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Wissenschaft- herrlicher als Glaube?

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Ich seh schon. Das ist nicht der erste Thread zu diesem Thema oder irgendwie einem Verwandten davon.😀
 
@ Peter: Wir werden sehen. Ich bin guter Dinge!
Dr House - ich auch. 🙂 Sofern das, was immer dabei herauskommen wird, nicht patentrechtlich geschützt wird und der Allgemeinheit zur Verfügung steht, und es wirklich im Sinne von Humanismus geschieht.

Peter
 
Dr House - ich auch. 🙂 Sofern das, was immer dabei herauskommen wird, nicht patentrechtlich geschützt wird und der Allgemeinheit zur Verfügung steht, und es wirklich im Sinne von Humanismus geschieht.

Peter
Genau darum geht es doch im Transhumanismus!

Ein besseres Leben für alle Menschen.
 
Ich weiss, Dr. House.🙂

Nur fürchte ich, dass sich in die "reine Lehre" wieder Kapitalisten und andre, sogar das Militär, einmischen und Einfluss nehmen könnten.
Die reine Lehre des Transhumanismus setzt nationalen und internationalen Humanismus voraus - den haben wir aber nicht.
Peter
 
Dem entgegen steht der gewaltige technologische Fortschritt, der immer schneller wird und die Gesellschaft verändert.

Es ist heute schon so. Information ist heute mehr und mehr ein Allgemeingut.
Wir haben eine riesige open-source Szene im Bereich von Software, die ihre Arbeiten gratis anbietet. Also das genaue Gegenteil von Kapitalismus.

Programme wie Firefox, Open Office, Gimp usw. leben von dem Gedanken, dass man gemeinsam etwas - gutes - erreichen kann und eben nicht immer alles verkaufen muss.

Es gibt Bands und Künstler die bieten ihre Musik kostenlos über das Netz an.

Die Creative Commons Lizenz ermöglicht ein weiterverarbeiten ohne das alte Copyright System.

Der 100 Dollar Laptop soll Kindern in Entwicklungsländern die Möglichkeit zum arbeiten am Computer geben. Kosten werden gespart durch freie Software.

Der ganze Bereich dieser digitalen Industrie wurde durch die globale Vernetzung neu gestaltet und zwar nicht im Sinne der Industrie, sondern der Menschen.

Die alten Systeme wurden vom technologischen Fortschritt weggefegt!

Und ich bin der Überzeugung, dass das mit zukünftigen Technologien ebenfalls der Fall sein wird. Die globale Vernetzung wird dafür sorgen, dass Nanotechnologie genauso in Deutschland wie in Kenia verfügbar sein wird.

Das fortschrittlichere Gentechnologie überall verfügbar sein wird.

Wissenschaftler werden ihre Ergebnisse im Netz veröffentlichen sodass andere durch sie lernen können. Es wird ein Fluss der Informationen geben der ständig schneller sein wird.

Und keine Patente können daran was ändern. Sie sind ein Relikt der Vergangenheit.
 
Hmm - du brauchst mir nu nix über Open Source erzählen, ich hab selbst Ubuntu als zweites Betriebssystem 🙂
Kenne auch den BOEFUD und hab von denen eine Creative Common CD.
Der 100$-Laptop ist ne gute Idee, scheint aber nicht so recht angenommen zu werden.
Ich wünschte ja, du hättest recht, und die Anzeichen deuten darauf auch hin, dass da was im Werden ist.

Nur - es ist noch lange nicht so weit. Kapitalismus, Militär, religiöser und nationaler Fanatismus sind noch an der Macht - z.B. kannst du Ländern, wo Stammeskriege stattfinden, oder wo Schiiten und Sunniten sich bekriegen, solche Technologie ja garnicht erst geben. Es ist erst ein Anfang. Daher bin ich bei aller Hoffnung dennoch skeptisch.

Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Nur - es ist noch lange nicht so weit. Kapitalismus, Militär, religiöser und nationaler Fanatismus sind noch an der Macht - es ist erst ein Anfang. Daher bin ich bei aller Hoffnung dennoch skeptisch.

Peter

Du hast recht. Aber ich bin der Hoffnung und glaube, nicht ganz unberechtigt. Natürlich wäre es ein großer Kater für mich, wenn ich an einem morgen in ca. 20 Jahren aufwache und die Welt ist schlimmer geworden und nicht besser.

Aber ich bin und bleibe Optimist. 🙂
 
Dem entgegen steht der gewaltige technologische Fortschritt, der immer schneller wird und die Gesellschaft verändert.
Deshalb wird von Halbwertszeit des Wissens gesprochen. Information ist Allgemeingut, nicht überall, aber Information ist nicht gleichbedeutend mit Wissen.

