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"Schlag zurück!!"

Nun, stimmt es war unverantwortlich zunächst Antidepressiva überzudosieren und dann abrupt abzusetzen....das war ein Fehler und ich hoffe du hast da Einsicht Kuhstall? Es ist ein Fehler ärztliche Behandlung zu verweigern und zwar in Hinsicht auf dich selber und auch deine Tochter, aber ich denke das weisst du im Grunde.
Es wäre unverantwortlich wenn du dir nicht einen vernünftigen Psychiater suchen würdest mit dem du eine angemessene Therapie absprichst. NIE wieder eigenmächtig über- oder unterdosieren. Mit einer vernünftigen Medikamentation wärest du viel stressresistenter und leistungsfähiger. Gleichzeitig solltest du natürlich in psychologische Behandlung.
Genau das gleiche gilt für deine Tochter.
Falls dir Ärzte raten, dass deine Tochter in eine Klinik soll: lass sie einweisen. Falls Ärzte dir raten du sollst in eine Klinik: geh in eine Klinik..
Ohne wenn und Aber.
Mach dir klar, dass wenn du den Verdacht hast der in der Nachbarschaft lebende Täter hat sich auch an deiner Tochter vergriffen, dich keine Schuld trifft..aber du hast natürlich Mitverantwortung und solltest deine Tochter schützen (nicht den Täter!), genauso wie dich auch. Hier hilft nur ein klarer Schritt nach vorne. GGf Wegzug oder Strafanzeige, je nachdem wie die Lage ist.
GGf hast du damals von deiner Mutter erlebt, dass sie dich nicht geschützt hat oder dir keinen Rückhalt gegeben hat?...übernimm ihre Haltung nicht, damit machst du dich nur unglücklich!
Räum dein Leben auf, miste deine Seele aus und kläre wichtige Dinge, damit wirst du dich dauerhaft entlasten können und die Chance haben wieder gesund zu werden....und damit hätte auch deine Tochter eine Chance, denn ihr Schicksal ist eng mit deinem Schicksal verknüpft und sie ist angewiesen auf dich, auf das was du TUST.

Es gibt genügend Hilfe für dich: Psychiater, Psychologen, Lebensberatung, Familienhilfe..du musst da nur den ersten Schritt tun und bereit seine Hilfe anzunehmen. Schuld- und/oder Schamgefühle kannst du dir meiner Ansicht nach nicht leisten...da musst du halt durch.

Irgendwie sieht es so aus als würdest du entweder in Arbeit und absichtlich in Überforderung bis hin zu Zusammenbrüchen flüchten und/oder in Krankheit...wovor rennst du eigentlich davon? Es wird Zeit erwachsen zu werden und dich deinen Problemen zu stellen.
An sich wirst du es ohnehin tun müssen, das JA ist aufmerksam geworden und wird (hoffentlich) ein Auge auf dich halten und das ist gut so. Also streng dich an das Richtige zu tun. Kümmer dich um dich selbst und auch um deine Tochter. Trotz Arbeit wird es möglich sein, dass du einmal im Monat zum Psychiater und einmal die Woche zum Psychologen gehst und deine Tochter ebenfalls. Ohne Gesundheit kannste Arbeit eh irgendwann knicken..wenn du erneut zusammenbrichst geht gar nix mehr....

Wenn du es schaffst dir selber verantwortungsbewusster zu handeln bin ich mir sicher, dass du es auch schaffst ggü deiner Tochter verantwortungsbewusster zu handeln.

Tyra

P.S. Ein Psychiater arbeitet i.d.R nur mit Medikamenten und macht keine richtige Gesprächstherapie, daher ist eine Kombitherapie wichtig: d.h. psychiatrisch-medikamentös + psychologische Hilfe (Verhaltenstherapie, Traumatherapie, Gesprächstherapie od.ä.). Hier bitte nicht kleckern, sondern klotzen..du bist Depressionserkrankt, d.h. deine Seele ist schwerkrank und da muss ne Menge getan werden damit du wieder stabil wirst...womit auch deinen Kindern insgesamt und deiner Tochter im besonderen sehr geholfen wäre...
 
