A
Aloha
Gast
Hallo,
einige Anmerkungen, da ich vor Ort arbeite:
Unser geschützter Bereich wir für wenige Pat. benötigt, etwa Betroffene, die sich zeitweise nicht eindeutig von Suicidalität distanzieren können, Pat. in einer akuten Psychose (Wahnvorstellungen)
Wir ermöglichen so schnell wie möglich, den geschützten Bereich zu verlassen, oft brauchen die Pat. diesen Schutz jedoch auch länger. (Die Alternative, eine extrem hohe Medikation, wird ja von den Psychiatrie-Gegnern auch verteufelt...)
Jeder, der Hilfe braucht, erhält sie bei uns.
Allerdings muss die Station schon zeitweise(!) die Verantwortung für Pat. übernehmen - immer dann, wenn der Pat. es krankheitsbedingt nicht selbst kann.
Es gibt ja nicht mehr die Psychiatrie von Früher (Iso-Räume, Bettensääle etc.)
Bei uns gibt es keine gepanzerten und durchsichtigen Scheiben im Geschützten B., keine Kameraüberwachung - der Pat. hat Heute auch ein Recht auf Krankheit - d.h. er muss keine Tbl. einnehmen!
Wenn er für sich und seine Gesundheit keine Verantwortung übernehmen kann, kommt es (auf richterliche Anordnung!) durchaus zu einer Zwangsmedikation - das ist nicht schön, aber der Pat. hat mit diesem Medikament die Chance, sich wieder zu stabilisieren, um eine Behandlung dann eigenverantwortlich und freiwillig annehmen zu können!
Schlimm ist es, wenn ein Pat. so psychotisch ist, dass er fixiert werden muss, dann wird er aber direkt am Dienstzimmer (im Geschützten) ständig überwacht.
Der Pat. soll in einer vertrauensvollen Atmosphäre behandelt werden - und später auch freiwillig wieder in die Klinik kommen, wenn es ihm schlecht geht (z.B. die Tbl. abgesetzt hat.....ist leider oft der Fall)
@Germ
Wenn ein Patient im Wahn Glas schlucken will, weil Stimmen ihm das befehlen, soll man ihn dann gehen lassen??
Mann, Mann, Mann - Du scheinst eine blühende Phantasie zu haben!
Unverantwortlich, hier Deine Beiträge nicht zu löschen (@Admins!!)
Jeder Mensch kann in die Aufnahme gehen und sich aufnehmen lassen. Der diensthabende Arzt stellt im Gespräch dann schon fest, ob Eigen- oder Fremdgefährfung vorliegt. Wenn der Pat. nicht eindeutig signalisiert, dass er sich nichts antut, wird er definitiv stationär aufgenommen!
Und das ist med. und menschlich notwendig!!
LG
von der Tigerente
Marlies🙂
*verärgert*
einige Anmerkungen, da ich vor Ort arbeite:
Unser geschützter Bereich wir für wenige Pat. benötigt, etwa Betroffene, die sich zeitweise nicht eindeutig von Suicidalität distanzieren können, Pat. in einer akuten Psychose (Wahnvorstellungen)
Wir ermöglichen so schnell wie möglich, den geschützten Bereich zu verlassen, oft brauchen die Pat. diesen Schutz jedoch auch länger. (Die Alternative, eine extrem hohe Medikation, wird ja von den Psychiatrie-Gegnern auch verteufelt...)
Jeder, der Hilfe braucht, erhält sie bei uns.
Allerdings muss die Station schon zeitweise(!) die Verantwortung für Pat. übernehmen - immer dann, wenn der Pat. es krankheitsbedingt nicht selbst kann.
Es gibt ja nicht mehr die Psychiatrie von Früher (Iso-Räume, Bettensääle etc.)
Bei uns gibt es keine gepanzerten und durchsichtigen Scheiben im Geschützten B., keine Kameraüberwachung - der Pat. hat Heute auch ein Recht auf Krankheit - d.h. er muss keine Tbl. einnehmen!
Wenn er für sich und seine Gesundheit keine Verantwortung übernehmen kann, kommt es (auf richterliche Anordnung!) durchaus zu einer Zwangsmedikation - das ist nicht schön, aber der Pat. hat mit diesem Medikament die Chance, sich wieder zu stabilisieren, um eine Behandlung dann eigenverantwortlich und freiwillig annehmen zu können!
Schlimm ist es, wenn ein Pat. so psychotisch ist, dass er fixiert werden muss, dann wird er aber direkt am Dienstzimmer (im Geschützten) ständig überwacht.
Der Pat. soll in einer vertrauensvollen Atmosphäre behandelt werden - und später auch freiwillig wieder in die Klinik kommen, wenn es ihm schlecht geht (z.B. die Tbl. abgesetzt hat.....ist leider oft der Fall)
@Germ
Wenn ein Patient im Wahn Glas schlucken will, weil Stimmen ihm das befehlen, soll man ihn dann gehen lassen??
Mann, Mann, Mann - Du scheinst eine blühende Phantasie zu haben!
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Jeder Mensch kann in die Aufnahme gehen und sich aufnehmen lassen. Der diensthabende Arzt stellt im Gespräch dann schon fest, ob Eigen- oder Fremdgefährfung vorliegt. Wenn der Pat. nicht eindeutig signalisiert, dass er sich nichts antut, wird er definitiv stationär aufgenommen!
Und das ist med. und menschlich notwendig!!
LG
von der Tigerente
Marlies🙂
*verärgert*
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