar von einem Krieg betroffen, müssen nicht flüchten und haben (noch) ein relativ stabiles Land.Positiv ist auch:
Ich bin gesund - ich habe zu essen - ich habe eine Wohnung - ich habe Freunde - ich habe Geld, um zu leben - ich lebe in Sicherheit - ich habe Freunde oder einen Freund - ich habe Kinder, ein Tier, einen Mann/Frau - ich habe Hobbies - ich kann in Urlaub fahren etc. etc.
Das alles hat natürlich nicht jeder, viele haben sehr wenig davon. Aber etwas davon haben die meisten. Und das ist ja auch was Positives.
Eine Wohnung zu haben, genug zu essen, die Natur genießen zu dürfen, liebe Menschen um sich haben zu dürfen, sich über Vogelgepiepse und die Sonne, den Regen, den Schnee zu freuen. Es braucht für mich nicht viel, um der Jammerei aus dem Weg gehen zu können.