Zuletzt bearbeitet:
Kuhstall beschwert sich darüber,dass Ärzte und Kinderpsychologin
immer nur sie selbst sehen,dabei wäre es nach ihrer Meinung ,
die Tochter die Hilfe braucht.
Sollten diese Fachkräfte in ihrer Meinung so falsch liegen ?

ich denke da decken sich zwei Fälle...beide brauchen Hilfe....aber Kuhstall hat ein opfertypsch chronisch schlechtes Gewissen, haushohe (unangemessene) Schuld- und Schamgefühle ggf. Schiss, dass "dunkle Familiengeheimnisse" (= die Missbrauchsgeschichte von der sie oder ggf. auch die Tochter betroffen ist) an die Oberfläche kommen....auf Dauer läßt sich das eh nicht verbergen...und es wäre besser, wenn die mit der Wahrheit herausrückt, bevor diese sie und ihre Tochter zerdrückt und kaputt macht.
Mich würde interessieren, ob Kuhstalls Psychiater Bescheid über ALLES weiss, also den Missbrauch etc..wie da die Kommunikation ist....ggf irre ich mich da ja und Kuhstall hat sich bereits genügend geöffnet? Keine Ahnung...wäre jedoch ein wichtiger Punkt...

Und was man nicht vergessen darf: Kuhstall ist psychisch krank, sie sieht die Dinge oft anders..etwas realitätsfern. Die Ärzte haben Recht..sie ist der Schlüssel...sie muss gesund sein um sich ihren Kindern ggü gesund verhalten zu können...das sie dazu (derzeit) nicht in der Lage ist zeigen ja solche Vorfälle wie nach einem Nervenzusammenbruch der Tochter 7 Wochen zu warten bevor sie ärztliche Hilfe sucht...

Ich würde sagen: lieber die Kids für für einige Zeit in Pflegefamilien geben und in eine Klinik gehen und anschließend lieber weniger arbeiten und dafür ambulant 1-2X die Woche weiter in Therapie bleiben als weiterhin nur mit Ach und Krach und zu viel Mist bauen und am Ende zusammenbrechen und gar nicht mehr für die Kinder da sein können....da muss mal Grund und Boden rein und die Mami Bereitschaft zeigen sich vernünftig austherapieren zu lassen..in einer vernünftigen Kombitherapie, sonst wird das alles nix und sie übernimmt ggf immer wieder unreflektiert das Rollenvorbild ihrer Mutter damals, die sie auch nicht geschützt und allein gelassen hat.
Welches Vorbild liefert sie ihren Kindern indem sie sich mit Tabletten zuknallt, oder selber nicht zum Arzt oder in eine Klinik geht, wenn es nötig ist?
Ich finde es unangemessen den Anspruch zu erheben Kinder haben zu wollen, bei sich halten zu wollen, aber nix dafür zu tun, dass man auch dazu in der Lage ist und bleibt für sie sorgen zu können...sich einfach ne untherapierte Depression zu leisten, zu Haus zu verstecken, abzuisolieren und damit sich und die Kids zu gefährden.

Ich bin jedoch guter Hoffnung, dass Kustall sich irgendwo in ihrem Inneren sich dessen bewusst ist, und Willen zeigt eine eine bessere Mutter zu sein und ihre Tochter ohne Zip und Zap oder irgendwelche Ausreden am Dienstag in eine Klinik bringt und ggf. auf ärztlichen Rat auch nochmal selber in stationäre Therapie geht.

Auf jeden Fall drücke ich beiden die Daumen und wünsche Kuhstall + Familie + allen anderen hier geruhsame Osterfeiertage.

Tyra
 
Hallo Kuhstall,

niemand sollte Dir hier Vorwürfe machen. Wenn Du krank bist, bist Du krank und mit fast 40 Fieber gehört man ins Bett und nicht nach draussen. Das ist schon richtig so.
Aber wer kümmert sich grad um Deine Lütte? Deine Jungs? Oder ist sie auf sich allein gestellt? Das wär nich so gut denk ich in der derzeitigen Situation.
Ein Termin für MOntag klingt doch nicht schlecht. Bis dahin bist du auch wieder fit. Geht die Kleine denn grad zur Schule oder wie ist das geregelt?

Mit der Kündigung. Ich kenn mich da jetzt nicht so aus. Aber meines Wissens nach bist Du nicht verpflichtet, nach einer Vertretung zu suchen. Es sollte ausreichen, dass Du Dich krank meldest. Somit scheint eine Kündigung da nicht rechtens zu sein. Vielleicht solltest Du mal die Story im Bereich Beruf posten, dass Dir da jemand fachkundigen Rat geben kann, damit Du nicht übers Ohr gehauen wirst.
 
Hallo Kuhstall,

wenn du nicht arbeitsfähig bist,dann lass dich sofort krank schreiben.
Damit ist deine Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber erstmal garantiert und du wirst bei einer tatsächlichen Kündigung keine Probleme mit der ARGE bekommen.