Der open source Gedanke ist gut gedacht und nützt mir auch selbst etwas. Die Software ist kostenfrei, jedoch finden sich Unternehmen (eine ganze Menge!), die mit Hilfe dieser freien Software kostenpflichtige Dienstleistungen anbieten. Gerade komplexe Softwareentwicklungen, wie z.B. eine open source Lernplattform, kann kein Mensch ohne spezielle Informatikkenntnisse einrichten, zusätzlich benötige Funktionen programmieren und administrieren. Da können die Dokumentationen und der Quellcode noch so frei verfügbar sein. An dieser Stelle springen die Dienstleistungsunternehmen ein. Auch ist es für ein Systemhaus problemlos möglich, eigene open source Produkte zu entwickeln, danach zu sehen, wie viele den open source Gedanken missbrauchen und das Geld über Klagen, den Rechtsweg, zu verdienen oder eben konventionell über den Dienstleistungsbereich.

Der 100 Dollar Laptop soll Kindern in Entwicklungsländern die Möglichkeit zum arbeiten am Computer geben. Kosten werden gespart durch freie Software.
Das erinnert mich an das „hole in the wall“-Projekt, was in Entwicklungsländern durchgeführt wurde. Aber das schweift jetzt noch weiter vom eigentlichem Thema ab, wo wir eh schon nicht mehr sind. Egal.*g*

Der ganze Bereich dieser digitalen Industrie wurde durch die globale Vernetzung neu gestaltet und zwar nicht im Sinne der Industrie, sondern der Menschen.
Das Internet ist aus einem militärischen Projekt hervorgegangen. Ob das im Sinne der Menschen war? Zumindest hat sich die Nutzung gewandelt. Aber auch nicht ohne den Gedanken, Geld damit zu verdienen. Okay, das Kriterium Geld sollte nicht das Einzige sein. Im beruflichen Alltag kommen immer mehr „Informationssysteme“ wie Lotus Notes etc. zum Einsatz. Ich muss mit niemandem mehr reden, sondern einfach nur eine eMail schreiben. Was die Kommunikation und den sozialen Austausch der Menschen angeht, bleibt Einiges auf der Strecke. Aber das wird sich auch wieder ändern, wenn die neue Technologie ein paar Jährchen hinter sich hat, ein paar Erfahrungen mehr gesammelt wurden und der große Hype vorbei ist, weil es wieder etwas Neues gibt.

Wissenschaftler werden ihre Ergebnisse im Netz veröffentlichen sodass andere durch sie lernen können. Es wird ein Fluss der Informationen geben der ständig schneller sein wird.
Wo man jetzt noch öfter im Buch nachliest, steht vielleicht irgendwann wirklich alles im I-net. Selbst mit Hilfe des I-nets ist es schwierig, die neuen Informationen zu klassifizieren und nutzbar zu machen. Den allwissenden Supercomputer wird es nicht geben, denn der Wust an Information muss erstmal angewendet werden können, damit sie zu eigentlichem Wissen eines Menschen wird. Meiner Meinung nach ist es nur eine Verlagerung der Kompetenz.


Irgendwie gibt es immer ein Für und Wider, immer und überall.
 
Zuletzt bearbeitet:
Natürlich wäre es ein großer Kater für mich, wenn ich an einem morgen in ca. 20 Jahren aufwache und die Welt ist schlimmer geworden und nicht besser.
Aber ich bin und bleibe Optimist.
Ich auch, Dr. House. Hmm - ich weiss nicht ob du meinen letzten Post in deinem Glaubensthread gelesen hast - ich kann meine Meinung und den Transhumanismus durchaus in Einklang bringen - ein "Sowohl als auch" mit Wissenschaft und Glauben, wie Mo44 gemeint hat.
Mich interessiert das, was war, was ist, und was sein wird - sowohl aus menschlicher wie auch jenseitiger Hinsicht. Und ich behaupte, dass der Gott, der wir alle sind, Jenseitige wie Menschen, die Erfahrung die wir als Menschen machen, brauchte - und braucht. Hehe - das begründe ich hier jetzt aber nicht, gehört ja nicht zum Thema. 🙂

Peter
 
Wissenschaft - schafft Wissen

Wissen ist das Verstehen der Natur, ihrer Gesetze, ihres Zusammenspiels und ihren Gesamteinfluss auf das universelle Geschehen.
Je höher das Wissen einer Zivilation, um so leichter das Erkennen von Zusammenhängen.

Die Eintagsfliege zeigt uns wie relativ Zeit ist - ihr einziger Tag ist vergleichbar mit einem ganzen Menschenleben - ihr Zeitablauf läuft verlangsamt ab.

Der Schmetterling - zeigt uns 3 Evolutionsstufen - die Menschheit befindet sich auf der 2. - im Zustand der Verpuppung - wir nähren uns von den Erfahrungen der ersten Stufe sind aber noch nicht bereit, uns zum Schmetterling zu entwickeln -

Die Biene zeigt uns, wie wichtig eine funktionierende Gemeinschaft ist - überlebenswichtig - auch unsere Welt hat nur als funktionierende Gemeinschaft eine überlebungschance

...............Euch fallen bestimmt noch mehr Beispiele ein, wenn ihr mal anfangt darüber nachzudenken........denn jede Wissenschaft beginnt mit dem Wissen um die Entstehung und setzt Definitionen für den nächsten Schritt............
 
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