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Freiwillige Einweisung in die Psychiatrie

  • Starter*in Starter*in PrincessOD
  • Datum Start Datum Start
hi,
Also erzähl nichts von Selbstmord oder anderen etwas antun, sondern von schweren Depressionen und Ängsten, durch die es zuhause allein nicht mehr geht. Mein Rat.

f.


sorry, aber das wäre ziemlich unklug. Damit verarscht man sich nur selber, kommt am Ende zu einer Diagnose die nicht zutrifft. Wenn man dann weit später diese Diagnosenummer angibt, landet man in einer Schublade.
Aus der Nummer kommste dann nicht mehr raus. Wir sind gläserne Bürger!

Entweder man legt dort die "Karten auf den Tisch" weil man es selbst will, oder man läßt es. Alles andere ist Verschwendung.

Eine Geschlossene ist schon längst nicht mehr das was sie war. Heute gilt dort der Grundsatz: weniger Einschränkungen ist mehr. So bleibt die Würde erhalten. Das Fundament ist unsere Würde!
Das das dort kein Urlaub ist, dass dürfte klar sein 😀 dennoch erholt sich die Seele!


LG
°°°abendtau°°°
 
Abendtau postete:

Eine Geschlossene ist schon längst nicht mehr das was sie war. Heute
gilt dort der Grundsatz: weniger Einschränkungen ist mehr. So bleibt die
Würde erhalten. Das Fundament ist unsere Würde!
Unglaublich. Wie kann man nur so [...] schreiben ?

Würde .... wie ?

In einer Geschlossenen ist meist recht bald bei nicht wenigen
Patienten die Würde im [...].

Und für diese Betroffenen habe ich einen LINK hier:

Willkommen - weglaufhaus.de

und hier natürlich:

Irren-Offensive Nr. 13

Wenn ich an meiner Zeit zurückdenke, wo ich in der geschlossenen
Neurochirurgie wegen einer Kopfoperation war, dann ist dein Beitrag
der absolute Hohn und ne Frechheit obendrein noch. In Wahrheit sind
manche Psychiatrien der wahre Horror und Folterzentren und ich übertreibe
nicht. Viele wurden und werden mit Drogen vollgepumpt, bis sie wie
Zombies durch die Gegend laufen. Fixierungen kommen noch dazu. Glaubst du,
hier auf dieser Seite käme keiner, die nicht mal in der Geschlossenen war ?
Klar, dann schreibst du natürlich, es ist alles erlogen, wenn sie von ihren
Erlebnissen erzählen.

[...] Bei diesem Thema
bin ich als Betroffene sehr empfindlich.


Aller-Herzlichst

Germ
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich an meiner Zeit zurückdenke, wo ich in der geschlossenen
Neurochirurgie wegen einer Kopfoperation war, dann ist dein Beitrag
der absolute Hohn und ne Frechheit obendrein noch.

Eben Deine Zeit.
Und das man wegen einer Kopf OP in die Geschlossene kommt, ist mir zwar neu, aber alles ist möglich.

Ähnlich wie bei der Geschlossenen gilt für die/eine Vormundschaft, besonderst die über einen Erwachsenen. Das wurde 1992 , vor allem und nicht zu letzt wegen der Würde geändert. Heute heißt es vormundschaftliche Betreuung. (Hier spricht der Name für sich)

Alles andere ist ein Klischee aus alten Zeiten, so auch Deine Meinung.

Man belese sich und behöre sich persönlich, und zwar vor Ort! (ggf. Knigge mitnehmen!)

Bye...

PS: Im übrigen bin ich ein Laie und kein Fachmann!
 
Kein Mensch ist gut genug, einen anderen
ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln)

[...]

Ich dagegen verwehre mich noch einmal gegen die Verharmlosung der
geschlossenen Klapsen in Deutschland. Es hat in der
Vergangenheit immer wieder Skandale gegeben. Dabei sind
die deutschen Wegsteck-Klapsen schon aus ihrer Vergangenheit
im Dritten Reich berüchtigt-berühmt. Schon jeder Verharmlosungsversuch
ist ein Versuch die Öffentlichkeit zu täuschen.

Die geschlossenen Psychiatrien sind meist der blanke Horror,
wo psychiatrische Drogen die Persönlichkeit der Patienten
angreifen, abhänging machen und oft auch zertören.