Schön,dass du einen Termin in der Klinik bekommen hast.


Ich wünsche dir gute Besserung .🙂

Gruß Karin
 
aber dann ist die Klinik doch richtig für deine Tochter. Auch wenn das sicher total hart für Dich ist und gannz schwer, sie loszulassen, es ist richtig so.
Sie bringt sich doch in Gefahr und es geht um ihre Gesundheit und ihr Leben. UNd Du schaffst das grade nicht, Dich ausreichend um sie zu kümmern.
Du hast doch selbst gesagt, dass sie in die Klinik will - also zieht das jetzt auch durch!

Und lass Deine Eltern außen vor. Jetzt ist sicher nicht der Richtige Zeitpunkt, solche Geschichten zu klären. Dazu fehlt Dir die Kraft. Sie haben Mist gebaut, also müssen sie jetzt auch erstmal damit leben und Dir Zeit geben.

Du und Deine Tochter sind jetzt das wichtigste - und dafür brauchst Du Deine ganze Kraft!
 
Hallo,

ich stimme Sori zu, du solltest dich zuallererst um deine Tochter kümmern und sie in eine Klinik schaffen. SCHNELL! Hör auf den Arzt, wenn er meint der Zustand deiner Tochter sei besorgniserregend ist es unverantwortlich von dir sie zu Hause zu lassen und selber an ihr rumzudoktorn indem du sie mit Tabletten vollstopfst od.ä.

Auf Dauer solltest du die Sache mit deinen Eltern endgültig klären. Per Anwalt ggf. Ein Teil der Erkrankung deiner Tochter beruht ggf. auf der an sich unmöglichen Situation in der du dich befindest...
Ich hoffe dein Arzt weiss Bescheid über den Missbrauch? Es wäre ganz wichtig, dass du ihn aufklärst und ihm untersagst einen Kontakt in Hinsicht auf deine Eltern, d.h. den Täter zu fördern. Er soll nicht den Vermittler spielen, sondern einfach Arzt sein, der sich natürlich an die Schweigepflicht zu halten hat. Halte Abstand du den Eltern und sichere dich auf jeden Fall juristisch ab, sodaß dir nicht irgendwann deine Tochter weggenommen wird, ggf. sogar bei deinen Eltern und beim Täter landet.

Zur Absicherung gehört, dass du dich normal verhältst und selber in Therapie gehst/bleibst sowie deiner Tochter umgehend fachkundige Hilfe zukommen läßt! Gieb sie in eine Klinik und spiel nicht selber Arzt!

Wenn du überfordert bist wäre es gut, wenn du deine Tochter für einige Zeit in die Klinik und danach ggf. freiwillig in eine Pflegefamilie gibst damit du dich erstmal um dich selber kümmern kannst um wieder ausreichend auf die Beine zu kommen.

Tyra
 
Liebe Tyra,
du hast wahrscheinlich etwas nicht richtig verstanden. Ich doktore mit meinem Kind nicht rum. Ich stopfe sie nicht mit Tabletten voll. Die Zäpfchen, die ich auch als Tabletten habe, sind eigentlich für die Kinder, die ich ihr jeder Zeit geben darf, sie aber nicht nimmt.
Und natürlich weiß der Arzt über alles Bescheid. Und dass er es ja nur gut meint, weiß ich auch. Es ist vielleicht ein Fehler von mir, dass ich immer versuche, mir beide Seiten anzuhören und zu verstehen und mir dann erst, in aller Ruhe, ein Urteil bilde. Ich muß ja nicht seiner Meinung sein, aber kann ich sie mir denn nicht anhören?
Meinen Arzt vertraue ich, sonst hätte ich ihm nichts erzählt.
Ja Sori, sie wird auch in die Klinik gehen, das will ich schon. Denn schnellere Hilfe ist im Moment ja nicht da.Seit Anfang März nimmt sich die Kinderpsychiaterin "Zeit", meiner Tochter zu helfen. Das versteht mein Arzt auch nicht, was da los ist oder schief gelaufen sein soll. Deshalb hat er nun die Einweisung schon selbst festgelegt.
Klar, im ersten Moment immer erschreckend, auch sein Worte an mich, die ich hier lieber nicht wiederhole und die sehr eindringlich waren.
Trotzdem werde ich am Montag zu diesem Termin fahren, er ist nicht ganz damit einverstanden, aber wenn die Psychiaterin nichts macht? Auf alle Fälle will er, dass der behandelnde Arzt dort ihn selbst zurückrufen soll. Hoffentlich vergesse ich das nicht.
 
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