Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

16 und schwanger und ich kanns irgendwie niemand sagen

Ich denke, der mutigere Weg ist, Verantwortung für ein neues Leben zu übernehmen und dieser Verantwortung so lange gerecht zu werden, bis dieser kleine Mensch irgendwann groß genug ist, sie selbst zu tragen.

Wenn man einen Abbruch durchführen lässt dann ist es mitunter auch so das ein neues Leben beginnt,denn es ist nix wie vorher.

Und mit diese Last muss man erstmal zurecht kommen im Leben mit seinem Leben.

Das Wort geht voraus die Antworten kommen später.
 
Melody, es ist gut und schön, dass du dich für dein Kind entschieden hast, aber... hast du dir schon überlegt wie du das alles alleine managen willst?
Da deine Mutter weiter arbeiten muss und dadurch dein nicht Kind hüten kann, wie stellst du dir deine Zukunft vor? Mit 16 bist du selbst fast noch ein Kind. Bei den meisten Teeniemüttern werden die Kinder von deren Eltern großgezogen. Du aber wärst auf dich alleine gestellt. Fühlst du dich der Verantwortung gewachsen?

Bevor hier eine Abtreibungsgegnerin, die sich vor Danksagungen nicht mehr einkriegt, auf die Barrikaden geht... ich möchte dich nicht zu einer Abtreibung umstimmen und dir deine Entscheidung auch nicht madig machen. Ich will dir lediglich klar machen, dass sich dein Leben komplett ändern wird.
 
Sorry, aber ich halte es für sehr fragwürdig, hier einem halben Kind zu einem Schritt wie einer Abtreibung zu raten. Mutiger ist es auf alle Fälle, zum Kind zu stehen und das Beste für es zu wollen und zu tun.
Sorry, ich halte es für sehr fragwürdig, hier einem halben Kind zu einem Schritt wie der Austragung zu raten. Mutiger ist es auf alle Fälle, zu sich zu stehen und das Beste aus seinem Leben zu machen.
Mein Lieber, zieh du mal ein Kind allein groß, mit 16, ohne Hilfe von Partner, Eltern, Verwandten, - ohne fertige Ausbildung und keine rosige Aussicht. Von hinter dem Zaun lässt sich gut reden. 😱
Ich finde es nicht richtig, dass fast jede Mutter hier - die ganz andere Voraussetzungen gehabt hat - zum Kindaustragen rät - und mit Horrorszenarien, was alles passieren könnte, so als ob wir noch immer im Mittelalter wären und mit der Stricknadel abtrieben...
Beide Varianten sind ein Wahnsinnsschritt - aber hört doch mal bitte auf zu manipulieren!
 
@ Melody: Mein Tipp für Dich wäre, erstmal garnicht mehr hier auf Ratschläge zu hören, sondern ganz in Ruhe mit Deiner Familie (Deine Mutter hat ja schon mal recht positiv reagiert) und mit einer Beratungsstelle zu überlegen. Und wenn dann wirklich und definitiv klar ist, wohin Deine Reise geht, dann erzähl uns davon. Alles Gute!
 
Hm.... ich glaube, in einer Situation wie dieser, wo eine Frau vor der Frage steht: "Kind austragen oder Abbruch?", da kann sie sich unter Umständen sehr allein fühlen. Ist das wohl das gleiche Gefühl der Einsamkeit, wie wenn jemand entscheiden muss: "Lebensverlängernde Maßnahmen beenden oder nicht?"

Beide Fragen sind Fragen, deren Antwort eine enorme Tragweite haben kann. In beiden Fällen wir Leben beendet. Was braucht jemand, der in dieser inneren Einsamkeit und in diesen Zweifeln steckt? Ratschläge pro und contra von allen seiten, wie Gewichte in die Waagschale geworfen? Oder Annahme und Empathie? Alles nicht so einfach. 🙁
 
Schon wieder mussten hier Beiträge entfernt werden,
da sie OT waren.

Der Respekt vor der TE sollte eigentlich gebieten,
solche Debatten zu unterlassen.

Ab jetzt wird verwarnt!