Die deutschen geschlossenen Psychiatrien sind meist Wegsteckpsychiatrien,
wo die Menschen ihrer Rechte verloren haben. Sie sind der Willkür
der Ärzte ausgesetzt und des meist überforderten Pflegepersonal.

[...]

Herzlichst

Germ
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Germ:
sorry, aber auf eine Grundsatzrede habe ich kein Bock u. das ist auch nicht im Sinn des TE.

Du redest über Theorie und ich über meine praktischen Erfahrung plus die praktische Erfahrung anderer, plus mein theoretisches Wissen.

Hier gilt genau wie in meinem Forum der/ein Nutzerhinweis (<-- siehe unten in fett gedruckt):

Die medizinischen und psychologischen Informationen auf dieser Seite sind allein zur Information über Medizin und Psychologie gedacht.
Die Texte ersetzen nicht die Beratung durch einen Arzt oder Psychologen.
Die Auskunft auf unserem Gesundheitsportal Wissen ersetzt nicht eine Diagnostik und Behandlung bei einem Arzt bzw. Psychiater oder Psychologe.


Sie sollten daher nicht anhand der alleinigen Informationen eine bestehende Behandlung ändern.
 
Du kommst hier mit Beispielen aus dem dritten Reich. Wir schreiben das Jahr 2008, wenn ich mich nicht irre.
 
nabend.
es gibt verschiedene menschen auf der welt. das mal vorneweg.
ich denke in letzter zeit über eine freiwillige einweisung nach, genau wie PrincessOD
und um ehrlich zu sein: es wäre mir egal, ob ich in die geschlossene oder in die offene kommen würde. hauptsache ist doch eigentlich, dass jemand die hilfe bekommt, die er braucht, so wie ich.
MfG
 
Gast_w postete:

hauptsache ist doch eigentlich, dass jemand die hilfe bekommt, die er
braucht, so wie ich.
Genau das ist der Punkt, nämlich die "dass jemand die Hilfe bekommt,
die er benötigt" ... UND -->

Wer einmal drinne ist, sollte auch den Fall bedenken,
dass man ihn nicht gehen lassen will. Was dann ?

Ich bestreite, dass die meisten die Hilfe bekommen, die sie benötigen.


Jeder Mensch, der mal in der Geschlossenen war, möge hier seine
Erfahrungen niederschreiben, auch du Gast_w: Hier kannste uns ja
anschließend erzähln, wie's in der Geschlossenen war und wie die Hilfe
aussah, die du bekommen hast. Und erzähl auch mal, wie viele und was für Medikamente du bekamst, falls man dir das überhaupt verrät.
Am Besten du schreibst täglich an dein heimliches Tagebuch, dass du
allerdings gut verstecken musst, sonst wird es einkassiert. Das Schreiben wäre aber wichtig, denn von dem konkreten Horror wirst du vieles vergessen unter dem Einfluss von massiver Psychiatriemedikamention.



Nein, ich war zu keinem Zeitpunkt Patientin einer
Psychiatrie, sondern lediglich in einer Neurochirurgie, geschlossene
Abteilung, wurde aber später von meinen Eltern in die Schweiz gebracht,
in einer Privatklinik. Direkt neben der Neurologie gab es die Psychiatrie (in
Deutschland ), wo auch viele Jugendliche in meinem Alter untergebracht
waren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bestreite, dass die meisten die Hilfe bekommen, die sie benötigen.
Was zu beweisen wäre. Leider ziemlich unmöglich.
:
Wer einmal drinne ist, sollte auch den Fall bedenken, dass man ihn nicht gehen lassen will. Was dann ?

Das Schreiben wäre aber wichtig, denn von dem konkreten Horror wirst du vieles
vergessen unter dem Einfluss von massiver Psychiatriemedikamention. Bis in die 90er gab es noch massenhaft Elektroschocks,
Ich bin jetzt schlicht entsetzt. Wenn es nicht so traurig wäre, würde ich jetzt herzhaft lachen. Ich bestreite ja nicht das es so etwas gab, nur! ... wir sind in 2008! Und in den 90er Jahren gab es das in DEUTSCHLAND meines Wissens nicht mehr, maximal in Ostdeutschland.

Ich habe es erleben müssen was Zwangsjacke und die alte Psychopharmaka bedeutet. Mit Einführung der neuen Psychopharmaka, kamen logischerweise auch neue Methoden zur Behandlung. All das schlägst Du schlicht in den Wind. Verbreitest Panik. Wir sind hier in DEUTSCHLAND und nicht irgendwo in der 3. Welt oder im 18 Jahrhundert, wo man die Menschen unwissend hält, in dem man sie garnicht erst aufklärt.
Du als Studentin der Human Medizin solltest Dich mehr mit den positiven Dingen beschäftigen, oder einfach Geschichte studieren. Als Patient schaue ich in die Zukunft, einfach weil ich gesund werden will. Treffe ich dabei auf einen Arzt der mir erklärt was er nicht kann, bin ich darüber dankbar. Du hingegen erklärst nur das was andere falsch/nicht richtig gemacht haben. Nichts, kein einziger hilfreicher Punkt ist von Dir zu lesen. Im Gegenteil, Du erklärst ganze Berufsstände für dumm und unwissend.
Übrigens habe ich in 2005 in Schaffhausen (CH) in der Psychiatrie gearbeitet. Einzigster Unterschied zu Deutschland, dass Personal erscheint mir dort um einiges freundlicher. Doch das kann man nicht verallgemeinern. Wir sind hier in der Kategorie Therapie und nicht in gesellschaftliche Probleme, in der weltumfassender Fehler, welche vermutlich aus schlichter Unwissenheit gemacht wurden, besprochen werden können.
Wegweisende Lösungsansätze, sehe ich von Dir keinen einzigen. Aber ich bin nachsichtig. Du bist jung, eine Studentin. Und wenn ich bspw. in Familie schreibe, dann versuche weittestgehendst dort einen Lösungsansatz zu finden. Aber wenn man nur den finanziellen Backround im Kopf hat, findet man sehr schlecht bis garnichts zur Lösung des Problems. Und deswegen, Germ, auch Du bist ein Laie! Was das jetzt mit dem Thema zu tun hat? Sehr viel!
Nein, ich war zu keinem Zeitpunkt Patientin einer
Psychiatrie, sondern lediglich in einer Neurochirurgie, geschlossene
Abteilung, wurde aber später von meinen Eltern in die Schweiz gebracht,
in einer Privatklinik. Direkt neben der Neurologie gab es die Psychiatrie (in
Deutschland ), wo auch viele Jugendliche in meinem Alter untergebracht
waren.
Deine Erfahrungen kommen also aus Deiner Jugend. Grob geschätzt aus dem Jahr 2000 Und Du willst hier allen ernstes erklären, dass es in 2000 auf deutscher Seite immer noch so zu ging wie vor ca. 25 Jahren. Willst sinngemäß Deiner Links (die ich nicht einmal angeklickt habe) das man die Psychiatriekliniken abschafft. Gleichzeitig studierst Du Human Medizin. Da kann ich nur hoffen das Du durch die Prüfung fällst. Oder das Du dich soweit befähigst völlig neue Wege zu finden. Dürfte schwierig werden wenn man die heutige Wissenschaft glatt an die Wand stellt.

Das die Familie besonderst nach der Klink wichtig ist, dass dürfte auch Dir nicht entgangen sein. Diese eigenen Erfahrung würden interessieren. Wenn Du mal Kinder hast, eines Deiner Zwerge ein traumatisierendes Erlebnis erleiden muß, Du trotz Studium damit überfordert bist dem Zwerg zu helfen, was dann? Zeigst Du dann auch diverse Clips?

Ich kann Dich nur mit Nachdruck darauf hinweisen, dass jene Leser, welche sich entschlossen haben in eine solche Klinik zu gehen, wissen das sie ein Problem haben. Sie sind hier um sich zu informieren, Rat zu finden...Diesen Antrieb haben sie noch. Besonderst Dir als studierende der Medizin, sollte es am Herzen liegen zu helfen und nicht eigens zu propagieren. Letztlich mußt Du einen Eid leisten. Und wenn Du jetzt schon so kritisch der Sache gegenüber stehst, solltest Du Dich Fragen warum Du Medizin studierst!
Zusätzlich sollte immer bedacht werden, dass es hier auch sehr junge Leser gibt, welche Du mit Deiner Art und Weise absolut verunsicherst.

°°°abendtau°°°
 
Zuletzt bearbeitet:

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