Sisandra


 
Liebe Melody,
auch ich möchte dir zu deiner Entscheidung gratulieren und dir sagen, dass du dich nicht verrückt machen lassen solltest. Jetzt steht erst einmal dein Wohlbefinden und das deines Babys im Vordergrund und alles andere bringt die Zeit mit sich. Keiner hat je von heute auf morgen sein perfektes Leben aufgebaut - wenn es das überhaupt gibt. Es erfordert nicht nur Mut, sondern auch jede Menge Geduld und da hilft es rein gar nichts, wenn man alles auf einmal will und sich heute schon über die Dinge von morgen verrückt macht.
Du stehst zu deiner Verantwortung und das finde ich sehr bewundernswert! Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass dieser Weg nicht leicht ist, aber ich weiß auch, dass man es schaffen kann - wenn man es wirklich will! Und der Lohn wird so groß sein. Die Reaktion deiner Eltern ist verständlich und auch nachvollziehbar - hab Geduld mit ihnen, vor allem mit deinem Papa. Meine Eltern sind damals auch fast aus allen Wolken gefallen und nachdem sie den Schock verdaut hatten, freuten wir uns alle auf das Baby.
Was deinen Abschluss etc, betrifft, gibt es viele Möglichkeiten. Es gibt immer einen Weg, seinen Abschluss zu machen - wenn man wirklich will - auch eine Ausbildung oder dergleichen. Und auch wenn deine Eltern beide berufstätig sind - waren meine damals auch - geht es irgendwie. Man muss sich nur rechtzeitig um alles kümmern und sich nicht zu schade sein, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Stellen dafür gibt es genügend und die gibt es ja nicht umsonst. Um einen Krippenplatz oder einen Platz bei einer Tagesmutter würde ich mich an deiner Stelle sehr früh kümmern - am besten schon während der Schwangerschaft - denn hier fängt der frühe Vogel oft den Wurm.
Was den Kindsvater betrifft, muss ich vielen hier Recht geben. Er sollte schon davon erfahren. Auch wenn es zwischen euch nichts mehr zu bereden gibt, so ist und bleibt er der leibliche Vater, nachdem dein Kind früher oder später fragen wird. Auch das habe ich alles hinter mir und ich war heil froh, dass ich NIE auch nur ein negatives Wort über ihn in ihrer Gegenwart verloren habe, denn als es soweit war, konnte meine Tochter ihm ohne Vorurteile begegnen und sich ein eigenes Bild von ihm machen. So hat sie nur dazu gewonnen. Außerdem ist es wirklich wichtig für die Vaterschaftsanerkennung, den späteren Unterhalt usw. Und entgegen Monaroses Behauptung weiß ich aus eigener Erfahrung, dass der Unterhaltsvorschuss sehr wohl vom Jugendamt übernommen wird. Er muss ihn "nur", sollte er später dazu in der Lage sein, zurückzahlen. Die Eltern des Vaters werden also keinesfalls zur Kasse gebeten! Und selbst wenn dem so wäre...Kosten werden auf alle Beteiligten zukommen. Aber das ist ausnahmslos bei jedem Kind so.
Ich wünsche dir und deiner Familie alles Liebe, viel Kraft und vor allem Liebe, denn sie hat schon so viele Wunder vollbracht. Hab Vertrauen in dich und dein Gefühl, dann wird alles gut.
Ich weiß, dass du es schaffen wirst, weil du es willst.
Liebe Grüße
Szilvia

PS: Du kannst mich auch gern jederzeit per PN anschreiben, wenn du möchtest.
 
Hallo ich will mich mal wieder melden weil ein paar nachgefragt haben was ich sehr lieb finde! mir geht es eigentlich ganz gut außer das ich immer so müde bin und naja schlecht wird mir auch manchmal. ich bin auf jeden fall froh das die entscheidung jetzt sicher ist. mein vater ist immer noch nicht begeistert aber er sagt nicht mehr das ich abtreiben soll. meine mutter hat mir schon eine richtige liste gemacht um was ich mich alles kümmern soll.
 

Anzeige (6)

Thema gelesen (Total: 3) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben